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Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 12:59
von Mozartkugel
Hallo liebe Stillberaterinnen,

ich bin froh, das Forum hier gefunden zu haben und dass ich auch gerade etwas Zeit finde, mein Anliegen zu posten. Ist ja nicht so einfach, in den Stillpausen etwas Zeit locker zu machen, das kennt sicherlich jeder..

Leider bin ich keine erfahrene Mutter und hoffe, dass ihr vielleicht eure Einschätzung zu meiner Frage geben und mir helfen könnt. Zur Zeit bin ich sehr unglücklich und meine Gedanken kreisen den ganzen Tag nur um das Thema Stillen und ob ich was falsch mache.

Ich bedanke mich schonmal ganz lieb im Voraus :) Es geht darum, ob es angeraten ist, zuzufüttern aufgrund der geringen Gewichtszunahme meiner kleinen Tochter. Ich sollte gestern ein Fläschchen geben, weil sie zuwenig zunimmt.

Ich habe zuerst mal eure Stichpunkte aufgegriffen und beim Schreiben ist mir vieles auch nochmal durch den Kopf gegangen. Führe ja seit ich zuhause bin ein Stillprotokoll.
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bisher keine Zufütterung.
Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Es hat sich zwischen 8-11 Mahlzeiten eingependelt (also eher 10-11, es kommen 2x pro Woche auch Tage mit 8 Mahlzeiten vor). Dabei hat sie längere Pausen bis 17 Uhr aber nicht länger als 3 Stunden, danach ist meistens Clusterfeeding, v.a. nach 19 Uhr. Abstände sind dann bestenfalls 2 Stunden, meistens eher 1.5 oder 1 Stunde.

Trinkzeiten kann man etwa so beschreiben: 3-4 Uhr, 7-8 Uhr, 11 Uhr, 13-14 Uhr, 16-17 Uhr, 19 Uhr, danach unregelmäßig bis 23 Uhr, manchmal nochmal 1 Uhr wenn sie gar nicht ruhiger wird.

Trinkdauer (beim Wechselstillen) ist ca 15+15 Minuten, manchmal auch 20+25 Minuten, wenn die Pause 3 Std oder länger war. Beim Clusterfeeding trinkt sie eher nur einseitig und dann 10-15 Minuten.

