Zweites Kind stillen- Fehler vermeiden, bessere Vorbereitung
Verfasst: 29.11.2013, 11:18
Wir erwarten unser zweites Kind, (34/35ssw) und im Gegensatz zur ersten Schwangerschaft, setzte ich mich schon länger mit dem Thema Stillen auseinander. Bei meinem Sohn (geboren 12/11) war ich davon ausgegangen das alles schon irgendwie funktioniert.
Nun ja, die Geburt war schnell und unkompliziert und er wurde auch kurz darauf immer wieder angelegt. Er wurde leider recht schnell gelb. Das Krankenhaus ist babyfreundlich und hat viele Schwestern mit Stillberaterinausbildung doch gab es oft unterschiedliche Aussagen zum Anlegen und die Verwirrung war perfekt. Am dritten Tag hatte ich noch keinen Milcheinschuss und die Bilirubinwerte waren leider so, dass er unter die Blaulichtlampe musste. Da die Kleinen da doch viel Wärme abbekommen sollte ich per Fingerfeeding erst mein wenig abgepumptes Kolostrum und dann nach Bedarf Pre hinterhergeben. Am besten unter der Lampe, da man da die Zeit unter dem Licht insgesamt nicht verlängerte durch das Rausnehmen. Ein Glück, dass die Klinik diese Blaulichtkästen hat und unser Sohn die ganze Zeit bei uns im Zimmer bleiben konnte. Am vierten Tag hatte ich einen gigantischen Milcheinschuß und sollte auch keine Pre mehr geben. Die Werte schwankten, morgens recht hoch und abends gingen sie wieder runter. Er nahm aber etwas zu und setzte auch Stuhl ab. Am fünften Tag war dann nochmal ein Anstieg am Morgen, so dass er wieder unter das Licht musste. Am achten Tag konnten wir die Klinik verlassen. Zu Hause war es nicht immer einfach, er machte den Mund nicht richtig auf und machte mir wunde Brustwarzen. Leider war mir die Hebamme auch keine große Hilfe. Irgendwann klappte es, er nahm auch gut zu, jedoch war er auch noch bei der U3 gelblich. Die Ärztin fand ihn sonst fit und trug nur Muttermilchikterus ein und meinte einfach weiter stillen, das gäbe sich bald.
Das stimmte auch mit 10 Wochen konnte man kaum was sehen.
Mit 4/5 Monaten entwickelte er einen Tick nachts nur noch im sitzen und am Tag im liegen zu stillen, egal wo und wie groß der Hunger war. Am Ende habe ich oft abgepumpt und ihm zumindest für unterwegs Muttermilch mit dem Doidycup gegeben. Das war zwar transporttechnisch aufwendiger aber für mich stressfreier.
Bis diesen März haben wir auch noch gestillt, bis er anfing nur noch zu spielen und kurz zu nuckeln, da haben wir dann aufgehört und es war in Ordnung für uns beide, zumindest hat er die Brust zum Trinken nicht mehr eingefordert nur noch zum Kuscheln. Und dann wurde ich wieder schwanger und überlege was ich diesmal anders machen kann.
Ich habe nun gelesen, dass es einen Muttermilchikterus auch geben kann, wenn die Mutter Blutgruppe 0 hat und das Baby A oder B. Ich habe die Blutgruppe 0, die Blutgruppe meines Sohnes kennen wir nicht, mein Mann könnte A haben, da seine Geschwister diese wohl haben. Es könnte also sein, dass uns wieder ein Ikterus bevorsteht, wenn das mit der Blutgruppe so sein sollte. Hat jemand damit schon Erfahrung? Und vielleicht auch mehrere Kinder? War das bei allen Kindern dann so oder unterschiedlich?
Klar, ändern kann man das eh nicht, aber ein wenig mulmig wird mir schon bei dem Gedanken. Diese Zeit war so anstrengend und ein entspanntes Wochenbett sieht wirklich anders aus.
Außerdem habe ich gelesen, dass Fingerfeeding auch nicht so ungefährlich ist, was eine Saugverwirrung und Stillprobleme angeht. Darf man das ablehnen?
Bzw. habe ja die Idee für den Fall der notwendigen der Zufütterung (auch mit Muttermilch), mir Pflastertape mitzunehmen und dann denn Schlauch einfach an der Brust zu befestigen und so an der Brust zuzufüttern. Klingt das merkwürdig?
Eine neue Hebamme habe ich, die sich auch richtig mit Stillen, dank Ausbildung auskennt.
