Hilfe, Milchproduktion über Nacht eingestellt!?
Verfasst: 15.04.2013, 07:01
Guten Morgen,
Ich lese hier bisher immer nur interessiert mit, aber heute muss ich mich leider selber mit einem Problem an euch wenden
Ich bin ziemlich traurig und hoffe, dass meine jetzige Situation vielleicht gar nicht so ungewöhnlich ist und ihr gute Tipps für mich habt. Ich habe echt Angst nun das Stillen aufgeben zu müssen und könnte gerade echt losheulen.
Aber mal von vorne:
Meine Tochter ist nun ziemlich genau 3 Monate alt und ich stille sie voll. Allerdings hatte ich nie "Milch im Überfluss", sondern muss ihr tagsüber meist beide Brüste anbieten, die sie dann auch beide leer trinkt (ca alle 2 Stunden beide Brüste). Nachts können sich die Brüste dann immer ein wenig erholen und den Speicher auffüllen, da sie nur etwa alle 4 Stunden kommt. Nachts reicht dann auch meist eine Brust als Mahlzeit.
Diese Nacht ist etwas völlig Überraschendes passiert. Ich habe sie gestern um 19 Uhr ins Bett gebracht und ihr vorher beide Brüste gegeben, die sie auch beide leer getrunken hat. Sie schlief ganz toll und ich wachte 6,5 Stunden später auf mit einer linken riesigen harten und knotigen Brust voll Milch ... und einer weichen rechten Brust, die sich völlig leer anfühlte. Ich hab sie sofort erstmal an die rechte Brust gelegt und nach wenigen Schlucken kam tatsächlich keine Milch mehr heraus. Nachdem sie sich an der linken, vollen Seite satt gegessen hatte, schlief sie nochmal 4 Stunden. Nach den 4 Stunden ein ähnliches Szenario wie zuvor: rechte Brust komplett leer (sie hat nicht einen einzigen Schluck herausbekommen) Linke Brust hat sie satt gemacht.
Wie kann denn das sein, dass so völlig überraschend meine Milchproduktion einseitig eingestellt wird, wenn das Stillen doch 3 Monate lang geklappt hat (auch wenn ich wie schon erwähnt nie viel Milch in Reserve hatte). Ich muss dazu sagen, dass ich vor 10 Jahren eine Brustvergrößerung hatte (Implantate über Brustwarzenschnitt eingeführt und hinter den Brustmuskel gelegt).
Weitere Zusatzinfo: in den letzten zwei Tagen habe ich ihr nur eine Brust pro Mahlzeit angeboten, weil ich ausprobieren wollte, ob ihr das evtl auch ausreicht. Dadurch hat die jeweils andere Brust mehr Zeit sich wieder aufzufüllen, weil jede Brust nur noch alle 4 Stunden an der Reihe ist, statt wie bisher alle 2 Stunden. Und ich dachte, dass ich dadurch evtl mal etwas Milch in Reserve habe und nicht immer so am Limit kratzen muss
Was kann ich tun?
Meine eigenen Maßnahmen sind/werden sein:
- tagsüber wieder alle 2 Stunden BEIDE Brüste anbieten (beginnend mit der leeren, rechten Brust)
- seit Stillbeginn trinke ich täglich eine Kanne Stilltee, außerdem Malzkaffee (zwei Tassen täglich)
- seit etwa 2 Monaten trage ich keinen BH mehr, um die Milchproduktion durch die Bewegung der Brüste anzuregen
- habe meine Brüste gerade mit Milchbildungöl eingeölt
- werde ab heute wieder Bockshornkleekapseln nehmen
Ich bin total traurig und habe Angst vor dem bevorstehenden Tag. Werde ich meine Tochter heute satt bekommen mit nur einer Brust? Sie ist ein absolutes Stillkind und verweigert absolut die Flasche. Ich könnte sie im Notfall also nichtmal zufüttern. Hilfe!
Habt ihr weitere Ideen? Habt ihr schon einmal von so einem Fall gehört (der dann positiv ausging)?