Schlafpausen nachts: von 1 -7 Uhr, wenn man sie nicht weckt. Das hatten wir probiert über das letzte Wochenende, da schläft sie aber zu lang und meine Brust ist schmerzhaft am Morgen. Ich bevorzuge es aber, sie 3-4 Uhr zu Stillen und dann morgens wieder. Tagsüber ist es unterschiedlich. Heute ist sie zB schon den ganzen Vormittag wach, sonst schläft sie relativ viel. Abends ist ihre Lieblingszeit, weshalb sie "kleine Nachteule" von mir genannt wird. Sie ist hellwach zwischen 20 und 24 Uhr.
Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Zur Zeit ist der Stuhlgang seltener, aber die Windel ist immer nass. Bedeutet, etwa 5-6 Pipiwindeln, 1-2 Stuhlgangwindeln. Bis Samstag dem 12.10. gab es immer Stuhlgangwindeln, schön durchsetzt mit "Krümeln" und gelb. Seit Samstag ist der eher grünlich geworden, aber nicht schlimm. Ich versuche, vor jedem Stillen zu wickeln (alle 3 Std.), es sei denn, sie will bereits nach einer Stunde wieder oder nach paar Minuten angelegt werden. Es ist immer etwas drin.
Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im KH war ich sehr gestresst. Sie war immer nur am Schlafen und ich musste mich anstrengen, sie zum Trinken wachzuhalten. Sie ist ein ruhiges Kind an sich.
Von Anfang an wollte sie ungern rechts andocken, weil die BW dort eher nach innen geht. Das hat sich aber gegeben.
Ein unschönes Erlebnis hatte ich bei der Stillprobe am letzten Tag, als die Schwester mir wie eine Wahnsinnige auf der prallen Milcheinschuss-Brust links herumdrückte - ich bin immer noch so wütend darüber, weil es so weh tat.
Erst als ich zuhause war, konnte ich sowas wie einen Rhythmus einstellen und es klappte einigermaßen. Nur die Zunahme lies trotzdem zu wünschen übrig, so dass ich dann ab Mitte 2. Woche auf 3 Std. Rhythmus umstellte und gut damit zurecht kam. Sie nahm ja dann auch zu. Von selbst wollte sie am Anfang eher alle 4 Std. trinken.
Ein weiteres Problem bestand darin, dass ich rechts extreme Ansaugschmerzen hatte ab Ende 2. Woche, so dass ich diese Seite mied. Wahrscheinlich ein Spasmus und der asymmetrische Kiefer meines Kindes führten dazu. Durch ein homöopathisches Mittel, Einsatz eines Hütchens, Multimam-Kompressen, der Osteopathie und Geduld hat es sich gegeben, so dass ich wieder gerne beide Seiten nehme.
Am letzten Wochenende gab es die Situation, dass Samstag Abend meine Milch alle gewesen zu sein scheint oder sie nicht satt wurde. Ich habe sie über 1 Stunde gestillt, nach der Clusterfeedingperiode wohlgemerkt, und sie wurde nicht satt. Es kam aber nichts mehr, meine Brüste waren leicht und superweich, sie schluckte nicht mehr und dann mussten wir sie weinen lassen, bis wieder was da war. Am Sonntag ging es wieder.
So bis gestern hatte es sich also gut eingegroovt, bis ich das mit dem Zufüttern aufgrund geringes Gewicht hörte und nun bin ich wieder sehr unglücklich.
Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Schnuller nimmt sie (Kirschform) und Hütchen kennt sie auch, da ich rechts starke Ansaugschmerzen hatte. Hatte 4-5 Tage nur mit Hütchen rechts gestillt, später brauchte ich das Hütchen nur zum Ansaugen, jetzt gar nicht mehr. Sie hatte kein Problem mit dem Hütchen.
Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Meine Tochter lag seit 34+5 im tiefen Becken, linke Hand an der Wange. Dadurch hat sie laut Hebamme eine leichte Gesichtsasymmetrie, weshalb der Kiefer auch nicht symmetrisch ist. Kinderärztin bestätigte es. Hatte dabei so Stillprobleme auf der rechten Seite mit Schmerzen etc. Deshalb war ich am 10.10. bei einer Osteopathin, die mir eine kleine "Kieferverrück"übung zeigte, die ich tgl. für paar Minuten mit ihr machen soll. Ich habe seitdem keine Schmerzen mehr beim Stillen rechts!
Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich musste bis 34+0 ASS100 zur Blutverdünnung nehmen und nun im Wochenbett Clexane spritzen. Ursache ist eine genetische Prothrombophilie bei mir. Die Geburt verlief aber spontan und ohne großen Blutverlust.
- Gebt uns genaue Daten!
Sie hat leider ihr Geburtsgewicht noch nicht zurück, ist aber gewachsen. Sie wächst aus ihren Sachen raus (Ärmellänge, Stramplerlänge - Body passt noch in der 50/56), ist rosig, glänzende Augen, pralle Fingerchen und Füße, Speckifalten dazubekommen. Sie war schon als Fetus sehr zart mit schmalem Bauchumfang und wurde stets unter 3 kg geschätzt im US (ich wurde engmaschiger kontrolliert). Daher wunderten mich die 3300 g zur Geburt sehr!

19.9. 3300 g KH Geburtsgewicht, 51 cm und KU 35 cm
20.9. 3150 g KH U1
21.9. 3050 g KH
22.9. 2950 g KH U2 --> danach Stillgewicht gemacht, Zunahme 12 g nach 10 min trinken, durften entlassen werden
23.9. 2900 g Hebamme
24.9. 2950 g Hebamme
25.9. 2950 g Hebamme
27.9. 2950 g Hebamme
30.9. 3000 g Hebamme
3.10. 3050 g Hebamme
7.10. 3150 g Hebamme
9.10. 3225 g Kinderarzt
10.10. 3250 g Hebamme
14.10. 3250 g Hebamme

Nun war gestern aufgrund des stagnierenden Gewichts die Anweisung der Hebamme, ein Fläschchen nach dem Stillen abends zuzufüttern. Mir war das irgendwie klar, dass es so kommt. Und grundsätzlich habe ich kein Problem damit und wollte es auch geben. Fühlte mich sicher damit.

