Bei Nr. 4 wieder zufüttern notwendig?
Verfasst: 21.09.2013, 14:23
Hallo,
am 11. September habe ich mein 4. Kind bekommen.
Nachdem ich meine ersten 3 Kinder leider nie voll stillen konnte, habe ich mir in der Schwangerschaft viele Gedanken gemacht, mit meiner Hebamme geredet und versucht im Vorfeld Strategien zu entwickeln die mir doch Milch bringen sollten. Leider kommt es immer anders als man denkt.
Nach einem Blasensprung und nicht wirklich einsetzen wollenden Wehen bekam ich die Alternative Kaiserschnitt oder WEhentropf. Ich galt als hochrisiko- Geburt wegen 2maliger Atonie (einmal bei einer Geburt und einem bei einer Kürettage) die tw auch Blutkonserven notwenig machte.
Jedenfalls habe ich dann mit WEhentropf in 13,5 Stunden meine Tochter mit einem Gewicht von 4400g und 53cm entbunden. Nicht mein größtes Kind. Aber die schmerzhafteste und anstrengendste Geburt von allen.
Bereits am 2. Tag haben wir Flüssigkeit zugefüttert, denn ihre Geschwister hatten wirklich heftige Gelbsucht und mussten auch unter die Lampe. Die Überlegung war einfach, ihr zusätzlich Nahrung anzubieten (mein Milcheinschuss ist recht verzögert) um ihr das Abbauen des Billirubins zu erleichtern. Trotz Zufütterns hat sie kräftig an Gewicht verloren. Die Gelbsucht wurde bei ihr allerdings bei weitem nicht so schlimm wie bei ihren Geschwistern. Sie musste nicht unter die Lampe. (Möglicherweise ist derGrund, dass sie als einziges meiner Kinder meine Blutgruppe hat, die anderen haben eine komplett andere Blutgruppe als ich).
Im KH wurde ich täglich von der Stillberaterin besucht. In einem Formblatt musste ich auch immer die Uhrzeiten des Stillens eintragen, wieviel ich wann zugefüttert habe, nasse oder volle Windeln ect. Das Formblatt fand ich recht hilfreich. Denn es genügte ein Strich mit dem Bleistift, und ich wusste, wann ich das letztemal gestillt hatte. So konnte ich auch belegen, dass ich im Stundenintervall gestillt habe. Die Stillberaterin fand meine Anlegetechnik in Ordnung, nachdem meine Brustwarzen extrem gelitten haben (bin sehr hellhäutig) bekam ich dann Gelkompressen die ich zwischen dem Stillen getragen habe. Und die gut geholfen haben. Trotz allem, Zufüttern war notwendig. Im KH mit der Pipette an der Brust, daheim mittlerweilen mit der Flasche. Mit dem BES kann ich mich nicht anfreunden. Wenn, dann eher noch die Pipette. Die kann ich auch einhändig aufziehen. Der Wechsel funktioniert gut.
Aber: ich mache mir trotzdem Sorgen. Sie trinkt mehr oder weniger ständig. schläft nach 5 minuten an der Brust ein, schläft 10-15 Minuten, dann will sie wieder trinken. Aufwecken funktioniert nicht wirklich. Piesacken damit sie nicht einschläft schon eher. Am späten Nachmittag brüllt sie dann die Brust an, klar, es kommt einfach nichts mehr heraus. Wenn ich ihr dann eine Flasche zugebe, trinkt sie sie schnell aus, ist fröhlich, guckt um sich und alles ist gut. Wenn sie dann schläft, schläft sie auch mal 2 Stunden. Was mir etwas Ruhe gibt. Immerhin habe ich ja noch mehr Kinder als die kleine Raupe Nimmersatt.
Was ich mich frage: Bekommt sie durch das kurze Trinken zu "dünne" Milch? ICh stille mehr oder weniger ständig. Das kann ich noch eine Woche durchziehen. Dann fährt meine Mutter wieder. Und dann muss ich Mittags den Kleinen vom Schulbus holen und gekocht haben. Die beiden Großen sind dann auch immer wieder von der Schule zu holen. Da geht rund um die Uhr stillen nicht mehr. Was kann ich sonst noch machen? Irgendwann brauche ich auch Erholung. Abends bin ich so geschafft vom ständigen Stillen, dass ich fast im Sitzen und Stehen einschlafe.
