Dauerstillen, Nuckeln und tausend Fragen
Verfasst: 01.07.2013, 19:16
Hallo,
ich habe ein 4 Wochen altes Baby und wir hatten einen überaus holprigen Stillstart. Die kleine Maus kam mit 2700 g zur Welt und hat dann im Krankenhaus auf 2500 g abgenommen. Die Schwestern dort meinten, ich sollte auf jeden Fall zufüttern, da die Milch nicht ausreiche. Im Krankenhaus hat sie dann ziemlich viel zugefüttert bekommen und ich bekam eine Milchpumpe verschrieben. Die hat mir allerdings nicht geholfen, anscheinend bekommt meine kleine Maus mehr aus der Brust raus als die Pumpe. Um abzukürzen: hab immer weniger zugefüttert, meine FÄ hat mir noch Paspertin (MCP) verschrieben, damit die Milchbildung angeregt wird (habe ich ca. 1 1/2 Wochen genommen) und mittlerweile sind wir Prenahrungsfrei.
Ich weiß, dass das Dauerstillen normal ist und gehäuft gegen Nachmittag, Abend auftritt. Bei mir fängt es aber teilweise schon am Vormittag an. Meine Kleine will nur noch im Arm schlafen und da wacht sie dann wieder auf, nuckelt kurz oder trinkt nochmal einen Schwung, schläft wieder ein... Endlosschleife. Sobald ich Sie ablege wacht sie spätestens nach 5 Minuten auf und ist hellwach - hält auch mal recht lange (denke ich zumindest) im wachen liegen durch. Aber heute Morgen hat Sie alle 30 Minuten geschrien. Ich trage sie dann meist noch herum und schaue nach, ob sie was in der Windel hat, aber meist ist es so (und da gibts nicht wirklich nen Unterschied zwischen Abend oder Morgen), dass ich keinen Grund feststellen kann, was ihr fehlt und sie schreit und schreit jämmerlich und dann lege ich sie halt an.
Im Stillbuch von Hanna Lothrop habe ich gefunden, dass das Verwechseln von Hunger und Anbieten der Brust auch zu Problemen führen kann.
Wenn ich Sie dann anlege saugt sie meistens gleich los (trinkt teilweise auch gut, manchmal nuckelt sie aber auch nur, um dann nach kurzer Zeit wieder einzudösen). Inzwischen ist es aber so, dass Sie mit der Zeit die Brustwarze schnalzen lässt (wie wenn sie sich erschrecken würde - fährt hoch und lässt los) und teilweise sucht sie auch richtig hektisch an der Brust herum (Kopf geht hoch und runter und sie wirkt dann irgendwie verwirrt oder unzufrieden). Ist das normal? Hab sie gestern in so einer Situation dann auch einfach mal von der Brust weggenommen, Bäuerchen machen lassen und in den Laufstall gelegt (da war sie dann zufrieden (zumindest für ein paar Minuten). Habe Angst, dass ich ihre Zeichen falsch verstehe.
Es gibt ja auch den Ansatz, dass Babys abends ihren Kummer von der Seele weinen müssen. Das würde meine Maus allerdings gar nicht schaffen, weil ich Sie nach spätestens 5-10 Minuten weinend herumtragen anlege und das eigentlich immer hilft. Sollte ich das lieber anders machen?
Das Dauerstillen ist halt echt nervig - auch weil es immer früher anfängt und kaum noch Abstände da sind.
Habe auch schon überlegt, ob vielleicht zu wenig Milch kommt und sie deswegen öfter hinmuss um ihren Bedarf zu decken (sie nimmt allerdings gut zu - 300 g pro Woche. Kann sie durch zu viel Mumi eigentlich zuviel zunehmen und evtl. auch Bauchweh bekommen? (Hab ich alles schon vorgehalten bekommen. Meine Mutter meint ja, ich solle sie mal wieder ordentlich mit Prenahrung füttern und sehen, ob sie dann auch so viel trinken will - ich selbst halte aber nicht viel davon zumal das vielleicht auch meine Milchbildung durcheinanderbringt).
Gerade steckt sie seit knapp zwei Stunden im Tragetuch und ist recht friedlich (ich versuche so die Abstände ein bissle zu vergrößern, außerdem schläft sie sonst tagsüber fast nicht). Manchmal funktioniert es, manchmal nicht. Außerdem ist es mit dem Tragetuch grade so warm.
Mit dem Kinderwagen rausgehen hilft auch nur kurz. Meistens wacht sie nach 1/2 Std. auf und schreit wieder. Oje.
Oder meint ihr ich soll die Abstände gar nicht rauszögern?
Bin für Tipps oder auch für den Bericht eurer Erfahrungen dankbar. Fühle mich grade sehr mutlos, weil ich anscheinend von vielen Stillgegnern umgeben bin.Und schreien lassen möchte ich sie halt auch nicht.
Ach ja, hat jemand von euch auch MCP (Paspertin) während der Stillzeit eingenommen? Habe da auch etwas Angst, dass bei meiner Kleinen vielleicht Nebenwirkungen auftreten und sie vielleicht deswegen so oft trinken will - vielleicht wird sie nicht richtig satt?.
Und noch was: Geht das wirklich vorbei? Kommt mir vor als würde das ewig so weitergehen...
