Einschlafritual... Wenn wir nur eins hätten das funktioniert
Verfasst: 31.08.2013, 20:24
Hallo zusammen!
Gerade sitzt meine 1 1/2 jährige auf meinem Schoß und futtert ein paar Blaubeeren. Vor 2-3 Monaten konnten wir noch behaupten: Einschlafzeit ist gegen 19 Uhr. Sie schläft im Familienbett und wird gestillt, u.A. auch zum Einschlafen.
Inzwischen hat es sich so entwickelt, dass sie zu 90% mit uns ins Bett geht. Also gegen 22 Uhr, 22:30 Uhr. Ganz schön spät. Abendliche Freizeit haben wir lange nicht mehr gehabt.
Mittags schläft sie ca. um 11-12 für eine bis maximalst 3 Stunden. Bei 3 Stunden bin ich mir im Klaren, dass sie nicht um 19 Uhr ins Bett wandert.
Aber ich wecke sie ungern auf wenn sie so friedlich schläft. Mittagsschlaf weglassen geht nicht. Dann überlebt sie den Tag nicht. In der Früh ist es auch recht unterschiedlich. Mal steht sie um 5:30 Uhr auf der Matte, mal kann ich sie mit Stillen bis um 7:30 Uhr zum Schlafen bewegen. Sture Schlafenszeiten will ich nicht einführen, denn ich glaube, Zwang macht alles nur schlimmer und das will ich auf keinen Fall. Auch wenn sie manchmal um 19 Uhr schon tierisch müde ist... Wenn sie kreischend aus dem Bett krabbelt und "nein nein" schreit, lasse ich sie machen. Was soll ich auch sonst tun?
Das "Problem" ist folgendes: seit sie ca. 1 Jahr alt ist, haben wir sehr viele Bücher angeschafft um ihr vorzulesen. Das haben wir auch jeden Abend gemacht um das Abendritual auszukleiden. Seit gut 2-3 Monaten machen wir das überhaupt nicht mehr. Sie wird sowas von sauer wenn einer von uns beginnt, ihr vorzulesen. Das Buch von ihr halten lassen klappt auch nicht, denn sie blättert so schnell um / durch. Am Schluss heißt es nur "aussss" bei ihr.
Es sind hauptsächlich altersgerechte Bilderbücher. Wir haben auch einen dicken Wälzer mit Kurzgeschichten. Die sind nicht länger als 2-3 Minuten.
Das Einschlafstillen klappt seit ein paar Tagen nicht mehr gut. Mittags und am Abend brauch ich einige Versuche. Ich möchte aber ehrlich gesagt nicht 4-5 Mal mit ihr ins Schlafzimmer rennen, blank ziehen, sie vielleicht kurz zieht und dann wieder schreiend davonrennt.
Das strapaziert meine Nerven. Tragen im Tuch oder in ner Mei Tai lässt sie auch nicht mehr zu.
Papa war bisher out was das zu Bett bringen betrifft. Er kann ja schlecht stillen. Im allgemeinen ist bei ihr der Abschied vom Tag sehr laut. Sie kreischt, schlägt um sich, schreit ständig "nein". Ich weiß nicht wie ich ihr alles wieder schmackhaft machen kann.
"Problem 2" ist nämlich meine Schwangerschaft.
Die Große weiß natürlich dass da was im Busch ist. Die Milch ist dementsprechend rar weil sie sich schon zurückgebildet hat und das macht sie sicherlich auch wütend.
Habt ihr Tipps? Alternativen wie ich den Abend sonst gestalten kann? Ich beneide manchmal die Mamas die AP nicht praktizieren und das Kind um Uhrzeit XY friedlich im eigenen Bett einschläft.
Da krabbeln manchmal die Selbstzweifel hoch, ob man wirklich alles richtig gemacht hat.
Gerade sitzt meine 1 1/2 jährige auf meinem Schoß und futtert ein paar Blaubeeren. Vor 2-3 Monaten konnten wir noch behaupten: Einschlafzeit ist gegen 19 Uhr. Sie schläft im Familienbett und wird gestillt, u.A. auch zum Einschlafen.
Inzwischen hat es sich so entwickelt, dass sie zu 90% mit uns ins Bett geht. Also gegen 22 Uhr, 22:30 Uhr. Ganz schön spät. Abendliche Freizeit haben wir lange nicht mehr gehabt.
Mittags schläft sie ca. um 11-12 für eine bis maximalst 3 Stunden. Bei 3 Stunden bin ich mir im Klaren, dass sie nicht um 19 Uhr ins Bett wandert.
Das "Problem" ist folgendes: seit sie ca. 1 Jahr alt ist, haben wir sehr viele Bücher angeschafft um ihr vorzulesen. Das haben wir auch jeden Abend gemacht um das Abendritual auszukleiden. Seit gut 2-3 Monaten machen wir das überhaupt nicht mehr. Sie wird sowas von sauer wenn einer von uns beginnt, ihr vorzulesen. Das Buch von ihr halten lassen klappt auch nicht, denn sie blättert so schnell um / durch. Am Schluss heißt es nur "aussss" bei ihr.
Das Einschlafstillen klappt seit ein paar Tagen nicht mehr gut. Mittags und am Abend brauch ich einige Versuche. Ich möchte aber ehrlich gesagt nicht 4-5 Mal mit ihr ins Schlafzimmer rennen, blank ziehen, sie vielleicht kurz zieht und dann wieder schreiend davonrennt.
Papa war bisher out was das zu Bett bringen betrifft. Er kann ja schlecht stillen. Im allgemeinen ist bei ihr der Abschied vom Tag sehr laut. Sie kreischt, schlägt um sich, schreit ständig "nein". Ich weiß nicht wie ich ihr alles wieder schmackhaft machen kann.
"Problem 2" ist nämlich meine Schwangerschaft.
Habt ihr Tipps? Alternativen wie ich den Abend sonst gestalten kann? Ich beneide manchmal die Mamas die AP nicht praktizieren und das Kind um Uhrzeit XY friedlich im eigenen Bett einschläft.