Neu hier und richtig verzweifelt :-(
Verfasst: 28.04.2013, 21:56
Hallo zusammen,
kaum hab ich mir angemeldet (tolles Forum!), komm ich auch schon ganz verzweifelt mit einem Riesen-Einschlafproblem daher.
Vielleicht hat ja die ein oder andere einen Rat oder auch einfach nur Trost für mich.
Es geht um meine 5-monatige Tochter, die abends einfach nicht in den Schlaf findet. Kurz die Eckdaten: sie wird bisher voll gestillt, viel getragen (Manduca + Sling), schläft tagsüber nur mit Körperkontakt (eben getragen oder auf dem Arm), nachts im Familienbett neben mir (da kann ich sie dann auch ablegen). Sie kommt nachts noch ziemlich oft zum trinken (ca. alle 2-3 Stunden), tagsüber auch so alle 2 Stunden; müde wird sie im Durchschnitt nach 1,5 Stunden, also relativ schnell. Sie hat eine leichte Vorzugshaltung nach rechts und kriegt deswegen ab nächste Woche Krankengymnastik.
Tagsüber klappt das Einschlafen in der Manduca oder wippend auf dem Pezziball (immer mit dem gleichen Lied) ganz gut (dauert ca. 5-10 Minuten, bis sie schläft), aber abends versagen z.Zt. alle Methoden und jeder Abend ist ne Katastrophe. Ich schilder mal den typischen Ablauf:
Sie wird gegen 19.30 Uhr erkennbar müde, reibt sich die Augen, gähnt etc. Ich ziehe sie um, kurz waschen, dann stille ich sie im Wohnzimmer. Dabei schläft sie fast ein, aber eben nur fast. Dann geht's ab auf den Pezziball, leises Singen. Sie guckt mich friedlich an und hört zu, nach einer Weile fangen die Augen an, zuzufallen. Und dann geht's los: sobald sie merkt, dass sie am Einschlafen ist, wehrt sie sich heftig dagegen (zumindest interpretiere ich das so), verdreht den Kopf in jede Richtung um noch was zu sehen, macht sich steif, zappelt, weint. Ich versuche dann alles, um sie zu beruhigen, stille teils mehrmals hintereinander in kurzen Abständen. Gehe mit ihr ins abgedunktelte Schlafzimmer (hilft auch nicht), wiege sie nur sanft im Arm...nichts hilft. Irgendwann schläft sie dann erschöpft ein, meistens wenn sie noch mal an der Brust trinkt. Ein schönes Einschlafen ist das nicht und es geht mitlerweile ziemlich an die Substanz, sowohl bei mir als auch bei meinem Mann, der nur hilflos zuschauen kann (bei ihm schläft sie abends erst recht nicht ein). Wir fühlen uns teilweise echt schon als Versager, weil wir unserem Kind kein einigermaßen friedliches Einschlafen ermöglichen können.
Was können wir denn noch tun, damit es vielleicht ein bisschen einfacher wird? Oder ist das einfach eine Phase, die wir durchstehen müssen? Wir sind so hilflos im Moment. Es ist halt schon relativ lange so, seit ca. 3-4 Wochen so extrem, dass es eigentlich nie unter einer Stunde dauert, bis sie schläft. Selbst das würde mich nicht stören, aber dass es halt immer so ein Kampf ist, das finde ich schon schlimm. Das müsste doch besser gehen, oder?
ich bin gespannt auf Eure Antworten. Wenn ich heute nicht mehr antworte, nicht böse sein, ich muss jetzt dann auch mal ins Bett.
Erschöpfte Grüße,
PaleFire
kaum hab ich mir angemeldet (tolles Forum!), komm ich auch schon ganz verzweifelt mit einem Riesen-Einschlafproblem daher.
Es geht um meine 5-monatige Tochter, die abends einfach nicht in den Schlaf findet. Kurz die Eckdaten: sie wird bisher voll gestillt, viel getragen (Manduca + Sling), schläft tagsüber nur mit Körperkontakt (eben getragen oder auf dem Arm), nachts im Familienbett neben mir (da kann ich sie dann auch ablegen). Sie kommt nachts noch ziemlich oft zum trinken (ca. alle 2-3 Stunden), tagsüber auch so alle 2 Stunden; müde wird sie im Durchschnitt nach 1,5 Stunden, also relativ schnell. Sie hat eine leichte Vorzugshaltung nach rechts und kriegt deswegen ab nächste Woche Krankengymnastik.
Tagsüber klappt das Einschlafen in der Manduca oder wippend auf dem Pezziball (immer mit dem gleichen Lied) ganz gut (dauert ca. 5-10 Minuten, bis sie schläft), aber abends versagen z.Zt. alle Methoden und jeder Abend ist ne Katastrophe. Ich schilder mal den typischen Ablauf:
Sie wird gegen 19.30 Uhr erkennbar müde, reibt sich die Augen, gähnt etc. Ich ziehe sie um, kurz waschen, dann stille ich sie im Wohnzimmer. Dabei schläft sie fast ein, aber eben nur fast. Dann geht's ab auf den Pezziball, leises Singen. Sie guckt mich friedlich an und hört zu, nach einer Weile fangen die Augen an, zuzufallen. Und dann geht's los: sobald sie merkt, dass sie am Einschlafen ist, wehrt sie sich heftig dagegen (zumindest interpretiere ich das so), verdreht den Kopf in jede Richtung um noch was zu sehen, macht sich steif, zappelt, weint. Ich versuche dann alles, um sie zu beruhigen, stille teils mehrmals hintereinander in kurzen Abständen. Gehe mit ihr ins abgedunktelte Schlafzimmer (hilft auch nicht), wiege sie nur sanft im Arm...nichts hilft. Irgendwann schläft sie dann erschöpft ein, meistens wenn sie noch mal an der Brust trinkt. Ein schönes Einschlafen ist das nicht und es geht mitlerweile ziemlich an die Substanz, sowohl bei mir als auch bei meinem Mann, der nur hilflos zuschauen kann (bei ihm schläft sie abends erst recht nicht ein). Wir fühlen uns teilweise echt schon als Versager, weil wir unserem Kind kein einigermaßen friedliches Einschlafen ermöglichen können.
Was können wir denn noch tun, damit es vielleicht ein bisschen einfacher wird? Oder ist das einfach eine Phase, die wir durchstehen müssen? Wir sind so hilflos im Moment. Es ist halt schon relativ lange so, seit ca. 3-4 Wochen so extrem, dass es eigentlich nie unter einer Stunde dauert, bis sie schläft. Selbst das würde mich nicht stören, aber dass es halt immer so ein Kampf ist, das finde ich schon schlimm. Das müsste doch besser gehen, oder?
ich bin gespannt auf Eure Antworten. Wenn ich heute nicht mehr antworte, nicht böse sein, ich muss jetzt dann auch mal ins Bett.
Erschöpfte Grüße,
PaleFire