Ab Geburt zugefüttert, komme ich noch zum Vollstillen?
Verfasst: 18.06.2013, 18:03
Hallo,
nachdem ich mich jetzt durch einige Beiträge zum Thema Stillen gelesen haben, weiß ich trotzdem noch nicht so genau, wie ich in meinem Fall vorgehen soll. Ich mache also ein neues Thema auf und schildere meinen Fall:
Mein Sohn ist am 11.04.13 geboren. Die Versorgung von mir nach der Geburt hat noch eine Weile in Anspruch genommen, so dass er ca. nach 1,5-2h das erste Mal an der Brust war. Ich bin mir aber bis heute nicht sicher, ob er tatsächlich auch gesaugt oder nur genuckelt hat. In der ersten Nacht habe ich ihn gar nicht gestillt, weil die Schwestern meinten, er kann sich ruhig erstmal ausruhen. Danach habe ich immer eine Schwester ins Zimmer geholt, wenn ich gestillt haben, weil ich wusste, dass sich die Brustwarzen schnell entzünden können. Leider haben sie das trotzdem getan und es hat insgesamt so weh getan, dass ich es furchtbar fand, ihn zu stillen. Am 3. Tag nach der Geburt hat er unwahrscheinlich viel geschrien, weil er Hunger hatte. Ich sollte ihn dann vor und nach dem Stillen wiegen und da hat er knapp 5 g pro Seite bekommen. Am Abend hatte er dann auch schon mehr als 10% abgenommen, demzufolge wurde er mit der Flasche zugefüttert. Er hat erst 30 ml bekommen, dann aber immernoch Hunger gehabt und nochmal 30 ml bekommen.
Das Gute ist, dass er nie ein Problem hatte, zwischen Flasche, Brust und Schnuller zu wechseln. Er hat und hatte keine Saugverwirrung und geht auch sehr gern an die Brust.
Die ersten vier Wochen fand ich das Stillen furchtbar und es hat immer sehr weg getan, so dass ich froh war, wenn ich ihn nicht so oft anlegen musste. Demzufolge ist er von Anfang an zugefüttert worden. Ich hab auch aufgeschrieben, wie viel er zusätzlich bekommen hat - das hänge ich gleich mit an.
Zwischenzeitlich wollte ich einfach zweigleisig fahren. Das war völlig ok für mich. leider muss man unheimlich aufpassen, um nicht automatisch ins Abstillen zu kommen, weil es leichter ist, einfach die Fläschchenmenge zu steigern. Irgendwann war er bei 4-5 Mahlzeiten pro Tag, was natürlich für mich sehr angenehm war. Ich möchte aber gern mehr stillen, am liebsten würde ich es bis zum Vollstillen schaffen. Ich habe vor vier Tagen angefangen, wieder verstärkt abzupumpen (hab ich immer mal gemacht, damit die Milchmenge sich steigert und ich Muttermilch mit der Flasche zufüttere) und vor zwei Tagen habe ich damit angefangen, ihm so wenig wie möglich zusätzlich zu geben. Das heißt, dass er seit zwei Tagen tagsüber ständig an meiner Brust ist. Morgen bekomme ich ein Rezept für eine Pumpe, die gleichzeitig beide Seiten abpumpt und ansonsten bekomme ich morgen auch Bockshornkleesamen aktivierte Kapseln.
Ich wüsste jetzt gern, wie ich am besten vorgehe und, ob es überhaupt noch möglich ist, voll zu stillen. Wie lange soll ich es probieren, bis ich einfach akzeptieren muss, dass er die Flasche parallel bekommt? Und vor allem, wie mache ich es am besten, ich kann ja bei den Mengen nicht einfach aufhören zuzufüttern. Es wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet!
Im folgenden schreibe ich auf, was ich zugefüttert habe: in Klammern sind die Werte ohne abgepumpte Muttermilch, also nur HA Prä - Nahrung von Aptamil
21.05. 570 ml
22.05. 575 ml
23.05. 480 ml
24.05. 700 ml
25.05. 630 ml
26.05. 550 ml
28.05. 425 ml
29.05. 440 ml
30.05. 590 ml
31.05. 580 ml
01.06. 490 ml
02.06.550 ml
03.06. 510 ml
04.06. 550 ml
05.06. 460 (390) ml
06.06. 400 ml
07.06. 590 ml
09.06. 660 ml
10.06. 570 ml
11.06. 525 (410) ml
12.06. 570 ml
13.06. 520 (410) ml
14.06. 480 (380) ml
15.06. 500 (400) ml
17.06. 390 (345) ml
Gewichtszunahme etc. war bislang kein Problem und er kommt sowohl mit Brust, Flasche und Schnuller zurecht.
