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Abpumpen...und dann?

Verfasst: 19.08.2013, 08:27
von leonmama
Hallo ihr Lieben!
Meine kleine ist jetzt 5,5 Monate und wird noch voll gestillt. Es klappt auch alles recht gut. Mal gibt es schwierige Tage und manchmal super Tage. Aber so ist es wohl überall. Ich bzw. wir sind glücklich.
Nun wollte mein Mann und ich jedoch mal wieder abends schön essen gehen und meine Mutter wollte unserer Kleinen meine abgepumpte Milch mit der Flasche geben.
Dies ging jedoch gar nicht. Hannah verweigert absolut die Flasche. Wir haben es schon mehrfach probiert, auch mit unterschiedlichen Flaschen (Avent, Mam, und Medela Calma) aber es ist nichts zu machen. Nuckel nimmt sie auch nicht (was ja auch okay ist).
Sie soll ja auch nicht regelmäßig aus der Flasche trinken, aber ab und zu wäre schon schön, wenn ich mal nicht da bin.
Wie macht ihr das?
Habt ihr noch einen Tipp?
Ich würde gerne mal wieder mit meinen Mann essen gehen. :D
Danke

Re: AW: Abpumpen...und dann?

Verfasst: 19.08.2013, 11:00
von bertilla
Du könntest einen kleinen Becher (Schnapsglas) benutzen statt der Flasche. Allerdings ist das am Anfang nicht unstressig, weil halt doch mal was daneben geht.

Re: Abpumpen...und dann?

Verfasst: 19.08.2013, 11:13
von jusl
Hallo leonmama,

bekommt Dein Baby schon Beikost? Wenn Du nicht da bist, könnte die Betreuungsperson doch einfach etwas feste Nahrung anbieten. Das scheint mir die deutlich stressärmere Variante zu sein. ;-)

LG
Julia

PS: Wenn Dein Baby "babysittertauglich" ist, dann ganz sicher auch "restauranttauglich", oder? Vielleicht mögt Ihr sie auch einfach mitnehmen?

Re: Abpumpen...und dann?

Verfasst: 19.08.2013, 11:31
von blueberry
Mein Vorschlag wäre auch, es mit Bechern zu versuchen. Schau mal in unserer LINKSAMMLUNG STILLWISSEN nach dem Link "Stillfreundliche Zufüttermethoden". Dafür eignet sich jeder kleine, aufsatzfreie Becher wie z.B. ein Schnapsglas oder auch die Schutzkappen von Saugerflaschen (von denen Ihr ja schon einige besitzt) oder - komfortabler (da kleckerärmer) aber teurer - der Softcup. Idealerweise probiert das der designierte Babysitter nicht in Anwesenheit der Mutter aus sondern macht es so, wie ihr es ja schon versucht habt: Mama geht raus, bleibt aber für den Notfall auf Abruf, bis sich das Füttern bei Oma und Baby eingespielt hat. Essengehen ist da ein idealer Start (besser als Kino z.B.) :wink: .

Es kommt allerdings tatsächlich auch vor, dass kleine Babys lieber auf das Original warten, wenn Mama unterwegs ist, und es gar nicht an der Art des Fütterns (Flasche, Becher, ...) liegt. Die Kleinen wollen eben manchmal Mama und nicht (nur) Milch. Bei den Gelegenheiten, bei denen ich während der Vollstillzeit ohne Baby außer Haus war, hat mein Sohn z.B. auch von Milch im Becher nichts wissen wollen. Ich habe dann eben vor dem Weggehen direkt nochmal gestillt und mein Mann hat das Baby dann im Tragetuch getragen. Stundenlang konnte ich so je nach Tageszeit nicht wegbleiben, klar.

Man kann einen Ausgehtermin aber z.B. in die Zeit legen, in der das Baby am wahrscheinlichsten länger schläft (bei vielen Babys ist es nicht unbedingt der Abend, der da am stressfreisten für einen Babysitter ist :wink: Man kann ja aber auch sehr schick z.B. Sonntag Mittag in ein Restaurant gehen.)
Evtl. könnte die Oma ja auch in der Nähe des Restaurants einen ausgedehnten Spaziergang mit Baby im Kinderwagen oder Tragehilfe machen - dann wäre sie bei Bedarf in der Nähe, bringt das Baby zu einem kurzen Stillsnack vorbei und lässt Euch dann in Ruhe weiterspeisen :) .

Während der Vollstillzeit darf man da ruhig kreativ an die Logistik rangehen, um Mama, Papa ebenso wie Baby und Babysitter eine möglichst gute und stressfreie Zeit zu ermöglichen. Und spätestens mit Verzehr nennenswerter Mengen an Beikost, erledigt sich das Problem des Verfütterns von Muttermilch durch den Babysitter meist von selbst: dann wird eben während Mamas Abwesenheit Beikost gegeben und das Stillen später nachgeholt, wenn Mama wieder da ist. Der Radius, den man als teilstillende Mutter hat, vergrößert sich dann immer wieder sprunghaft und die erste Zeit, in der das Baby so sehr auf Mama angewiesen war, erscheint rückblickend immer kürzer.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Essen zu zweit :D

Re: Abpumpen...und dann?

Verfasst: 19.08.2013, 11:34
von blueberry
Zu langsam abgeschickt, da babyunterbrochen. Egal.

Auf "Mitnehmen" war ich jetzt gar nicht gekommen :lol: 8)

Re: Abpumpen...und dann?

Verfasst: 19.08.2013, 19:30
von leonmama
Ich danke euch für die vielen tollen und schnellen Antworten.
Ich werde es mal mit der Tasse und Löffel probieren bzw. meine Mutter. Mal schauen, wieviele Schweißperlen sie (meine Mutter) bekommt :o)

Liebe Grüße
Claudia