Nur liest man überall, dass es der Anfang vom Abstillen sei. Mein Mann war auch der selben Meinung und brachte mich davon ab. Ein weiteres Problem ist meine innere Haltung gegenüber Flaschen...bin selbst ein Flaschenkind und mir geht's prima. Meine Mutter allerdings hält gar nichts vom Stillen und rät dauernd "gib ihr doch mal eine Flasche, wenn sie so schlecht zunimmt". Ich will nicht, dass sie Recht behält, irgendwie. Stillen funktioniert an sich ja schon bei mir und ich habe meinen Geist auch schon überwunden (also ich finde Stillen erfordert richtig viel Disziplin und ist definitiv kein Selbstläufer). Würde gern bis etwa Ende des Jahres vollstillen, wenn es geht.

So verlief der Tag gestern also:
- mind. 3 Std getragen
- ab 20 Uhr immer wieder gestillt, waren dann bis 23 Uhr bei 5 Mahlzeiten zu je etwa 15 Minuten
- Fläschchen stand bereit, habe ich aber nicht gegeben, da sie nicht mehr geweint hat und sie satt zu sein schien, und ich noch Milch hatte
- Abendritual wie immer (Stillen, Wickeln, Schlafanzug an, Stillen, Schuckeln, ins Bett gehen gegen 23 Uhr --> normalerweise ist hier dann 2 Stunden Tanz bis sie schläft, mit nochmaligem Stillen im Liegen)
- sie schlief dieses Mal sofort ohne zu Weinen, das war das erste Mal!!
- Wecken 3 Uhr zur Nachtmahlzeit, nächste Mahlzeit war 7 Uhr

Meine Fragen sind:
- Kann ich etwas anders machen, damit sie zunimmt?
- Wie kann ich stillfreundlich zufüttern, damit es nicht "das Ende" ist?
- Wie kann ich mich selbst entspannen? Ich fühle mich so unverantwortlich und unfähig meiner Tochter gegenüber :-(
- Kann es sein, dass ich aufgrund Vegetarismus zu wenig nahrhafte Milch habe? Milchbildungskugeln, Malzkaffee, Karamalz, Stilltee...alles schon in Anwendung.
- Kann es generell sein, dass meine Milch wenig nahrhaft ist? (bin schlank aber nicht zu dünn, mein eigener Fettstoffwechsel ist nicht so optimal. Wir sind beide schlank)

Ich bin jetzt versucht, ihr doch heut Abend eine Flasche anzubieten (Aptamil Pre). Soll ich oder soll ich nicht?

Liebe Grüße
Mozartkugel

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 13:16
von Lösche Benutzer 9370
Toll das du dich getraut hast und den Weg hierher gefunden hast :D Ich schick dir ganz viel Kraft! Hier bist du bestens aufgehoben

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 13:26
von honeybee
Schön dass du hier bist. Gratulation zu deiner Tochter!! Die Stillberaterinnen werden sich sicher bald melden.

Soweit ich weiß ist aber eine Brust nie per se leer. Da ist immer was, auch wenn sie ganz weich sind. Das können aber sicher die Profis besser erklären.

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 13:30
von Solan
Erst einmal herzlich willkommen! :)

Ich lehne mich weit aus dem Fenster, aber ich finde eure Stillmahlzeiten normal. An wenig Milch liegt es wohl nicht wenn du schreibst, dass dir nachts beim schon fast durchschlafen die Brust weh tut.

Momentan bist du sicher verwirrt, hier war es genau so. Mit dem Gewicht weiß ich es nicht mehr, aber mein Kinderarzt meinte immer, ich soll auf die Fontanelle achten. Diese soll nicht zu sehr "einfallen" und zu sehen sein, das deutet auf Flüssigkeitsmangel hin. Ist das Kind sonst gut drauf, hat eine rosige haut und wirkt nicht fahl, ist alles in Ordnung. Im KH (obwohl stillfreundlich) wollte mir man auch eine Flasche aufschwatzen. Der Gewichtsverlust der völlig normal ist wegen dem Kindspech das ausgeschieden wird, wurde mir als halbe Katastrophe angepriesen. Das war aber nur die Meinung der Schwestern. Der Kinderarzt der die Untersuchungen gemacht hat, war froh, dass ich auf unser Gefühl gehört und nicht zugefüttert habe.

