Verschläft sie das Stillen?
Verfasst: 04.06.2013, 09:52
Hallo,
vor ca. 3 Wochen habe ich ein gesundes, munteres Mädchen per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Geburtsgewicht 3600gr. Das Stillen verlief anfangs sehr chaotisch; jede Krankenschwester tatschte mir an der Brust rum und wollte mir zeigen, wie es besser geht. Meine Tochter wurde irgend wann ganz hektisch beim trinken und somit hatte ich nach kurzer Zeit wunde Brustwarzen (wurde gelasert und ist inzwischen auch alles wieder verheilt) und sie verlor mehr als 10% von ihrem Geburtsgewicht. Wir haben dann über Brust- und Fingerfeeding zugefüttert und das Entlassungsgewicht lag dann bei 3270gr. Ich war bis dahin optimistisch, dass es zu Hause mit der entsprechenden Ruhe besser wird und sich das Stillen einpendelt. Meine Nachsorgehebamme empfahl mir, eine Milchpumpe zu besorgen und 5x tgl. zu pumpen, um somit die Milchproduktion anzukurbeln. Denn einen Milcheinschuss hatte ich bis dato nicht bemerkt. Die abgepumpte Milch habe ich entweder eingefroren oder kleine Mengen im Fläschchen zu gefüttert. Pro Pumpen kommen 50-100ml zusammen.
Meine Tochter hat am Tag 6-7 nasse Windeln und ca. 6x tgl. Stuhlgang. Ich stille sie ca. alle 3 Stunden (nach Bedarf) etwa 20-30 Min pro Seite. Ihr Gewicht lag letzte Woche bei 3400gr.
Seit ein paar Tagen habe ich allerdings das Gefühl, dass sie ihre Stillmahlzeiten verschläft. Ich lege sie an, sie trinkt anfangs auch (ihre Augen sind meißt dabei geöffnet) und dann kommt es mir so vor, als würde sie einschlafen. Selbes Spiel beim Seitenwechsel. Ich versuche sie während dem Stillen zu wecken, docke sie auch mal von der Brust ab aber das hält nicht lange an. Wenn ich dann mit dem Stillen fertig bin, geht nach etwa einer halben Stunde / Stunde das Geschrei los (aber nicht immer) und ich lege sie noch mal an. Gestern habe ich ihr dann noch mal ein Fläschchen gegeben um zu sehen, ob sie wirklich noch hunger hat - sie hatte!
Wie kann ich sicher gehen, dass sie wirklich trinkt? Trinkt sie evtl. doch genügend und das Problem ist ein ganz anderes?
Ich überlege bereits, eine Stillberaterin hinzu zuziehen, da ich meiner Hebamme wegen etlicher Unstimmigkeiten vor einigen Tagen "gekündigt" habe.
Lieben dank im voraus für eure Antworten,
tigerente
vor ca. 3 Wochen habe ich ein gesundes, munteres Mädchen per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Geburtsgewicht 3600gr. Das Stillen verlief anfangs sehr chaotisch; jede Krankenschwester tatschte mir an der Brust rum und wollte mir zeigen, wie es besser geht. Meine Tochter wurde irgend wann ganz hektisch beim trinken und somit hatte ich nach kurzer Zeit wunde Brustwarzen (wurde gelasert und ist inzwischen auch alles wieder verheilt) und sie verlor mehr als 10% von ihrem Geburtsgewicht. Wir haben dann über Brust- und Fingerfeeding zugefüttert und das Entlassungsgewicht lag dann bei 3270gr. Ich war bis dahin optimistisch, dass es zu Hause mit der entsprechenden Ruhe besser wird und sich das Stillen einpendelt. Meine Nachsorgehebamme empfahl mir, eine Milchpumpe zu besorgen und 5x tgl. zu pumpen, um somit die Milchproduktion anzukurbeln. Denn einen Milcheinschuss hatte ich bis dato nicht bemerkt. Die abgepumpte Milch habe ich entweder eingefroren oder kleine Mengen im Fläschchen zu gefüttert. Pro Pumpen kommen 50-100ml zusammen.
Meine Tochter hat am Tag 6-7 nasse Windeln und ca. 6x tgl. Stuhlgang. Ich stille sie ca. alle 3 Stunden (nach Bedarf) etwa 20-30 Min pro Seite. Ihr Gewicht lag letzte Woche bei 3400gr.
Seit ein paar Tagen habe ich allerdings das Gefühl, dass sie ihre Stillmahlzeiten verschläft. Ich lege sie an, sie trinkt anfangs auch (ihre Augen sind meißt dabei geöffnet) und dann kommt es mir so vor, als würde sie einschlafen. Selbes Spiel beim Seitenwechsel. Ich versuche sie während dem Stillen zu wecken, docke sie auch mal von der Brust ab aber das hält nicht lange an. Wenn ich dann mit dem Stillen fertig bin, geht nach etwa einer halben Stunde / Stunde das Geschrei los (aber nicht immer) und ich lege sie noch mal an. Gestern habe ich ihr dann noch mal ein Fläschchen gegeben um zu sehen, ob sie wirklich noch hunger hat - sie hatte!
Wie kann ich sicher gehen, dass sie wirklich trinkt? Trinkt sie evtl. doch genügend und das Problem ist ein ganz anderes?
Ich überlege bereits, eine Stillberaterin hinzu zuziehen, da ich meiner Hebamme wegen etlicher Unstimmigkeiten vor einigen Tagen "gekündigt" habe.
Lieben dank im voraus für eure Antworten,
tigerente