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Besprechung "Das kompetente Kind", Jesper Juul

Verfasst: 31.01.2007, 12:50
von Mandy
So, ich mach den Fred schon einmal auf. Habe selber noch gar nichts gelesen, habs nur hier. Würde vom Anschauen her vorschlagen, wir nehmen uns zuerst den Abschnitt:
1. Familienwerte

Ich finde es schwer, da zu unterteilen und schlage deshalb vor, wir nehmen diesen Abschnitt als Ganzen. Okay?

Verfasst: 01.02.2007, 13:09
von kabafreak
Lesen wir dann bis "Die Familie als Machtstruktur" oder bis S.42 ?

Re: Besprechung "Das kompetente Kind", Jesper Juul

Verfasst: 01.02.2007, 13:10
von kabafreak
Mandy hat geschrieben: Ich finde es schwer, da zu unterteilen und schlage deshalb vor, wir nehmen diesen Abschnitt als Ganzen. Okay?
ach Okay :lol:

Verfasst: 01.02.2007, 14:00
von Optimistin
... mich dann mal ans lesen mache :wink:

Verfasst: 01.02.2007, 17:34
von Mandy
Bin auch dabei:-)

Verfasst: 04.02.2007, 00:24
von Mandy
Sodele, dann will ich hier mal meine Gedanken zum 1.Kapitel kundtun ;-)

1. Familienwerte:
Ich fand den Satz "Erwachsene handeln lieblos, weil sie das Lieblose als lieb und das Liebe als unverantwortlich kennengelernt haben" ganz grandios!!!


Die Familie als Machtstruktur"
Hier beschreibt Juul das klassische Machtgefälle, wie es mir hier in unserer Kleinstadt-extrem-katholisch-Gegend noch sehr oft begegnet. An oberster Stelle steht der Mann, dann etwaige halbwüchsige jungs, dann die Mutter, dann die kleinen Jungs und dann die Mädchen :shock: Also nee, das war bei uns nie so. Eher gegenteilig ;-)

Erziehungsmethoden
Finde ich einen grandiosen GEdankengang! Juul sagt ja, dass allein der Begriff "Methode" das Kind zu einem Objekt werden lässt und er hat so Recht! Ich habe in meinem Studium einen HAUFEN Methoden kennengelernt und nichts davon bisher nutzen können, weils einfach nur Mist ist im alltäglichen Leben.

Trotzalter
Juul sagt, dass der negative Begriff "Trotz" aus der MAchtstruktur entstanden ist. Das Kind lehnt sich scheinbar gegen die höhergestellten Erwachsenen auf und fällt damit negativ auf. Also wird dieses Verhalten negativ benannt. Juul bezeichnet diese Zeit als eine notwendigen Entwicklungsschritt im Rahmen der VErselbständigung und verweigert, dies als Problem zu betrachten. Bin begeistert.

Pubertät
Hier formuliert Juul eine recht mutige These: demnach ist nicht die Pubertät als solche Ursache für Probleme in dieser Zeit. Vielmehr ist es die Fähigkeit der Eltern, sich in ihre neue Rolle als Eltern eines pubertierenden Kindes einzufinden UND wie gut es den Eltern im Kleinkindalter gelungen ist, die Integrität des Kindes zu unterstützen. Heisst dann also im Umkehrschluss, dass die eltern sich auftretende Probleme in der Adoleszenz auf die eigenen Fahnen schreiben sollen. Hm...das finde ich etwas einseitig, denn ein 15jähriges Mädchen z.B. ist sicher auch in der Lage, seinen Part eines Streits zu überdenken :-)

Teenagerrebellion
s.o.

