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Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 16.01.2014, 20:16
von lisa78
Hallo ihr Lieben,
vielleicht kennt sich ja hier in meinem Lieblingsforum jemand mit Milchaufbewahrung nach dem Abpumpen aus.
Also ich muss leider mal wieder ins Krankenhaus, nix schlimmes, aber ein Eingriff der wohl eine Sedierung (so nennt man das doch?) mit Opiaten erfordert.
Bin jetzt fleißig jeden Tag am Muttermilch sammeln und einfrieren, da mir gesagt wurde ich solle dann erst mal ein paar Stunden aufs Stillen verzichten.
Wie ist das, kann ich meinen Babysitter samt gefrorener Milch einfach mitnehmen und die Milch dann (wenn bei Zimmertemperatur aufgetaut) verfüttern?
Falls sie nicht schnell genug auftauen würde, könnte man sie doch unter fließenden Wasser erwärmen?
Wie lange kann man die lagern, wenn sie einmal aufgetaut ist?
Habe bis jetzt erst einmal abgepumte Milch gefüttert und die kam aus dem Kühlschrank u war gar nicht gefroren, dh meine Unsicherheit...
LG!
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 16.01.2014, 21:16
von EinfachIch
Huhu
erst mal alles Gute für deinen Eingriff.
Ich hatte ja einen Kaiserschnitt unter Vollnarkose und hab 2h nach dem Eingriff anlegen können (bzw. Baby wurde mir angelegt). Es scheint wohl sowohl Narkose als auch Schmerzmedikation bei so schweren Eingriffen auch in stillfreundlich zu geben.
Zum Milchmanagement meldet sich bestimmt noch jemand mit mehr Ahnung
LG
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 08:16
von lisa78
Hi,
danke schon mal für die Antwort!
Mir wäre es schon wohler mit dem Stillen etwas zu warten, habe nach der Geburt echt pech gehabt und der Kleine hat schon eine Vollnarkose und diverse Medikamente "mitbekommen"...
Ich muss die Frage noch ergänzen... Ich habe die Milch in Muttermilchplastikbeutel eingefroren. Kann ich die vorm Auftauen in eine Flasche geben, oder müssen die aufgetaut zusammengekippt werden. Fände die Vorstellung, dass die Babysitterin im Krankenhausflur die Beutel zusammengießt irgendwie nicht so dolle...
LG
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 08:45
von Katha
http://www.afs-stillen.de/images/faltbl ... thesie.pdf
Lies Dir bitte das durch.
Sobald Du wach bist, kannst Du wieder stillen.
Für eine lange Stillpause zu Pumpen macht Dir jetzt schon Stress.
Das muss nicht sein
Sorry, gerade nur kurz
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 12:08
von jusl
Hallo lisa78,
sorry wenn ich es überlesen habe: Wie alt ist Dein Baby denn?
(Kannst Du diese Info gemäß Nutzungsregeln bitte in Deine Signatur packen?
LG
Julia
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 18:05
von lisa78
Hi Julia,
23 Wochen alt ist er

.
LG
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 21:45
von jusl
OK, also da geht von einer Stillpause wohl das größere Gesundheitsrisiko aus als vom Stillen ohne Stillpause.
Mir wäre es schon wohler mit dem Stillen etwas zu warten, habe nach der Geburt echt pech gehabt und der Kleine hat schon eine Vollnarkose und diverse Medikamente "mitbekommen"...
Von Deiner OP würde er aber praktisch keine Medikamente mitbekommen. Bei einer Sedierung bzw. Allgemeinanästhesie baut Dein Körper die Medikamente wieder ab - genau dadurch ist das Aufwachen gekennzeichnet. Oder anders herum: Du bist deshalb wieder ausreichend wach, weil die Medikamente weitgehend abgebaut sind. Entsprechend bekommt Dein Baby beim Stillen, nachdem Du wieder wach bist, keine nennenswerte Dosis ab.
Deshalb ganz klar: Keine Stillpause nötig.
LG
Julia
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 22:37
von lisa78
Hallo,
danke schon mal für die Antwort.
Also jetzt noch mal eine Verständnisfrage. Ich bekomme da ja dann was um ruhig zu bleiben und gegen evt Schmerzen. Habe das auch mal während Nierenkoliken bekommen, da wird man halt so schwummrig im Kopf und entspannter, die Schmerzen waren aber latent noch da. Nur war ich definitiv nicht eingeschlafen oder so.
Dh wann genau darf ich denn dann wieder stillen? Wenn ich Frau meiner Sinne bin?
Zweiter Punkt, ich weiß nicht wie lange der Eingriff dauert, mir wurde gesagt 45 Minuten bis 2 Stunden, wenn der Fuzzi vorher nicht trinkt, dann schafft er das ja evt nicht (er mag alle 2-3 stunden trinken).
Mir werden Nierensteine zertrümmert, falls das nicht klappt, findet dann evt doch noch ein operativer Eingriff unter Vollnarkose statt, was das ganze ja wieder verlängern würde...
Dann weiß ich nicht, ob ich noch zur Weiterbehandlung ein Schmerzmittel brauche.
Alles in Allem, ich würde mich wohler fühlen mit Fläschchen bewaffnet ins Krankenhaus zu fahren und bei evt Schmerzen laut und ohne Skrupel nach Schmerzmittel zu verlangen. Habe das ganze schon mal durch, mit schrecklichen Koliken und Kind an der Brust. Die Ärzte haben mir da gesagt für den Notfall stärkere Sachen, haben mich aber ewig am Paracetamoltropf hängen lassen, das war alles so schlimm...
Ich bin kein Fan von Fläschchen füttern, aber solang Muttermilch drin ist, find ich es ok. Und wenn es mich entspannter an die Sache rangehen lässt, dann pack ich die auf jeden Fall als Lösung ein.
Danke für die Hinweise mit dem Stillen, es bestärkt mich mal wieder darin nicht vorsichtshalber drauf zu verzichten, werde da im Krankenhaus noch mal nachhaken (der Arzt rät definitiv ab, aber der andere vielleicht nicht), aber vielleicht kann mir ja noch jemand meine Fläschchen Fragen beantworten?
LG
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 17.01.2014, 22:57
von jusl
Dh wann genau darf ich denn dann wieder stillen? Wenn ich Frau meiner Sinne bin?
Sobald Du wieder wach bist, darfst Du stillen.
Zweiter Punkt, ich weiß nicht wie lange der Eingriff dauert, mir wurde gesagt 45 Minuten bis 2 Stunden, wenn der Fuzzi vorher nicht trinkt, dann schafft er das ja evt nicht (er mag alle 2-3 stunden trinken).
Naja, still ihn eben vorher noch mal. Und wenn's ein halbes Stündchen länger dauert, wird die Betreuungsperson im wahrsten Sinne das Kind schon schaukeln, ganz bestimmt.
Dann weiß ich nicht, ob ich noch zur Weiterbehandlung ein Schmerzmittel brauche.
Stillen unter Schmerzmitteleinnahme ist kein Problem. Die klassisch stillfreundlichen wie Ibuprofen und Paracetamol sind sowieso OK, und wenn's was kräftigeres wie Novalgin sein muss, ist das in Einmaldosen ebenfalls in Ordnung. Kein Grund für Stillpausen.
Alles in Allem, ich würde mich wohler fühlen mit Fläschchen bewaffnet ins Krankenhaus zu fahren und bei evt Schmerzen laut und ohne Skrupel nach Schmerzmittel zu verlangen.
Selbstverständlich darfst Du Dich gerne mit Fläschchen bewaffnen, wenn Dir das lieber ist - aber notwendig in Sachen effektive Schmerzbekämpfung ist das nicht.
vielleicht kann mir ja noch jemand meine Fläschchen Fragen beantworten?
Meinst Du diese hier?:
Ich habe die Milch in Muttermilchplastikbeutel eingefroren. Kann ich die vorm Auftauen in eine Flasche geben, oder müssen die aufgetaut zusammengekippt werden.
Die kannst Du entweder vorm Auftauen in eine Flasche geben (falls die Klötze durch den Flaschenhals passen), oder nach dem Auftauen zusammenkippen, ganz egal.
Fände die Vorstellung, dass die Babysitterin im Krankenhausflur die Beutel zusammengießt irgendwie nicht so dolle...
Wenn Du sowieso gerne abgepumpte Milch füttern lassen möchtest an dem Tag, obwohl es medizinisch nicht nötig ist, dann könntest Du Dein Baby mit der Babysitterin doch auch einfach zuhause lassen, oder? Dann hättest Du das Krankhausflurproblem nicht.
LG und alles Gute für den Eingriff
Julia
Re: Abpumpen wegen Krankenhaus
Verfasst: 18.01.2014, 10:51
von lisa78
Danke!!!