Vielen Dank
nachdem ich mich jetzt durch einige Beiträge zum Thema Stillen gelesen haben, weiß ich trotzdem noch nicht so genau, wie ich in meinem Fall vorgehen soll. Ich mache also ein neues Thema auf und schildere meinen Fall:
Mein Sohn ist am 11.04.13 geboren. Die Versorgung von mir nach der Geburt hat noch eine Weile in Anspruch genommen, so dass er ca. nach 1,5-2h das erste Mal an der Brust war. Ich bin mir aber bis heute nicht sicher, ob er tatsächlich auch gesaugt oder nur genuckelt hat. In der ersten Nacht habe ich ihn gar nicht gestillt, weil die Schwestern meinten, er kann sich ruhig erstmal ausruhen. Danach habe ich immer eine Schwester ins Zimmer geholt, wenn ich gestillt haben, weil ich wusste, dass sich die Brustwarzen schnell entzünden können. Leider haben sie das trotzdem getan und es hat insgesamt so weh getan, dass ich es furchtbar fand, ihn zu stillen. Am 3. Tag nach der Geburt hat er unwahrscheinlich viel geschrien, weil er Hunger hatte. Ich sollte ihn dann vor und nach dem Stillen wiegen und da hat er knapp 5 g pro Seite bekommen. Am Abend hatte er dann auch schon mehr als 10% abgenommen, demzufolge wurde er mit der Flasche zugefüttert. Er hat erst 30 ml bekommen, dann aber immernoch Hunger gehabt und nochmal 30 ml bekommen.
Das Gute ist, dass er nie ein Problem hatte, zwischen Flasche, Brust und Schnuller zu wechseln. Er hat und hatte keine Saugverwirrung und geht auch sehr gern an die Brust.
Die ersten vier Wochen fand ich das Stillen furchtbar und es hat immer sehr weg getan, so dass ich froh war, wenn ich ihn nicht so oft anlegen musste. Demzufolge ist er von Anfang an zugefüttert worden. Ich hab auch aufgeschrieben, wie viel er zusätzlich bekommen hat - das hänge ich gleich mit an.
Zwischenzeitlich wollte ich einfach zweigleisig fahren. Das war völlig ok für mich. leider muss man unheimlich aufpassen, um nicht automatisch ins Abstillen zu kommen, weil es leichter ist, einfach die Fläschchenmenge zu steigern. Irgendwann war er bei 4-5 Mahlzeiten pro Tag, was natürlich für mich sehr angenehm war. Ich möchte aber gern mehr stillen, am liebsten würde ich es bis zum Vollstillen schaffen. Ich habe vor vier Tagen angefangen, wieder verstärkt abzupumpen (hab ich immer mal gemacht, damit die Milchmenge sich steigert und ich Muttermilch mit der Flasche zufüttere) und vor zwei Tagen habe ich damit angefangen, ihm so wenig wie möglich zusätzlich zu geben. Das heißt, dass er seit zwei Tagen tagsüber ständig an meiner Brust ist. Morgen bekomme ich ein Rezept für eine Pumpe, die gleichzeitig beide Seiten abpumpt und ansonsten bekomme ich morgen auch Bockshornkleesamen aktivierte Kapseln.
Ich wüsste jetzt gern, wie ich am besten vorgehe und, ob es überhaupt noch möglich ist, voll zu stillen. Wie lange soll ich es probieren, bis ich einfach akzeptieren muss, dass er die Flasche parallel bekommt? Und vor allem, wie mache ich es am besten, ich kann ja bei den Mengen nicht einfach aufhören zuzufüttern. Es wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet!
Im folgenden schreibe ich auf, was ich zugefüttert habe: in Klammern sind die Werte ohne abgepumpte Muttermilch, also nur HA Prä - Nahrung von Aptamil
21.05. 570 ml
22.05. 575 ml
23.05. 480 ml
24.05. 700 ml
25.05. 630 ml
26.05. 550 ml
28.05. 425 ml
29.05. 440 ml
30.05. 590 ml
31.05. 580 ml
01.06. 490 ml
02.06.550 ml
03.06. 510 ml
04.06. 550 ml
05.06. 460 (390) ml
06.06. 400 ml
07.06. 590 ml
09.06. 660 ml
10.06. 570 ml
11.06. 525 (410) ml
12.06. 570 ml
13.06. 520 (410) ml
14.06. 480 (380) ml
15.06. 500 (400) ml
17.06. 390 (345) ml
Gewichtszunahme etc. war bislang kein Problem und er kommt sowohl mit Brust, Flasche und Schnuller zurecht.
Vielen Dank