Effektives trinken / Stillprobleme
Verfasst: 02.01.2014, 12:47
Erst mal Kompliment an dieses Forum, die Linksammlung ist so hilfreich und hier sind so viele starke Mamas die das Beste für ihre Künder machen.
Mein Sohn ist heute 6 Wochen alt. Im KH wurde schon teilweise zugefüttert, mir wurde Panik mit seinem Gelbeert gemacht und ich hatte schon dort so wenig Kolostrum / Milch. Der Milcheinschuss kam erst am 5. Tag, allerdings wieder nicht genug. Die Hebamme empfahl leichtes zufüttern, ich habe aber bis zum 27.12 nie mehr als 50 ml gegeben.
Bis zum 22.12. habe ich angelegt, Fläschen gegeben, gepumpt. Beim pumpen dann "Spitzenwerte" von bis zu 50 ml pro Pumpgang.
Zwischenzeitlich eine fiese Mastitis.
Am 23.12 war es dann so weit: ich dachte ich hätte die Pre soweit reduziert/Muttermilch so weit gesteigert, dass ich kein Fläschen (Avent) mehr geben muss.
Am 26.12. habe ich dann schon das Gefühl gehabt, er trinkt nicht mehr wie vorher, war auch nicht mehr so viel Milch in den Hüttchen (hab eine Hohlwarze, das Hüttchen wurde mir direkt im Kreissaal gegeben, obwohl ich eigentlich vorhatte, ohne zu versuchen. Hatte die Niplette benutzt)
Die Brust fühlte sich auch nicht mehr so "leer" an.
Hab das alles allerdings "wegargumentiert". Windeln waren immer nass, 2 mal am Tag Milchstuhl.
Dann, am 28. die Hiobsbotschaft: die Hebamme hat gewogen (hat so eine Hängewaage): - 150 Gramm.
Da wir das nicht Glauben wollten, haben wir uns noch am Abend eine Babywaage besorgt, laut dieser hatte mein Kleiner - 10 Gramm, aber natürlich immer noch schlimm...
Ich war am Boden zerstört! Ich habe mein Kind hungern lassen. Da hat die Hebamme natürlich gesagt: zufüttern, 100 - 120 pro Mahlzeit soll er kriegen. Also haben wir zugefüttert, ich hab wieder gepumpt: 20-30 ml pro Gang an beiden Brüsten.
War am Boden. Am 29. waren wir in der Stillberatung, bei einer sehr netten Frau der LaLecheLiga. Sie hat sich angeschaut wie er trinkt, meinte, wir müssen ihm langfristig die Hüttchen abtrainieren. Das stillen bei der Stillberaterin hat meinen Kleinen so gestresst, dass er dann am 29. fast gar nicht mehr an die Brust wollte. Sie sagte, ich müsse alle 2 Std. Anlegen damit ich die Milchmenge steigern kann. Machen wir auch, seit dem 29.12. alle 2 Std. Tagsüber, nachts 3-4 Std.
Haben uns dann das BSE besorgt, damit läufts wieder besser. Allerdings habe ich immer noch das Problem:
Manchmal leg ich Matti an, dann trinkt er total effektiv, ich seh Milch im Hüttchen. Das kann er aber nicht lange, nuckelt dann nur oder schläft ein.
Oder er trinkt, ich merke, er saugt nicht richtig.
Auf jeden Fall muss ich nach dem stillen pumpen, er trinkt meine Brust nicht "leer", und dann bringt auch alles anlegen nix, weil der Körper sonst nicht checkt, dass er nachproduzieren muss.
Ach ja, ich weiß Pumpmengen sind kein Indikator, aber Wiegeproben zeigen, er holt sich so gut wie nix aus der Brust.
Sein dem 30.12. nehm ich nun Domperidon zu Steigerung der Milchmenge. Richtige Unterschiede merke ich jedoch nicht.
Meine Frage ist nun (lange Ausführung, lange Geschichte):
Wie bekomme ich ihn dazu, effektiver zu trinken???
Ich füttere derzeit ausschließlich mit dem BES, zwischen 40-90 ml Zusatz pro Stillen (ca 1/3 Mumi und 2/3 Pre) alle 2 Std. Wenn ich ihn dazu kriegen könnte "richtig" zu saugen, müsste ich doch gar nicht mehr pumpen und weniger zufüttern.
Ich bin verzweifelt, ich möchte ihn so gern stillen!!!
Ich glaub mittlerweile nur fast nicht mehr dran, soviel durcheinander
Die Hüttchen
Zu wenig Milch
Evtl. Saugverwirrung
Er hat bis zum 28. den symmetrischen Schnuller von Mam bekommen, den gibt's seitdem nicht mehr, auch kein Fläschchen.
Seine Daten:
21.11 Geburt: 3240 Gr.
24.11. niedrigstes Gewicht: 3040 Gr.
17.11. 3650 Gr. (Hebamme)
19.12 3770 Gr. (KiA)
28.12 3500 Gr. (Hebamme)
28.12 3640 Gr (wir)
29.12 3740 Gr (wir)
31.12 3840 Gr. (Wir)
01.01. 3880 Gr (wir)
Ich bin für eure Hilfe dankbar.
