Frühkindliche Regulationsstörung?
Verfasst: 11.04.2013, 14:42
Ich muss dies mal loswerden.
Letzte Woche war ich mit meinem Sohn bei der U5. Er ist gut entwickelt, Gewicht und Größe im oberen Normbereich.
Es ging um Beikost, der Kia meinte ich könne nun mit Fleisch beginnen, nachdem ich erzählte, dass ich nach Bedarf stille und eine Mischung aus Fingerfood und Brei mache. Als ich sagte, dass ich und mein Mann nicht vorhaben unserem Sohn Fleisch anzubieten, fragte er ob ich denn eine Ernährungswissenschaftliche Ausbildung habe. Ich verneinte dies und sagte ich könne aber lesen und wüsste auf was man achten muss, wenn das Kind nur pflanzliches Eisen aufnimmt.
Er fragte daraufhin sofort nach dem Schlaf.
J. schläft tagsüber schnell in der Trage / Tuch. EIn langes Schläfchen hält er meist mittags im Familienbett (1,5-2,5h).
Abends geht er um ca. 20:00h ins Bett und schläft mit Stillunterbrechungen bis 07:00h.
Er wird immer in den Schlaf begleitet, derzeit nur von mir, da er sehr auf mich fixiert ist, beim Papa weint er sobald ich aus dem Blickwinkel bin.
Es war eine lange Geburt mit Geburtsstillstand und Saugglocke. J. hat die ersten drei Nächte nur geweint, ich bin mit ihm durchs Krankenhaus gelaufen und hab selbst nihct geschlafen. Die ersten Wochen hat er nachts ebenfalls viel geweint, tagsüber haben mein Mann oder ich ihn ständig getragen. Nach dem Lösen eine Blockade (KISS-Kind) wurde das langsam besser.
Mein Mann und ich waren die ersten 5 Monate zusammen in Elternzeit. Nun bin ich mit J. alleine, er ist zwar sehr anhänglich, aber draußen / im Delfikurs/ mit anderen Babys ist er ganz ausgeglichen, krabbelt umher und geht in Kontakt.
Dazu muss ich sagen, dass er von Anfang November bios Ende Januar aufgrund einer Hüftdysplasie eine Schiene 23h am Tag tragen musste, was ihm das Leben auch noch mal sehr erschwert hat.
Nun das Problem:
Weil J. in manchen Phasen in der Zeit wo wir noch nicht mit ihm im Bett liegen (20:00-23:00h) manchmal weint und ich noch mal zu ihm "muss", ihn kurz stille, umarme oder nur bei ihm bin bis er wieder einschläft, weil er beim langen Mittagsschlaf alle drei Tage ca. nach einer Stunde weint und ich hin "muss" um ihn kurz zu trösten, weil er auch nachts manchmal noch ml fest in den Armen genommen werden muss, und in seinem kurzen Leben "erst" 6 Nächte durchgeschlafen hat, empfahl der Arzt mir den Besuch einer Schreiambulanz, er vermutet eine frühkindliche Regulationsstörung im Bereich Schlaf. Ich habe erst mal gar nichts dazu gesagt ob ich es tun werde sondern nur, dass ich weiß, dass mein Kind ein Baby mit besonderen Bedürfnissen ist, ich aber nicht darunter leide/ vor ANstregung zerbreche o.ä.
Ich habe nun viele Tage darüber nachgedacht und bin nun verunsichert, ob ich es nicht doch tun sollte, also ihn in der Schreiambulanz vorstellen.
Ich freue mich auf eure Meinungen, vielleicht sortiert das meine Gedanken ein bisschen.
Herzlichen Dank schon Mal!
Letzte Woche war ich mit meinem Sohn bei der U5. Er ist gut entwickelt, Gewicht und Größe im oberen Normbereich.
Es ging um Beikost, der Kia meinte ich könne nun mit Fleisch beginnen, nachdem ich erzählte, dass ich nach Bedarf stille und eine Mischung aus Fingerfood und Brei mache. Als ich sagte, dass ich und mein Mann nicht vorhaben unserem Sohn Fleisch anzubieten, fragte er ob ich denn eine Ernährungswissenschaftliche Ausbildung habe. Ich verneinte dies und sagte ich könne aber lesen und wüsste auf was man achten muss, wenn das Kind nur pflanzliches Eisen aufnimmt.
Er fragte daraufhin sofort nach dem Schlaf.
J. schläft tagsüber schnell in der Trage / Tuch. EIn langes Schläfchen hält er meist mittags im Familienbett (1,5-2,5h).
Abends geht er um ca. 20:00h ins Bett und schläft mit Stillunterbrechungen bis 07:00h.
Er wird immer in den Schlaf begleitet, derzeit nur von mir, da er sehr auf mich fixiert ist, beim Papa weint er sobald ich aus dem Blickwinkel bin.
Es war eine lange Geburt mit Geburtsstillstand und Saugglocke. J. hat die ersten drei Nächte nur geweint, ich bin mit ihm durchs Krankenhaus gelaufen und hab selbst nihct geschlafen. Die ersten Wochen hat er nachts ebenfalls viel geweint, tagsüber haben mein Mann oder ich ihn ständig getragen. Nach dem Lösen eine Blockade (KISS-Kind) wurde das langsam besser.
Mein Mann und ich waren die ersten 5 Monate zusammen in Elternzeit. Nun bin ich mit J. alleine, er ist zwar sehr anhänglich, aber draußen / im Delfikurs/ mit anderen Babys ist er ganz ausgeglichen, krabbelt umher und geht in Kontakt.
Dazu muss ich sagen, dass er von Anfang November bios Ende Januar aufgrund einer Hüftdysplasie eine Schiene 23h am Tag tragen musste, was ihm das Leben auch noch mal sehr erschwert hat.
Nun das Problem:
Weil J. in manchen Phasen in der Zeit wo wir noch nicht mit ihm im Bett liegen (20:00-23:00h) manchmal weint und ich noch mal zu ihm "muss", ihn kurz stille, umarme oder nur bei ihm bin bis er wieder einschläft, weil er beim langen Mittagsschlaf alle drei Tage ca. nach einer Stunde weint und ich hin "muss" um ihn kurz zu trösten, weil er auch nachts manchmal noch ml fest in den Armen genommen werden muss, und in seinem kurzen Leben "erst" 6 Nächte durchgeschlafen hat, empfahl der Arzt mir den Besuch einer Schreiambulanz, er vermutet eine frühkindliche Regulationsstörung im Bereich Schlaf. Ich habe erst mal gar nichts dazu gesagt ob ich es tun werde sondern nur, dass ich weiß, dass mein Kind ein Baby mit besonderen Bedürfnissen ist, ich aber nicht darunter leide/ vor ANstregung zerbreche o.ä.
Ich habe nun viele Tage darüber nachgedacht und bin nun verunsichert, ob ich es nicht doch tun sollte, also ihn in der Schreiambulanz vorstellen.
Ich freue mich auf eure Meinungen, vielleicht sortiert das meine Gedanken ein bisschen.
Herzlichen Dank schon Mal!