Doch noch vollstillen möglich?
Verfasst: 31.07.2013, 16:00
Hallo ihr Lieben,
Ich lese schon einige Zeit hier im Forum mit und so mancher Bericht konnte mich bis jetzt noch dazu ermutigen das Ziel voll zu stillen noch nicht aufzugeben. Allerdings komme ich so langsam an meine Grenzen.
Kurz zu unserer Geschichte:
Die kleine Emma kam in der 36 Ssw spontan zur Welt (35+2) und ich habe noch 10 Tage mit ihr im Krankenhaus verbracht. Sie wurde mir direkt nach der Geburt an die Brust gelegt doch da hat sie nur dran geschleckt (wie an einem Eis^^) Danach kam sie gleich in ein Wärmebettchen. Da sie am Anfang noch so abgenommen hatte durfte ich sie nicht anlegen und musste abpumpen. Sie hat allerdings die Flasche mit Prenahrung bekommen und ausgerechnet noch den Sauger mit dem großen Loch weil sie am Anfang immer so schnell eingeschlafen ist. Beim Abpumpen habe ich nach 10 Tagen gerade mal 50 ml insgesamt aus beiden Brüsten rausbekommen in 15 Minuten, und das nur wenn es gut lief. Nach 11 Tagen sind wir entlassen worden und zuhause habe ich sie immer erst angelegt bevor ich ihr die Flasche gegeben habe. Das ist nun 1,5 Monate her und es ist irgendwie keine Besserung in Sicht. Ich würde so gerne voll stillen aber ich schaffe es nicht die zusätzliche Prenahrung wegzulassen.
Ich versuche meiner Meinung nach wirklich alles. An guten Tagen hat sie nur 1 Flasche (120ml) zusätzlich gebraucht aber die Tage kann man an einer Hand abzählen. Und das ging auch nur weil sie fast rund um die Uhr an meiner Brust hing. Das ist für uns auf Dauer eben keine Lösung weil sie dann nicht schläft und ich auch nicht. Sie mag lieber aus der Brust trinken als aus der Flasche, wird dann aber total närrisch wenn nicht gleich so viel rauskommt wie sies gern hätte. Dann ist es nur noch ein hin und her zwischen andocken, abdocken, jammern, wieder andocken wollen oder eben lieber zur Beruhigung die eigenen Händchen in den Mund stopfen
.
Oft hört sie auch auf zu trinken und sieht satt und zufrieden aus. Nach 10 Minuten geht aber das ganze Spiel wieder von vorne los. Angelegt ist sie laut Hebamme richtig, doch neuerdings schnalzt sie manchmal mit der Zunge. Am Anfang dachte ich das ich zuwenig Milch habe allerdings kann ich mir das nun nicht mehr vorstellen. Es kommt immer was heraus, selbst wenn sie schon eine Stunde an der Brust hing. Aber dann siegt Emmas Ungeduld und sie saugt nicht mehr richtig sondern zerrt nur noch an der Brust rum. Meine Frauenärztin meinte ich sollte strenger mit ihr sein aber ich kann sie doch nicht vor Hunger schreien lassen. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tipps geben was ich noch tun könnte damit wir die Flasche weglassen können ? Irgendwie mag ich die Hoffnung noch nicht aufgeben das es noch klappen könnte.
Vielen Dank!
Ich lese schon einige Zeit hier im Forum mit und so mancher Bericht konnte mich bis jetzt noch dazu ermutigen das Ziel voll zu stillen noch nicht aufzugeben. Allerdings komme ich so langsam an meine Grenzen.
Kurz zu unserer Geschichte:
Die kleine Emma kam in der 36 Ssw spontan zur Welt (35+2) und ich habe noch 10 Tage mit ihr im Krankenhaus verbracht. Sie wurde mir direkt nach der Geburt an die Brust gelegt doch da hat sie nur dran geschleckt (wie an einem Eis^^) Danach kam sie gleich in ein Wärmebettchen. Da sie am Anfang noch so abgenommen hatte durfte ich sie nicht anlegen und musste abpumpen. Sie hat allerdings die Flasche mit Prenahrung bekommen und ausgerechnet noch den Sauger mit dem großen Loch weil sie am Anfang immer so schnell eingeschlafen ist. Beim Abpumpen habe ich nach 10 Tagen gerade mal 50 ml insgesamt aus beiden Brüsten rausbekommen in 15 Minuten, und das nur wenn es gut lief. Nach 11 Tagen sind wir entlassen worden und zuhause habe ich sie immer erst angelegt bevor ich ihr die Flasche gegeben habe. Das ist nun 1,5 Monate her und es ist irgendwie keine Besserung in Sicht. Ich würde so gerne voll stillen aber ich schaffe es nicht die zusätzliche Prenahrung wegzulassen.
Ich versuche meiner Meinung nach wirklich alles. An guten Tagen hat sie nur 1 Flasche (120ml) zusätzlich gebraucht aber die Tage kann man an einer Hand abzählen. Und das ging auch nur weil sie fast rund um die Uhr an meiner Brust hing. Das ist für uns auf Dauer eben keine Lösung weil sie dann nicht schläft und ich auch nicht. Sie mag lieber aus der Brust trinken als aus der Flasche, wird dann aber total närrisch wenn nicht gleich so viel rauskommt wie sies gern hätte. Dann ist es nur noch ein hin und her zwischen andocken, abdocken, jammern, wieder andocken wollen oder eben lieber zur Beruhigung die eigenen Händchen in den Mund stopfen
Oft hört sie auch auf zu trinken und sieht satt und zufrieden aus. Nach 10 Minuten geht aber das ganze Spiel wieder von vorne los. Angelegt ist sie laut Hebamme richtig, doch neuerdings schnalzt sie manchmal mit der Zunge. Am Anfang dachte ich das ich zuwenig Milch habe allerdings kann ich mir das nun nicht mehr vorstellen. Es kommt immer was heraus, selbst wenn sie schon eine Stunde an der Brust hing. Aber dann siegt Emmas Ungeduld und sie saugt nicht mehr richtig sondern zerrt nur noch an der Brust rum. Meine Frauenärztin meinte ich sollte strenger mit ihr sein aber ich kann sie doch nicht vor Hunger schreien lassen. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tipps geben was ich noch tun könnte damit wir die Flasche weglassen können ? Irgendwie mag ich die Hoffnung noch nicht aufgeben das es noch klappen könnte.
Vielen Dank!