Tandemstillen
Verfasst: 25.02.2013, 20:41
Hallo,
ich bin neu hier und heiße Maria.
Zurzeit stille ich beide Kinder parallel, der Große ist gerade 2 Jahre geworden, die Kleine 7 Wochen. Scheinbar bin ich damit ein Exot in meiner Umgebung, denn ich kenne niemanden der damit Erfahrung hat. Meine Hebamme berät mich ziemlich gut und das Stillen klappt prima wie eigentlich immer in den letzten beiden Jahren, allerdings habe ich ein paar praktische Fragen.
Der Große war immer ein Häufigtrinker. Mit etwa 18 Monaten kam da ein deutlicher Bruch von heute auf morgen hörte er auf nachts zu stillen (bis dahin trank er noch 3-4 Mal pro Nacht, tagsüber meist nur ein Mal. Er kam dann in der Schwangerschaft runter auf 1-3 Mal pro Woche und stellenweise trank er 2 Wochen gar nicht mehr. Er isst schon lange wirklich alles und ist zwar etwas größer als der Altersdurchschnitt, aber normal entwickelt und wie die U7 ergab fit wie ein Turnschuh.
Nach der Geburt der Kleinen trank er etwas häufiger wieder tagsüber, damit hatte ich gerechnet. Nun meldet er sich allerdings mittlerweile wieder bis zu 4 Mal nachts und zwar nicht nur wenn seine Schwester Milch möchte. Im Prinzip schläft sie im Moment besser "durch" als er. Er liebt seine Schwester, hilft ihr sogar di Brustwarze zu fassen, wenn sie abgedockt hat usw, Eifersucht sähe anders aus. Wir haben ein Familienbett mit Beistellbetten an beiden Seiten für die Kinder. Im Moment schläft er aber immer die zweite Nachthälfte in der Mitte des großen Bettes. Er wird dann nachts wach und wühlt nach der Brust. Tagsüber möchte er meist nur dran, wenn seine Schwester gerade trinkt und auch nur zu Hause oder bei Oma und Opa. Ich denke dass er einfach damit kompensiert, dass er nicht mehr alleine meine Aufmerksamkeit genießt und da jetzt noch jemand ist, der Zuwendung braucht und bekommt.
Meine Frage ist nun, wird das wieder weniger werden mit dem häufig stillen, hat da jemand Erfahrungswerte? Mache ich was falsch? Wie lange kann diese Phase dauern? Ich stille ihn wirklich leidenschaftlich gerne, aber die nächtlichen Extratouren schlauchen schon ein wenig.
Zweites Problemchen betrifft die Kleine, sie mag wie der Große auch, nicht aus der Flasche abgepumpte Milch trinken, wenn ich nicht da bin. Sie schließt noch nicht mal richtig den Mund um den Sauger. Bevor wir wieder die Milchbecherfütterei voll starten, gibt es vielleicht ein paar Tricks, wie mein Mann ihr die Flasche akzeptabel machen kann?
Viele Grüße
Maria
ich bin neu hier und heiße Maria.
Zurzeit stille ich beide Kinder parallel, der Große ist gerade 2 Jahre geworden, die Kleine 7 Wochen. Scheinbar bin ich damit ein Exot in meiner Umgebung, denn ich kenne niemanden der damit Erfahrung hat. Meine Hebamme berät mich ziemlich gut und das Stillen klappt prima wie eigentlich immer in den letzten beiden Jahren, allerdings habe ich ein paar praktische Fragen.
Der Große war immer ein Häufigtrinker. Mit etwa 18 Monaten kam da ein deutlicher Bruch von heute auf morgen hörte er auf nachts zu stillen (bis dahin trank er noch 3-4 Mal pro Nacht, tagsüber meist nur ein Mal. Er kam dann in der Schwangerschaft runter auf 1-3 Mal pro Woche und stellenweise trank er 2 Wochen gar nicht mehr. Er isst schon lange wirklich alles und ist zwar etwas größer als der Altersdurchschnitt, aber normal entwickelt und wie die U7 ergab fit wie ein Turnschuh.
Nach der Geburt der Kleinen trank er etwas häufiger wieder tagsüber, damit hatte ich gerechnet. Nun meldet er sich allerdings mittlerweile wieder bis zu 4 Mal nachts und zwar nicht nur wenn seine Schwester Milch möchte. Im Prinzip schläft sie im Moment besser "durch" als er. Er liebt seine Schwester, hilft ihr sogar di Brustwarze zu fassen, wenn sie abgedockt hat usw, Eifersucht sähe anders aus. Wir haben ein Familienbett mit Beistellbetten an beiden Seiten für die Kinder. Im Moment schläft er aber immer die zweite Nachthälfte in der Mitte des großen Bettes. Er wird dann nachts wach und wühlt nach der Brust. Tagsüber möchte er meist nur dran, wenn seine Schwester gerade trinkt und auch nur zu Hause oder bei Oma und Opa. Ich denke dass er einfach damit kompensiert, dass er nicht mehr alleine meine Aufmerksamkeit genießt und da jetzt noch jemand ist, der Zuwendung braucht und bekommt.
Meine Frage ist nun, wird das wieder weniger werden mit dem häufig stillen, hat da jemand Erfahrungswerte? Mache ich was falsch? Wie lange kann diese Phase dauern? Ich stille ihn wirklich leidenschaftlich gerne, aber die nächtlichen Extratouren schlauchen schon ein wenig.
Zweites Problemchen betrifft die Kleine, sie mag wie der Große auch, nicht aus der Flasche abgepumpte Milch trinken, wenn ich nicht da bin. Sie schließt noch nicht mal richtig den Mund um den Sauger. Bevor wir wieder die Milchbecherfütterei voll starten, gibt es vielleicht ein paar Tricks, wie mein Mann ihr die Flasche akzeptabel machen kann?
Viele Grüße
Maria