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bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 10.03.2013, 20:30
von vulcana2012
Hallo alle zusammen,
ich bin ganz verunsichert, ich weiß, dass es egentlich nicht sein kann, aber meine kleine 9 Monate alt, hat heute so sehr geweint beim abendlichem Stillschlafen, dass wir ihr noch eine gute Nachtbrei gemacht haben, sie hat fast die ganze Portion leer gefuttert und ist dann gut ein geschlafen. Was war los?

Sie bekommt Beikost: sie bekommt das angeboten was wir auch essen (ohne Gewürze) und erst nach dem stillen, oft bekommt sie auch Fingerfood zu probieren.

Hat die Milch sie nicht gesättigt? Oder hatte ich vielleicht zu wenig getrunken oder gegessen, dass die Milch nicht genug oder zu dünnflüssig war?

Ich bin ganz durcheinander und freue mich auf hilfreiche Antworten.

LG Filiz

Re: bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 10.03.2013, 20:50
von jusl
Hallo vulcana2012,

es ist ganz normal, wenn Babys im 2. Lebenshalbjahr deutlich mehr feste Kost einfordern. Das Stillen bleibt weiterhin wertvoll, das ist gar keine Frage, aber biete jetzt ruhig größere Portionen an. Es muss ja kein vorgefertigter "Gutenachtbrei" sein, ganz normale Abendbrot-Mahlzeiten auf Getreidebasis sind genauso gut geeignet. Z.B. sonstige Getreidebreie, Milchreis o.ä. oder auch einfach Butterbrot oder Nudeln.
Und was natürlich auch sein kann: Heute abend war vielleicht einfach mal der Wurm drin ;-) und morgen geht's wieder besser. Ist bekanntlich oft so mit Kindern. (Und Erwachsenen :mrgreen: )

LG
Julia

Re: bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 10.03.2013, 21:12
von vulcana2012
Hallo Jusl,
danke für die schnelle Rückmeldung, beruhigt mich ungemein.
Kann es aber wirklich sein, wenn ich zu wenig getrunken oder gegessen habe, dass sie nicht genug bekommt?

Re: bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 10.03.2013, 21:17
von klimaforscherin
vulcana2012 hat geschrieben:Hallo Jusl,
danke für die schnelle Rückmeldung, beruhigt mich ungemein.
Kann es aber wirklich sein, wenn ich zu wenig getrunken oder gegessen habe, dass sie nicht genug bekommt?
Also soooo anfällig ist das nicht, würde ich mal behaupten.
Mehrere Tage hohes Fieber (und sehr wenig essen und trinken) schienen bei mir einen leichten Milchrückgang zu bewirken, ein Tag mal MD hatte gar keinen merklichen Effekt.

Re: bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 10.03.2013, 21:26
von vulcana2012
Hallo Klimaforscherin,

danke dir für deine Antwort. Okay, dann möchte sie einfach etwas essen, sie hat danach auch wieder Schlafgestillt. Aber dann haben sie hunger oder?

Re: bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 10.03.2013, 23:50
von jusl
vulcana2012 hat geschrieben:Hallo Jusl,
danke für die schnelle Rückmeldung, beruhigt mich ungemein.
Kann es aber wirklich sein, wenn ich zu wenig getrunken oder gegessen habe, dass sie nicht genug bekommt?
Nein. Normale Ernährungsschwankungen (jeder Mensch isst und trinkt mal mehr und mal weniger) haben keine Auswirkungen auf die Milchmenge.

LG
Julia

Re: bitte hilfeee: reicht die Milch nicht mehr?

Verfasst: 11.03.2013, 08:44
von 4tiere
Das mit dem "Milch nicht reichen" ist meiner Meinung nach mehr so ein Ammenmärchen als Realität.
Ich denke, es ist mehr "Milch ist nett, aber Essen ist spannender".
Ich beobachte bei unserer Tochter immer morgens, wenn sie um sechs Uhr stillt, frühstückt sie um halb acht fast gar nichts, sie ist dann noch satt. Wenn sie aber ohne Stillen aufsteht, dann schnabbuliert sie locker ein bis zwei Scheiben Toast weg. Ich bin immer wieder erstaunt, wie satt meine Milch sie macht!
Was ich viel deutlicher beobachte ist aber, dass sie immer mehr feste Nahrung einfordert, weil es spannend ist, weil sie es gerne zu sich nimmt und weil sie eben reif dafür ist.
Abends kenne alle Situationen. Gestern hüpfte sie noch eine Stunde im Bett herum, bis sie endlich einschlief, dabei hat sie drei mal gestillt und bestimmt nicht aus Hunger, sondern eher, weil sie runter kommen wollte und es so schön ruhig ist. Davor die Woche ist sie problemlos beim Stillen eingeschlafen.
Ich kann mich auch erinnern, dass im Alter deiner Tochter bei uns das Einschlafstillen nicht mehr zuverlässig funktionierte. Ich weiss noch, wie mein Mann ganz schokiert fragte, ob nun das praktische Einschlaftsillen bald vorbei sei und was wir nun tun könnten. Ab dem Zeitpunkt kam eben so viel zusammen, Entwicklungsschritte, Zähne, eben das ganze spannende Leben, dass sie auch manchmal abends weinte, weil es zuviel war. Da half vieles, mal Dauerstillen und mal Ablenkung. Vielleicht war eure Breiaktion solch eine Ablenkung, die sie brauchte und die ihr zudem Freude bereitrete, weil sie eben Beikostreif ist.