Stillen wird zur Nervenzerreißprobe
Verfasst: 06.04.2013, 15:22
23 Wochen ist er jetzt alt und im Wachen stillen ist seit ein paar Tagen fast unmöglich.
Ich gehe schon immer mit ihm ins Schlafzimmer, abgelenkt düfte er nicht sein. Gemütliches Einschlafstillen ist nicht mehr... das Einschlafen dauert neuerdings bei uns tagsüber bis zu einer Stunde und abends gut und gern auch mal zwei mit anschließendem Dauergenuckel zu jeder Tageszeit. Erst wenn er richtig schläfrig ist oder sogar schon weggedöst, trinkt er ruhig. Baby ist teilzeitwindelfrei.
Abends sieht das seit einer Woche ungefähr so aus - tagsüber allerdings nicht viel anders:
Baby ist müde und hungrig:
stillt, zerrt an der Brust, schreit, wir machen nach ein paar Schlückchen Bäuerchen nach minutenlangem hin und her Gehen,
weitertrinken, zerren, schreien, an- und abdocken, nach hinten durchbiegen - wir machen noch mal Pipi ins Töpfchen,
weitertrinken, zerren, schreien, an- und abdocken, nach hinten durchbiegen - noch ein Bäuerchen, ...
das wiederholt sich ein paar Mal in allen Stillpositionen (auch im Gehen).
Setze ihn dann dabei manchmal (vorallem) tagsüber nochmal kurz in die TH, weils mir sonst zu schwer wird.
Und wenn er dann trinkt, ists als ob er saugverwirrt wäre. Dabei hat er noch nie einen Schnuller gehabt. Und Fläschchen (schlimm genug
) nur im KH in der ersten Woche mit Fencheltee, weil die Schwestern sagten, er sei leicht gelb und der Bili-Wert nicht gut.
Danach hatten wir bestimmt fast zwei Monate imense Stillprobleme.
Seitdem aber nicht mehr. Wir haben uns zusammen hingelegt, gestillt und weg war er. War ja auch zu schön. Jetzt kann sich die Prozedur über zwei Stunden hinziehen, bis er die Augen zu macht, sich hinlegen lässt uns dann endlich in Ruhe stillt.
KISS hat er nicht und auch keine Blockaden mehr im Nacken.
Es ist sooo anstrengend.
Habe nix geen Dauernuckeln, zumal wir im Liegen stillen und ich dabei lesen oder auch wegdösen kann, aber bis wir so weit sind, vrgeht sooo viel Zeit und Kraft. Momentan dreht sich der ganze Tag eigentlich nur darum, wann das Kind endlich wieder einschlafen kann.
Denn nach 1,5 bis 2 Stunden ist er wieder müde.
Hat jemand einen ultimativen Durchhaltetipp?
Wir haben natürlich immer nach Bedarf gestillt, wobei der momentan wohl gesunken ist bzw. nur noch ans Schlafen gekoppelt ist.Zwischdurh einfach mal so will er nicht. Mir kommt es ziemlich wenig vor (so gegen 6:30 (beim Aufwachen), 9, 11, 14:30, 17 Uhr (beim Aufwachen) und dann wieder zum Einschlafen ab 19/20 Uhr - das hat er sich selbst so eingerichtet - immer beim Einschlafen und dann aber richtig lange und nachts dann auch 3 bis gefühlte 10 mal, aber das weiß ich nicht so genau).
Abends sieht das seit einer Woche ungefähr so aus - tagsüber allerdings nicht viel anders:
Baby ist müde und hungrig:
stillt, zerrt an der Brust, schreit, wir machen nach ein paar Schlückchen Bäuerchen nach minutenlangem hin und her Gehen,
weitertrinken, zerren, schreien, an- und abdocken, nach hinten durchbiegen - wir machen noch mal Pipi ins Töpfchen,
weitertrinken, zerren, schreien, an- und abdocken, nach hinten durchbiegen - noch ein Bäuerchen, ...
das wiederholt sich ein paar Mal in allen Stillpositionen (auch im Gehen).
Setze ihn dann dabei manchmal (vorallem) tagsüber nochmal kurz in die TH, weils mir sonst zu schwer wird.
Und wenn er dann trinkt, ists als ob er saugverwirrt wäre. Dabei hat er noch nie einen Schnuller gehabt. Und Fläschchen (schlimm genug
KISS hat er nicht und auch keine Blockaden mehr im Nacken.
Es ist sooo anstrengend.
Hat jemand einen ultimativen Durchhaltetipp?
Wir haben natürlich immer nach Bedarf gestillt, wobei der momentan wohl gesunken ist bzw. nur noch ans Schlafen gekoppelt ist.Zwischdurh einfach mal so will er nicht. Mir kommt es ziemlich wenig vor (so gegen 6:30 (beim Aufwachen), 9, 11, 14:30, 17 Uhr (beim Aufwachen) und dann wieder zum Einschlafen ab 19/20 Uhr - das hat er sich selbst so eingerichtet - immer beim Einschlafen und dann aber richtig lange und nachts dann auch 3 bis gefühlte 10 mal, aber das weiß ich nicht so genau).