Seit Beikost viel seltener Stuhlgang = Beikostunreife?
Verfasst: 09.10.2013, 09:40
Hallo,
ich bin mir unsicher, ob plötzlich viel seltenerer Stuhlgang ein Zeichen dafür ist, dass mein Zwerg noch nicht richtig beikostreif ist?
Er wird in einer Woche 8 Monate alt und hatte eigentlich immer 1-2 volle Stuhlgangwindeln pro Tag (zu Beginn noch deutlich mehr). Seit er winzige Mengen Beikost isst, hat sich das drastisch reduziert und an Tag 4 bzw. Tag 5 ohne Stuhlgang haben wir jetzt ein halbes Kümmelzäpfchen gegeben, weil wir ein komisches Gefühl dabei hatten, dass seine Windel schon so lange nicht mehr voll war... Davor hatte ichs mit Bauchmassage, mit den Beinchen "Fahrradfahren" etc. probiert, um die Verdauung anzuregen, aber das hatte nicht geholfen. Dabei isst er eigentlich nur alle paar Tage ein bisschen was. In 3 Wochen hat er insgesamt 3 mal ein kleines Stückchen Nektarine gegessen, an einer Tomate gelutscht, ein bisschen Wassermelone, 3 Löffel von meinem (zuckerfreien) Müsli, ein winziges Stück Banane gegessen und einmal an meinem Croissant gelutscht. Kann diese gerine Menge echt so eine Veränderung an der Verdauung bewirken?
Bei den Beikostreifezeichen bin ich mir ehrlich gesagt unschlüssig und dachte, dass der plötzlich so seltene Stuhlgang ein Zeichen dafür sein könnte, dass sein Verdauungssystem noch nicht so weit ist. Zu den anderen Kriterien:
* das Baby kann mit Unterstützung sitzen, auf dem Schoß oder im Hochstühlchen --> er sitzt recht gut und sicher auf dem Schoß
* das Baby kann selbst Nahrung gezielt greifen (zunächst mit der ganzen Hand, später im Pinzettengriff) und zum Mund führen --> er greift die ihm angebotene Nahrung (pommesgroße, gegarte Gemüsesticks) zwar, zermatscht sie dann aber mit der Hand, klopft sie auf den Tisch und kommt nicht auf die Idee, es zu Mund zu führen. Wenn ich etwas esse, giert er dafür sehr nach meiner Hand und versucht, sie zu seinem Mund zu führen. Bekommt er nichts von meinem Essen, wird er regelrecht zornig.
* das Baby kann Kaubewegungen machen. Dazu muss der sog. Zungenstoßreflex verschwunden sein, der bei jüngeren Babys kleine Gegenstände reflexhaft direkt wieder aus dem Mund heraus befördert. Wenn ich ihm meinen selbstgekochen Zucchini- oder Kürbisbrei versuche zu füttern, schiebt er den komplett mit der Zunge wieder hinaus, ebenso, wenn ich vor dem Würzen etwas von unserem Essen abzweige und ihm das versuche mit dem Löffel zu füttern. Bekommt er aber von meinem Essen, schluckt ers.
Klingt das jetzt bei Beikostreife oder -unreife?
Ich danke Euch schonmal vorab!
Luebe Grüße
ich bin mir unsicher, ob plötzlich viel seltenerer Stuhlgang ein Zeichen dafür ist, dass mein Zwerg noch nicht richtig beikostreif ist?
Er wird in einer Woche 8 Monate alt und hatte eigentlich immer 1-2 volle Stuhlgangwindeln pro Tag (zu Beginn noch deutlich mehr). Seit er winzige Mengen Beikost isst, hat sich das drastisch reduziert und an Tag 4 bzw. Tag 5 ohne Stuhlgang haben wir jetzt ein halbes Kümmelzäpfchen gegeben, weil wir ein komisches Gefühl dabei hatten, dass seine Windel schon so lange nicht mehr voll war... Davor hatte ichs mit Bauchmassage, mit den Beinchen "Fahrradfahren" etc. probiert, um die Verdauung anzuregen, aber das hatte nicht geholfen. Dabei isst er eigentlich nur alle paar Tage ein bisschen was. In 3 Wochen hat er insgesamt 3 mal ein kleines Stückchen Nektarine gegessen, an einer Tomate gelutscht, ein bisschen Wassermelone, 3 Löffel von meinem (zuckerfreien) Müsli, ein winziges Stück Banane gegessen und einmal an meinem Croissant gelutscht. Kann diese gerine Menge echt so eine Veränderung an der Verdauung bewirken?
Bei den Beikostreifezeichen bin ich mir ehrlich gesagt unschlüssig und dachte, dass der plötzlich so seltene Stuhlgang ein Zeichen dafür sein könnte, dass sein Verdauungssystem noch nicht so weit ist. Zu den anderen Kriterien:
* das Baby kann mit Unterstützung sitzen, auf dem Schoß oder im Hochstühlchen --> er sitzt recht gut und sicher auf dem Schoß
* das Baby kann selbst Nahrung gezielt greifen (zunächst mit der ganzen Hand, später im Pinzettengriff) und zum Mund führen --> er greift die ihm angebotene Nahrung (pommesgroße, gegarte Gemüsesticks) zwar, zermatscht sie dann aber mit der Hand, klopft sie auf den Tisch und kommt nicht auf die Idee, es zu Mund zu führen. Wenn ich etwas esse, giert er dafür sehr nach meiner Hand und versucht, sie zu seinem Mund zu führen. Bekommt er nichts von meinem Essen, wird er regelrecht zornig.
* das Baby kann Kaubewegungen machen. Dazu muss der sog. Zungenstoßreflex verschwunden sein, der bei jüngeren Babys kleine Gegenstände reflexhaft direkt wieder aus dem Mund heraus befördert. Wenn ich ihm meinen selbstgekochen Zucchini- oder Kürbisbrei versuche zu füttern, schiebt er den komplett mit der Zunge wieder hinaus, ebenso, wenn ich vor dem Würzen etwas von unserem Essen abzweige und ihm das versuche mit dem Löffel zu füttern. Bekommt er aber von meinem Essen, schluckt ers.
Klingt das jetzt bei Beikostreife oder -unreife?
Ich danke Euch schonmal vorab!
Luebe Grüße