mehr Stillen, weniger Pre
Verfasst: 29.08.2013, 12:39
Hallo liebe Forumsleser,
ich geselle mich mit einem Anliegen jetzt auch zu euch
Ich brauche Hilfe bzw. Beratung beim Stillen meiner Zwillinge. Das macht mir zur Zeit gar kein Spaß mehr bzw. ich habe das Gefühl die beiden nicht satt zu bekommen und ich habe Angst, dass es so langsam aufs abstillen hinausläuft. Ich möchte es aber unbedingt noch weiter probieren, wobei ich nicht unbedingt den Anspruch habe dass beide vollgestillt werden müssen (was ich natürlich doch am allerliebsten hätte). Aber mal von Anfang an:
Meine Zwillinge sind jetzt 10 Wochen alt (korr. erst 7 Tage). Da beide nach dem Kaiserschnitt einen Monat auf der Intesivstation bzw. dann auch relativ rasch auf die normale Station kamen, habe ich in der Zeit Milch abgepumpt und ins Krankenhaus gebracht, wobei auch noch mit Prenahrung zugefüttert wurde. Das hat anfänglich sogar ganz gut geklappt und mir wurde gesagt, dass die MM soweit ausreicht (das habe ich aber im Detail nicht immer nachgefragt, sie wurden auch immer mal wieder zugefüttert). Diese ganze Pumperei und dann noch der Stress immer zum KH zu fahren und die Milch vorbei zu bringen, hat mir im Endeffekt einen fiesen Milchstau und eine Mastitis, die auch mit Antinbiotika behandelt wurde, gebracht. Als meine beiden dann entlassen wurden, war dieses Problem zum Glück sofort weg. Im KH habe ich immer mal wieder angelegt aber richtig an der Brust getrunken haben die beiden erst als sie daheim waren und das geht leider bis heute auch nur mit Stillhütchen (was mich auch unheimlich stört und auch ein großer Faktor ist, warum mir das Stillen nicht richtig Spaß macht).
Meine Hebamme meinte ich solle am Anfang einfach nach jeder Stillmahlzeit die Flasche anbieten und schauen wieviel und ob sie noch nachtrinken. Ich hab sie also ca. alle 4 Std (das war auch der Rythmus im KH), also immer wenn sie sich gemeldet haben, angelegt, beide haben immer noch viel nachgetrunken. Ich weiß nicht mehr genau wie das kam, aber im Endeffekt hat es sich von selbst so eingependelt, dass beide nur bei jeder zweiten Mahlzeit die Brust bekommen. Ich dachte auch das wäre eine super Lösung, so ist bei beiden ungefähr die Hälfte ihrer Trinkmenge MM. Im Nachhinein hätte ich doch vollstillen wenigstens richtig ausprobieren sollen, aber ehrlich gesagt hab ich mich da ein bisschen von meinem Umfeld auch von meiner Hebamme mitreißen lassen. Es hieß immer es wäre doch zu stressig beide vollzustillen und die Flasche waren sie ja eh schon gewohnt und ich solle auf mich selbst achten, indem ich halt eben nicht 24h am Tag mit stillen beschäftigt bin. Mit der Lösung hatte ich mich auch anfreunden können, ich dachte hauptsache sie bekommen überhaupt MM und dass mich so mein Partner beim Füttern auch unterstützen kann.
Das erst einmal vorab, ich hoffe das ist einigermaßen verständlich und nicht zu konfus
Jetzt ist es aber so, dass den beiden eine Stillmahlzeit gar nicht mehr ausreicht bzw ich hab das Gefühl das es so ist. Beide trinken so 15-25 Minuten an jeder Seite, dann werden sie schläfrig, wenn ich sie dann aber weglege fängt der eine meist sofort an zu schreien und trinkt fast eine ganze Premahlzeit nach (zur Zeit so 120 ml) und der andere fängt auch sofort an zu meckern, hält aber meist noch eine Stunde durch bis er dann auch wieder eine ganze Premahlzeit weg trinkt. Dabei merke ich das sie wirklich an der Brust trinken, zumindest meine ich das. Sie ziehen kräftig, schlucken und haben eine süße Milchschnute wenn ich sie abmache. Und trotzdem trinken sie noch so viel nach.
