Im Vorfeld gegensteuern?
Verfasst: 25.02.2013, 11:30
Hallo,
ich habe eine Frage an die Stillberaterinnen die mich wirklich sehr bewegt, und auch in der Nacht wach liegen lässt, obwohl der Entbindungstermin noch in weiter Ferne ist.
Was kann ich mit meiner Vorgeschichte tun, damit ich möglichst viel stillen kann? Also was soll ich bereits im Krankenhaus beachten, im Falle meiner speziellen Geschichte?
Ich habe bereits 3 Kinder und konnte nie vollstillen. Jeden Tropfen Milch habe ich mir schwer erarbeitet.
Kurz:
Kind Nr 1 wird am Termin eingeleitet nach einer Risikoschwangerschaft in der ich fast nur liegen konnte. Nach 44 Stunden Wehen und schlussendlich WEhentropf und PDa kommt ein 4kg Kind zur Welt. Wird noch im Kreissaal angelegt, saugt gut. Alles zufrieden. Kanpp nach der Geburt lerne ich bereits wieder für meine Studienabschlussprüfung die ich 7 Tage nach der Geburt ablege. Sohn saugt, schläft und ist ganz ruhig. Meine Beleghebamme die auch im KH wo ich entbunden habe arbeitet hat 2 Tage frei. Kommt am 3 Tag und erschrickt. Mein Sohn hat 15% abgenommen. Gelbsuchtwerte im Steigen. Ich muss zufüttern. Wir erledigen das über Fingerfeeder. Hebamme und Stillberaterin kommen, Anlegetechnik ok. Aber keine Milch. Wiederholte Still und Wiegeproben mit nicht wiegbaren Mengen an Milch. Beide trösten mich, führen die Verzögerung im Milcheinschuss auf die schwere Geburt zurück. Mein sohn schläft bei mir im Bett, wird ständig angelegt, dann erst zugefüttert. Gelsuchtwerte steigen ins Gefährliche, er muss unter die Höhensonne. Ich entschliesse mich zur Flasche. abstilltabletten bekomme ich keine. Im Gegenteil. Mir wird zugeredet wie einem kranken Hund, meinen Sohn ständig anzulegen, vor jeder Flasche auf beiden Seiten, nachher auch nochmal. Ich kämpfe 6 Wochen lang. Nach 6 wochen habe ich 40g Milch pro Mahlzeit. Kann nicht mehr, bin nervlich am Ende. Mache mir Vorwürfe ohne Ende, warum ich bloss das natürlichste nicht kann. Meine Hebamme redet mir immer wieder zu nicht aufzugeben, schlussendlich gehe ich zur Homöopathin. Und was kaum wer noch glaubt geschieht. Innerhalb einer Woche bekomme ich Milch. Habe erstmals einen MSR. Kann bis auf 2 Flaschen am Nachmittag und abend Stillen. Mit 8 Monaten stillt sich mein Sohn ab, nachdem er mit 4 Moanten beikostreif war.
Bei Kind Nr 2 soltle es anders werden. Selbstbestimmte Geburt, wunderschön, mit derselbsen Hebamme im gleichen KH. Wieder sofortiges Anlegen. Durch meine Vorgeschichte von Anfang an enges Überwachen des Gewichtes. Und wieder- kaum Milch. Sie kommt einfach nicht. Die Hebammen versuchen Homöopathie. Was schon etwas bringt, aber zuwenig. als wir uns der -10% Grenze nähern und die Gelbsuchtwerte steigen beginnen wir auch hier mit dem Zufüttern.Schlussendlich auch Höhensonne für meine Tochter. Daheim verweigert die junge Dame nach 3 Wochen die Flasche und brüllt vor hunger. Ich experiementiere und füttere sie dann mit einem Schnapsgläschen zu. Mit 4 Monaten ist sie Beikostreif. Mit 10 Monaten abgestillt.