Grenzen
Juul sagt, dass das setzen EIGENER Grenzen absolut notwendig ist, aber Grenzen ANDERER Menschen zu setzen ist ein NO-GO. Kann ich so stehen lassen ;-)


Einigkeit und Konsequenz/en
Die Grundsätze einer jeden Supernanny ;-) Juul zeigt auf, dass Eltern sich keinesfalls immer einig sein müssen. Diese Uneinigkeit wird erst zum Problem, wenn die Eltern es als solches betrachten. Dies verunsichert die Kinder. Konsequenz/en betrachtet Juul als Notwendige "Erfindung", um gegen die trotzigen, pubertierenden Kinder vorzugehen, die die MAchtinhaber anzweifeln ;-) Schön formuliert *lol*

Demokratische Parenthese
Hier beschreibt Juul die veränderung innerhalb der Familienwerte in der von ihm so genannten demokratischen Parenthese. Die Demokratie hält kurzzeitig Einzug in diese Werte.

Konflikte
Der Versuch sie zu lösen findet statt, aber mangels Vorbild eher kläglich

Gleichheit
Wird hauptsächlich im Bereich der Geschlechtergleichheit verwendet. Juul meint, dass sowohl Frauen als auch Männer streben nach mehr Männlichkeit um Gleichheit zu erreichen. Weibliche Attribute gehen verloren und können im nächsten Schritt nicht von den Männern übernommen werden. Versuch gescheitert ;-)

Respekt und Forderungen
Da ist mir jetzt nicht so wirklich was zu eingefallen...

Aber grundsätzlich bin ich sehr angetan von diesem Buch! Jedenfalls bisher.

Ihr seid dran! :-)

Verfasst: 05.02.2007, 22:49
von Optimistin
huhu mandy,

hier meine gedanken zum ersten kapitel:

familienwerte:

sehr interessant fand ich den satz: "Die alte Familienstruktur und ein Teil ihrer Werte waren in vielerlei Hinsicht für Kinder wie für Erwachsene destruktiv." ... dazu drei beispiele, die mir echt unter die haut gingen, weil mir die kleinen menschen so leid getan haben ... die hilf-und machtlosigkeit gegenüber den erwachsenen kommt da so gut zum vorschein :cry: ...
mit dem von dir, mandy, zitierten satz kann ich dagegen nicht so viel anfangen ...

die familie als machtstruktur

so, wie juul das beschreibt, ist es leider heute noch häufig: der mann hat das sagen, die frau hat sich mehr oder weniger unterzuordnen, vorallem wenn kinder da sind ... also die klassische rollenverteilung ... konflikte gibt es, aber die werden nicht offen ausgetragen, sondern "unter den tisch gekehrt" ... friede, freude, eierkuchen nach außen, klare machtverteilung und abverlangen des entsprechenden gehorsam der macht gegenüber nach innen ... ich kenn das so kraß selber nicht, allerdings war bei mir früher meine mutter diejenige, deren ansichten und forderungen nie in frage gestellt werden durften ...

erziehungsmethoden

hmm, fällt mir schwer was dazu zu sagen ... mir hat dieses wort noch nie gefallen ... was mir sehr gut gefällt, ist der satz von juul: "Kinder sind von Geburt an sozial und menschlich, un dum diese Qualitäten weiterzuentwickeln, müssen sie mit Erwachsenen zusammen sein, die sozial und menschlich handeln." ... das interpretiere ich mit vorleben und das ist ziemlich schwer ... :?

trotzalter

das, was juul dazu schreibt, finde ich super!!! vorallem der satz, dass kinder selbständiger werden und die erwachsenen trotziger werden, weil sie ebe diese selbständigkeit oftmals unterdrücken wollen ...

pubertät

da steckt ja grad meine große drin und so hab ich die zeilen sehr interessiert gelesen ... kann dem aber diesmal nicht viel abgewinnen, denn so viel ich mich auch bemühe, meine große ernst zu nehmen, auf sie einzugehen und mit ihr zu reden, es hilft nichts, solange sie selber nicht weiß, was in ihr grad abgeht und wie sie ihre launen in den griff bekommt ... mandy, du hast recht, ich empfinde da juul auch etwas einseitig zu lasten der erwachsenen ...

teenagerrebellion

hab ich als wort noch gar ned gehört ... kann ich auch ned viel mit anfangen ...

