Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Verfasst: 23.02.2013, 00:30
Hallo!
Ich freue mich sehr dieses Forum gefunden zu haben, auch wenn es vielleicht schon etwas spät ist, und hoffe hier Hilfe bekommen zu können.
Meine Süße wurde am 2.11.12 mit 3110g, leider letztendlich doch per Kaiserschnitt geboren und hatte das Pech sich direkt im Krankenhaus
eine bakterielle Infektion einzufangen. Sie kam dann, 24 Stunden alt, für die nächsten 10 Tage in die Kinderklinik eines anderen Krankenhauses und ich konnte leider
nicht mit dorthin verlegt werden. Dort bekam sie dann künstliche Milch gefüttert. Den ersten Tag dort durfte ich sie weder aus dem Inkubator
nehmen noch anlegen und unsere Versuche danach waren recht schwierig und haben nicht so gut geklappt. Sie war wohl auch sehr schwach...
Wir haben es aber immer wieder versucht.
Dann habe ich durch die ganze Sorge keinen richtigen Milcheinschuss bekommen, zumindest hieß es immer das meine Milch nicht reicht.
Alles Mögliche habe ich versucht um meine Milch zu steigern und nichts hat so richtig geholfen. Meine Tochter ist nach dem sie dann in dem anderen
KH war immer zugefüttert worden und ich habe abgepumpt und das hat sie immerhin bekommen.
Zu Hause haben wir erst mal versucht die Fläschchen zu reduzieren und ganz viel anzulegen. Das mit dem Andocken
klappte dann besser, aber sie trank/trinkt immer nur sehr kurz und dafür oft. Aber es ging ihr augenscheinlich mit weniger Zufüttern nicht gut und die
Hebamme meinte wir müssen wieder mehr zufüttern. Das hat mich sehr traurig gemacht.
Sie hat dann bald sehr gerne aus der Brust getrunken, aber halt nie genug für sie.
Bei der U3 wog sie 4300g. Kurz vor Weihnachten mochte sie dann keine Flasche mehr, kaute nur noch auf dem Sauger und brüllte aber vor Hunger.
Meine Hebamme hatte mir ein Brusternährungsset dagelassen und das habe ich dann in meiner Verzweiflung verwendet. Seit dem benutzen wir das nur
noch und es gibt keine Flasche mehr. Allerdings klappte das "Stillen" damit auch nie wirklich gut. Sie dockt immer wieder ab und beschwert sich laut und es dauert ewig. Es ist für uns beide sehr anstrengend und ich war schon oft kurz davor alles hinzuschmeissen. Wir konnten das BES aber auf 2x am Tag reduzieren.
Ich habe auch einmal ein Stillprotokoll gemacht und da kam raus, dass sie ein Drittel von dem was sie zu sich nimmt (ca. 600ml) mit dem BES trinkt, den Rest
aus der Brust. Aber nach wie vor trinkt sie sehr kurz an der Brust. Nachts haben wir nie zugefüttert und zum Teil hat sie sogar durchgeschlafen. Da hatte es immer gut geklappt. Die letzten Nächte waren jedoch nicht so gut. Sie ist öfter wach geworden und hat getrunken und danach noch ein bißchen gemeckert.. Aber das BES haben wir nicht benutzt.
Mein Mäuschen ist sehr zart, das war sie von Anfang an. Heute war die U4, sie wiegt jetzt 5250g bei 66cm und hat kein bißchen Speck, ist aber topfit und der Kinderarzt meinte wir sollen jetzt mit Beikost anfangen, damit sie mehr zunimmt. Ich habe aber nicht das Gefühl das meine Kleine schon soweit ist.
Ich habe heute die dickeren Schläuche für das BES ausprobiert und siehe da das Trinken hat anstatt 45 Min. - 1 Stunde nur 10-15 Min. gedauert und sie hat direkt 150ml getrunken und auch erheblich weniger geweint dabei.
Ich denke jetzt, dass es wahrscheinlich gar nicht an meiner mangelnden Milch liegt. Sie trinkt gerne aus der Brust, aber es soll dann auch fließen. Deswegen trinkt sie nur so kurz aus der Brust und macht mit dem BES mit dünnem Schlauch so ein Theater. Wahrscheinlich hat sich aber meine Brust an ihren Bedarf aber auch schon angepasst.
Ich wünsche mir so sehr sie voll zu stillen, sie damit satt und zufrieden und auch runder zu bekommen. Es wäre so schön ohne das BES auszukommen.
Hab ich noch eine Chance es ohne BES zu schaffen und sie so auch noch zunehmen zu lassen? Sie ist wirklich sehr dünn und sollte an Gewicht zulegen. Oder muss ich mich damit abfinden, dass für uns der Zug abgefahren ist oder nie gehalten hat? Meine Hebamme kommt nicht mehr zu uns und war glaube ich auch am Ende ihres Lateins oder zumindest überfragt.
Entschuldigt den langen Text, die Geschichte ist denke ich wichtig...
Kann mir jemand helfen? Ich hoffe ich hab nichts vergessen...
Ich freu mich über eine Antwort!