Kind Nr 3- Alle Zeichen auf Alarm. Will bereits in der Schwangerschaft nicht mehr stillen. Bekomme von einem Homöopathen dann Globuli und ändere meine Meinung. Bekomme nach nur 5 Stunden nach Wehenbeginn ein knapp 5kg Kind. Verliere sehr viel Blut, brauche Blutkonserven. Darf 2 Tage lang nicht aufstehen. Auch hier wieder Kind in meinem Bett. Ständig bei mir. Wir beginnen am 2 Tag mit dem Zufüttern. Sohn verliert daher nur 7% Gewicht und kommt vorsorglich immer wieder für 2 Stunden unter die Höhensonne. Werte werden damit nicht bedenklich. Wieder zureden von Hebamme und der Stillberaterin. Mit dem Urteil der Stillberaterin, dass es bei mir wahrscheinlich körperlich bedingt sei, dass ich nicht voll stillen kann. Am 5 Tag nach der Entbindung habe ich endlich Milch. Nicht ausreichend für den ganzen Tag, aber bis auf 2 flaschen am Tag ist es möglich zu stillen. Ich stille 26 Monante, mein Sohn verweigert die Flaschen mit Beginn der Beikost.
Was kann ich im Vorfeld tun, nach der Geburt beachten um meinen Start hier zu optimieren? Es wird in meinem Fall sicher das Gewicht meines Kindes mit Argusaugen beobachtet, und auch die Gelbsuchtwerte. Bringt hier Tee geben etwas? Oder soll ich von vornherein zufüttern? Nochmals einem Kind einen Gewichtsverlust von 15% antun möchte ich nicht. vor allem da mein Großer immer noch das Gefühl hat zu verhungern und ich wirklich das Gefühl habe es hängt mit dem Fehlen der Milch zusammen.Ich glaube das stundenweise Höhensonne im Ansteigebereich der Gelbsuchtwerte sicher die Sache abfedern wird. Ich gehe mal von der Tatsache aus, dass ich wieder nicht vollstillen kann. Würde aber den Ablauf von vorneherein gerne optimieren um gröbere Probleme zu verhindern.
Diese Überlegungen lassen mich bereits jetzt kaum schlafen, deswegen frage ich bereits jetzt um den Kopf wieder frei zu bekommen.
Danke fürs Durchlesen.
ich habe eine Frage an die Stillberaterinnen die mich wirklich sehr bewegt, und auch in der Nacht wach liegen lässt, obwohl der Entbindungstermin noch in weiter Ferne ist.
Was kann ich mit meiner Vorgeschichte tun, damit ich möglichst viel stillen kann? Also was soll ich bereits im Krankenhaus beachten, im Falle meiner speziellen Geschichte?
Ich habe bereits 3 Kinder und konnte nie vollstillen. Jeden Tropfen Milch habe ich mir schwer erarbeitet.
Kurz:
Kind Nr 1 wird am Termin eingeleitet nach einer Risikoschwangerschaft in der ich fast nur liegen konnte. Nach 44 Stunden Wehen und schlussendlich WEhentropf und PDa kommt ein 4kg Kind zur Welt. Wird noch im Kreissaal angelegt, saugt gut. Alles zufrieden. Kanpp nach der Geburt lerne ich bereits wieder für meine Studienabschlussprüfung die ich 7 Tage nach der Geburt ablege. Sohn saugt, schläft und ist ganz ruhig. Meine Beleghebamme die auch im KH wo ich entbunden habe arbeitet hat 2 Tage frei. Kommt am 3 Tag und erschrickt. Mein Sohn hat 15% abgenommen. Gelbsuchtwerte im Steigen. Ich muss zufüttern. Wir erledigen das über Fingerfeeder. Hebamme und Stillberaterin kommen, Anlegetechnik ok. Aber keine Milch. Wiederholte Still und Wiegeproben mit nicht wiegbaren Mengen an Milch. Beide trösten mich, führen die Verzögerung im Milcheinschuss auf die schwere Geburt zurück. Mein sohn schläft bei mir im Bett, wird ständig angelegt, dann erst zugefüttert. Gelsuchtwerte steigen ins Gefährliche, er muss unter die Höhensonne. Ich entschliesse mich zur Flasche. abstilltabletten bekomme ich keine. Im Gegenteil. Mir wird zugeredet wie einem kranken Hund, meinen Sohn ständig anzulegen, vor jeder Flasche auf beiden Seiten, nachher auch nochmal. Ich kämpfe 6 Wochen lang. Nach 6 wochen habe ich 40g Milch pro Mahlzeit. Kann nicht mehr, bin nervlich am Ende. Mache mir Vorwürfe ohne Ende, warum ich bloss das natürlichste nicht kann. Meine Hebamme redet mir immer wieder zu nicht aufzugeben, schlussendlich gehe ich zur Homöopathin. Und was kaum wer noch glaubt geschieht. Innerhalb einer Woche bekomme ich Milch. Habe erstmals einen MSR. Kann bis auf 2 Flaschen am Nachmittag und abend Stillen. Mit 8 Monaten stillt sich mein Sohn ab, nachdem er mit 4 Moanten beikostreif war.
