Vorbereitung aufs Stillen nach Brustverkleinerung
Verfasst: 12.01.2014, 20:09
Hallo,
In den nächsten Tagen erwarte ich mein 2. Kind. Geplant ist dieses mal eine spontane Geburt im Geburtshaus und ich würde dieses mal gerne voll stillen. Allerdings hatte ich vor 17 Jahren eine Brustverkleinerung mit Versetzung der Brustwarzen.
Bei Kind 1 hatte ich bei ET+8 eine sekundäre Sectio aufgrund Geburtsstillstand nach Blasensprung. Leider wurde es bereits im Kreißsaal total versäumt mir die Kleine nackt auf die Brust zu legen bzw überhaupt anzulegen. Auf der Station war es dann auch nicht besser da ich mitten in der Nacht dort hin verlegt wurde und kaum Personal dort war um mir zu helfen. Also habe ich es erst einmal alleine versucht, musste das Kind aber dann aufgrund der starken Schmerzen ins Kinderzimmer abgeben.
Tag 2 habe ich sie so oft sie wollte angelegt und ausgiebig saugen lassen. Die Anlegetechnik war wohl Ok und die Brustwarzen auch.
Tag 3 bekam sie Fieber und aufgrund erhöhter Entzündungswerte meinerseits bekam sie eine Antibiose und Glukoselösung i.v. und wurde auf die Neo verlegt. Die Entzündung hat sich bei ihr nicht bestätigt, vermutet wurde statt dessen Dehydration und Unterzuckerung, trotzdem musste die Antibiose für 3 Tage durchlaufen und das Kind blieb auf der Neo. Ich bin zwar viel dort zum stillen gewesen, jedoch nicht immer sofort gerufen worden wenn sie sich gemeldet hat teilweise wurde sie mit Schnuller 1h über die Zeit gezogen. Da sie auch nach dem stillen immer noch nicht satt zu sein schien wurde empfohlen kleine Mengen zuzufüttern. Vorher gab es Stillproben und Abpumpversuche bei denen natürlich nicht so wahnsinnig viel herum kam. Da ich Angst hatte das Kind nicht wieder zurück auf die Normalstation zu bekommen habe ich dann ab und an zugefüttert.
Tag 8 wurden wir aus der Klinik entlassen mit 3750 gr was 100 gr. unter Geburtsgewicht war. Zu Hause habe ich zunächst versucht wieder nur voll zu stillen, jedoch hatten wir dann doch eine Packung PRE im Haus um im Zweifel zufüttern zu können. Da sie zu Hause nicht gut genug zugenommen hat (100gr in 2 Wochen), machte die Hebamme immer mehr Stress mehr zuzufüttern. Ich habe es dann mit dem Brusternährungsset versucht was mir dann aber auf Dauer viel zu aufwendig war und die benötigte Pre-Menge dann doch immer mehr wurde.
Irgendwann habe ich dann auf Stillen + Pre aus der Flasche umgestellt und mit 5 Monaten hat sie die Brust dann endgültig verweigert.
Meine Beobachtung aus dieser Zeit: Bei meiner linken Brust habe ich immer nur einen "Milchstrahl" gehabt, an der rechten dagegen 5. Da es gerade abends immer sehr schwierig war und ich sie nach 1,5h Schreierei nicht wieder zum stillen wecken wollte habe ich immer noch mal so gegen 22.00 abgepumpt. Die Milchmenge an der rechten Brust war dabei immer deutlich größer als an der linken Brust. Einmal habe ich sogar nach längerer Stillpause 100 ml abpumpen können.
Vor diesem Hintergrund ist meine Vermutung, dass es vielleicht gar nicht so sehr an meiner operierten Brust lag sondern daran, dass der Stillstart einfach nur undenkbar schlecht war und das Stillmanagement nicht optimal.
So überlege ich gerade, ob es überhaupt so sinnvoll ist Kind 2 dann überhaupt an der "schlechten" linken Brust anzulegen sondern hauptsächlich die rechte Brust zu nutzen. Kind 1 habe ich meist so nach 20 min von einer auf die andere Seite gewechselt. Aber wenn da sowieso nur so wenig raus kommt frage ich mich ob sich das Kind dann überhaupt mit dieser Brust so abmühen sollte und statt dessen eben nur der rechten Brust den Impuls zur Milchproduktion zu geben.
Sorry, es ist sehr lang geworden, aber dieses Mal möchte ich einfach alles mögliche tun um voll stillen zu können und würde gerne vorbereitet sein. LLL oder AFS hatte ich damals kontaktiert, leider konnte mir dort niemand empfohlen werden der mit operierten Frauen bereits Erfahrungen gesammelt hat. Vielleicht kann mir ja hier jemand unter den gegebenen Umständen helfen...