Ich bin ganz unzufrieden damit, ich will wenigstens ein paar Mahlzeiten am Tag nur mit MM füttern und wie schon gesagt ich will die Stillbeziehung einfach noch nicht aufgeben. Ich bin auch etwas unsicher ob das nun zu wenig Milch ist oder ob ich einfach etwas falsch mache. Denn ich hatte mit einer Nachsorgeschwester (die gibt es hier bei uns speziell für Frühchenmütter) einmal vor dem Stillen und danach gewogen und es kam eine Differenz von 120 g heraus, was doch eigentlich zeigt dass genug getrunken wurde?! Außerdem denke ich, dass etwas nicht richtig läuft, weil es seit ein zwei Wochen auch tierisch weh tut beim Stillen. Das war ganz zu Anfang nicht so! Jetzt habe ich wunde und rissige Brustwarzen und könnte jedes mal aufschreien beim 'andocken'. Dagegen nehme ich jetzt MultiMam Kompressen und eine Wundsalbe von Weleda, aber so richtig besser wird es nicht.
Gut zunehmen tun beide (300 g in der Woche) das soll natürlich weiter so bleiben. Hat jemand Tipps für mich wie ich das besser angehen kann? Oder was da überhaupt nicht richtig läuft? Ich weiß, das ist ohne vor Ort zu sein wahrscheinlich eher schwer, aber meine Hebamme hilft mir da echt gar nicht und hat kein Ohr für mich in der Hinsicht. Ich befürchte wirklich, dass das jetzt immer weniger Stillen wird, was ich absolut nicht möchte.
Vielen Dank schon mal im Voraus für eventuelle Antworten
Lg Emma
ich geselle mich mit einem Anliegen jetzt auch zu euch
Ich brauche Hilfe bzw. Beratung beim Stillen meiner Zwillinge. Das macht mir zur Zeit gar kein Spaß mehr bzw. ich habe das Gefühl die beiden nicht satt zu bekommen und ich habe Angst, dass es so langsam aufs abstillen hinausläuft. Ich möchte es aber unbedingt noch weiter probieren, wobei ich nicht unbedingt den Anspruch habe dass beide vollgestillt werden müssen (was ich natürlich doch am allerliebsten hätte). Aber mal von Anfang an:
Meine Zwillinge sind jetzt 10 Wochen alt (korr. erst 7 Tage). Da beide nach dem Kaiserschnitt einen Monat auf der Intesivstation bzw. dann auch relativ rasch auf die normale Station kamen, habe ich in der Zeit Milch abgepumpt und ins Krankenhaus gebracht, wobei auch noch mit Prenahrung zugefüttert wurde. Das hat anfänglich sogar ganz gut geklappt und mir wurde gesagt, dass die MM soweit ausreicht (das habe ich aber im Detail nicht immer nachgefragt, sie wurden auch immer mal wieder zugefüttert). Diese ganze Pumperei und dann noch der Stress immer zum KH zu fahren und die Milch vorbei zu bringen, hat mir im Endeffekt einen fiesen Milchstau und eine Mastitis, die auch mit Antinbiotika behandelt wurde, gebracht. Als meine beiden dann entlassen wurden, war dieses Problem zum Glück sofort weg. Im KH habe ich immer mal wieder angelegt aber richtig an der Brust getrunken haben die beiden erst als sie daheim waren und das geht leider bis heute auch nur mit Stillhütchen (was mich auch unheimlich stört und auch ein großer Faktor ist, warum mir das Stillen nicht richtig Spaß macht).
Meine Hebamme meinte ich solle am Anfang einfach nach jeder Stillmahlzeit die Flasche anbieten und schauen wieviel und ob sie noch nachtrinken. Ich hab sie also ca. alle 4 Std (das war auch der Rythmus im KH), also immer wenn sie sich gemeldet haben, angelegt, beide haben immer noch viel nachgetrunken. Ich weiß nicht mehr genau wie das kam, aber im Endeffekt hat es sich von selbst so eingependelt, dass beide nur bei jeder zweiten Mahlzeit die Brust bekommen. Ich dachte auch das wäre eine super Lösung, so ist bei beiden ungefähr die Hälfte ihrer Trinkmenge MM. Im Nachhinein hätte ich doch vollstillen wenigstens richtig ausprobieren sollen, aber ehrlich gesagt hab ich mich da ein bisschen von meinem Umfeld auch von meiner Hebamme mitreißen lassen. Es hieß immer es wäre doch zu stressig beide vollzustillen und die Flasche waren sie ja eh schon gewohnt und ich solle auf mich selbst achten, indem ich halt eben nicht 24h am Tag mit stillen beschäftigt bin. Mit der Lösung hatte ich mich auch anfreunden können, ich dachte hauptsache sie bekommen überhaupt MM und dass mich so mein Partner beim Füttern auch unterstützen kann.
Das erst einmal vorab, ich hoffe das ist einigermaßen verständlich und nicht zu konfus
Jetzt ist es aber so, dass den beiden eine Stillmahlzeit gar nicht mehr ausreicht bzw ich hab das Gefühl das es so ist. Beide trinken so 15-25 Minuten an jeder Seite, dann werden sie schläfrig, wenn ich sie dann aber weglege fängt der eine meist sofort an zu schreien und trinkt fast eine ganze Premahlzeit nach (zur Zeit so 120 ml) und der andere fängt auch sofort an zu meckern, hält aber meist noch eine Stunde durch bis er dann auch wieder eine ganze Premahlzeit weg trinkt. Dabei merke ich das sie wirklich an der Brust trinken, zumindest meine ich das. Sie ziehen kräftig, schlucken und haben eine süße Milchschnute wenn ich sie abmache. Und trotzdem trinken sie noch so viel nach.
Ich bin ganz unzufrieden damit, ich will wenigstens ein paar Mahlzeiten am Tag nur mit MM füttern und wie schon gesagt ich will die Stillbeziehung einfach noch nicht aufgeben. Ich bin auch etwas unsicher ob das nun zu wenig Milch ist oder ob ich einfach etwas falsch mache. Denn ich hatte mit einer Nachsorgeschwester (die gibt es hier bei uns speziell für Frühchenmütter) einmal vor dem Stillen und danach gewogen und es kam eine Differenz von 120 g heraus, was doch eigentlich zeigt dass genug getrunken wurde?! Außerdem denke ich, dass etwas nicht richtig läuft, weil es seit ein zwei Wochen auch tierisch weh tut beim Stillen. Das war ganz zu Anfang nicht so! Jetzt habe ich wunde und rissige Brustwarzen und könnte jedes mal aufschreien beim 'andocken'. Dagegen nehme ich jetzt MultiMam Kompressen und eine Wundsalbe von Weleda, aber so richtig besser wird es nicht.
Gut zunehmen tun beide (300 g in der Woche) das soll natürlich weiter so bleiben. Hat jemand Tipps für mich wie ich das besser angehen kann? Oder was da überhaupt nicht richtig läuft? Ich weiß, das ist ohne vor Ort zu sein wahrscheinlich eher schwer, aber meine Hebamme hilft mir da echt gar nicht und hat kein Ohr für mich in der Hinsicht. Ich befürchte wirklich, dass das jetzt immer weniger Stillen wird, was ich absolut nicht möchte.
Vielen Dank schon mal im Voraus für eventuelle Antworten
Lg Emma