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Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 11.02.2013, 12:12
von eulenmuddi
Hallo ihr Lieben,

ich weiss einfach nicht mehr weiter und bin völlig verzweifelt, ratlos, hilflos und sehr sehr angespannt. Mein „Tank“ fährt seit langer Zeit im roten Bereich – ach was sag ich, ich bin eigentlich mit der Nadel schon drunter …

Ich möchte ein bisschen ausholen:
R. war ein absolutes Wunschkind, auf das wir knappe 10 Jahre warten mussten.
Als es endlich klappte war die Schwangerschaft von der ersten Sekunde an bis zur Geburt hauptsächlich geprägt von Angst, dieses Kind wieder zu verlieren.
Zuerst musste ich ins KH wegen beidseitigem Nierenstau und habe u.a. intravenös Antibiose bekommen, welche ich nicht vertragen hatte.
Als ich entlassen wurde, dauerte es nicht lange und ich verspürte in der 20. Woche die ersten Wehen, also musste ich zuhause vermehrt liegen. Leider bekam mein Mann eine Grippe und steckte mich zwangsläufig damit an, sodass ich eine schwere Bronchitis bekam, man mich ins KH einwies und dort wurde ich völlig damit überrumpelt, dass ich zuerst in ein Untersuchungszimmer für „Isolierte“ musste, um mich dort wegen Verdacht auf Schweinegrippe von A bis Z untersuchen zu lassen. Der dortige Arzt wollte mir ein Medikament aufdrängen, welches an Schwangeren noch nicht getestet wurde und ich daher damit rechnen müsste, dass mein Kind im Bauch sterben könnte.
Wohlgemerkt wusste dieser Arzt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob es dieser Virus wirklich war, oder nur eine einfache Grippe. Ich bin zu dieser Zeit tausend Tode gestorben und Gott sei Dank kam dann der Schnelltest, der negativ war.
Leider war der Mann in Weiß noch nicht damit zufrieden und wies mich für drei Tage auf die Isolation ein und dort lag ich nun mit schwerem Husten und bekam Paracetamol und Lemoncintabletten.
Ich wurde dann zwar entlassen, weil auch der andere Test, welcher erst eingeschickt werden musste, negativ anzeigte, aber die Bronchitis wurde immer stärker und minderte immer mehr die Länge meines Gebärmutterhalses und die Wehen wurden ebenfalls mehr.
Nachdem dann auch noch der Verdacht einer Rippenfellentzündung vorlag und ich vom nächsten Arzt einen Saft verschrieben bekam, den man in der Schwangerschaft nicht nehmen durfte und ich ihn auch Gott sei Dank nicht genommen hatte, bekam ich wieder Paracetamol und Iboprufen verschrieben.
Wie es so kam, der Husten verschwand einfach nicht und ich wurde wieder ins KH eingewiesen, Verdacht auf Lungenentzündung.
Ich muss dazu schreiben, dass ich mit diesem KH leider bereits bei meiner 1. Fehlgeburt sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe, speziell mit einem Arzt der mich behandelte.
Dort teilte man mir mit, dass der GMH viel zu kurz sei und eine Frühgeburt drohe, deshalb solle ich stationär aufgenommen werden und ich durfte mich von da ab nicht mehr selbst bewegen. Da war ich in der 26. Woche.
Ich durfte nur zum Toilettengang aufstehen, der Gang in den Kreißsaal wurde mit Rollstuhl bewältigt.
Wir bekamen die Lungenreifespritze und bis zur 34. Woche 4x Adalat in hohen Dosen und minimum 3x am Tag eine halbe Stunde CTG.
An einen Abend lag ich sogar geschlagene 6 Stunden am CTG und dieser Arzt, den ich oben bereits erwähnte, machte mir Angst, dass das Baby viel zu schlechte Herztöne hätte und man überlegt, einen NotKS zu machen. Ich wehrte mich vehement dagegen, denn ich WUSSTE, dass alles in Ordnung ist und die Maus einfach nur schläft. (Meinten übrigens zig Hebammen ebenfalls)
Ich kürze diese vielen Wochen KH- Aufenthalt nun stark ab und springe gleich weiter zur Geburt, die bei 40+2 nach 30 Stunden Wehen und 8 Stunden PDA und gesprengter FB endlich erfolgte.
Die Maus hatte leider sehr viel Fruchtwasser geschluckt und schrie und erbrach sich die ersten drei Tage sehr viel, so dass sie auch von ihrem Geburtsgewicht verlor, aber wir konnten es mit Stillen wieder ein bisschen auffangen und zuhause klappte das Stillen hervorragend 