Ich will einfach nicht aufgeben.
Liebe Grüsse,
Steffi
Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Mein Sohn ist heute 6 Wochen alt. Im KH wurde schon teilweise zugefüttert, mir wurde Panik mit seinem Gelbeert gemacht und ich hatte schon dort so wenig Kolostrum / Milch. Der Milcheinschuss kam erst am 5. Tag, allerdings wieder nicht genug. Die Hebamme empfahl leichtes zufüttern, ich habe aber bis zum 27.12 nie mehr als 50 ml gegeben.
Bis zum 22.12. habe ich angelegt, Fläschen gegeben, gepumpt. Beim pumpen dann "Spitzenwerte" von bis zu 50 ml pro Pumpgang.
Zwischenzeitlich eine fiese Mastitis.
Am 23.12 war es dann so weit: ich dachte ich hätte die Pre soweit reduziert/Muttermilch so weit gesteigert, dass ich kein Fläschen (Avent) mehr geben muss.
Am 26.12. habe ich dann schon das Gefühl gehabt, er trinkt nicht mehr wie vorher, war auch nicht mehr so viel Milch in den Hüttchen (hab eine Hohlwarze, das Hüttchen wurde mir direkt im Kreissaal gegeben, obwohl ich eigentlich vorhatte, ohne zu versuchen. Hatte die Niplette benutzt)
Die Brust fühlte sich auch nicht mehr so "leer" an.
Hab das alles allerdings "wegargumentiert". Windeln waren immer nass, 2 mal am Tag Milchstuhl.
Dann, am 28. die Hiobsbotschaft: die Hebamme hat gewogen (hat so eine Hängewaage): - 150 Gramm.
Da wir das nicht Glauben wollten, haben wir uns noch am Abend eine Babywaage besorgt, laut dieser hatte mein Kleiner - 10 Gramm, aber natürlich immer noch schlimm...
Ich war am Boden zerstört! Ich habe mein Kind hungern lassen. Da hat die Hebamme natürlich gesagt: zufüttern, 100 - 120 pro Mahlzeit soll er kriegen. Also haben wir zugefüttert, ich hab wieder gepumpt: 20-30 ml pro Gang an beiden Brüsten.
War am Boden. Am 29. waren wir in der Stillberatung, bei einer sehr netten Frau der LaLecheLiga. Sie hat sich angeschaut wie er trinkt, meinte, wir müssen ihm langfristig die Hüttchen abtrainieren. Das stillen bei der Stillberaterin hat meinen Kleinen so gestresst, dass er dann am 29. fast gar nicht mehr an die Brust wollte. Sie sagte, ich müsse alle 2 Std. Anlegen damit ich die Milchmenge steigern kann. Machen wir auch, seit dem 29.12. alle 2 Std. Tagsüber, nachts 3-4 Std.
Haben uns dann das BSE besorgt, damit läufts wieder besser. Allerdings habe ich immer noch das Problem:
Manchmal leg ich Matti an, dann trinkt er total effektiv, ich seh Milch im Hüttchen. Das kann er aber nicht lange, nuckelt dann nur oder schläft ein.
Oder er trinkt, ich merke, er saugt nicht richtig.
Auf jeden Fall muss ich nach dem stillen pumpen, er trinkt meine Brust nicht "leer", und dann bringt auch alles anlegen nix, weil der Körper sonst nicht checkt, dass er nachproduzieren muss.
Ach ja, ich weiß Pumpmengen sind kein Indikator, aber Wiegeproben zeigen, er holt sich so gut wie nix aus der Brust.
Sein dem 30.12. nehm ich nun Domperidon zu Steigerung der Milchmenge. Richtige Unterschiede merke ich jedoch nicht.
Meine Frage ist nun (lange Ausführung, lange Geschichte):
Wie bekomme ich ihn dazu, effektiver zu trinken???
Ich füttere derzeit ausschließlich mit dem BES, zwischen 40-90 ml Zusatz pro Stillen (ca 1/3 Mumi und 2/3 Pre) alle 2 Std. Wenn ich ihn dazu kriegen könnte "richtig" zu saugen, müsste ich doch gar nicht mehr pumpen und weniger zufüttern.
Ich bin verzweifelt, ich möchte ihn so gern stillen!!!
Ich glaub mittlerweile nur fast nicht mehr dran, soviel durcheinander
Die Hüttchen
Zu wenig Milch
Evtl. Saugverwirrung
Er hat bis zum 28. den symmetrischen Schnuller von Mam bekommen, den gibt's seitdem nicht mehr, auch kein Fläschchen.
Seine Daten:
21.11 Geburt: 3240 Gr.
24.11. niedrigstes Gewicht: 3040 Gr.
17.11. 3650 Gr. (Hebamme)
19.12 3770 Gr. (KiA)
28.12 3500 Gr. (Hebamme)
28.12 3640 Gr (wir)
29.12 3740 Gr (wir)
31.12 3840 Gr. (Wir)
01.01. 3880 Gr (wir)
Ich bin für eure Hilfe dankbar.
Ich will einfach nicht aufgeben.
Liebe Grüsse,
Steffi
Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk