Wie kann ich nach Bedarf stillen?
Verfasst: 10.09.2013, 12:42
Hallo,
die Frage ist eigentlich nicht ganz richtig, denn ich weiss ja eigentlich, dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme ist. Merle ist unser drittes Kind und kämpft seit wenigen Tagen nach der GEburt mit fiesen Blähungen. Sie schluckte viel Luft beim Trinken (mittlerweile ist es besser geworden) und hat nur selten ein Bäuerchen gemacht. Das alles ist jetzt schon viel besser geworden, sie kommt beim Trinken immer noch manchmal aus dem Rhythmus, aber sie macht jetzt recht zuverlässig ein Bäuerchen, aber die Blähungen sind geblieben und nach meiner subjekiven Beurteilung eher schlimmer geworden. Zu den Blähungen kommt das quasi ständige Schreien und weinen. Tags und nachts, es fängt meist direkt nach dem Stillen an, und hört dann auf wenn ich sie irgendwie zum Schlafen bekomme. Sie ist immer unruhig, hat nur selten Wachphasen in denen sie lächelt und zufrieden ist. Gewichtsmässig ist aber zum Glück alles in Ordnung, sie wächst ganz normal.
Was habe ich schon alles probiert, ich hab sie regelmässig im Tuch, und wenn ich Glück habe, pennt sie dann dort ein paar Stunden und ist dann manchmal danach auch für kurze Zeit etwas besser drauf. Wach im Tuch geht gar nicht, sie muss schon relativ müde sein, bevor sie es akzeptiert. Federwiege, bei meinem Sohn dachte ich, dies sei Gottes Geschenk an alle Eltern, aber Merle will davon nix wissen. Kinderwagen, manchmal, manchmal, kann ich sie gepuckt reinlegen und nach etwas Geweine schläft sie dann ein. Meistens ist sie aber nach 10 Minuten wieder wach. Sab Simplex, keine merkbare Veränderung. BioGaia, Stuhl ist wieder öfter knall gelb und nicht immer grünlich. Essen tue ich ganz normal, vermeide aber generell eher blähende Lebensmittel (Zwiebel, Kohl und so). Schnuller, wird meistens verschmäht, auf jeden FAll wenn sie schon am Weinen ist. Nach dänischer "Tradition" waren wir für4 Behandlungen zur Fussreflexzonenmassage, aber ohne jeglichen Erfolg. Wir waren beim Chiropraktiker, da sie ausserdem noch einen starken rechts-Drang hatte, sie ist jetzt auch viiiel beweglicher, aber weint immer noch mehr oder weniger in all ihren wachen Stunden, und auch, wenn sie eigentlich schlafen müsste.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Sie weint ständig, ich hab keinen Plan, hat sie Hunger, ist sie nur etwas müde, zwickt's hier oder da, zu viel Action.... sie lässt sich durchs Stillen nicht beruhigen, schläft nicht an der Brust ein (das stimmt nicht ganz, aber wenn ich sie nicht zum Bäuerchen machen hochnehme, kriege ich später die Quittung). Dadurch, dass sie fast immer so unruhig ist, trinkt sie auch unruhig. Das ist nicht ganz so schlimm wenn sie dann mal ein paar Stunden geschlafen hat und ich definitiv weiss, dass sie jetzt hungrig sein müsste. Leg ich sie zum trösten, beruhigen an, trinkt sie hektisch ein paar Schluck plus viel Luft und alles wird eher schlimmer. Ich weiss nicht was ihr Bedarf ist, drittes Kind und ich fühle mich wie beim ersten. Mittlerweile bin ich echt platt, ich hab ja auch noch zwei andere die mich brauchen aber nicht bekommen. Ich möchte gerne ihren Stillbedarf erfüllen können, habe aber zu oft das Gefühl, dass dadurch alles nur schlimmer wird. Soll ich strikt nach der Uhr stillen oder was kann ich da noch machen?
Ich glaub ich seh vor lauter Bäumen den Wald nicht, und wenn ich mir mein Schreibsel so durchlese wirds nur noch chaotischer. Vielleicht hat jemand von euch ein paar Tipps wie wir wenigstens das Stillen wieder etwas entspannen können, bzw wie ich erkennen kann ob Stillen jetzt der Bedarf ist oder nicht? Schreien tut sie ja immer. Ich bin grad echt planlos und hoffe einfach nur das irgendjemand den genialen Tipp hat.
Liebe Grüsse
Sarah
die Frage ist eigentlich nicht ganz richtig, denn ich weiss ja eigentlich, dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme ist. Merle ist unser drittes Kind und kämpft seit wenigen Tagen nach der GEburt mit fiesen Blähungen. Sie schluckte viel Luft beim Trinken (mittlerweile ist es besser geworden) und hat nur selten ein Bäuerchen gemacht. Das alles ist jetzt schon viel besser geworden, sie kommt beim Trinken immer noch manchmal aus dem Rhythmus, aber sie macht jetzt recht zuverlässig ein Bäuerchen, aber die Blähungen sind geblieben und nach meiner subjekiven Beurteilung eher schlimmer geworden. Zu den Blähungen kommt das quasi ständige Schreien und weinen. Tags und nachts, es fängt meist direkt nach dem Stillen an, und hört dann auf wenn ich sie irgendwie zum Schlafen bekomme. Sie ist immer unruhig, hat nur selten Wachphasen in denen sie lächelt und zufrieden ist. Gewichtsmässig ist aber zum Glück alles in Ordnung, sie wächst ganz normal.
Was habe ich schon alles probiert, ich hab sie regelmässig im Tuch, und wenn ich Glück habe, pennt sie dann dort ein paar Stunden und ist dann manchmal danach auch für kurze Zeit etwas besser drauf. Wach im Tuch geht gar nicht, sie muss schon relativ müde sein, bevor sie es akzeptiert. Federwiege, bei meinem Sohn dachte ich, dies sei Gottes Geschenk an alle Eltern, aber Merle will davon nix wissen. Kinderwagen, manchmal, manchmal, kann ich sie gepuckt reinlegen und nach etwas Geweine schläft sie dann ein. Meistens ist sie aber nach 10 Minuten wieder wach. Sab Simplex, keine merkbare Veränderung. BioGaia, Stuhl ist wieder öfter knall gelb und nicht immer grünlich. Essen tue ich ganz normal, vermeide aber generell eher blähende Lebensmittel (Zwiebel, Kohl und so). Schnuller, wird meistens verschmäht, auf jeden FAll wenn sie schon am Weinen ist. Nach dänischer "Tradition" waren wir für4 Behandlungen zur Fussreflexzonenmassage, aber ohne jeglichen Erfolg. Wir waren beim Chiropraktiker, da sie ausserdem noch einen starken rechts-Drang hatte, sie ist jetzt auch viiiel beweglicher, aber weint immer noch mehr oder weniger in all ihren wachen Stunden, und auch, wenn sie eigentlich schlafen müsste.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Sie weint ständig, ich hab keinen Plan, hat sie Hunger, ist sie nur etwas müde, zwickt's hier oder da, zu viel Action.... sie lässt sich durchs Stillen nicht beruhigen, schläft nicht an der Brust ein (das stimmt nicht ganz, aber wenn ich sie nicht zum Bäuerchen machen hochnehme, kriege ich später die Quittung). Dadurch, dass sie fast immer so unruhig ist, trinkt sie auch unruhig. Das ist nicht ganz so schlimm wenn sie dann mal ein paar Stunden geschlafen hat und ich definitiv weiss, dass sie jetzt hungrig sein müsste. Leg ich sie zum trösten, beruhigen an, trinkt sie hektisch ein paar Schluck plus viel Luft und alles wird eher schlimmer. Ich weiss nicht was ihr Bedarf ist, drittes Kind und ich fühle mich wie beim ersten. Mittlerweile bin ich echt platt, ich hab ja auch noch zwei andere die mich brauchen aber nicht bekommen. Ich möchte gerne ihren Stillbedarf erfüllen können, habe aber zu oft das Gefühl, dass dadurch alles nur schlimmer wird. Soll ich strikt nach der Uhr stillen oder was kann ich da noch machen?
Ich glaub ich seh vor lauter Bäumen den Wald nicht, und wenn ich mir mein Schreibsel so durchlese wirds nur noch chaotischer. Vielleicht hat jemand von euch ein paar Tipps wie wir wenigstens das Stillen wieder etwas entspannen können, bzw wie ich erkennen kann ob Stillen jetzt der Bedarf ist oder nicht? Schreien tut sie ja immer. Ich bin grad echt planlos und hoffe einfach nur das irgendjemand den genialen Tipp hat.
Liebe Grüsse
Sarah