Die ersten drei Monate war R. traumhaft! Sie schrie so selten, schlief sehr viel und vor allem laaaange und es schien alles perfekt.
Ja, bis der vierte Monat kam und sich alles wendete ….
R. fing an sich konstant jeden Abend in den Schlaf zu schreien – von stundenlangem Rumtragen, über sehr fest halten, weil sie sich anfing selbst zu schlagen war alles dabei.
Und so ging es immer weiter, Monat für Monat. Sie war kein Kind, das man einfach hinlegen konnte wenn es vorher eingschlafen war, Autofahren war die Hölle, und sie war wirklich nur zu beruhigen in der Trage hüpfend auf dem Pezziball, oder stillend auf dem Ball bzw tragend durchs Zimmer.
Es wurde immer schlimmer. Wir hatten Nächte dabei, da musste ich sie in den „schwitzkasten“ nehmen, weil sie sich ständig schlug und ihren Kopf gegen die Matratze knallte. Sie schrie alle halbe Stunde, ich habe Schlafprotokolle, wo wir 13 Mal die Nacht wach waren, weil sie schreiend aufwachte.
Ja, und so geht das bis jetzt – sie ist nun bald 22 Monate alt, es hat sich einiges verändert, mittlerweile stille ich nicht mehr zum Einschlafen, begleite aber immer noch, aber das Nicht-Schlafen in der Nacht ist noch genauso aktuell und ich laufe wortwörtlich am Zahnfleisch und k-a-n-n N-I-C-H-T m-e-h-r!!!
Wir waren bereits beim Kinderarzt, Kinderarzt mit homöopathischem Zusatz und Heilpraktikerin. Alle sagten unabhängig voneinander das R. ein gesundes Kind wäre und keine Blockaden etc da wären. Wir haben auch schon eine Globulitherapie gemacht mit Phosphorus C30 und C200 Gabe. Da hatten wir Anfangs die Hoffnung, dass es klappt, aber jetzt ist wieder alles beim Alten.

Gibt es denn hier in diesem Forum, der ähnliches erlebt hat, oder erlebt, oder der mir/uns Tipps geben kann? Mit dem ich mich austauschen kann? Das hier ist echt mein letzter Weg - in meinem Umfeld gibt es nur Mütter, deren Kinder alleine im Bett "durchschlafen" .

Ich glaube mittlerweile wirklich, dass das alles mit der schwangerschaft und den ganzen Medikamenten zu tun hat, zumindest rede ich es mir ein.

Es muss sich hier dringend etwas ändern, denn sonst bin nicht nur ich kaputt, sondern auch meine Ehe. Mein Mann arbeitet in der Altenpflege und hat Schichtdienst, selbst wenn er frei hat, kann er sich Nachts nicht um R. kümmern, da sie es absolut nicht zulässt und völlig hysterisch wird und er dann einfach aufgibt.
Mein Nervenkostüm ist so angespannt, dass jede Kleinigkeit mit Tränen und Geschrei meinerseits beantwortet wird und mein Rücken ist nach zwei Jahren nächtlichem Dauerstillen einfach kaputt.

Danke fürs Lesen, ich weiss echt nicht mehr weiter, ich will das alles nicht mehr….

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 11.02.2013, 12:34
von EhUSb
Ach Mensch, du Arme! Da habt ihr aber wirklich einiges durch, ich kann dir nachfühlen, dass du fertig bist!

