Ampumpen reduzieren durch (hochkalorische?) Beikost
Verfasst: 19.01.2014, 17:39
Liebes Forum, liebe Still-Mods,
viele von Euch haben unsere Geschichte verfolgt. Mein Sohn ist jetzt knapp 5 Monate alt und gedeiht nach den Anfangsschwierigkeiten bestens - vollgestillt. Ich bin seit direkt nach dem Mutterschutz wieder "voll" erwerbstätig als Referendarin und pumpe während dessen bzw. oft auch morgens vor der Schule oder am Wochenende ab. Bis Weihnachten hat das alles bestens so geklappt, aber langsam bin ich doch sehr, sehr erschöpft. Am schlimmsten ist ehrlich gesagt die Abpumperei in der Schule - 2 Mal wöchentlich muss ich das mindestens machen, mit der Handpumpe. An den anderen Tagen schaffe ich es überhaupt nicht, weil meine Schultage so dicht getaktet sind und der Sohn ja auch oft vorbei gebracht wird. Ich bekomme auch an den beiden Tagen, an denen ich pumpe, nie genug zusammen für eine Mahlzeit meines Sohnes und es wird von Woche zu Woche schlimmer. Er fordert zur Zeit vom Papa mindestens 140 ml ein, ich bekomme höchstens 60 ml raus. Mein Mann sagt, er möchte sich dann immer ins Suppenkoma trinken aus Verzweiflung darüber, dass ich nicht da bin.. Es klappt irgendwie, aber ich bin echt kurz vor dem umfallen, weil ich es oft über Stunden nicht mal schaffe, aufs Klo zu gehen oder mal was zu trinken vor lauter Unterricht-pumpen-Unterricht-stillen-Unterricht.. neulich hatte ich die Pumpe mal vergessen und mein Tag war soooo viel entspannter.
Nun überlege ich, ob es doch irgendwie möglich wäre, das pumpen aufzugeben oder zu reduzieren und statt dessen doch (hochkalorischen?) Brei zu füttern, weil ich einfach wahnsinnig erschöpft bin und unter massivem Druck stehe. Es bezieht sich vor allem auf 2 Mahlzeiten (je eine am Montag und Donnerstag) für meinen Sohn... an allen anderen Tagen sind wir nicht länger als 3 Stunden am Stück getrennt und das hält er in der Regel lieber durch als den Becher zu nehmen. Dazu habe ich noch einige Fragen:
1. Wir wollten eigentlich bis Ende des 6.Monats warten. Vor allem meinem Mann ist das wichtig. Ich bin der Meinung, der Sohn bestimmt, was er wann will. Er kann schon länger mit Unterstützung gut sitzen, greifen und in den Mund stecken klappt auch, an Paprika und Apfel hat er bei der Oma schon mal rumgelutscht in den Weihnachtsferien, aber nichts runtergeschluckt, gestern wollte er mir unbedingt mein Stück Schokolade klauen und in den Mund stecken. Kaubewegungen macht er auf seinem Daumen, den elterlichen Fingern oder allem anderen, was er in den Mund stecken kann, aber jetzt nicht in der Luft, wenn er sieht, dass wir essen. Das interessiert ihn ehrlich gesagt nur sporadisch und eher so nach dem Motto: "Wie könnt ihr irgendwas ohne mich tun?" Reichen solche Kaubewegungen für die Beikostreife aus?
2. Wäre das schon Anstattkost und würde die Gefahr bergen, dass er an den anderen Tagen nicht genug bekommt bzw. die Milchproduktion wieder ankurbeln müsste? Er stillt, wenn ich zu Hause bin, extrem viel... nachts in der Regel stündlich, tagsüber alle 1,5 - 2 Stunden, wenn mein Mann ihn nicht mal gezielt ablenkt, damit ich konzentiert einen Entwurf fertig schreiben kann oder so. Auf die 10-12 Mal Stillen pro Tag kommen wir gefühlt fast immer.
3. Sollten wir hochkalorische Kost wie hier im Forum beschrieben probieren? Ich wiege ja nicht mehr, aber er ist nachwievor nicht das dickste Baby...
4. Ich würde ihm am nächsten Wochenende, wenn ich die nächste Lehrprobe überlebt habe, einfach mal Brei und Fingerfood hinstellen und schauen, was er mit seinen Fingern daraus macht.. oder sollen wir ihn doch besser klassisch zu füttern versuchen, wenn wir diese 2 Mahlzeiten ersetzen wollten - sollte es überhaupt ratsam sein?
Vielen lieben Dank... ich bin so erschöpft, dass mir die Hälfte der Fragen bestimmt morgen dumm vorkommt, aber nach unserem Stillstart würde ich meinem Sohn (und mir!) gerne einen stressfreien Beikoststart ermöglichen.
