Wie pumpe ich zusätzlich zum Stillen richtig ab?
Verfasst: 06.08.2013, 20:10
Hallo! 
Habe vom Rabenelternforum hergefunden. Entschuldigt bitte den teilweisen Telegrammstil, Sohn müsste gleich wieder wach werden.
L. ist jetzt zwei Wochen alt, trinkt zwischen 5 und 10 Minuten pro Mahlzeit, immer nur an einer Brust. Gedeiht dabei aber gut, hat nur einen guten Zug.
Ich hatte von Anfang an große Stillprobleme.
Zuerst Schmerzen die mich jedes Mal zum weinen und Schreien brachten. Die Hebamme gab mir Stillhütchen, mit denen konnte ich die ein paar Tage überbrücken, und kam sehr schnell wieder ganz ohne aus.
Dann kam der Milchfluss nicht in Gang, rechte Brust musste mehrfach unter Schmerzen regelrecht ausgemolken werden.
Dann offene Stelle an linker Brustwarze, zum Glück war rechte wieder relativ einsatzfähig. Aber immer wunde Brustwarzen.
Abhilfe schuf Mundvoll Brust, und Söhnchen dabei auf dem Schriebtisch liegen zu haben, so dass ich mit höhenverstellbarem Stuhl die Brust genau auf Höhe seines Mundes bringen kann.
Außerdem füttere ich momentan ab und zu etwas Fencheltee mit dem Fläschchen zu, wenn er unter zwei Stunden wieder trinken will aber die Brust noch zu weh tut.
Und seit ich die linke Brust wegen offener Stelle ausstreichen musste nachts zwei Mal Fläschchen mit Muttermilch statt Stillen. Kam mit dem Ausstreichen auf locker 120 ml pro Tag.
Trotz Ausstreichens und Kühlens danach (20Min) bildeten sich Knoten und ich musste sie ein paar Mal richtig ausmassieren und habe danach stark gekühlt. Ich vermute das war zuviel des Guten.
Seit gestern habe ich eine Milchpumpe (Medela Symphony), und aus verschiedenen Gründen möchte ich es erst einmal weiter beibehalten, dass ich 2-3 Mahlzeiten am Tag mit dem Fläschchen gebe. Hauptsächlich, damit unsere Situation sich endlich wieder ganz entspannen kann. Ich weiß auch über stillfreundliche Füttermethoden hier aus dem Forum Bescheid, aber die kommen momentan nicht in Frage. Ich kämpfe grade ganz arg um beim Stillen bleiben zu können, und das ist eben momentan der Weg der der richtige für uns zu sein scheint.
Nun ist die linke Brust verheilt, aber es kommt plötzlich kaum noch Milch! Die rechte ist prall und voll, und gibt beim Abpumpen 50ml, die linke grade mal 10, wenn's hochkommt 20ml.
Wie stille und pumpe ich denn jetzt richtig?
Ziel: Pro Mahlzeit eine Brust, abwechselnd. Jeweils andere Brust danach Abpumpen. Wenn er die Mahlzeit aus der Flasche bekommt pumpe ich beide Brüste ab. Gut?
Problem: Wenn ich ihn momentan links anlege, dann ist er immer noch hungrig, wenn er die Brust ausgetrunken hat, zudem muss er sehr stark saugen, was für mich nach wie vor sehr unangenehm ist.
Kann ich ihn nur rechts anlegen, und danach dann links Abpumpen - wie lange mindestens um die Milchmenge wieder zu steigern - was kann ich außerdem dafür tun?
Pumpe ich außerdem trotzdem die rechte Brust auch noch ab? Eher nicht, oder? Sonst bekommt die ja das Signal mehr zu produzieren, als er bei seiner Mahlzeit getrunken hat..
Und wenn ich beide abpumpe, weil er das Fläschchen bekommt, wie lange pumpe ich dann pro Seite am Besten?
Ich weiß, ich könnte auch einseitig stillen, aber meine Brüste wären wirklich, wirklich froh über die längeren Pausen zwischen den Mahlzeiten. Das Abpumpen belastet zum Glück nicht halb so sehr, hauptsächlich weil und immer mal wieder die Brustwarze verrutscht beim Stillen - üblicher Grund: Mund voll Milch und Halbschlaf.
Noch eine Frage zum Fläschchen: Die Hebamme hatte den Calmasauger empfohlen. Ich weiß aus dem Forum hier, dass der auch nicht garantiert besser oder schlechter hinsichtlich einer möglichen Saugverwirrung ist als andere Sauger. Ich hab ihn trotzdem gekauft, weil Medela damit wirbt das Kind könne beim Trinken pausieren. Aber solange das Vakuum bestehen bleibt fließt Milch, und mein Sohn verschluckt sich damit noch viel mehr als mit dem Werbegeschenk-Hipp-Sauger, den ich vorher verwendet habe.
Das Problem ist dass er wirklich feste saugt und an der Brust mit dem Schlucken hinterherkommt - aber auch da hat er morgens oft Schwierigkeiten, wenn es richtig gut fließt, und ich muss dann auf die Hilfe der Schwerkraft zurückgreifen - aber bei den Fläschchen kommt einfach zu schnell zu viel Milch.
Kann mir jemand vielleicht einen Sauger empfehlen, der da besser geeignet wäre? Teesauger zB - haben die nicht kleinere Löcher?
