Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"
Verfasst: 15.10.2013, 20:33
Hallo,
ich weiß jetzt gar nicht unter welchem Betreff, ich das Thema schreiben soll. Bei meinem Sohn (16 Monate) ist es, wie wohl recht häufig bei Kindern der Fall, dass er, wenn er mit irgendwas "aufhören" soll, was ihm gut gefällt, teilweise furchtbar weint und schreit.
Meistens lässt er sich leicht wieder beruhigen oder ablenken, aber heute abend war es ganz schlimm, er war ganz schrecklich verheult, er hat mir furchtbar leid getan, aber trotzdem hab' ich dann irgendwann die Geduld verloren und ihn angeschnauzt (das tut mir so leid). Konkreter Anlass: Er pritschelt so gerne in der Küche im Waschbecken, er darf es nicht so oft, weil dann natürlich die ganze Küche unter Wasser steht, aber heute nach dem Abendessen war er noch gut drauf, noch nicht so müde und ich war den ganzen Tag in der Arbeit und wollte mit ihm noch was nettes machen. Wir haben dann ca. ne halbe Stunde "gepritschelt", aber irgendwann muss man ja auch mal wieder aufhören, er war klitschnass, ich war klitschnass, er sollte dann auch irgendwann in's Bett....Er hat dann so schlimm geweint, als er aufhören musste, dabei wollte ich ihm ja eigtl. was gutes tun, aber das ist ja dann wohl voll nach hinten losgegangen.
Wie macht Ihr das? Macht Ihr dann bestimmte Sachen mit den Kindern erst gar nicht mehr, wenn Ihr wisst, dass sie nicht aufhören können (in dem Alter kann man wohl auch schwer verstehen, dass man am nächsten Tag dann wieder pritscheln darf), oder findet ihr, dass müssen sie irgendwann lernen, dass man Dinge nicht ewig tun kann, auch wenn sie Spaß machen? Oder denkt Ihr, es ist besser, wenn die Kinder diesen Frust erst lernen und aushalten können, wenn sie älter sind und es verstandsmäßig besser auf die Reihe bekommen? Ich bin irgendwie voll durch den Wind deswegen, vor allem auch, weil meine Mutter, die tagsüber auf ihn aufgepasst hat, und abends noch da war, und es mitbekommen hat, mir voll die Vorwürfe gemacht hat, dass ich das arme Kind vor dem Schlafen gehen so "aufmöbele", dass er jetzt so traurig ist und dass er jetzt so schlimm verheult in's Bett gehen muss....Ich wollte doch nur auch noch was nettes mit ihm machen, dass er dann erstmal meckert, war mir klar, aber zum einen wusste ich nicht, dass es so schlimm wird (wahrscheinlich auch, weil er dann doch müde war!), aber ich hab' mir halt gedacht, so ist das halt, dass man Dinge auch mal wieder aufhören muss...
sorry für's jammern!
ich weiß jetzt gar nicht unter welchem Betreff, ich das Thema schreiben soll. Bei meinem Sohn (16 Monate) ist es, wie wohl recht häufig bei Kindern der Fall, dass er, wenn er mit irgendwas "aufhören" soll, was ihm gut gefällt, teilweise furchtbar weint und schreit.
Meistens lässt er sich leicht wieder beruhigen oder ablenken, aber heute abend war es ganz schlimm, er war ganz schrecklich verheult, er hat mir furchtbar leid getan, aber trotzdem hab' ich dann irgendwann die Geduld verloren und ihn angeschnauzt (das tut mir so leid). Konkreter Anlass: Er pritschelt so gerne in der Küche im Waschbecken, er darf es nicht so oft, weil dann natürlich die ganze Küche unter Wasser steht, aber heute nach dem Abendessen war er noch gut drauf, noch nicht so müde und ich war den ganzen Tag in der Arbeit und wollte mit ihm noch was nettes machen. Wir haben dann ca. ne halbe Stunde "gepritschelt", aber irgendwann muss man ja auch mal wieder aufhören, er war klitschnass, ich war klitschnass, er sollte dann auch irgendwann in's Bett....Er hat dann so schlimm geweint, als er aufhören musste, dabei wollte ich ihm ja eigtl. was gutes tun, aber das ist ja dann wohl voll nach hinten losgegangen.
Wie macht Ihr das? Macht Ihr dann bestimmte Sachen mit den Kindern erst gar nicht mehr, wenn Ihr wisst, dass sie nicht aufhören können (in dem Alter kann man wohl auch schwer verstehen, dass man am nächsten Tag dann wieder pritscheln darf), oder findet ihr, dass müssen sie irgendwann lernen, dass man Dinge nicht ewig tun kann, auch wenn sie Spaß machen? Oder denkt Ihr, es ist besser, wenn die Kinder diesen Frust erst lernen und aushalten können, wenn sie älter sind und es verstandsmäßig besser auf die Reihe bekommen? Ich bin irgendwie voll durch den Wind deswegen, vor allem auch, weil meine Mutter, die tagsüber auf ihn aufgepasst hat, und abends noch da war, und es mitbekommen hat, mir voll die Vorwürfe gemacht hat, dass ich das arme Kind vor dem Schlafen gehen so "aufmöbele", dass er jetzt so traurig ist und dass er jetzt so schlimm verheult in's Bett gehen muss....Ich wollte doch nur auch noch was nettes mit ihm machen, dass er dann erstmal meckert, war mir klar, aber zum einen wusste ich nicht, dass es so schlimm wird (wahrscheinlich auch, weil er dann doch müde war!), aber ich hab' mir halt gedacht, so ist das halt, dass man Dinge auch mal wieder aufhören muss...
sorry für's jammern!