Liebe Grüße von Schoko
U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.11.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
Ich freue mich sehr dieses Forum gefunden zu haben, auch wenn es vielleicht schon etwas spät ist, und hoffe hier Hilfe bekommen zu können.
Meine Süße wurde am 2.11.12 mit 3110g, leider letztendlich doch per Kaiserschnitt geboren und hatte das Pech sich direkt im Krankenhaus
eine bakterielle Infektion einzufangen. Sie kam dann, 24 Stunden alt, für die nächsten 10 Tage in die Kinderklinik eines anderen Krankenhauses und ich konnte leider
nicht mit dorthin verlegt werden. Dort bekam sie dann künstliche Milch gefüttert. Den ersten Tag dort durfte ich sie weder aus dem Inkubator
nehmen noch anlegen und unsere Versuche danach waren recht schwierig und haben nicht so gut geklappt. Sie war wohl auch sehr schwach...
Wir haben es aber immer wieder versucht.
Dann habe ich durch die ganze Sorge keinen richtigen Milcheinschuss bekommen, zumindest hieß es immer das meine Milch nicht reicht.
Alles Mögliche habe ich versucht um meine Milch zu steigern und nichts hat so richtig geholfen. Meine Tochter ist nach dem sie dann in dem anderen
KH war immer zugefüttert worden und ich habe abgepumpt und das hat sie immerhin bekommen.
Zu Hause haben wir erst mal versucht die Fläschchen zu reduzieren und ganz viel anzulegen. Das mit dem Andocken
klappte dann besser, aber sie trank/trinkt immer nur sehr kurz und dafür oft. Aber es ging ihr augenscheinlich mit weniger Zufüttern nicht gut und die
Hebamme meinte wir müssen wieder mehr zufüttern. Das hat mich sehr traurig gemacht.
Sie hat dann bald sehr gerne aus der Brust getrunken, aber halt nie genug für sie.
Bei der U3 wog sie 4300g. Kurz vor Weihnachten mochte sie dann keine Flasche mehr, kaute nur noch auf dem Sauger und brüllte aber vor Hunger.
Meine Hebamme hatte mir ein Brusternährungsset dagelassen und das habe ich dann in meiner Verzweiflung verwendet. Seit dem benutzen wir das nur
noch und es gibt keine Flasche mehr. Allerdings klappte das "Stillen" damit auch nie wirklich gut. Sie dockt immer wieder ab und beschwert sich laut und es dauert ewig. Es ist für uns beide sehr anstrengend und ich war schon oft kurz davor alles hinzuschmeissen. Wir konnten das BES aber auf 2x am Tag reduzieren.
Ich habe auch einmal ein Stillprotokoll gemacht und da kam raus, dass sie ein Drittel von dem was sie zu sich nimmt (ca. 600ml) mit dem BES trinkt, den Rest
aus der Brust. Aber nach wie vor trinkt sie sehr kurz an der Brust. Nachts haben wir nie zugefüttert und zum Teil hat sie sogar durchgeschlafen. Da hatte es immer gut geklappt. Die letzten Nächte waren jedoch nicht so gut. Sie ist öfter wach geworden und hat getrunken und danach noch ein bißchen gemeckert.. Aber das BES haben wir nicht benutzt.
Mein Mäuschen ist sehr zart, das war sie von Anfang an. Heute war die U4, sie wiegt jetzt 5250g bei 66cm und hat kein bißchen Speck, ist aber topfit und der Kinderarzt meinte wir sollen jetzt mit Beikost anfangen, damit sie mehr zunimmt. Ich habe aber nicht das Gefühl das meine Kleine schon soweit ist.
Ich habe heute die dickeren Schläuche für das BES ausprobiert und siehe da das Trinken hat anstatt 45 Min. - 1 Stunde nur 10-15 Min. gedauert und sie hat direkt 150ml getrunken und auch erheblich weniger geweint dabei.
Ich denke jetzt, dass es wahrscheinlich gar nicht an meiner mangelnden Milch liegt. Sie trinkt gerne aus der Brust, aber es soll dann auch fließen. Deswegen trinkt sie nur so kurz aus der Brust und macht mit dem BES mit dünnem Schlauch so ein Theater. Wahrscheinlich hat sich aber meine Brust an ihren Bedarf aber auch schon angepasst.
Ich wünsche mir so sehr sie voll zu stillen, sie damit satt und zufrieden und auch runder zu bekommen. Es wäre so schön ohne das BES auszukommen.
Hab ich noch eine Chance es ohne BES zu schaffen und sie so auch noch zunehmen zu lassen? Sie ist wirklich sehr dünn und sollte an Gewicht zulegen. Oder muss ich mich damit abfinden, dass für uns der Zug abgefahren ist oder nie gehalten hat? Meine Hebamme kommt nicht mehr zu uns und war glaube ich auch am Ende ihres Lateins oder zumindest überfragt.
Entschuldigt den langen Text, die Geschichte ist denke ich wichtig...
Kann mir jemand helfen? Ich hoffe ich hab nichts vergessen...
Ich freu mich über eine Antwort!
Liebe Grüße von Schoko
U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.11.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis