Nächtliches Schreien wegen Bauchweh?!
Verfasst: 25.02.2013, 10:53
Hallo zusammen,
ich hab jetzt hin und her überlegt, ob ich das Thema hier eröffne oder im "Nahrungsforum". Für mich besteht das Thema aus zwei Strängen, ich hoffe ich krieg es halbwegs erklärt.
Mein Sohn ist jetzt bald neun Monate alt. Mit sechs Monaten haben wir angefangen, Beikost einzuführen. Da er auf Brei ziemlich abgefahren ist, sind wir auch dabei geblieben. Inzwischen isst er mittags und abends Brei (jeweils so 250 bis 300g). Der kleine Mann schläft zudem seit Dezember in seinem eigenen Zimmer. Hatte ich zwar nie so früh gewollt, tatsächlich hatten wir aber den Eindruck, dass er besser schläft, wenn wir nicht neben ihm sind.
Ja, vor gut zwei Wochen habe ich angefangen, auch am Nachmittag Brei zu geben. Dadurch wurde die Abendportion etwas weniger, aber er isst weiterhin gut. Gestillt wird morgens, nach dem Nachmittagsbrei, nach dem Abendbrei und meist noch einmal in der Nacht, so zwischen 23 und 1 Uhr. Ansonsten noch weiter nach Bedarf, aber den zeigt er nicht sonderlich häufig.
Seit drei Nächten haben wir folgendes Szenario: Nach meinem Nachtstillen wird er 5 bis 10 Minuten später wieder wach und schreit und weint ganz fürchterlich. Sein Papa und ich waren ziemlich schnell der Meinung: Er hat Schmerzen. Sein Bauch fühlte sich auch häufig sehr fest an, berühren durften wir diesen schon gar nicht, dann ging es richtig los. Wir haben ihm dann in unserer Not meist SAB Simplex gegeben. Wenn es dadurch nicht besser wurde, dann gab es auch noch ein Kümmelzäpfchen. Dazwischen wurde er von Papa oder mir getragen und gekuschelt. Letzte Nacht hab ich ihn mit in mein Bett genommen und ihn auf mir schlafen lassen. Gegen 2 Uhr konnte ich ihn sogar bei Seite legen und er hat im alten Beistellbett seelig bis halb fünf geschlafen.
Momentan ist er tagsüber auch wieder sehr anhänglich, ich darf den Raum nicht verlassen und er will am liebsten immer auf meinen Arm. Daher nun meine Überlegungen:
- Schläft er nachts grad schlechter, weil ich ihm fehle? Ich krieg ihn aber auch kaum beruhigt wenn ich dann da bin...er ist sichtbar hundemüde, schreit aber auch auf meinem Arm immer wieder auf.
- Gehört das grad zu einem Entwicklungsschub? ODER
- Hat er irgendwie mit dem Essen zu tun? Denn der Bauch macht ja wirklich Probleme, dass merken wir selbst bei Berührung. Ich hab den Nachmittagsbrei direkt am Freitag abgesetzt und stille grad lieber wieder. Trotzdem folgten die gleichen Nächte.
Habt ihr vielleicht noch Ideen, wie ich auf seine Bauchprobleme reagieren könnte? Massage ging total nach hinten los, das wollte er gar nicht. Sollte ich vielleicht ein paar Tage ne Kümmelzäpfchenkur machen? Aber eigentlich macht er gut in die Windel und hat tagsüber auch keine Probleme. Daher verstehe ich auch eigentlich diese krasse Reaktion in der Nacht nicht...
Hach man, sorry für den langen Text und die Verwirrung darin. Aber ich weiß grad nicht mehr, wie ich meinem kleinen Sohn am besten helfen kann ich mag ihn ja auch nicht mit Medis vollpumpen
Danke fürs lesen und ich hoffe, dass vielleicht jemand ein paar Tipps oder Gedanken dazu hat.
Liebe Grüße,
Katjischa
ich hab jetzt hin und her überlegt, ob ich das Thema hier eröffne oder im "Nahrungsforum". Für mich besteht das Thema aus zwei Strängen, ich hoffe ich krieg es halbwegs erklärt.
Mein Sohn ist jetzt bald neun Monate alt. Mit sechs Monaten haben wir angefangen, Beikost einzuführen. Da er auf Brei ziemlich abgefahren ist, sind wir auch dabei geblieben. Inzwischen isst er mittags und abends Brei (jeweils so 250 bis 300g). Der kleine Mann schläft zudem seit Dezember in seinem eigenen Zimmer. Hatte ich zwar nie so früh gewollt, tatsächlich hatten wir aber den Eindruck, dass er besser schläft, wenn wir nicht neben ihm sind.
Ja, vor gut zwei Wochen habe ich angefangen, auch am Nachmittag Brei zu geben. Dadurch wurde die Abendportion etwas weniger, aber er isst weiterhin gut. Gestillt wird morgens, nach dem Nachmittagsbrei, nach dem Abendbrei und meist noch einmal in der Nacht, so zwischen 23 und 1 Uhr. Ansonsten noch weiter nach Bedarf, aber den zeigt er nicht sonderlich häufig.
Seit drei Nächten haben wir folgendes Szenario: Nach meinem Nachtstillen wird er 5 bis 10 Minuten später wieder wach und schreit und weint ganz fürchterlich. Sein Papa und ich waren ziemlich schnell der Meinung: Er hat Schmerzen. Sein Bauch fühlte sich auch häufig sehr fest an, berühren durften wir diesen schon gar nicht, dann ging es richtig los. Wir haben ihm dann in unserer Not meist SAB Simplex gegeben. Wenn es dadurch nicht besser wurde, dann gab es auch noch ein Kümmelzäpfchen. Dazwischen wurde er von Papa oder mir getragen und gekuschelt. Letzte Nacht hab ich ihn mit in mein Bett genommen und ihn auf mir schlafen lassen. Gegen 2 Uhr konnte ich ihn sogar bei Seite legen und er hat im alten Beistellbett seelig bis halb fünf geschlafen.
Momentan ist er tagsüber auch wieder sehr anhänglich, ich darf den Raum nicht verlassen und er will am liebsten immer auf meinen Arm. Daher nun meine Überlegungen:
- Schläft er nachts grad schlechter, weil ich ihm fehle? Ich krieg ihn aber auch kaum beruhigt wenn ich dann da bin...er ist sichtbar hundemüde, schreit aber auch auf meinem Arm immer wieder auf.
- Gehört das grad zu einem Entwicklungsschub? ODER
- Hat er irgendwie mit dem Essen zu tun? Denn der Bauch macht ja wirklich Probleme, dass merken wir selbst bei Berührung. Ich hab den Nachmittagsbrei direkt am Freitag abgesetzt und stille grad lieber wieder. Trotzdem folgten die gleichen Nächte.
Habt ihr vielleicht noch Ideen, wie ich auf seine Bauchprobleme reagieren könnte? Massage ging total nach hinten los, das wollte er gar nicht. Sollte ich vielleicht ein paar Tage ne Kümmelzäpfchenkur machen? Aber eigentlich macht er gut in die Windel und hat tagsüber auch keine Probleme. Daher verstehe ich auch eigentlich diese krasse Reaktion in der Nacht nicht...
Hach man, sorry für den langen Text und die Verwirrung darin. Aber ich weiß grad nicht mehr, wie ich meinem kleinen Sohn am besten helfen kann ich mag ihn ja auch nicht mit Medis vollpumpen
Liebe Grüße,
Katjischa