grenzen

da bin ich jetzt etwas anderer meinung wie du, mandy ... ich find die aussage von juul dazu nicht ganz passend ... denn meiner meinung nach kann ein ein-, zwei-oder dreijähriges kind sich noch keine eigenen grenzen setzen und so sollte der erwachsene dies liebevoll und respektvoll dem kind gegenüber tun ...

einigkeit / konsequenz / konsequenzen / gerechtigkeit

da spricht mir juul auch aus dem herzen, denn ich hab mittlerweile auch gelernt, dass es für kinder gut ist zu sehen, dass vater und mutter eben verschiedene menschen mit verschiedenen sichtweisen sind und die kinder dann dementsprechend mit ihren anliegen, etc zu dem jeweiligen elternteil gehen können ... damit gibt es auch keine front mehr gegen die kinder ...

konsequenz hat mit beharren, mit auf-der-macht-bestehen zu tun und hat meiner meinung nach in dieser form nichts mit kinderbegleitung zu tun ...

als ich die zeilen zum bereich "konsequenzen" gelesen habe, musste ich an meine eigene kindheit denken ... einige dieser sätze hab ich auch zur genüge gehört ... und es ist heute noch für mich übel, daran zu denken ...
immer war ich diejenige, die letztlich meine eltern "gezwungen" hat, so zu handeln, wie sie es getan haben (schlägge, etc.) ... dabei war ich noch ein kind und hab vieles, was sie als schlecht und gemein angesehen haben, doch gar nicht gewollt ... leider sitzt das so tief in mir, dass auch ich ab und an mich dabei ertappe, dass ich ähnliches mit alessa mache (nein-nicht schlagen!!!!, aber ich geb ihr auf physischer ebene die schuld) ...
der satz von juul ist mir deshalb auch arg unter die haut gegangen: "Diese Form der Konsequenzen oder Strafen zerstört das Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen jedes Mal ein bißchen, unter anderem, weil die Erwachsenen damit die Verantwortung für das Geschehen leugnen und das Kind schuldig sein lassen." ... ist so!

so, nun mach ich mal eine pause ... war anstrengend genug, bis hierher sich damit so intensiv auseinander zu setzen ... toll, mandy, was du hier leistest!!! ... danke ...

werd das restliche kapitel morgen zu ende kommentieren ...

Verfasst: 05.02.2007, 23:00
von Mandy
Danke Dir Heike! Nochmal zu den Grenzen: ich sehe tagtäglich, wie meine Tochter ihre eigenen Grenzen gegen meinem "Willen" verteidigt ;-) das kann sie sehr gut (wenn auch zur Zeit noch mit Füsse stampfen um kreischen ;-)) Natürlich sind ihre Grenzen nicht immer unbedingt das, was ich als sinnvoll bezeichnen würde. Aber sie übt sich eben darin.
Generell, im Umgang mit grösseren Kindern und anderen erwachsenen würde ich Juuls Aussage schon stehen lassen. Also dass man immer nur die eigenen Grenzen setzen sollte, nicht die der anderen.
so, nun mach ich mal eine pause ... war anstrengend genug, bis hierher sich damit so intensiv auseinander zu setzen ... toll, mandy, was du hier leistest!!! ... danke ...
Danke Dir! :oops:

Verfasst: 10.02.2007, 00:07
von blue_star68
Huhu, Ihr zwei Tapferen!

Wollte Euch nicht alleine lassen, aber ich brauchte auch erst mal etwas Zeit, mich durch Juuls Ausführungen zu lesen. Ich muß zugeben, ich mag die Gedanken von Juul total, aber seine Sprache fällt mir sehr schwer zu lesen. Ich muß manche Sachen mehrmals lesen, ehe ich erfasse, was er damit meint... Und wenn ich abends müde bin, geht das auch nicht mehr einfach so nebenbei :oops:

Ich gehe jetzt nicht mehr auf alles ein, denn Ihr beiden habt schon die prägendsten und zutreffendsten Stellen zusammengetragen.