Diesmal war in der Stillambulanz nur eine Hebamme da, da die Stillberaterin verhindert war. Die Kleine ist beim Stillen eingeschlafen, war nicht mehr an die Brust zu bringen, und ich bin ausgelaufen. Irgendetwas läuft da verkehrt.
Am 23.9 bin ich wiederbestellt zum Wiegen (das KH hat eine Stillambulanz). Es wird schon ein wenig Druck gemacht, sie müsse mehr zunehmen. aber wie denn? Wenn sie zeigt, dass sie Hunger hat, bekommt sie eine Flasche dazu. Ich will ihr doch nicht nach jeder Stillmahlzeit die Flasche anbieten. DAnn kann ich das Stillen bald vergessen.
11.9 Geburt, 4400g
12.9
13.9 2 Pipi Windeln, 1 x Mekkonium, zufütterung 70ml (aber es war keine Pre, sondern etwas anderes, weißliches, von BeBa aus einer Glasflasche entnommen)
14.0 4050g 2 Pipi Windeln, 14 mal Stillen, 85ml Pre
15.9 4070g 3 Pipi Windeln, 1x Mekkonium, 14 mal Stillen 80ml Pre
16.9 4140g, Entlassung, 3 Pipi Windeln, 12 mal Stillen 90ml Pre
17.9
18.9 4 volle Windeln, 4 nasse Windeln, 100 ml Pre
19.9 4 volle Windeln, 4 nasse Windeln, 80ml Pre
20.9 4180g, 5 volle Windeln, 3x Pipi Windeln, 130ml Pre,
Im Moment bin ich etwas deprimiert. Da bemüht man sich, und tut und macht, aber es ist zu wenig. Die Anzahl der Stillmahlzeiten kann ich kaum mehr sagen, da es ein mehr oder weniger dauerstillen ist, mal für 10-15 Minuten unterbrochen, aber dann wieder weiter. Wenn sie abends eine Flasche dazubekommt, schläft sie gute 4 Stunden darauf. Und ich ehrlich gesagt auch. So erschöpft bin ich dann schon
am 11. September habe ich mein 4. Kind bekommen.
Nachdem ich meine ersten 3 Kinder leider nie voll stillen konnte, habe ich mir in der Schwangerschaft viele Gedanken gemacht, mit meiner Hebamme geredet und versucht im Vorfeld Strategien zu entwickeln die mir doch Milch bringen sollten. Leider kommt es immer anders als man denkt.
Nach einem Blasensprung und nicht wirklich einsetzen wollenden Wehen bekam ich die Alternative Kaiserschnitt oder WEhentropf. Ich galt als hochrisiko- Geburt wegen 2maliger Atonie (einmal bei einer Geburt und einem bei einer Kürettage) die tw auch Blutkonserven notwenig machte.
Jedenfalls habe ich dann mit WEhentropf in 13,5 Stunden meine Tochter mit einem Gewicht von 4400g und 53cm entbunden. Nicht mein größtes Kind. Aber die schmerzhafteste und anstrengendste Geburt von allen.
Bereits am 2. Tag haben wir Flüssigkeit zugefüttert, denn ihre Geschwister hatten wirklich heftige Gelbsucht und mussten auch unter die Lampe. Die Überlegung war einfach, ihr zusätzlich Nahrung anzubieten (mein Milcheinschuss ist recht verzögert) um ihr das Abbauen des Billirubins zu erleichtern. Trotz Zufütterns hat sie kräftig an Gewicht verloren. Die Gelbsucht wurde bei ihr allerdings bei weitem nicht so schlimm wie bei ihren Geschwistern. Sie musste nicht unter die Lampe. (Möglicherweise ist derGrund, dass sie als einziges meiner Kinder meine Blutgruppe hat, die anderen haben eine komplett andere Blutgruppe als ich).
