Schwanger und einseitiges stillen. Sorry etwas lang...
Verfasst: 22.03.2013, 09:00
Hallo liebes Stillforum,
ich lese nun schon seit fast zwei Jahren hier oft mit und habe dank diesem Forums schon so viele meiner Frage zum Stillen meines nun fast 20 monatigen Sohnes beantwortet bekommen. Nun möchte ich aber doch ein neues Thema zu einigen aktuellen Fragen eröffnen, da ich nichts passendes dazu gefunden habe:
Also zu uns: Wir haben seit nun fast 20 Monaten eine wunderschöne Stillbeziehung, die aber auch sehr viel Kraft für meine Seite im Moment kostet. Seit unser Kleine 8 Monate alt war, verweigerte er die rechte Brust und will nur noch an der linken trinken. Am Anfang habe ich probiert ihm sie im Halbschlaf noch unterzuschieben, was zu Beginn noch halbwegs ging. Seit er 9 Monate alt ist stillt er aber nur noch auf der linken Seite. Das war für mich eigentlich nie ein Problem. Die Milch rechts hat sich von alleine langsam zurückgebildet, hatte nie Probleme danach.
Konnte ihn so doch noch mit einer Brust bis ca. 15 Monate voll stillen, da er seit er 12 Monate alt ist nur sehr spärlich ass.
Nun bin ich in der 17. Woche schwanger, und der kleine Mann stillt seit der Schwangerschaft mehr denn je. Zu Beginn wieder fast 1-2 stündlich am Tag und in der Nacht manchmal dauerhaft. Muss dazu sagen, dass ich kurz vor dieser Schwangerschaft eine Fehlgeburt Anfangs November in der 13. Woche hatte. Da war seine Reaktion gleich zu Beginn der Schwangerschaft wie nun bei dieser auch. Er klebt an mir und will immer nuckeln.
Seit nun ca. 2 Wochen habe ich das Gefühl, dass die Milch grösstenteils ausbleibt und er hat nun begonnen grosse Mengen zu essen. Was ich auch schön finde. Das Stillbedürfnis am Tag hat sich so nun doch recht reduziert. Stille zum Aufwachen, dann für den Mittagsschlaf und noch einmal gegen Abend. In der Nacht möchte er aber weiterhin oft, das variert von 4-6 mal bis zu 15 mal andocken. Ansonten kommt er meiner Meinung nach erstaunlich gut damit zurecht, dass die Milch sich sehr reduziert hat. Für ihn ist vorallem wichtig, dass er an die Brust darf wenn er möchte.
Die linke Brust, unsere Stillbrust, ist schön immer schön weich und geschmeidig. Die Rechte hat nun seit ca. 2 Wochen wieder sehr an Grösse dazugelegt, war ja durchs Abstillen auf dieser Seite viel kleiner geworden. Nun ist sie sehr prall, wie etwa wenn sich ein Milchstau anbahnen würde, schmerzt aber nicht. Habe auch wieder ein Kribbeln drin, wenn der Kleine an der anderen Seite nuckelt, was ich zuvor nicht mehr hatte.
Was meint ihr, sollte ich ihn auf der rechten Seite auch wieder nuckeln lassen, vorallem um doch die schmerzhafte (durch Schwangerschaft) linke Seite etwas zu entlasten? Wenn er sie überhaupt nehmen würde. Könnte es Probleme vor der Geburt und danach beim Stillen geben, wenn ich momentan während der Schwangerschaft nur die eine Seite stille und die beiden Brüste sich unterschiedlich aufs neue Baby vorbereiten? Würde so gerne Tandemstillen, vorallem um dann dem Grossen nicht das Gefühl zu geben, dass er nun nicht mehr darf und die Milch nur noch fürs Baby ist.
Bin echt etwas ratlos im Moment und habe vorallem hier in der Pampas Frankreichs keine Leute die etwas davon verstehen. Geschweige denn stille ich unseren 20 Monate alten Sohn noch, das ist hier schon fast ein Verbrechen...
