nicht durchblutete Stelle auf der Brustwarze
Verfasst: 13.08.2013, 17:26
Seit zwei Tagen habe ich auf der rechten Brustwarze eine weiße, nicht durchblutete Stelle, die zwar wahrscheinlich dank Magnesium nicht mehr schmerzt, aber mich doch sehr beunruhigt.
Kennt jemand das?
Ich glaube, um die Situation richtig darzustellen, muss ich beim Thronprinzen und der Stillgeschichte anfangen:
Hier hatte ich mich ganz unbefangen aufs Stillen eingestellt. Die Milch lief, beim Anlegen war ich wohl ein bisschen nachlässig, im Wochenbett habe ich es schnell mit der Aktivität übertrieben.
Das Ende vom Lied: Milchstau und Mastitis, mit einer völlig zerklüfteten, blutigen, kaputten Brustwarze rechts.
Links immer alles paletti. Das hat mir auch den Mut gegeben, trotzdem weiter zu stillen.
Mithilfe von MotherMate Kompressen haben wir die BW zum Abheilen bekommen, gedauert hat das aber beinahe 10 Wochen.
Danach war das Stillen problemlos.
Am Ende haben wir unsere Stillbeziehung glücklich nach bald anderthalb Jahren beendet.
Die rechte BW ist einfach besonders groß und meine Kinder sind es nicht…
Nun ist der Kleine Prinz seit zehn Tagen auf der Welt. Der Milcheinschuss kam am zweiten Tag und war sehr heftig. Mit viel Kühlen und Mercurialis und Retterspitz und Weißkohl (je nach Tages- und Nachtzeit oder Lust im Wechsel) habe ich den aber erst einmal gut unter Kontrolle bekommen.
Seit zwei Tagen habe ich jetzt aber auf der rechten BW eine kleine Stelle, die immer weiß bleibt. Es ist kein verstopfter Milchgang, es ist direkt die Haut. Dazu kam ein Prickeln beim Stillen. Meine Hebamme diesmal hat mich schon in der Schwangerschaft darauf hingewiesen, dass die Einnahme von Magnesium während der Schwangerschaft die Einnahme von Magnesium fürs Stillen nötig machen kann. Das habe ich bedacht und siehe da: die "Schmerzen" sind auch ziemlich verschwunden. Ich habe zudem in der Brust ein großes Wärmebedürfnis und schlafe deshalb mit Wolljäckchen über den Schultern.
Das Problem, vor dem ich weiter Angst habe, bleibt diese nicht durchblutete Stelle. Nach dem Stillen kommt die BW mit ziemlichen "Bügelfalten" aus dem Mund (der Kleine Prinz bemüht sich wirklich und hat die Warze auch weit und gut im Mund, soweit ich das beurteilen kann). Und insgesamt ist die ja in der ersten Stillzeit nachgewachsene und damit sonst rosig-rote Haut auf der BW eher weißlich, sprich wenig durchblutet.
Hinzugefügt sei noch, dass die Brust gerne viel Milch produziert, d.h. wenn ich links stille, dann immer mit Milchauffangschale auf der rechten Seite. Beim Thronprinzen kamen da bis zum Beginn der Beikost jedes Mal etwa 50 ml zusammen. Jetzt habe ich die Menge noch nicht wieder gemessen, aber es nähert sich dem in etwa an… (Deshalb stille ich auch nur eine Seite pro Mahlzeit - der Kleine Prinz nimmt dabei aber munter zu: zuletzt 100 Gramm in zwei Tagen)
Meine riesige Angst ist natürlich, dass sich die Geschichte vom ersten Mal wiederholt. Doch so weit muss es ja dieses Mal nicht kommen.
Mit der Hebamme habe ich entschieden, dass ich jetzt mal Mercurialis Perennis direkt auf die Warze schmiere, um alles wieder in Gang zu setzen.
Außerdem habe ich von ihr Zinnhütchen ausgeliehen bekommen, die ich auf die eingschmierte Warze setze, bzw. zwischendurch auch mal ohne Salbe so ihre Wunder wirken lasse.
Habt Ihr vielleicht Tipps, wie ich die Durchblutung auf der BW anregen kann, bzw. was die Ursache und die Therapie für die weiße Stelle sein könnte?
