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Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 20.07.2013, 23:52
von Solan
Gute Nacht zusammen!
Gerade sind wir wieder mal aufgestanden weil sich die Kleine nicht mehr im Bett hat beruhigen lassen. Typisches Stillproblem, sie will die ganze Zeit nuckeln. Aber das möchte ich nicht, es stört. Es kommt auch nicht mehr allzu viel, denn ich bin wieder schwanger. Außerdem sind die BW momentan eh sehr empfindlich, es schmerzt. Andere Zärtlichkeiten lässt sie schon seit Monaten nicht mehr zu, ich glaube nicht mehr, dass das nur eine Phase ist. Ich darf sie nicht mal anfassen wenn sie weint, sonst schmeißt sie sich wie wild im Bett rum und kreischt noch hysterischer.
Ehrlich gesagt "nervt" mich nur das nächtliche Stillen. Einschlafstillen bzw. beim Mittagsschlaf stört mich nicht. Im Gegenteil, ich lege mich sehr gern beim Mittagsschläfchen dazu. Es wäre aber auch mal sehr, sehr toll, wenn Papa sie ins Bett bringen könnte. Das hat noch nie geklappt.
Ich weiß nicht was ich hören möchte. Vielleicht einfach nur Meinungen. Wir möchten das Familienbett erweitern, bisher schlafen wir nur auf zwei Matratzen. In Zukunft wird uns das sicher nicht reichen, deshalb möchten wir noch eine 3. Matratze ranstellen. Das nächste Kind soll auch im Familienbett schlafen, aber bei mir kommen Zweifel auf. Kind 1 spielt Propeller, ob Kind 2 genug Ruhe bekommen wird? Ob ich genügend Ruhe bekommen wenn zwei Kinder stillen möchten? Die "Große" ist dann exakt 2 Jahre alt wenn Purzelchen auf die Welt kommt. Ich weiß nicht ob sie das schon verstehen wird. Ich möchte ihr auch ungern das Stillen aus dem Grund verbieten. Ich will au keinen Fall, dass sie jetzt schon nen Groll auf das ungeborene Kind hat. Ich glaub nämlich sie hat den Braten schon sehr früh gerochen und die umstellung der Milch natürlich bemerkt.
Ja und nun? Vielleicht hat irgendjemand genau das gleiche durchgemacht und kann mir berichten? Mir wären nämlich ruhigere Nächte sehr, sehr lieb.
Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 13:55
von Solan
116 Leute und keiner hat was zu sagen?

Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 14:22
von Novalia
(((solan)))
Ich bin weder in deiner Lage, noch vom Fach

Weil du nach Erfahrungen von anderen Mehrfachmüttern gefragt hast, hab ich zuerst auch nichts geschrieben.
Hast du dir schonmal überlegt, nachts nach Gordon abzustillen. Das sollte im zweiten Lebensjahr doch ok sein..?
Was ich hier schon öfter gelesen habe, ist dass die „großen” Kinder sich auf die Geburt des Babys gefreut haben, weil es die Milch wieder mitgebracht hat.
Sonst frag doch mal im Schwanger-und Tandemstillthread, da sind die Erfahrenen.
Soweit mal meine ersten Gedanken

Ich wünsch dir, dass du einen guten Weg für euch findest! Und vor allem auch nachts wieder genug Schlaf bekommst. Das ist in der Schwangerschaft soo wichtig und wenn schon ein Kind da ist, ist das alles bestimmt nicht ohne ((()))
Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 14:22
von Ellipirelli
Huhu

Einen direkten Rat habe ich nicht, kann auch leider vom Handy aus nicht sehen wie weit du in der Schwangerschaft bist.
Hier war eine ähnliche Situation mit fast gleicher ausgangssituation.meine Milch war ca ab der 14. Woche weg und H. hat in etwa 6-8 Wochen gebraucht, dies zu akzeptieren und abends etwas mehr zu essen und nachts Wasser zu trinken.
Er war recht verzweifelt, das keine Milch mehr kam, aber nach dieser Umstellung schlief er sogar durch.
Dann lief es die nächsten Monate wirklich toll und er hat tapfer trocken genuckelt.
Vll hilft dir der Gedanke, das sie ev. Hunger oder Durst hat und vll auch traurig ist, das die MuMi weg, bzw weniger wird!
(())
iPhone- Worterkennung ist mein Untergang.
Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 17:57
von Solan
Novalia hat geschrieben:
Hast du dir schonmal überlegt, nachts nach Gordon abzustillen. Das sollte im zweiten Lebensjahr doch ok sein..?
Danke dir! Ja, das habe ich durchaus. Ich habs ein paar Tage probiert, das war eine Zeit in der ich ihr noch den Rücken streicheln und gut zureden konnte. Das klappt nun gar nicht mehr. Ich komm nicht zu ihr durch wenn sie schreit.