Im KH wurde ich täglich von der Stillberaterin besucht. In einem Formblatt musste ich auch immer die Uhrzeiten des Stillens eintragen, wieviel ich wann zugefüttert habe, nasse oder volle Windeln ect. Das Formblatt fand ich recht hilfreich. Denn es genügte ein Strich mit dem Bleistift, und ich wusste, wann ich das letztemal gestillt hatte. So konnte ich auch belegen, dass ich im Stundenintervall gestillt habe. Die Stillberaterin fand meine Anlegetechnik in Ordnung, nachdem meine Brustwarzen extrem gelitten haben (bin sehr hellhäutig) bekam ich dann Gelkompressen die ich zwischen dem Stillen getragen habe. Und die gut geholfen haben. Trotz allem, Zufüttern war notwendig. Im KH mit der Pipette an der Brust, daheim mittlerweilen mit der Flasche. Mit dem BES kann ich mich nicht anfreunden. Wenn, dann eher noch die Pipette. Die kann ich auch einhändig aufziehen. Der Wechsel funktioniert gut.
Aber: ich mache mir trotzdem Sorgen. Sie trinkt mehr oder weniger ständig. schläft nach 5 minuten an der Brust ein, schläft 10-15 Minuten, dann will sie wieder trinken. Aufwecken funktioniert nicht wirklich. Piesacken damit sie nicht einschläft schon eher. Am späten Nachmittag brüllt sie dann die Brust an, klar, es kommt einfach nichts mehr heraus. Wenn ich ihr dann eine Flasche zugebe, trinkt sie sie schnell aus, ist fröhlich, guckt um sich und alles ist gut. Wenn sie dann schläft, schläft sie auch mal 2 Stunden. Was mir etwas Ruhe gibt. Immerhin habe ich ja noch mehr Kinder als die kleine Raupe Nimmersatt.
Was ich mich frage: Bekommt sie durch das kurze Trinken zu "dünne" Milch? ICh stille mehr oder weniger ständig. Das kann ich noch eine Woche durchziehen. Dann fährt meine Mutter wieder. Und dann muss ich Mittags den Kleinen vom Schulbus holen und gekocht haben. Die beiden Großen sind dann auch immer wieder von der Schule zu holen. Da geht rund um die Uhr stillen nicht mehr. Was kann ich sonst noch machen? Irgendwann brauche ich auch Erholung. Abends bin ich so geschafft vom ständigen Stillen, dass ich fast im Sitzen und Stehen einschlafe.
Diesmal war in der Stillambulanz nur eine Hebamme da, da die Stillberaterin verhindert war. Die Kleine ist beim Stillen eingeschlafen, war nicht mehr an die Brust zu bringen, und ich bin ausgelaufen. Irgendetwas läuft da verkehrt.
Am 23.9 bin ich wiederbestellt zum Wiegen (das KH hat eine Stillambulanz). Es wird schon ein wenig Druck gemacht, sie müsse mehr zunehmen. aber wie denn? Wenn sie zeigt, dass sie Hunger hat, bekommt sie eine Flasche dazu. Ich will ihr doch nicht nach jeder Stillmahlzeit die Flasche anbieten. DAnn kann ich das Stillen bald vergessen.
11.9 Geburt, 4400g
12.9
13.9 2 Pipi Windeln, 1 x Mekkonium, zufütterung 70ml (aber es war keine Pre, sondern etwas anderes, weißliches, von BeBa aus einer Glasflasche entnommen)
14.0 4050g 2 Pipi Windeln, 14 mal Stillen, 85ml Pre
15.9 4070g 3 Pipi Windeln, 1x Mekkonium, 14 mal Stillen 80ml Pre
16.9 4140g, Entlassung, 3 Pipi Windeln, 12 mal Stillen 90ml Pre
17.9
18.9 4 volle Windeln, 4 nasse Windeln, 100 ml Pre
19.9 4 volle Windeln, 4 nasse Windeln, 80ml Pre
20.9 4180g, 5 volle Windeln, 3x Pipi Windeln, 130ml Pre,
Im Moment bin ich etwas deprimiert. Da bemüht man sich, und tut und macht, aber es ist zu wenig. Die Anzahl der Stillmahlzeiten kann ich kaum mehr sagen, da es ein mehr oder weniger dauerstillen ist, mal für 10-15 Minuten unterbrochen, aber dann wieder weiter. Wenn sie abends eine Flasche dazubekommt, schläft sie gute 4 Stunden darauf. Und ich ehrlich gesagt auch. So erschöpft bin ich dann schon