Ich hoffe, ich habe alles Wichtige erwähnt, bin gerade einfach nur total geschockt und verzweifelt.
Vielen Dank schon einmal!
Liebe Grüße,
Feder
Ich lese hier bisher immer nur interessiert mit, aber heute muss ich mich leider selber mit einem Problem an euch wenden
Aber mal von vorne:
Meine Tochter ist nun ziemlich genau 3 Monate alt und ich stille sie voll. Allerdings hatte ich nie "Milch im Überfluss", sondern muss ihr tagsüber meist beide Brüste anbieten, die sie dann auch beide leer trinkt (ca alle 2 Stunden beide Brüste). Nachts können sich die Brüste dann immer ein wenig erholen und den Speicher auffüllen, da sie nur etwa alle 4 Stunden kommt. Nachts reicht dann auch meist eine Brust als Mahlzeit.
Diese Nacht ist etwas völlig Überraschendes passiert. Ich habe sie gestern um 19 Uhr ins Bett gebracht und ihr vorher beide Brüste gegeben, die sie auch beide leer getrunken hat. Sie schlief ganz toll und ich wachte 6,5 Stunden später auf mit einer linken riesigen harten und knotigen Brust voll Milch ... und einer weichen rechten Brust, die sich völlig leer anfühlte. Ich hab sie sofort erstmal an die rechte Brust gelegt und nach wenigen Schlucken kam tatsächlich keine Milch mehr heraus. Nachdem sie sich an der linken, vollen Seite satt gegessen hatte, schlief sie nochmal 4 Stunden. Nach den 4 Stunden ein ähnliches Szenario wie zuvor: rechte Brust komplett leer (sie hat nicht einen einzigen Schluck herausbekommen) Linke Brust hat sie satt gemacht.
Wie kann denn das sein, dass so völlig überraschend meine Milchproduktion einseitig eingestellt wird, wenn das Stillen doch 3 Monate lang geklappt hat (auch wenn ich wie schon erwähnt nie viel Milch in Reserve hatte). Ich muss dazu sagen, dass ich vor 10 Jahren eine Brustvergrößerung hatte (Implantate über Brustwarzenschnitt eingeführt und hinter den Brustmuskel gelegt).
Weitere Zusatzinfo: in den letzten zwei Tagen habe ich ihr nur eine Brust pro Mahlzeit angeboten, weil ich ausprobieren wollte, ob ihr das evtl auch ausreicht. Dadurch hat die jeweils andere Brust mehr Zeit sich wieder aufzufüllen, weil jede Brust nur noch alle 4 Stunden an der Reihe ist, statt wie bisher alle 2 Stunden. Und ich dachte, dass ich dadurch evtl mal etwas Milch in Reserve habe und nicht immer so am Limit kratzen muss
Was kann ich tun?
Meine eigenen Maßnahmen sind/werden sein:
- tagsüber wieder alle 2 Stunden BEIDE Brüste anbieten (beginnend mit der leeren, rechten Brust)
- seit Stillbeginn trinke ich täglich eine Kanne Stilltee, außerdem Malzkaffee (zwei Tassen täglich)
- seit etwa 2 Monaten trage ich keinen BH mehr, um die Milchproduktion durch die Bewegung der Brüste anzuregen
- habe meine Brüste gerade mit Milchbildungöl eingeölt
- werde ab heute wieder Bockshornkleekapseln nehmen
Ich bin total traurig und habe Angst vor dem bevorstehenden Tag. Werde ich meine Tochter heute satt bekommen mit nur einer Brust? Sie ist ein absolutes Stillkind und verweigert absolut die Flasche. Ich könnte sie im Notfall also nichtmal zufüttern. Hilfe!
Habt ihr weitere Ideen? Habt ihr schon einmal von so einem Fall gehört (der dann positiv ausging)?
Ich hoffe, ich habe alles Wichtige erwähnt, bin gerade einfach nur total geschockt und verzweifelt.
Vielen Dank schon einmal!
Liebe Grüße,
Feder