Also, auf das Clarakind habe ich zwei Jahre gewartet, die Schwangerschaft verleif dann aber problemlos, die Geburt weitgehend auch, die ersten Wochen mit ihr auch... Nach ein paar Wochen hatten wir abendliche Schreistunden, bei uns gab sich das aber nach dem 4. Monat. Gut schlafen tut Clarakind aber schon lange nicht mehr, hat sich als Baby auch dauernd gehauen (nicht absichtlich - sie hat einfach so herumgefuchtelt mit den Armen), wir haben sie bis zum 7. Monat gepuckt. In guten Nächten wacht sie 3mal auf, 13mal hatten wir aber auch schon öfter. Sie schläft sehr sehr unruhig, wälzt sich oft hin und her, zuckt, fuchtelt mit den Armen... Schreind aufwachen tut sie phasenweise auch - aktuell wieder. Sie setzt sich dann hin, schreit und reagiert nicht auf Ansprache und wird fuchsig, wenn man sie berührt. Meist geht es dann nach 5 Minuten wieder, sie stillt oder kuschelt mit mir und schläft weiter - bis zum nächsten Aufwachen.

Wie gesagt: Hier waren Schwangerschaft und Geburt völlig angstfrei und trotzdem ist es nun so... Ich denke, es IST einfach so, man hat da als Mutter nichts falsch gemacht. Von meiner Mutter weiß ich, dass ich als Kind genauso war, owbohl meine Mutter sicher anders mit mir umgegangen ist als ich es jetzt mit meinem Kind tue...
Ich wünschte, außer dir diesen gedanken zu nehmen, könnte ich noch mit Tips dienen, aber leider habe ich auch keinen Rat. Eine zeitlang (zwei Wochen oder so...) hatte ich Clara das nächtliche Stillen abgewöhnt, da ist sie dann etwas weniger selten wach georden, also nur noch 2- bis 4mal pro Nacht. Dann wurde sie aber krank, drufte nachts wieder stillen und nun ist alles wie gehabt und jeder Abstillversuch wird mit Hysterie gestraft. Ich versuche, durchzuhalten und es einfach immer mal wieder mit dm nächtlichen Abstillen zu versuchen.

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 11.02.2013, 12:58
von mirabelle
Hallo Eulenmuddi!
ich kann absolut verstehen was du durchmachst! Mein Kleiner ist auch oft in der Nacht wach. Wenn ich das jetzt verdoppeln würde und noch eineinhalbjahre dranhänge bin ich bloß noch beeindruckt, dass du das solange durchgehalten hast!
Das Umfeld hat für solche Probleme leider kein Verständnis, die suchen nur nach Erziehungsfehlern. :roll: Da geht es mir auch so, ich wohn auch in der Oberpfalz! Und ich kenn absolut niemanden, der ähnlich eingestellt ist wie ich und noch ein kleines Kind hat.
Ich glaube, dass du jetzt wahrscheinlich an einem Punkt bist, an dem man was tun sollte. (Mir ginge es auf jeden Fall so!!!!)
Wart ihr schon beim Osteopathen? Diverse Literatur wie Gordon und Paintley wirst du ja schon kennen....
Meiner Meinung nach brauchst du dringend jemanden, der dich entlastet und das kann find ich auch jemand ausgebildetes sein wie zB eine tagesmutter.
Wenn du mal jemanden zum Quatschen brauchst meld dich bei mir, wir wohnen ja nicht weit auseinander. Ich wäre auch froh, wenn ich jemanden in der Nähe hab mit dem ich über solche Dinge reden kann! :wink:
lg

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 11.02.2013, 13:04
von mirabelle
Hallo eulenmuddi!
hab was übersehen: ihr habt es schon homöopathisch probiert? Ward ihr auch richtig bei einem klassischen Homöopathen, der eine Anamnese gemacht hat? alles andere ist nämlich nur Rumprobiererei. Und gerade von den Kinderärzten weiß ich halt, dass die oft nur einen Lehrgang gemacht haben um sich "Homöopathie" aufs Türschild schreiben zu können....
lg

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 11.02.2013, 13:46
von Kleeblaettchen
nur kurz
habt ihr medizinisch schon alles abgeklärt? evt Autismus getestet?
ich will dir keine angst machen,
nur so ein denkanstoss

ich drück die daumen das es besser wird.