Danke für eure Hilfe und Meinungen
Ayolo
ich lese nun schon seit fast zwei Jahren hier oft mit und habe dank diesem Forums schon so viele meiner Frage zum Stillen meines nun fast 20 monatigen Sohnes beantwortet bekommen. Nun möchte ich aber doch ein neues Thema zu einigen aktuellen Fragen eröffnen, da ich nichts passendes dazu gefunden habe:
Also zu uns: Wir haben seit nun fast 20 Monaten eine wunderschöne Stillbeziehung, die aber auch sehr viel Kraft für meine Seite im Moment kostet. Seit unser Kleine 8 Monate alt war, verweigerte er die rechte Brust und will nur noch an der linken trinken. Am Anfang habe ich probiert ihm sie im Halbschlaf noch unterzuschieben, was zu Beginn noch halbwegs ging. Seit er 9 Monate alt ist stillt er aber nur noch auf der linken Seite. Das war für mich eigentlich nie ein Problem. Die Milch rechts hat sich von alleine langsam zurückgebildet, hatte nie Probleme danach.
Konnte ihn so doch noch mit einer Brust bis ca. 15 Monate voll stillen, da er seit er 12 Monate alt ist nur sehr spärlich ass.
Nun bin ich in der 17. Woche schwanger, und der kleine Mann stillt seit der Schwangerschaft mehr denn je. Zu Beginn wieder fast 1-2 stündlich am Tag und in der Nacht manchmal dauerhaft. Muss dazu sagen, dass ich kurz vor dieser Schwangerschaft eine Fehlgeburt Anfangs November in der 13. Woche hatte. Da war seine Reaktion gleich zu Beginn der Schwangerschaft wie nun bei dieser auch. Er klebt an mir und will immer nuckeln.
Seit nun ca. 2 Wochen habe ich das Gefühl, dass die Milch grösstenteils ausbleibt und er hat nun begonnen grosse Mengen zu essen. Was ich auch schön finde. Das Stillbedürfnis am Tag hat sich so nun doch recht reduziert. Stille zum Aufwachen, dann für den Mittagsschlaf und noch einmal gegen Abend. In der Nacht möchte er aber weiterhin oft, das variert von 4-6 mal bis zu 15 mal andocken. Ansonten kommt er meiner Meinung nach erstaunlich gut damit zurecht, dass die Milch sich sehr reduziert hat. Für ihn ist vorallem wichtig, dass er an die Brust darf wenn er möchte.
Die linke Brust, unsere Stillbrust, ist schön immer schön weich und geschmeidig. Die Rechte hat nun seit ca. 2 Wochen wieder sehr an Grösse dazugelegt, war ja durchs Abstillen auf dieser Seite viel kleiner geworden. Nun ist sie sehr prall, wie etwa wenn sich ein Milchstau anbahnen würde, schmerzt aber nicht. Habe auch wieder ein Kribbeln drin, wenn der Kleine an der anderen Seite nuckelt, was ich zuvor nicht mehr hatte.
Was meint ihr, sollte ich ihn auf der rechten Seite auch wieder nuckeln lassen, vorallem um doch die schmerzhafte (durch Schwangerschaft) linke Seite etwas zu entlasten? Wenn er sie überhaupt nehmen würde. Könnte es Probleme vor der Geburt und danach beim Stillen geben, wenn ich momentan während der Schwangerschaft nur die eine Seite stille und die beiden Brüste sich unterschiedlich aufs neue Baby vorbereiten? Würde so gerne Tandemstillen, vorallem um dann dem Grossen nicht das Gefühl zu geben, dass er nun nicht mehr darf und die Milch nur noch fürs Baby ist.
Bin echt etwas ratlos im Moment und habe vorallem hier in der Pampas Frankreichs keine Leute die etwas davon verstehen. Geschweige denn stille ich unseren 20 Monate alten Sohn noch, das ist hier schon fast ein Verbrechen...
Danke für eure Hilfe und Meinungen
Ayolo