Doch etwa länger geworden, aber irgendwie war das mal nötig loszuwerden um, ja klarer in die nächste Stillbeziehung zu starten. Und vielleicht hat ja jemand noch weitere Anregungen.
Viele Grüße
Nun ja, die Geburt war schnell und unkompliziert und er wurde auch kurz darauf immer wieder angelegt. Er wurde leider recht schnell gelb. Das Krankenhaus ist babyfreundlich und hat viele Schwestern mit Stillberaterinausbildung doch gab es oft unterschiedliche Aussagen zum Anlegen und die Verwirrung war perfekt. Am dritten Tag hatte ich noch keinen Milcheinschuss und die Bilirubinwerte waren leider so, dass er unter die Blaulichtlampe musste. Da die Kleinen da doch viel Wärme abbekommen sollte ich per Fingerfeeding erst mein wenig abgepumptes Kolostrum und dann nach Bedarf Pre hinterhergeben. Am besten unter der Lampe, da man da die Zeit unter dem Licht insgesamt nicht verlängerte durch das Rausnehmen. Ein Glück, dass die Klinik diese Blaulichtkästen hat und unser Sohn die ganze Zeit bei uns im Zimmer bleiben konnte. Am vierten Tag hatte ich einen gigantischen Milcheinschuß und sollte auch keine Pre mehr geben. Die Werte schwankten, morgens recht hoch und abends gingen sie wieder runter. Er nahm aber etwas zu und setzte auch Stuhl ab. Am fünften Tag war dann nochmal ein Anstieg am Morgen, so dass er wieder unter das Licht musste. Am achten Tag konnten wir die Klinik verlassen. Zu Hause war es nicht immer einfach, er machte den Mund nicht richtig auf und machte mir wunde Brustwarzen. Leider war mir die Hebamme auch keine große Hilfe. Irgendwann klappte es, er nahm auch gut zu, jedoch war er auch noch bei der U3 gelblich. Die Ärztin fand ihn sonst fit und trug nur Muttermilchikterus ein und meinte einfach weiter stillen, das gäbe sich bald.
Das stimmte auch mit 10 Wochen konnte man kaum was sehen.
Mit 4/5 Monaten entwickelte er einen Tick nachts nur noch im sitzen und am Tag im liegen zu stillen, egal wo und wie groß der Hunger war. Am Ende habe ich oft abgepumpt und ihm zumindest für unterwegs Muttermilch mit dem Doidycup gegeben. Das war zwar transporttechnisch aufwendiger aber für mich stressfreier.
Bis diesen März haben wir auch noch gestillt, bis er anfing nur noch zu spielen und kurz zu nuckeln, da haben wir dann aufgehört und es war in Ordnung für uns beide, zumindest hat er die Brust zum Trinken nicht mehr eingefordert nur noch zum Kuscheln. Und dann wurde ich wieder schwanger und überlege was ich diesmal anders machen kann.
Ich habe nun gelesen, dass es einen Muttermilchikterus auch geben kann, wenn die Mutter Blutgruppe 0 hat und das Baby A oder B. Ich habe die Blutgruppe 0, die Blutgruppe meines Sohnes kennen wir nicht, mein Mann könnte A haben, da seine Geschwister diese wohl haben. Es könnte also sein, dass uns wieder ein Ikterus bevorsteht, wenn das mit der Blutgruppe so sein sollte. Hat jemand damit schon Erfahrung? Und vielleicht auch mehrere Kinder? War das bei allen Kindern dann so oder unterschiedlich?
Klar, ändern kann man das eh nicht, aber ein wenig mulmig wird mir schon bei dem Gedanken. Diese Zeit war so anstrengend und ein entspanntes Wochenbett sieht wirklich anders aus.
Außerdem habe ich gelesen, dass Fingerfeeding auch nicht so ungefährlich ist, was eine Saugverwirrung und Stillprobleme angeht. Darf man das ablehnen?
Bzw. habe ja die Idee für den Fall der notwendigen der Zufütterung (auch mit Muttermilch), mir Pflastertape mitzunehmen und dann denn Schlauch einfach an der Brust zu befestigen und so an der Brust zuzufüttern. Klingt das merkwürdig?
Eine neue Hebamme habe ich, die sich auch richtig mit Stillen, dank Ausbildung auskennt.
Doch etwa länger geworden, aber irgendwie war das mal nötig loszuwerden um, ja klarer in die nächste Stillbeziehung zu starten. Und vielleicht hat ja jemand noch weitere Anregungen.
Viele Grüße