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 11.02.2013, 21:12
von Sakura
Hi Eulenmuddi,

ich hatte auch nach jahrelangem Kinderwunsch eine Horror-Schwangerschaft und eine Horror-Geburt, und dann prompt ein Schreibaby, das die ersten Monate gefühlt nur gebrüllt hat. Lange lange lange habe ich die Ursachen in der SWS und der Geburt gesucht. Ich kann Dich also gut verstehen.

Aber sag mal: Eure Nächte sind schlimm. Aber wie sind denn die Tage? Wie verhält sich Dein Kind tagsüber? Was macht ihr so? Hast Du die Probleme mit ihr auch tagsüber? Oder ist "nur" der Nachtschlaf problematisch? Wird der Papa tagsüber akzeptiert? Ist Dein Mäuschen schon in der Trotzphase? (Ich mag das Wort nicht, aber es drückt halt am prägnantesten aus, was wir alle damit meinen). Würdest Du sagen, dass Du immer nachgibst, oder auch mal Deinen Willen durchsetzt? Wie viele Personen kümmern sich denn eng um das Kind? Wohnen Großeltern in der Nähe? Onkel? Tanten? Hast Du Unterstützung, oder bist Du weitgehend für alles selbst zuständig?

Liebe Grüße
S.

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 12.02.2013, 10:37
von eulenmuddi
hallo ihr lieben,

vielen dank, dass ihr unsere geschichte gelesen habt und euch dazu geäussert habt!

die maus ist ein sehr offenes, neugieriges und aufgewecktes kind, das nur schwer müde zu bekommen ist. immer in bewegung, immer in action. sie plappert wie ein wasserfall, liebt bücher über alles und im normalfall schläft sie vormittags in etwa eine stunde.
unsere tage richten sich immer ein bisschen danach, wie der papi dienst hat. ist er bis nachmittags in der arbeit, dann wird vormittags der haushalt gemacht, gestillt, vorgelesen, ins bett gebracht, mittag gegessen und dann später mit dem papi rausgegangen, spielplatz, enten füttern, etc...
ansonsten besuchen wir gern mal meine eltern, die nur ein bisschen weiter weg wohnen, oder die oma kommt zu uns und bespasst die kleine, oder wir sind in der spielstunde, oder besuchen ihre patin mit gleichaltrigem jungen. also es ist eigentlich nur selten richtig langweilig.

ihren papi liebt sie über alles und wenn er da ist, bin ich nur zum stillen attraktiv. ausser wenn es ins bett geht, da will sie nicht mehr akzeptieren, dass er sie zu bett bringt.
ich schreibe nicht mehr, da wir eigentlich schon so weit waren, dass sie von ihm dreimal in den schlaf begleitet wurde, völlig problemlos.

ja, das mäuschen ist sehr willensstark :mrgreen: sag ich immer. sie trotzt sehr gerne, wobei es schon eine schlimmere phase gab, es ist jetzt eigentlich ganz ok, was das betrifft. und ja, es gibt von mir schon ein "nein", wenn ich etwas nicht möchte. und wenn die nächte wieder nervenaufreibend sind, dann fällt dieses "nein" leider auch etwas lauter aus, als ich es eigentlich möchte und ich entschuldige mich dann auch bei ihr. das tut mir wirklich immer am meisten weh ...

tagsüber bekomme ich unterstützung, nur nachts bin ich alleine, weil sie da absolut niemanden anderen als mich an sich heranlässt.
ich sage immer, wir sind eine symbiose und in der tat hatte ich anfangs bis zum fünften monat etwa ein ganz grosses problem, sie jemanden anderen in den arm zu geben, selbst der papa durfte nicht so. ich habe mir das wahrscheinlich wirklich selbst zuzuschreiben, sie war einfach MEIN baby, das auf einmal nicht mehr in meinem bauch ist, wo ich es doch so lange beschützt habe und beschützen konnte.