Interessant finde ich die Auswahl an Begriffen wie Erziehungsmethoden, Trotzalter, Pubertät usw. die Juul nennt. Das sind für mich auch oft die Schlüsselwörter in unserem Sprachgebrauch, denen ich häufig begegne, wenn ich mich mit anderen Personen über Kinder(erziehung) unterhalte und da fällt mir seit längerer Zeit auch auf, wie negativ das Denken und das Berichten über Kinder allgemein ist. Ich habe ja früher auch teilweise so gedacht und gesprochen, aber nach was weiß ich wievielen gelesenen Büchern hat sich mein Denken (hoffentlich) dahingehend geändert, daß es mich manchmal Überwindung kostet, mich an solchen Gesprächen zu beteiligen.

Z.B. habe ich mich kürzlich mit meiner Mutter darüber unterhalten, daß Ivo nun auch immer häufiger auf seinen Willen besteht, dies äußert sich z.Zt. häufig darin, daß er zu allem was ich/wir vorschlagen oder ankündigen grundsätzlich "nein" sagt. Da meinte meine Mutter als Vorschlag was sie sagen würde, wenn sie an meiner Stelle wäre: "Wenn Du zu allem Nein sagst, dann sage ich auch Nein!" :roll:
Sie war wirklich davon überzeugt, daß er das verstehen würde, wenn man ihm das oft genug sagt. :evil: Brauche Euch nicht zu sagen, daß ich mich innerlich an den Kopf gefaßt habe. Ich finde es so traurig, daß immer gleich gedacht wird, daß Kinder einen ärgern oder provozieren wollen. Meiner Meinung nach hat Juul recht, wenn er sagt, daß Kinder selbständig werden und die Eltern trotzen! Ist doch auch klar, was Kinder lernen, wenn sie mit trotzenden Eltern aufwachsen :wink:

Beim Abschnitt Pubertät denke ich, daß Juul darauf hinweisen will, daß die gängige Sichtweise eben sehr einseitig ausgelegt ist => Probleme und Konflikte gehen vom Jungen Menschen aus. Daß dies nicht so ist, versucht Juul darzulegen. Das finde ich etwas kurz behandelt.

Heike, ich finde ebenfalls, auch ganz kleine Kinder können sich schon eigene Grenzen setzen, da sie ja von ihren Bedürfnissen ausgehen. Kinder handeln da einfach aus dem Bauch heraus. Diesem Ausdruck müssen wir mit Respekt begegnen und ernst nehmen. Z.B. indem das Essen stehen bleibt, weil das Kind nicht essen mag oder es Mama/Papa energisch wegschiebt, weil es jetzt nicht schmusen will :lol: Wichtig ist ja eigentlich, daß das Kind erfahren kann, daß es die Beziehung nicht bedroht, wenn es an die Grenzen eines anderen Menschen stößt.
da spricht mir juul auch aus dem herzen, denn ich hab mittlerweile auch gelernt, dass es für kinder gut ist zu sehen, dass vater und mutter eben verschiedene menschen mit verschiedenen sichtweisen sind und die kinder dann dementsprechend mit ihren anliegen, etc zu dem jeweiligen elternteil gehen können ... damit gibt es auch keine front mehr gegen die kinder ...
Das sehe ich ganz genauso! Finde ich auch gut, wenn Kinder innerhalb der Familie schon erfahren können, daß es normal ist, verschiedener Meinung zu sein und sie auch erleben wie damit umgegangen wird.

Zur Konsequenz fällt mir noch ein, daß Juul auch irgendwo geschrieben hat (weiß nur nicht mehr wo, vielleicht an späterer Stelle im Buch? Oder war das doch von jemand anders? :oops: ), daß Eltern authentisch sein sollen. Nicht ein Nein des Neins willens aussprechen, sondern mit dem Herzen dabei sein und auf die Situation schauen.