Liebe Grüße!
Habe vom Rabenelternforum hergefunden. Entschuldigt bitte den teilweisen Telegrammstil, Sohn müsste gleich wieder wach werden.
L. ist jetzt zwei Wochen alt, trinkt zwischen 5 und 10 Minuten pro Mahlzeit, immer nur an einer Brust. Gedeiht dabei aber gut, hat nur einen guten Zug.
Ich hatte von Anfang an große Stillprobleme.
Zuerst Schmerzen die mich jedes Mal zum weinen und Schreien brachten. Die Hebamme gab mir Stillhütchen, mit denen konnte ich die ein paar Tage überbrücken, und kam sehr schnell wieder ganz ohne aus.
Dann kam der Milchfluss nicht in Gang, rechte Brust musste mehrfach unter Schmerzen regelrecht ausgemolken werden.
Dann offene Stelle an linker Brustwarze, zum Glück war rechte wieder relativ einsatzfähig. Aber immer wunde Brustwarzen.
Abhilfe schuf Mundvoll Brust, und Söhnchen dabei auf dem Schriebtisch liegen zu haben, so dass ich mit höhenverstellbarem Stuhl die Brust genau auf Höhe seines Mundes bringen kann.
Außerdem füttere ich momentan ab und zu etwas Fencheltee mit dem Fläschchen zu, wenn er unter zwei Stunden wieder trinken will aber die Brust noch zu weh tut.
Und seit ich die linke Brust wegen offener Stelle ausstreichen musste nachts zwei Mal Fläschchen mit Muttermilch statt Stillen. Kam mit dem Ausstreichen auf locker 120 ml pro Tag.
Trotz Ausstreichens und Kühlens danach (20Min) bildeten sich Knoten und ich musste sie ein paar Mal richtig ausmassieren und habe danach stark gekühlt. Ich vermute das war zuviel des Guten.
Seit gestern habe ich eine Milchpumpe (Medela Symphony), und aus verschiedenen Gründen möchte ich es erst einmal weiter beibehalten, dass ich 2-3 Mahlzeiten am Tag mit dem Fläschchen gebe. Hauptsächlich, damit unsere Situation sich endlich wieder ganz entspannen kann. Ich weiß auch über stillfreundliche Füttermethoden hier aus dem Forum Bescheid, aber die kommen momentan nicht in Frage. Ich kämpfe grade ganz arg um beim Stillen bleiben zu können, und das ist eben momentan der Weg der der richtige für uns zu sein scheint.
Nun ist die linke Brust verheilt, aber es kommt plötzlich kaum noch Milch! Die rechte ist prall und voll, und gibt beim Abpumpen 50ml, die linke grade mal 10, wenn's hochkommt 20ml.
Wie stille und pumpe ich denn jetzt richtig?
Ziel: Pro Mahlzeit eine Brust, abwechselnd. Jeweils andere Brust danach Abpumpen. Wenn er die Mahlzeit aus der Flasche bekommt pumpe ich beide Brüste ab. Gut?
Problem: Wenn ich ihn momentan links anlege, dann ist er immer noch hungrig, wenn er die Brust ausgetrunken hat, zudem muss er sehr stark saugen, was für mich nach wie vor sehr unangenehm ist.
Kann ich ihn nur rechts anlegen, und danach dann links Abpumpen - wie lange mindestens um die Milchmenge wieder zu steigern - was kann ich außerdem dafür tun?
Pumpe ich außerdem trotzdem die rechte Brust auch noch ab? Eher nicht, oder? Sonst bekommt die ja das Signal mehr zu produzieren, als er bei seiner Mahlzeit getrunken hat..
Und wenn ich beide abpumpe, weil er das Fläschchen bekommt, wie lange pumpe ich dann pro Seite am Besten?
Ich weiß, ich könnte auch einseitig stillen, aber meine Brüste wären wirklich, wirklich froh über die längeren Pausen zwischen den Mahlzeiten. Das Abpumpen belastet zum Glück nicht halb so sehr, hauptsächlich weil und immer mal wieder die Brustwarze verrutscht beim Stillen - üblicher Grund: Mund voll Milch und Halbschlaf.
Noch eine Frage zum Fläschchen: Die Hebamme hatte den Calmasauger empfohlen. Ich weiß aus dem Forum hier, dass der auch nicht garantiert besser oder schlechter hinsichtlich einer möglichen Saugverwirrung ist als andere Sauger. Ich hab ihn trotzdem gekauft, weil Medela damit wirbt das Kind könne beim Trinken pausieren. Aber solange das Vakuum bestehen bleibt fließt Milch, und mein Sohn verschluckt sich damit noch viel mehr als mit dem Werbegeschenk-Hipp-Sauger, den ich vorher verwendet habe.
Das Problem ist dass er wirklich feste saugt und an der Brust mit dem Schlucken hinterherkommt - aber auch da hat er morgens oft Schwierigkeiten, wenn es richtig gut fließt, und ich muss dann auf die Hilfe der Schwerkraft zurückgreifen - aber bei den Fläschchen kommt einfach zu schnell zu viel Milch.
Kann mir jemand vielleicht einen Sauger empfehlen, der da besser geeignet wäre? Teesauger zB - haben die nicht kleinere Löcher?
Liebe Grüße!