drohende Fehlgeburt und trotdem weiter Stillen
Verfasst: 11.08.2013, 17:55
Hallo,
Ich bin gerade ziemlich verzweifelt in meiner Situation. Mein kleiner Sohn ist heute 8 moante geworden. Ich bin erneut in der 13 ssw und stille weiter nach Bedarf, dazu gibt es 3 Breimahlzeiten ( seit gestern frühs einen Getreide-Obst-Brei, und seit 1 1/2 Monaten Mittags einen Gemüse Brei und Abends entweder einen milchfreien Gemüse-Getreide-Brei oder einen Obst-Getreidebrei) nach den Breimahlzeiten stille ich noch und ansonsten im 1 1/2 bis 2 std Tackt und nachts aller 2 Std. Mein Sohn nimmt die Brust auch zum Einschlafen und zur Beruhigung, er bekommt keine Flasche, nur ab und an Wasser aus einer trinklerntasse, was noch geübt werden muss und er nimmt auch keinen Schnuller. Ich hab ihn bis knapp über 6 Monate nach Bedarf ausschließlich gestillt (alle 2-3 manchmal 4 Std., nachts mal aller 2 Std und ab und an nur 2 mal). Die Gewichtszunahme war im unteren bereich, aber in Ordnung. nach dem ersten Monat der neuen ungeplanten Schwangerschaft ist die Milchbildung zurück gegangen, so das ich gleichzeitig 2 Breimahlzeiten einführen musste. Ich habe immer vor und nach der Mahlzeit gestillt, Die anderen Mahlzeiten die Brust sobald er beim Trinken unruhig wurde Wechselgestillt. Manchmal aller 5 Min 6 mal die Brust gewechselt in der Hoffnung, die Milchbildung steigert sich wieder, was sie auch etwas getan hat.
In der 7 SSw hatte ich leichte Blutungen und es wurde ein Hämatom an der Fruchthöle festgestellt. Trotz Diagnose drohende Fehlgeburt habe ich weiter gestillt und meine Frauenärzte gaben das ok. Ich kann mir auch nicht vorstellen Flaschenmilch zu geben und hatte auch geplant nach der Geburt mit Tandemstillen weiter zu machen, wenn mein Sohn noch an die Brust möchte und wollte das er sich wie mein erster Sohn (jetzt 5 jahre alt) allein abstillt (hat mein erster Sohn kurz vor seinem 1 Geburtstag getan).Für mich ist das Stillen und die versorgung mit Muttermilch sehr wichtig und ich bin völlig überzeugt, das andere Milchprodukte, auch Prenahrung nicht gut für Babys sind. mein großer Sohn hatte auch eine Milcheiweisallergie, somit war es gut das ich lange gestillt habe und nach seinem abstillen den Abendbrei mit abgepumpter Muttermilch zubereitet habe.
Vor 4 Wochen hatte ich dann eine Sturzblutung, 2 tage nachdem das erste Hämatom nicht mehr zu sehen war. Ich bin mit meinem kleinen Sohn eine Woche im Krankenhaus gewesen. Ich bestand wegen dem stillen darauf, das er mit im krankenhaus bleibt, was nach endlosen Diskusionen geklappt hat. Nach der Woche wurde ich blutungsfrei entlassen, mit der Diagnose einer retroanimalen hämatoms an Fruchtblase bis hin zur Plazenta und drohender Fehlgeburt. Zuhause am selben abend setzen wieder leichtere dunkle Blutungen ein, mit denen ich mit Schonung Zuhause bleiben durfte. Habe auch eine Haushaltshilfe bekommen.
Nun kam gestren abend wieder ein großer Schwall Blut und ich musste wieder zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Diesmal wurde mir dringendst geraten ab zu Stillen, denn dadurch würden Kontraktionen entstehen, die eine Fehlgeburt auslösen können und das bei meiner drohenden Fehlgeburt unverständlich wäre, das ich noch stille. Stillen während der Schwangerschaft wäre ein Unding und mir wurden Vorwürfe gemacht.
Laut 2 Stillberaterinen wäre es aber kein Problem schwanger zu stillen. ich war auch immer der Überzeugung, das es ok ist, denn ich bin ja schließlich voll stillend schwanger geworden und mein körper produziert nach wie vor Milch und für mich ist es trotz der Ermahnungen gestern undenklich nicht zu stillen. Die ärztin meinte, es wäre ok, wenn man sein Kind nur bis zum 6ten Monat stillt und dann hätte man laut ihr lange gestillt. Für mich ist das nur das Minimuman stillen.
Dennoch bin ich hin und her gerissen, was nun richtig ist. weiter zu stillen oder wirklich ab zu stillen und vor allem meinem Kind seine tröstende und beruhigende Brust zu nehmen, an der er so gern nuckelt und trinkt. Und ich möchte ja auch keine milchersatznahrung nehmen. Er musste nun schon darauf verzichten von mit getragen zu werden und in den Kinderwagen. Weis gar nicht was ich machen soll.
Ich hoffe auf euren Rat.