Bei dem hier versammelten Expertenwissen und Erfahrungsschatz gibt es ja vielleicht Maßnahmen, auf die wir noch nicht gekommen sind.
Kennt jemand das?
Ich glaube, um die Situation richtig darzustellen, muss ich beim Thronprinzen und der Stillgeschichte anfangen:
Hier hatte ich mich ganz unbefangen aufs Stillen eingestellt. Die Milch lief, beim Anlegen war ich wohl ein bisschen nachlässig, im Wochenbett habe ich es schnell mit der Aktivität übertrieben.
Das Ende vom Lied: Milchstau und Mastitis, mit einer völlig zerklüfteten, blutigen, kaputten Brustwarze rechts.
Links immer alles paletti. Das hat mir auch den Mut gegeben, trotzdem weiter zu stillen.
Mithilfe von MotherMate Kompressen haben wir die BW zum Abheilen bekommen, gedauert hat das aber beinahe 10 Wochen.
Danach war das Stillen problemlos.
Am Ende haben wir unsere Stillbeziehung glücklich nach bald anderthalb Jahren beendet.
Die rechte BW ist einfach besonders groß und meine Kinder sind es nicht…
Nun ist der Kleine Prinz seit zehn Tagen auf der Welt. Der Milcheinschuss kam am zweiten Tag und war sehr heftig. Mit viel Kühlen und Mercurialis und Retterspitz und Weißkohl (je nach Tages- und Nachtzeit oder Lust im Wechsel) habe ich den aber erst einmal gut unter Kontrolle bekommen.
Seit zwei Tagen habe ich jetzt aber auf der rechten BW eine kleine Stelle, die immer weiß bleibt. Es ist kein verstopfter Milchgang, es ist direkt die Haut. Dazu kam ein Prickeln beim Stillen. Meine Hebamme diesmal hat mich schon in der Schwangerschaft darauf hingewiesen, dass die Einnahme von Magnesium während der Schwangerschaft die Einnahme von Magnesium fürs Stillen nötig machen kann. Das habe ich bedacht und siehe da: die "Schmerzen" sind auch ziemlich verschwunden. Ich habe zudem in der Brust ein großes Wärmebedürfnis und schlafe deshalb mit Wolljäckchen über den Schultern.
Das Problem, vor dem ich weiter Angst habe, bleibt diese nicht durchblutete Stelle. Nach dem Stillen kommt die BW mit ziemlichen "Bügelfalten" aus dem Mund (der Kleine Prinz bemüht sich wirklich und hat die Warze auch weit und gut im Mund, soweit ich das beurteilen kann). Und insgesamt ist die ja in der ersten Stillzeit nachgewachsene und damit sonst rosig-rote Haut auf der BW eher weißlich, sprich wenig durchblutet.
Hinzugefügt sei noch, dass die Brust gerne viel Milch produziert, d.h. wenn ich links stille, dann immer mit Milchauffangschale auf der rechten Seite. Beim Thronprinzen kamen da bis zum Beginn der Beikost jedes Mal etwa 50 ml zusammen. Jetzt habe ich die Menge noch nicht wieder gemessen, aber es nähert sich dem in etwa an… (Deshalb stille ich auch nur eine Seite pro Mahlzeit - der Kleine Prinz nimmt dabei aber munter zu: zuletzt 100 Gramm in zwei Tagen)
Meine riesige Angst ist natürlich, dass sich die Geschichte vom ersten Mal wiederholt. Doch so weit muss es ja dieses Mal nicht kommen.
Mit der Hebamme habe ich entschieden, dass ich jetzt mal Mercurialis Perennis direkt auf die Warze schmiere, um alles wieder in Gang zu setzen.
Außerdem habe ich von ihr Zinnhütchen ausgeliehen bekommen, die ich auf die eingschmierte Warze setze, bzw. zwischendurch auch mal ohne Salbe so ihre Wunder wirken lasse.
Habt Ihr vielleicht Tipps, wie ich die Durchblutung auf der BW anregen kann, bzw. was die Ursache und die Therapie für die weiße Stelle sein könnte?
Bei dem hier versammelten Expertenwissen und Erfahrungsschatz gibt es ja vielleicht Maßnahmen, auf die wir noch nicht gekommen sind.