Man sagte mir auch im KH ich soll mein Kind bis auf den Body ausziehen, dass es ihr kalt wird und sie wach wird. Wenn ich zurückdenke, was für eine quälerei. :o Klar sollten sie animiert werden um zu trinken damit die Milchmenge steigt, aber nicht so.

Über die Farbe des Stillstuhls braucht du dir auch keinerlei Gedanken machen. Da gibts von braun, ocker, grün, breiig, stückig, alles mögliche. Nur wenn er wässrig wie Wasser aus der Leitung (was für eine Beschreibung :lol:) ist und bestialisch stinkt, ists wohl Durchfall. Aber das glaube ich nicht, du stillst ja.

Eine Brust ist nie leer, da wird immer Milch nachproduziert sofern die Nachfrage da ist. Man selbst bekommt durch drücken nichts raus, das Kind mit der Saugtechnik sehr wohl. Auch Clusterfeeding am Abend hatten wir ebenfalls. Einfach andocken und machen lassen und die Seiten regelmäßig wechseln. Eventuell möchte sie auch gar nicht trinken und nur nuckeln. Nur kommt halt Milch. Das erklärt manchmal auch das Geschrei.

Und nein, deine Milch ist nahrhaft. Lass dich nicht verunsichern, so etwas gibt es nicht! Schläft sie bei euch im Schlafzimmer? Eventuell würde ich sie Nachts einfach versuchen im Schlaf zu stillen wenn deine Brust über den langen Zeitraum schmerzt. Der Trinkreflex beim Baby kommt auch im Schlaf.

Halte dich nicht zu sehr an "Rituale" sonder geh deinem Gefühl nach und vorallem auf die Bedürfnisse des Kindes ein. Ich kann dir nur sagen, dass das hier genau so war. Nachts pralle, schmerzende Brüste weil so viel Milch da war, Clusterfeeding-, Brustverweigerungs-, Brustanschreiphasen, das Gefühl ne "leere" Brust zu haben, der Gedanke ans Zufüttern (was ich zum Glück nicht gemacht habe)... Das Stillen hat hier ohne Probleme wirklich erst ab dem 6. Monat Spaß gemacht. Da kamen auch keine Dauernuckelphasen, keine Schmerzen, kein nasses Bett durch auslaufende Milch und sonstige Späßchen dazu. Unglaublich, dass manche da schon meinen, es MUSS abgestillt werden. Meine Mutter hat auch immer nur den Kopf geschüttelt. Wir (mein Bruder und ich) waren wohl so "schlimme" Kinder. :lol: Brustwarzen blutig gebissen etc. Sie hat nur 2 und 4 Wochen gestillt, das muss reichen. :roll: Ständige, blöde Kommentare um mein Sillverhalten musste ich mir auch oft anhören, bis mir der Hut geplatzt ist. Unser Kind = Unsere Regeln. Mein Mann war da voll hinter mir.

Ob du nun zufüttern willst, müsst ihr entscheiden. Ich pers. würde der ständigen Gewichtskontrolle aus dem Weg gehen, denn das macht nur nervös und mehr aufs Aussehen des Kindes und vorallem auf euer Gefühl hören. Schaltet die schlechten Gedanken ab, auch wenns schwer fällt. Beim ersten Kind weiß man halt nie so recht. Das Gefühl war hier ebenfalls bekannt. :)

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 13:34
von Solan
Ach ja, ich bin auch kein "Profi". Meine Worte sind laienhaft gewählt, andere können sich sicher besser ausdrücken.