die kinderärztin mit dem homöopatischen zusatz, die wir letzten sommer aufgesucht haben, ist eigentlich sehr bekannt und hat einen guten ruf. wir haben eine eineinhalbstündige anamnese gemacht, bei der wirklich von a-z alles ausgefragt wurde. nebenbei hat sie auch r. beobachtet, wie sie sich verhält beim spielen, etc und sie zum schluss auch untersucht. keinerlei auffälligkeiten. im gegenteil, uns wurde gesagt, r. sei zu "intelligent" zum schlafen. damit meinte sie, dass unser kind sehr feine antennen hat und alles, was in ihrem umfeld passiert und auf sie einwirkt, aufsaugt und das wohl nachts versucht zu verarbeiten. wohl mehr verarbeitet als manch anderes kind.
r. reagiert auch immer extrem. wenn sie zahnt, dann sind tage und nächte wirklich für die tonne und das wochenlang, sie reagiert auf stress auch sehr gerne mit der haut und es wurde vor kurzem das atopische ekzem festgestellt, welches aber derzeit wieder völlig verschwunden ist.

also r. ist wirklich ein feines mädchen, immens wissbegierig, immer aktiv, sehr verschmust auch, sie liebt es mit mir zu kuscheln und liebt ihre brust.
ich wollte zu weihnachten abstillen, hatte es auch schon fast geschafft, bis der neurodermitis-schub kam und ich sage immer, dass ich sie mit zwei jahren komplett abstillen möchte.
vielleicht hilft uns das bei unseren "schlaf-kämpfen", ich weiss es nicht .... ich wünsche es mir!

@mirabelle: ich freue mich grade sehr, dass auch jemand aus meiner nähe geantwortet hat! wenn du möchtest, dann lass uns doch einfach in kontakt treten!

schon wieder so lange, irgendwie geht das alles nicht in kurz :oops:

ich grüss euch lieb

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 12.02.2013, 10:55
von Sakura
Ui, eulenmuddi, das klingt ja alles vorbildlich bei Euch. Hm.... Da habe ich leider überhaupt gar keinen Rat für Dich. :oops:
Einen Drücker, und der Wunsch, dass es bei Euch bald besser wird (((eulenmuddi)))

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 13.02.2013, 09:07
von Gretelchen
Das klingt ja wirklich sehr, sehr anstrengend was du schreibst und ich finde es ganz beeindruckend dass du so viele liebe Worte findest um dein Kind zu beschreiben trotz der schwierigen Umstände. Und ich glaube auch genau das sollte dein Ansatz sein - denk an dein tolles Kind und die viele positiven Gefühle die sie in euch weckt. Such nicht die Schuld bei dir und den Medikamenten. Versuch die Situation so zu akzetieren wie sie ist, eben "so ist mein Kind und im Moment vermag sie es nicht, besser zu schlafen". Das klingt schon blöd, vor allem wenn man so fertig ist aber ich glaube es ist vor allem wichtig dass du die Schwangerschaft hinter dir lässt, ich finde es klingt schon so als ob die noch einen sehr großen Raum einnimmt bei dir und in deinem Denken. Du hast alles richtig gemacht und tust auch jetzt dein Allerbestes!
Was auch gut ist: bewusst aufschreiben was heute Schönes war mit ihr und was nicht gut war, auch Kleinigkeiten, ist oft erstaunlich wie die Verteilung aussieht!:) :D
Ich wünsche euch alles alles Gute und viel Kraft!

Re: Wir brauchen Hilfe! Achtung lang

Verfasst: 13.02.2013, 09:08
von Gretelchen
Noch kurz was, hast du mal Neurodoron probiert? Ist ganz gut für die Nerven! :D