Viele Grüße
Weltenbummlerin & Familie
viele von Euch haben unsere Geschichte verfolgt. Mein Sohn ist jetzt knapp 5 Monate alt und gedeiht nach den Anfangsschwierigkeiten bestens - vollgestillt. Ich bin seit direkt nach dem Mutterschutz wieder "voll" erwerbstätig als Referendarin und pumpe während dessen bzw. oft auch morgens vor der Schule oder am Wochenende ab. Bis Weihnachten hat das alles bestens so geklappt, aber langsam bin ich doch sehr, sehr erschöpft. Am schlimmsten ist ehrlich gesagt die Abpumperei in der Schule - 2 Mal wöchentlich muss ich das mindestens machen, mit der Handpumpe. An den anderen Tagen schaffe ich es überhaupt nicht, weil meine Schultage so dicht getaktet sind und der Sohn ja auch oft vorbei gebracht wird. Ich bekomme auch an den beiden Tagen, an denen ich pumpe, nie genug zusammen für eine Mahlzeit meines Sohnes und es wird von Woche zu Woche schlimmer. Er fordert zur Zeit vom Papa mindestens 140 ml ein, ich bekomme höchstens 60 ml raus. Mein Mann sagt, er möchte sich dann immer ins Suppenkoma trinken aus Verzweiflung darüber, dass ich nicht da bin.. Es klappt irgendwie, aber ich bin echt kurz vor dem umfallen, weil ich es oft über Stunden nicht mal schaffe, aufs Klo zu gehen oder mal was zu trinken vor lauter Unterricht-pumpen-Unterricht-stillen-Unterricht.. neulich hatte ich die Pumpe mal vergessen und mein Tag war soooo viel entspannter.
Nun überlege ich, ob es doch irgendwie möglich wäre, das pumpen aufzugeben oder zu reduzieren und statt dessen doch (hochkalorischen?) Brei zu füttern, weil ich einfach wahnsinnig erschöpft bin und unter massivem Druck stehe. Es bezieht sich vor allem auf 2 Mahlzeiten (je eine am Montag und Donnerstag) für meinen Sohn... an allen anderen Tagen sind wir nicht länger als 3 Stunden am Stück getrennt und das hält er in der Regel lieber durch als den Becher zu nehmen. Dazu habe ich noch einige Fragen:
1. Wir wollten eigentlich bis Ende des 6.Monats warten. Vor allem meinem Mann ist das wichtig. Ich bin der Meinung, der Sohn bestimmt, was er wann will. Er kann schon länger mit Unterstützung gut sitzen, greifen und in den Mund stecken klappt auch, an Paprika und Apfel hat er bei der Oma schon mal rumgelutscht in den Weihnachtsferien, aber nichts runtergeschluckt, gestern wollte er mir unbedingt mein Stück Schokolade klauen und in den Mund stecken. Kaubewegungen macht er auf seinem Daumen, den elterlichen Fingern oder allem anderen, was er in den Mund stecken kann, aber jetzt nicht in der Luft, wenn er sieht, dass wir essen. Das interessiert ihn ehrlich gesagt nur sporadisch und eher so nach dem Motto: "Wie könnt ihr irgendwas ohne mich tun?" Reichen solche Kaubewegungen für die Beikostreife aus?
2. Wäre das schon Anstattkost und würde die Gefahr bergen, dass er an den anderen Tagen nicht genug bekommt bzw. die Milchproduktion wieder ankurbeln müsste? Er stillt, wenn ich zu Hause bin, extrem viel... nachts in der Regel stündlich, tagsüber alle 1,5 - 2 Stunden, wenn mein Mann ihn nicht mal gezielt ablenkt, damit ich konzentiert einen Entwurf fertig schreiben kann oder so. Auf die 10-12 Mal Stillen pro Tag kommen wir gefühlt fast immer.
3. Sollten wir hochkalorische Kost wie hier im Forum beschrieben probieren? Ich wiege ja nicht mehr, aber er ist nachwievor nicht das dickste Baby...
4. Ich würde ihm am nächsten Wochenende, wenn ich die nächste Lehrprobe überlebt habe, einfach mal Brei und Fingerfood hinstellen und schauen, was er mit seinen Fingern daraus macht.. oder sollen wir ihn doch besser klassisch zu füttern versuchen, wenn wir diese 2 Mahlzeiten ersetzen wollten - sollte es überhaupt ratsam sein?
Vielen lieben Dank... ich bin so erschöpft, dass mir die Hälfte der Fragen bestimmt morgen dumm vorkommt, aber nach unserem Stillstart würde ich meinem Sohn (und mir!) gerne einen stressfreien Beikoststart ermöglichen.
Viele Grüße
Weltenbummlerin & Familie