Bei Kind Nr 2 soltle es anders werden. Selbstbestimmte Geburt, wunderschön, mit derselbsen Hebamme im gleichen KH. Wieder sofortiges Anlegen. Durch meine Vorgeschichte von Anfang an enges Überwachen des Gewichtes. Und wieder- kaum Milch. Sie kommt einfach nicht. Die Hebammen versuchen Homöopathie. Was schon etwas bringt, aber zuwenig. als wir uns der -10% Grenze nähern und die Gelbsuchtwerte steigen beginnen wir auch hier mit dem Zufüttern.Schlussendlich auch Höhensonne für meine Tochter. Daheim verweigert die junge Dame nach 3 Wochen die Flasche und brüllt vor hunger. Ich experiementiere und füttere sie dann mit einem Schnapsgläschen zu. Mit 4 Monaten ist sie Beikostreif. Mit 10 Monaten abgestillt.
Kind Nr 3- Alle Zeichen auf Alarm. Will bereits in der Schwangerschaft nicht mehr stillen. Bekomme von einem Homöopathen dann Globuli und ändere meine Meinung. Bekomme nach nur 5 Stunden nach Wehenbeginn ein knapp 5kg Kind. Verliere sehr viel Blut, brauche Blutkonserven. Darf 2 Tage lang nicht aufstehen. Auch hier wieder Kind in meinem Bett. Ständig bei mir. Wir beginnen am 2 Tag mit dem Zufüttern. Sohn verliert daher nur 7% Gewicht und kommt vorsorglich immer wieder für 2 Stunden unter die Höhensonne. Werte werden damit nicht bedenklich. Wieder zureden von Hebamme und der Stillberaterin. Mit dem Urteil der Stillberaterin, dass es bei mir wahrscheinlich körperlich bedingt sei, dass ich nicht voll stillen kann. Am 5 Tag nach der Entbindung habe ich endlich Milch. Nicht ausreichend für den ganzen Tag, aber bis auf 2 flaschen am Tag ist es möglich zu stillen. Ich stille 26 Monante, mein Sohn verweigert die Flaschen mit Beginn der Beikost.
Was kann ich im Vorfeld tun, nach der Geburt beachten um meinen Start hier zu optimieren? Es wird in meinem Fall sicher das Gewicht meines Kindes mit Argusaugen beobachtet, und auch die Gelbsuchtwerte. Bringt hier Tee geben etwas? Oder soll ich von vornherein zufüttern? Nochmals einem Kind einen Gewichtsverlust von 15% antun möchte ich nicht. vor allem da mein Großer immer noch das Gefühl hat zu verhungern und ich wirklich das Gefühl habe es hängt mit dem Fehlen der Milch zusammen.Ich glaube das stundenweise Höhensonne im Ansteigebereich der Gelbsuchtwerte sicher die Sache abfedern wird. Ich gehe mal von der Tatsache aus, dass ich wieder nicht vollstillen kann. Würde aber den Ablauf von vorneherein gerne optimieren um gröbere Probleme zu verhindern.
Diese Überlegungen lassen mich bereits jetzt kaum schlafen, deswegen frage ich bereits jetzt um den Kopf wieder frei zu bekommen.
Danke fürs Durchlesen.