Danke!!!!!
ich habe ein 4 Wochen altes Baby und wir hatten einen überaus holprigen Stillstart. Die kleine Maus kam mit 2700 g zur Welt und hat dann im Krankenhaus auf 2500 g abgenommen. Die Schwestern dort meinten, ich sollte auf jeden Fall zufüttern, da die Milch nicht ausreiche. Im Krankenhaus hat sie dann ziemlich viel zugefüttert bekommen und ich bekam eine Milchpumpe verschrieben. Die hat mir allerdings nicht geholfen, anscheinend bekommt meine kleine Maus mehr aus der Brust raus als die Pumpe. Um abzukürzen: hab immer weniger zugefüttert, meine FÄ hat mir noch Paspertin (MCP) verschrieben, damit die Milchbildung angeregt wird (habe ich ca. 1 1/2 Wochen genommen) und mittlerweile sind wir Prenahrungsfrei.
Ich weiß, dass das Dauerstillen normal ist und gehäuft gegen Nachmittag, Abend auftritt. Bei mir fängt es aber teilweise schon am Vormittag an. Meine Kleine will nur noch im Arm schlafen und da wacht sie dann wieder auf, nuckelt kurz oder trinkt nochmal einen Schwung, schläft wieder ein... Endlosschleife. Sobald ich Sie ablege wacht sie spätestens nach 5 Minuten auf und ist hellwach - hält auch mal recht lange (denke ich zumindest) im wachen liegen durch. Aber heute Morgen hat Sie alle 30 Minuten geschrien. Ich trage sie dann meist noch herum und schaue nach, ob sie was in der Windel hat, aber meist ist es so (und da gibts nicht wirklich nen Unterschied zwischen Abend oder Morgen), dass ich keinen Grund feststellen kann, was ihr fehlt und sie schreit und schreit jämmerlich und dann lege ich sie halt an.
Im Stillbuch von Hanna Lothrop habe ich gefunden, dass das Verwechseln von Hunger und Anbieten der Brust auch zu Problemen führen kann.
Wenn ich Sie dann anlege saugt sie meistens gleich los (trinkt teilweise auch gut, manchmal nuckelt sie aber auch nur, um dann nach kurzer Zeit wieder einzudösen). Inzwischen ist es aber so, dass Sie mit der Zeit die Brustwarze schnalzen lässt (wie wenn sie sich erschrecken würde - fährt hoch und lässt los) und teilweise sucht sie auch richtig hektisch an der Brust herum (Kopf geht hoch und runter und sie wirkt dann irgendwie verwirrt oder unzufrieden). Ist das normal? Hab sie gestern in so einer Situation dann auch einfach mal von der Brust weggenommen, Bäuerchen machen lassen und in den Laufstall gelegt (da war sie dann zufrieden (zumindest für ein paar Minuten). Habe Angst, dass ich ihre Zeichen falsch verstehe.
Es gibt ja auch den Ansatz, dass Babys abends ihren Kummer von der Seele weinen müssen. Das würde meine Maus allerdings gar nicht schaffen, weil ich Sie nach spätestens 5-10 Minuten weinend herumtragen anlege und das eigentlich immer hilft. Sollte ich das lieber anders machen?
Das Dauerstillen ist halt echt nervig - auch weil es immer früher anfängt und kaum noch Abstände da sind.
Habe auch schon überlegt, ob vielleicht zu wenig Milch kommt und sie deswegen öfter hinmuss um ihren Bedarf zu decken (sie nimmt allerdings gut zu - 300 g pro Woche. Kann sie durch zu viel Mumi eigentlich zuviel zunehmen und evtl. auch Bauchweh bekommen? (Hab ich alles schon vorgehalten bekommen. Meine Mutter meint ja, ich solle sie mal wieder ordentlich mit Prenahrung füttern und sehen, ob sie dann auch so viel trinken will - ich selbst halte aber nicht viel davon zumal das vielleicht auch meine Milchbildung durcheinanderbringt).
Gerade steckt sie seit knapp zwei Stunden im Tragetuch und ist recht friedlich (ich versuche so die Abstände ein bissle zu vergrößern, außerdem schläft sie sonst tagsüber fast nicht). Manchmal funktioniert es, manchmal nicht. Außerdem ist es mit dem Tragetuch grade so warm.
Mit dem Kinderwagen rausgehen hilft auch nur kurz. Meistens wacht sie nach 1/2 Std. auf und schreit wieder. Oje.
Oder meint ihr ich soll die Abstände gar nicht rauszögern?
Bin für Tipps oder auch für den Bericht eurer Erfahrungen dankbar. Fühle mich grade sehr mutlos, weil ich anscheinend von vielen Stillgegnern umgeben bin.Und schreien lassen möchte ich sie halt auch nicht.
Ach ja, hat jemand von euch auch MCP (Paspertin) während der Stillzeit eingenommen? Habe da auch etwas Angst, dass bei meiner Kleinen vielleicht Nebenwirkungen auftreten und sie vielleicht deswegen so oft trinken will - vielleicht wird sie nicht richtig satt?.
Und noch was: Geht das wirklich vorbei? Kommt mir vor als würde das ewig so weitergehen...
Danke!!!!!