Artikel in der Nido: BES = Pseudostillen
Verfasst: 17.04.2013, 15:28
In der Aprilausgabe findet sich ein Artikel mit dem Titel "Wie wichtig ist Stillen? Warum Muttermilch zwar gut ist - aber trotzdem niemand stillen muss"
Dort wird die Situation einer Zwillingsmutter geschildert, die mit BES stillt und Babynahrung zufüttert. Fazit der Autorin: "Das war Pseudostillen, so tun, als ob - um das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein, zu unterdrücken."
Nein, Stillen mit BES ist Stillen. Und nicht, so tun als ob. Ist ja nicht so, als ob ich mich nie habe rechtfertigen oder erklären dürfen. Aber das schwarz auf weiß zu lesen, ist doch noch was anderes.
Was mache ich eigentlich seit fast zwei Jahren? Ich stille. Und zwar mit BES. Meine Hebamme hatte mir zunächst davon abgeraten, weil sie dachte, es bedeute zusätzlichen Stress für mich. Aber genau das Gegenteil war der Fall: sofort als ich das BES hatte, hörte der Stress auf. Klar, ich habe anfangs viel gepumpt, um möglichst wenig künstliche Milch zufüttern zu müssen. Irgendwann hat sich dann alles eingespielt, und als klar war, dass es bei uns nicht ohne gehen würde, war es absolut ok. Für mich. Und ich hatte auch nie das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein. Sicher habe ich mit meinem "unzulänglichen" Körper gehadert und mich gefragt, ob ich irgendwas falsch gemacht habe. Ich wollte einfach gerne stillen, und das ging auf Dauer halt nur so.
Ist Gehen an Krücken eigentlich Pseudogehen? Oder das Sehen mit Kontaktlinsen/Brille nur so tun, als ob man sieht? Oder kann man das nicht vergleichen.
Ich habe mich übrigens riesig gefreut, als meine Hebamme Monate später zu mir sagte, sie hätte aus meinem "Fall" gelernt, dass sie bei Stillwunsch das BES eher einsetzen bzw. empfehlen würde. Mir hätte es vielleicht viel Kummer erspart, wenn ich diese Möglichkeit schon sieben Wochen vorher gehabt hätte.
So, jetzt habe ich mal meine Gedanken zu diesem Teil des Artikels sortiert. Was meint Ihr dazu?
Dort wird die Situation einer Zwillingsmutter geschildert, die mit BES stillt und Babynahrung zufüttert. Fazit der Autorin: "Das war Pseudostillen, so tun, als ob - um das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein, zu unterdrücken."
Nein, Stillen mit BES ist Stillen. Und nicht, so tun als ob. Ist ja nicht so, als ob ich mich nie habe rechtfertigen oder erklären dürfen. Aber das schwarz auf weiß zu lesen, ist doch noch was anderes.
Was mache ich eigentlich seit fast zwei Jahren? Ich stille. Und zwar mit BES. Meine Hebamme hatte mir zunächst davon abgeraten, weil sie dachte, es bedeute zusätzlichen Stress für mich. Aber genau das Gegenteil war der Fall: sofort als ich das BES hatte, hörte der Stress auf. Klar, ich habe anfangs viel gepumpt, um möglichst wenig künstliche Milch zufüttern zu müssen. Irgendwann hat sich dann alles eingespielt, und als klar war, dass es bei uns nicht ohne gehen würde, war es absolut ok. Für mich. Und ich hatte auch nie das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein. Sicher habe ich mit meinem "unzulänglichen" Körper gehadert und mich gefragt, ob ich irgendwas falsch gemacht habe. Ich wollte einfach gerne stillen, und das ging auf Dauer halt nur so.
Ist Gehen an Krücken eigentlich Pseudogehen? Oder das Sehen mit Kontaktlinsen/Brille nur so tun, als ob man sieht? Oder kann man das nicht vergleichen.
Ich habe mich übrigens riesig gefreut, als meine Hebamme Monate später zu mir sagte, sie hätte aus meinem "Fall" gelernt, dass sie bei Stillwunsch das BES eher einsetzen bzw. empfehlen würde. Mir hätte es vielleicht viel Kummer erspart, wenn ich diese Möglichkeit schon sieben Wochen vorher gehabt hätte.
So, jetzt habe ich mal meine Gedanken zu diesem Teil des Artikels sortiert. Was meint Ihr dazu?