Meine Konfliktbereitschaft in der Nacht ist eher gering, da möchte ich eigentlich schlummern und nicht ins Kopfkissen beißen weil sie randaliert.

Ich hab das alles nach ein paar Tagen verworfen, da keine Besserung eintrat und ich einfach ein Weichei bin. Ich konnts nicht ertragen.
Ellipirelli hat geschrieben:
Einen direkten Rat habe ich nicht, kann auch leider vom Handy aus nicht sehen wie weit du in der Schwangerschaft bist.
9. Woche
Hier war eine ähnliche Situation mit fast gleicher ausgangssituation.meine Milch war ca ab der 14. Woche weg und H. hat in etwa 6-8 Wochen gebraucht, dies zu akzeptieren und abends etwas mehr zu essen und nachts Wasser zu trinken.
Er war recht verzweifelt, das keine Milch mehr kam, aber nach dieser Umstellung schlief er sogar durch.

Das lässt mich irgendwie hoffen. Mein Wunsch wäre es auch, dass sie sich von selbst abstillt, ich schaff das irgendwie nicht. Bzw. möchte ich nicht, dass das von mir ausgeht. Weicheimama.
Vll hilft dir der Gedanke, das sie ev. Hunger oder Durst hat und vll auch traurig ist, das die MuMi weg, bzw weniger wird!
Trinken ist so ne Sache. Damit hab ichs gestern Nacht auch mal pobiert, aber der Becher flog. Kein durchdringen wenn sie weint.
Essen ist hier so ne Sache, sie steckt mitten im Schub. Selbst das Mittagessen ist ihr egal. Zum Glück isst sie mir einiges an Obst über den Tag verteilt. Besser als nichts.
Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 20:14
von Novalia
(((())))
Das klingt alles sehr anstrengend.
Vielleicht wird es ja besser, wenn der Schub vorbei ist und es nicht mehr so heiß ist. Leo isst zur Zeit auch fast nur Obst und stillt wie ein Weltmeister. Hier ginge es definitiv auch nicht, nachts abzustillen.
Aber ich bin ja auch (noch) nicht schwanger
Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 20:38
von Traglingsmama
Meine Beiden sind ja 22 Monate auseinander. Und etwa im 4. Schwangerschaftsmonat haben wir das Stillen beendet.
Ich habe etwas Vorarbeit gemacht, der endgültige Schluss kam aber dann von meinem Großen.
Mir ging es auch so, dass die BW sehr empfindlich waren und dass ich das Stillen eher als nervig empfunden habe. Ich habe dann immer nur ganz kurz nuckeln lassen und wieder abgedockt, wenn er dann weiter unruhig war, wieder angedockt, wieder im Stillen auf 10 gezählt und wieder abgedockt. Immer wieder. Das hat bei uns gut funktioniert. Und a. schluss war nur noch das Einschlafstillen abends übrig und da hab ich einfach nicht mehr dran erinnert, es fiel immer häufiger weg ( waren auch regelmäßig abends unterwegs, so dass er beim Tragen eingeschlafen ist) und irgendwann hat er nicht mehr gefragt, abends. ( Sagt man nicht auch, dass um den 4.-6. Monat die Milch sich nochmal verändert und manche Kinder sich deshalb abstillen ?)
Ach so, bei uns schlafen beide im Familienbett, der Große außen neben dem Papa und die kleine bei mir...
Ich wünsche euch einen guten Weg für euch!
Re: Gedanken wie es weiter gehen soll...
Verfasst: 21.07.2013, 21:03
von Jenny7
Bei meiner Tochter war teilweise ist es noch sehr ähnlich. Ich bin nun in der 30. Woche schwanger, mit taten auch schon sehr früh die Brustwarzen weh und sie wollte auch oft nur nuckeln und fand nicht anders in den Schlaf.
Oft musste ich sie abdocken, habe ihr gesagt, dass ich " Aua" habe, manchmal hat sie es toleriert und manchmal hat sie Rumpelstilzchen gespielt, oft hat sie geweint, oder ich, manchmal beide!
Nachts habe ich dann Hörbücher angemacht und irgendwann ist sie dann tatsächlich eingeschlafen.
Der aktuelle Stand ist: Sie wird einschlafgestillt, was zum Glück rasend schnell geht seitdem sie keinen Mittagsschlaf mehr macht, Nachts wird sie öfter wach, will die Brust, ich gebe sie ihr, aber nur max eine Minute und danach schläft sie meistens von alleine ein.
Bekomme aber auch langsam Angst davor, wie es werden soll wenn das Baby da ist. Die Große schläft bei uns im Bett und das Baby schläft dann hoffentlich im Beistellbett.
Tagsüber stillen wir gar nicht, nur im Bett.