Was ich auch gut ausgedrückt finde ist, daß die Qualität des Interaktionsprozesses innerhalb der Familie entscheidend für die Entwicklung und Gesundheit der Kinder sowie Erwachsenen ist. Und das Maß der Qualität liegt in der Verantwortung der Eltern. Das kann ich so stehen lassen, denke aber auch, daß ein Kind mit den Jahren immer mehr ein Teil der Verantwortung übernehmen kann und sollte. Ist halt ein Unterschied, ob ein Kind 1 Jahr alt oder 20 Jahre alt ist.

Äh, ich mach später weiter... bin jetzt zu müde um noch weiter meine Gedanken zu formulieren. Bis bald, freue mich schon drauf!

Verfasst: 12.02.2007, 13:54
von Heroto
Hallo zusammen,

ich wollte dazu doch auch noch etwas schreiben.
Da ich häufig keine Zeit in Ruhe dazu habe, erst jetzt ein paar Zeilen.

Mir geht es ähnlich wie euch.
Ich finde die Aussagen von Juul so treffend. Leider empfinde ich ihn auch etwas schwer zum Lesen. Beim wiederholten Lesen fällt es mir dann sehr viel leichter.

Ich finde es sehr schön, wie Juul die 'alten' Erziehungswerte beschreibt und definiert (obwohl sie manchmal ja gar nicht so alt sind, sondern eine erschreckende Aktualität zeigen) und wie er die Erziehungswerte der demokratischen Bewegung schreibt.

Ich sehe das ganz genauso wie er.
Nur mit der 'Einigkeit' habe ich manchmal Probleme. Nicht an seiner Sichtweise, sondern dann mit meinem Partner.
Er kann es nämlich gar nicht ertragen, wenn ich seinen Weg nicht unterstützen, sondern dann eventuell nachgebe oder sogar in seinem Beisein dem Kind etwas erlaube, was er zuvor verboten hat. Er meint dann immer, ich würde ihm damit in den Rücken fallen. Hmm, da hat er auch recht.
Wenn ich allerdings sage 'Du darfst jetzt nciht, der Papa will nicht...' dann ist das auch verkehrt, denn so würde ich ihn ja als Buh-Mann hinstellen.
Was anderes kann ich dann jedoch nciht sagen, wenn ich anderer Meinung bin. Ich muss doch authentisch bleiben (@Manu: Ja, der Begriff des authentischen Handelns kommt auch von Juul - ich meine auch in diesem Buch - wahrscheinlich später. Ich finde, das ganz, ganz wichtig, auch wenn ich anfangs Probleme hatte zu verstehen, was damit gemeint ist.)

Wie sieht das bei euch in der Realität aus?

blue_star68 hat geschrieben:Beim Abschnitt Pubertät denke ich, daß Juul darauf hinweisen will, daß die gängige Sichtweise eben sehr einseitig ausgelegt ist => Probleme und Konflikte gehen vom Jungen Menschen aus. Daß dies nicht so ist, versucht Juul darzulegen. Das finde ich etwas kurz behandelt.
Ich habe ihn so verstanden, dass er nur darauf hinweisen möchte, dass er ganz normal ist, dass junge Menschen in der Pubertät erst einmal alles ablehnen, besonders das, was sie von zu Hause aus kennen, da sie dann dabei sind, ihren eigenen Weg zu finden.
Im Endeffekt würde ich daraus schließen, dass man einfach seinen Kindern bis zum Anfang der Pubertät so viel an Werten mit auf den Weg gegeben haben sollte, dass sie dann den richtigen Weg für sich finden.
Dieser Prozess des sich findens ist für die Jungen Erwachsenen sehr wichtig und kann unterschiedlich lange dauern. Und wie heftig sie dabei mit den Eltern aneinander geraten, hängt vor allem davon ab, wie gut die Eltern diesen Prozess als natürlich ansehen und daher zulassen können.
So, das wäre meine Interpretation dessen. und dem kann ich nur zustimmen.

Später dann hoffentlich mehr dazu.