Viele Grüße und sorry für den Roman. Wusste nich wie ich es kürzer fassen sollte :/
Ich bin gerade ziemlich verzweifelt in meiner Situation. Mein kleiner Sohn ist heute 8 moante geworden. Ich bin erneut in der 13 ssw und stille weiter nach Bedarf, dazu gibt es 3 Breimahlzeiten ( seit gestern frühs einen Getreide-Obst-Brei, und seit 1 1/2 Monaten Mittags einen Gemüse Brei und Abends entweder einen milchfreien Gemüse-Getreide-Brei oder einen Obst-Getreidebrei) nach den Breimahlzeiten stille ich noch und ansonsten im 1 1/2 bis 2 std Tackt und nachts aller 2 Std. Mein Sohn nimmt die Brust auch zum Einschlafen und zur Beruhigung, er bekommt keine Flasche, nur ab und an Wasser aus einer trinklerntasse, was noch geübt werden muss und er nimmt auch keinen Schnuller. Ich hab ihn bis knapp über 6 Monate nach Bedarf ausschließlich gestillt (alle 2-3 manchmal 4 Std., nachts mal aller 2 Std und ab und an nur 2 mal). Die Gewichtszunahme war im unteren bereich, aber in Ordnung. nach dem ersten Monat der neuen ungeplanten Schwangerschaft ist die Milchbildung zurück gegangen, so das ich gleichzeitig 2 Breimahlzeiten einführen musste. Ich habe immer vor und nach der Mahlzeit gestillt, Die anderen Mahlzeiten die Brust sobald er beim Trinken unruhig wurde Wechselgestillt. Manchmal aller 5 Min 6 mal die Brust gewechselt in der Hoffnung, die Milchbildung steigert sich wieder, was sie auch etwas getan hat.
In der 7 SSw hatte ich leichte Blutungen und es wurde ein Hämatom an der Fruchthöle festgestellt. Trotz Diagnose drohende Fehlgeburt habe ich weiter gestillt und meine Frauenärzte gaben das ok. Ich kann mir auch nicht vorstellen Flaschenmilch zu geben und hatte auch geplant nach der Geburt mit Tandemstillen weiter zu machen, wenn mein Sohn noch an die Brust möchte und wollte das er sich wie mein erster Sohn (jetzt 5 jahre alt) allein abstillt (hat mein erster Sohn kurz vor seinem 1 Geburtstag getan).Für mich ist das Stillen und die versorgung mit Muttermilch sehr wichtig und ich bin völlig überzeugt, das andere Milchprodukte, auch Prenahrung nicht gut für Babys sind. mein großer Sohn hatte auch eine Milcheiweisallergie, somit war es gut das ich lange gestillt habe und nach seinem abstillen den Abendbrei mit abgepumpter Muttermilch zubereitet habe.
Vor 4 Wochen hatte ich dann eine Sturzblutung, 2 tage nachdem das erste Hämatom nicht mehr zu sehen war. Ich bin mit meinem kleinen Sohn eine Woche im Krankenhaus gewesen. Ich bestand wegen dem stillen darauf, das er mit im krankenhaus bleibt, was nach endlosen Diskusionen geklappt hat. Nach der Woche wurde ich blutungsfrei entlassen, mit der Diagnose einer retroanimalen hämatoms an Fruchtblase bis hin zur Plazenta und drohender Fehlgeburt. Zuhause am selben abend setzen wieder leichtere dunkle Blutungen ein, mit denen ich mit Schonung Zuhause bleiben durfte. Habe auch eine Haushaltshilfe bekommen.
Nun kam gestren abend wieder ein großer Schwall Blut und ich musste wieder zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Diesmal wurde mir dringendst geraten ab zu Stillen, denn dadurch würden Kontraktionen entstehen, die eine Fehlgeburt auslösen können und das bei meiner drohenden Fehlgeburt unverständlich wäre, das ich noch stille. Stillen während der Schwangerschaft wäre ein Unding und mir wurden Vorwürfe gemacht.
Laut 2 Stillberaterinen wäre es aber kein Problem schwanger zu stillen. ich war auch immer der Überzeugung, das es ok ist, denn ich bin ja schließlich voll stillend schwanger geworden und mein körper produziert nach wie vor Milch und für mich ist es trotz der Ermahnungen gestern undenklich nicht zu stillen. Die ärztin meinte, es wäre ok, wenn man sein Kind nur bis zum 6ten Monat stillt und dann hätte man laut ihr lange gestillt. Für mich ist das nur das Minimuman stillen.
Dennoch bin ich hin und her gerissen, was nun richtig ist. weiter zu stillen oder wirklich ab zu stillen und vor allem meinem Kind seine tröstende und beruhigende Brust zu nehmen, an der er so gern nuckelt und trinkt. Und ich möchte ja auch keine milchersatznahrung nehmen. Er musste nun schon darauf verzichten von mit getragen zu werden und in den Kinderwagen. Weis gar nicht was ich machen soll.
Ich hoffe auf euren Rat.
Viele Grüße und sorry für den Roman. Wusste nich wie ich es kürzer fassen sollte :/