Hast du schon mal was von der LLL http://www.lalecheliga.de/ gehört? Eventuell hilft es dir auch, eine Stillgruppe aufzusuchen. Familienzentren bieten das häufig an. Da ist der Austausch meistens direkter und es kann schnell geholfen werden. :)

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 13:42
von EinfachIch
Huhu Mozartkugel,

schön, dass du nun hier bist :)

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 13:53
von AnnaKatharina
Solan hat geschrieben:Ich pers. würde der ständigen Gewichtskontrolle aus dem Weg gehen, denn das macht nur nervös und mehr aufs Aussehen des Kindes und vorallem auf euer Gefühl hören. Schaltet die schlechten Gedanken ab, auch wenns schwer fällt. Beim ersten Kind weiß man halt nie so recht. Das Gefühl war hier ebenfalls bekannt. :)
Äh, findest du es wirklich einen guten Rat, ein Kind, dass mit fast einem Monat noch weniger als Geburtsgewicht hat, einfach nicht mehr zu wiegen??? Und stattdessen auf's Gefühl zu hören?

Liebe Mozartkugel,
eine der Stillmods wird sich sicherlich bald melden und dich ausführlich beraten!
Deine Skepsis der Flasche gegenüber (Anfag vom Abstillen) ist auf jeden Fall berechtigt, und ja, es gibt ausreichend andere, stillfreundliche Zufütttermethoden! Auch da werden die Mods dich beraten.
Allerdings kann auch ein Schnuller zu Saugproblemen und damit zum Gewichtsproblemen führen, und den bekommt deine Tochter ja - stöber doch mal hier im Forum zum Thema Saugverwirrung.

Dir alles Gute!
Anna-Katharina

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 14:35
von Solan
Den 2. Satz hast du aber gelesen?

Hör bitte auf etwas reinzuinterpretieren. Ich schrieb "Ich pers. würde der ständigen Gewichtskontrolle aus dem Weg gehen" und nicht "wiege dein Kind nie wieder".

Außerdem:

"Ach ja, ich bin auch kein "Profi". Meine Worte sind laienhaft gewählt, andere können sich sicher besser ausdrücken."

Bitte hör auf hier irgendwas anzuzetteln, ich habe nur meine eigene Erfahrung geschildert. Meine Tochter ist bis heute kein Schwergewicht. Da Mozartkugel auch erwähnte, dass sie beide sehr schlank sind, könnte es eventuell auch daran liegen.

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 14:35
von Mozartkugel
Danke für euer Willkommen und *winke* zu Einfach_Ich :)

Das ist ja klasse, dass man so schnell eine Rückmeldung bekommt.

@Solan, LLL bietet auch in meiner Stadt ein Stilltreffen an. Vllt geh ich da nächste Woche hin (da geht's allerdings eher um Ernährung, aber vllt ist das bzgl. einer meiner Fragen auch etwas, das mir hilft).
Ich denke mal, die Schwestern im KH haben es auch nicht einfach - bei dem einen Kind funktioniert das eine gut (Body ausziehen), bei anderen was anderes. Ich weiß, dass das Wickeln vorher klappt. Und mit Kälte brauch ich gar nicht anzufangen. Sie schreit dann wie am Spieß.
Danke für deine aufbauenden Worte zu meinen Bedenken. Manchmal ist sie etwas blass, aber ansonsten treffen alle sonstigen Merkmale positiv zu.

@AnnaKatharina, ja genau das ist es ja, dass sie immer noch nicht auf die 3300 g zurück ist (vllt ist sie es ja heute, leider wollte ich eine Waage ausleihen, aber die hiesige Apotheke hat sie gerade anderweitig verliehen...). Bisher ist mein Gefühl nach wie vor gut, aber ich hätte es gerne schwarz auf weiß.
Ich bin ja selbst nicht so für Schnuller aber auch nicht generell dagegen: mein Mann ist davon überzeugter und meine Hebamme meinte, der Schnuller würde den Kiefer etwas zentrieren können. Ist ja ok. Ich versuch den tagsüber nicht zu geben, aber abends ist es ok.

So, meine Tochter wird jetzt gestillt, auch wenn sie grad friedlich schlummert :wink:

Re: Geburtsgewicht Mitte 4. Woche noch nicht erreicht

Verfasst: 15.10.2013, 14:40
von Solan
Ja, geh auf jeden Fall zum Treffen! :) Eine LLL-Beraterin ist ja sicher da die das leitet. Die hilft dir sicher bei allen Fragen.