Milchfluss versiegt-Bitte um rasche Tipps für eine Freundin
Verfasst: 21.12.2013, 22:58
Hallo Ihr Lieben! (Achtung, sehr lang)
Eine Freundin meines Mannes hat eine 11 Wochen alte Tochter (erstes Kind). Sie ist ein Vollstillkind, welches bisher immer so alle 2-3h stillen wollte und auch eine normale Gewichtszunahme hatte, zufrieden und ausgeglichen wirkte.
Nun wurde die kleine Maus am Freitag vor einer Woche geimpft, worauf sie nachts 12h durchschlief (und das an 3 aufeinander folgenden Tagen). Nach den drei durchgeschlafenen Nächten hat die Mama das Gewicht der Kleinen kontrolliert - sie nahm an Gewicht ab und ist nun tagsüber nörgelig, generell auch eher schlapp und müde - muss für die Stillmahlzeiten geweckt werden und schläft an der Brust auch schnell wieder ein.
Milchmenge scheint definitiv stark reduziert zu sein, da sie nun auch beim Abpumpen kaum Milch "fördert" (sorry für den Ausdruck).
Flaschenfütterung gestaltet sich schwierig, da die kleine Maus die Flasche nicht mag, eher nur anbrüllt. Wenn sie die Flasche nimmt, dann nur mit frisch abgepumpter MM. Die eingefrorene/im Kühlschrank stehende MM wird komplett verweigert (die Mama meint auch, die MM würde bitter schmecken...kann es sein, dass eingefrorene MM ihren Geschmack verändert? )
Pulvermilch wurde bisher noch nicht gegeben. Möchte sie auch verständlicherweise eher vermeiden.
Ihre Hebamme meinte bisher wohl nur, sie solle konsequent alle 3h stillen, danach abpumpen um die Milchproduktion anzuregen. Am Montag kommt die Hebamme wohl erst wieder vorbei.
Angaben zur Mutter:
Trinkt zwischen 3-4 Liter am Tag (inklusive Stilltee und abends ein alkoholfreies Bier bzw. Malztrunk)
normales Essverhalten
Unsere Töchter sind zwar gleich alt, doch bin ich eine "Teilzeitstillmama", die leider chronisch zu wenig Milch bilden kann und daher die Kombischiene Stillen und Flaschenernährung mittels Prenahrung fährt (ohne Komplikationen - mein Kind saugt an allem, was es in den Mund bekommt
).
Daher bitte ich Euch um Hilfe:
Habt Ihr Tipps, was sie noch machen kann, um ihre Milchmenge zu steigern bzw. falls dies nicht klappt, wie man sein Kind an eine Flasche oder ein anderes Trinkgefäß gewöhnen kann?
Aktuell haben sie die Nuk Flaschen probiert - sind nicht so der Hit.
Mit ner Tommy Tippie (oder so ähnlich) klappt es wohl etwas besser.
Da wir die von Avent haben, schlug ich ihr diese Flaschenform vor, kann ihr nur leider aufgrund der großen Entfernung keine Flasche zum testen ausborgen...wir wohnen in Schleswig Holstein, sie wohnen am Bodensee... .
Sie haben wohl auch schon mit ner Spritze Nahrung zugeführt (mit mehr Kleckerei, als dass die Milch ins Kind gelangte (waren alle nicht so glücklich mit dieser Methode). - Ich weiß jetzt aber nicht, ob diese Methode mit Sonde an der Brust oder ohne durchgeführt wurde (ähnlich dem Brusternährungsset).
Gibt es evtl. im Raum Lindau (Bodensee) kompetente StillberaterInnen /Stillgruppen, die Ihr empfehlen könnt? Gerade jetzt so kurz vor den Feiertagen?
Ich habe ihr noch Bockshornklee vorgeschlagen (erstmal nur, dass sie den Stilltee mit Bockshornklee trinken soll). Ich weiß, dass es auch noch so Kapseln gibt, da ich sie aber selber nie genommen habe, kenne ich die wirkweise nicht und wollte ihr das nicht einfach so empfehlen.
Das Brusternährungsset habe ich ihr auch schon grob erklärt, aber ihr auch gesagt, dass sie darüber am Besten nochmal mit ihrer Hebamme sprechen sollte zwecks Anwendung etc.