In den nächsten Tagen erwarte ich mein 2. Kind. Geplant ist dieses mal eine spontane Geburt im Geburtshaus und ich würde dieses mal gerne voll stillen. Allerdings hatte ich vor 17 Jahren eine Brustverkleinerung mit Versetzung der Brustwarzen.
Bei Kind 1 hatte ich bei ET+8 eine sekundäre Sectio aufgrund Geburtsstillstand nach Blasensprung. Leider wurde es bereits im Kreißsaal total versäumt mir die Kleine nackt auf die Brust zu legen bzw überhaupt anzulegen. Auf der Station war es dann auch nicht besser da ich mitten in der Nacht dort hin verlegt wurde und kaum Personal dort war um mir zu helfen. Also habe ich es erst einmal alleine versucht, musste das Kind aber dann aufgrund der starken Schmerzen ins Kinderzimmer abgeben.
Tag 2 habe ich sie so oft sie wollte angelegt und ausgiebig saugen lassen. Die Anlegetechnik war wohl Ok und die Brustwarzen auch.
Tag 3 bekam sie Fieber und aufgrund erhöhter Entzündungswerte meinerseits bekam sie eine Antibiose und Glukoselösung i.v. und wurde auf die Neo verlegt. Die Entzündung hat sich bei ihr nicht bestätigt, vermutet wurde statt dessen Dehydration und Unterzuckerung, trotzdem musste die Antibiose für 3 Tage durchlaufen und das Kind blieb auf der Neo. Ich bin zwar viel dort zum stillen gewesen, jedoch nicht immer sofort gerufen worden wenn sie sich gemeldet hat teilweise wurde sie mit Schnuller 1h über die Zeit gezogen. Da sie auch nach dem stillen immer noch nicht satt zu sein schien wurde empfohlen kleine Mengen zuzufüttern. Vorher gab es Stillproben und Abpumpversuche bei denen natürlich nicht so wahnsinnig viel herum kam. Da ich Angst hatte das Kind nicht wieder zurück auf die Normalstation zu bekommen habe ich dann ab und an zugefüttert.
Tag 8 wurden wir aus der Klinik entlassen mit 3750 gr was 100 gr. unter Geburtsgewicht war. Zu Hause habe ich zunächst versucht wieder nur voll zu stillen, jedoch hatten wir dann doch eine Packung PRE im Haus um im Zweifel zufüttern zu können. Da sie zu Hause nicht gut genug zugenommen hat (100gr in 2 Wochen), machte die Hebamme immer mehr Stress mehr zuzufüttern. Ich habe es dann mit dem Brusternährungsset versucht was mir dann aber auf Dauer viel zu aufwendig war und die benötigte Pre-Menge dann doch immer mehr wurde.
Irgendwann habe ich dann auf Stillen + Pre aus der Flasche umgestellt und mit 5 Monaten hat sie die Brust dann endgültig verweigert.
Meine Beobachtung aus dieser Zeit: Bei meiner linken Brust habe ich immer nur einen "Milchstrahl" gehabt, an der rechten dagegen 5. Da es gerade abends immer sehr schwierig war und ich sie nach 1,5h Schreierei nicht wieder zum stillen wecken wollte habe ich immer noch mal so gegen 22.00 abgepumpt. Die Milchmenge an der rechten Brust war dabei immer deutlich größer als an der linken Brust. Einmal habe ich sogar nach längerer Stillpause 100 ml abpumpen können.
Vor diesem Hintergrund ist meine Vermutung, dass es vielleicht gar nicht so sehr an meiner operierten Brust lag sondern daran, dass der Stillstart einfach nur undenkbar schlecht war und das Stillmanagement nicht optimal.
So überlege ich gerade, ob es überhaupt so sinnvoll ist Kind 2 dann überhaupt an der "schlechten" linken Brust anzulegen sondern hauptsächlich die rechte Brust zu nutzen. Kind 1 habe ich meist so nach 20 min von einer auf die andere Seite gewechselt. Aber wenn da sowieso nur so wenig raus kommt frage ich mich ob sich das Kind dann überhaupt mit dieser Brust so abmühen sollte und statt dessen eben nur der rechten Brust den Impuls zur Milchproduktion zu geben.
Sorry, es ist sehr lang geworden, aber dieses Mal möchte ich einfach alles mögliche tun um voll stillen zu können und würde gerne vorbereitet sein. LLL oder AFS hatte ich damals kontaktiert, leider konnte mir dort niemand empfohlen werden der mit operierten Frauen bereits Erfahrungen gesammelt hat. Vielleicht kann mir ja hier jemand unter den gegebenen Umständen helfen...