Über ein paar Tipps, die ich ihr weitergeben könnte würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon jetzt einmal ganz herzlich bei Euch.
Eine Freundin meines Mannes hat eine 11 Wochen alte Tochter (erstes Kind). Sie ist ein Vollstillkind, welches bisher immer so alle 2-3h stillen wollte und auch eine normale Gewichtszunahme hatte, zufrieden und ausgeglichen wirkte.
Nun wurde die kleine Maus am Freitag vor einer Woche geimpft, worauf sie nachts 12h durchschlief (und das an 3 aufeinander folgenden Tagen). Nach den drei durchgeschlafenen Nächten hat die Mama das Gewicht der Kleinen kontrolliert - sie nahm an Gewicht ab und ist nun tagsüber nörgelig, generell auch eher schlapp und müde - muss für die Stillmahlzeiten geweckt werden und schläft an der Brust auch schnell wieder ein.
Milchmenge scheint definitiv stark reduziert zu sein, da sie nun auch beim Abpumpen kaum Milch "fördert" (sorry für den Ausdruck).
Flaschenfütterung gestaltet sich schwierig, da die kleine Maus die Flasche nicht mag, eher nur anbrüllt. Wenn sie die Flasche nimmt, dann nur mit frisch abgepumpter MM. Die eingefrorene/im Kühlschrank stehende MM wird komplett verweigert (die Mama meint auch, die MM würde bitter schmecken...kann es sein, dass eingefrorene MM ihren Geschmack verändert? )
Pulvermilch wurde bisher noch nicht gegeben. Möchte sie auch verständlicherweise eher vermeiden.
Ihre Hebamme meinte bisher wohl nur, sie solle konsequent alle 3h stillen, danach abpumpen um die Milchproduktion anzuregen. Am Montag kommt die Hebamme wohl erst wieder vorbei.
Angaben zur Mutter:
Trinkt zwischen 3-4 Liter am Tag (inklusive Stilltee und abends ein alkoholfreies Bier bzw. Malztrunk)
normales Essverhalten
Unsere Töchter sind zwar gleich alt, doch bin ich eine "Teilzeitstillmama", die leider chronisch zu wenig Milch bilden kann und daher die Kombischiene Stillen und Flaschenernährung mittels Prenahrung fährt (ohne Komplikationen - mein Kind saugt an allem, was es in den Mund bekommt
Daher bitte ich Euch um Hilfe:
Habt Ihr Tipps, was sie noch machen kann, um ihre Milchmenge zu steigern bzw. falls dies nicht klappt, wie man sein Kind an eine Flasche oder ein anderes Trinkgefäß gewöhnen kann?
Aktuell haben sie die Nuk Flaschen probiert - sind nicht so der Hit.
Mit ner Tommy Tippie (oder so ähnlich) klappt es wohl etwas besser.
Da wir die von Avent haben, schlug ich ihr diese Flaschenform vor, kann ihr nur leider aufgrund der großen Entfernung keine Flasche zum testen ausborgen...wir wohnen in Schleswig Holstein, sie wohnen am Bodensee... .
Sie haben wohl auch schon mit ner Spritze Nahrung zugeführt (mit mehr Kleckerei, als dass die Milch ins Kind gelangte (waren alle nicht so glücklich mit dieser Methode). - Ich weiß jetzt aber nicht, ob diese Methode mit Sonde an der Brust oder ohne durchgeführt wurde (ähnlich dem Brusternährungsset).
Gibt es evtl. im Raum Lindau (Bodensee) kompetente StillberaterInnen /Stillgruppen, die Ihr empfehlen könnt? Gerade jetzt so kurz vor den Feiertagen?
Ich habe ihr noch Bockshornklee vorgeschlagen (erstmal nur, dass sie den Stilltee mit Bockshornklee trinken soll). Ich weiß, dass es auch noch so Kapseln gibt, da ich sie aber selber nie genommen habe, kenne ich die wirkweise nicht und wollte ihr das nicht einfach so empfehlen.
Das Brusternährungsset habe ich ihr auch schon grob erklärt, aber ihr auch gesagt, dass sie darüber am Besten nochmal mit ihrer Hebamme sprechen sollte zwecks Anwendung etc.
Über ein paar Tipps, die ich ihr weitergeben könnte würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon jetzt einmal ganz herzlich bei Euch.