Kämpfe an der Brust und doch kein Einschlafen
Verfasst: 10.02.2013, 19:31
Mein Sohn (vom 11.04.2012) schläft fast seit Anfang nur an der Brust oder getragen ein. Mit der Tatsache habe ich mich immer mal wieder besser und schlechter abgefunden, aber es hat wenigstens ganz gut funktioniert. Meistens hat er nach spätestens einer Stunde geschlafen. Dazu musste er schon seine Schlafposition einnehmen, denn ablegen oder verschieben oder so kann man ihn im Schlaf überhaupt nicht, ohne dass er aufwacht.
Seit ein paar Tagen ist es jetzt aber so, dass er nur ein paar Mal saugt, loslässt, sich wegdreht, schreit, ich ihn wieder andocke, er nach kurzem Saugen wieder loslässt und schreit. Manchmal ist er dann doch schon kurz vorm Einschlafen, ich will nur noch abwarten, bis ich irgendwann die Brust lösen kann, aber plötzlich schreit er doch laut auf und ist wieder wach. Dazu kratzt und beißt er nach Wahl auch noch.
Gestern haben wir von 21 bis 1.30 Uhr so gekämpft, dass er zumindest immer mal wieder eine halbe Stunde geschlafen hat. Bis 4 Uhr haben wir es dann noch vergeblich versucht (zwischendurch haben wir es auch noch mit Brei füttern und Wickeln versucht, dann wieder gestillt, vergeblich). Dann waren mein Mann und ich so weit, dass wir ihn zum ersten Mal und mit tierisch schlechtem Gewissen in den Stubenwagen gelegt und in einen anderen Raum gestellt haben. Zwei geschossene Türen dazwischen. Nach einer Weile konnten wenigstens mein Mann und ich ein bisschen schlafen - bis 7 Uhr. Dann hab ich den Kleinen wieder zu uns geholt. Der lag wach, aber leise im Stubenwagen und wimmerte nur ein bisschen, als er mich sah. Dann hat das Einschlafstillen im Bett geklappt - er hat dann neben Papa bis fast 10 Uhr geschlafen, dafür war für mich die sehr kurze, fast schlaflose Nacht vorbei. Ich durfte dafür mittags dann noch mal ins Bett.
Heute hat er tagsüber nur 20 Minuten geschlafen. Deswegen haben wir versucht, ihn um ca. 18 Uhr bettfertig zu machen, wo er total müde war. Seitdem hab ich jetzt wieder versucht, ihn zum Schlafen zu stillen, aber diesmal klappt es noch nicht mal für ein halbes Stündchen. Er schreit die ganze Zeit wie wild, lässt los, etc. siehe oben.
Ich hab genug Milch. Wenn ich drücke, fließt es ohne Ende. Damit hatte ich noch nie Probleme.
Nachts rumtragen hilft nicht viel, weil er dabei meistens auch schreit, und wenn nicht, schläft er zumindest nicht ein, und falls doch, kann man ihn dann ja doch nicht ablegen, ohne dass er wieder wach wird und hysterisch schreit.
Mir reicht es langsam. Ich kriege solche Aggressionen. Es ist schrecklich. Hat jemand noch eine Idee, was wir ausprobieren können? Arzt, Osteopath, KISS-Orthopäde und Schreiambulanz haben wir schon (vergeblich) hinter uns. Wir sind kurz davor, ihn zu ferbern, obwohl wir das NIE wollten. Aber irgendwo hört auch unsere Kraft mal auf.
Weil unser erstes Kind im 6. Monat in meinem Bauch gestorben ist, war die Schwangerschaft natürlich sehr belastet, außerdem wurde 20 Tage vor Termin eingeleitet, zwischendurch Wehenstillstand, dann Wehentropf, Steckenbleiben, dann aber letztendlich noch normale Geburt. Alles keine so tollen Voraussetzungen, aber wir geben uns doch die größte Mühe. Habe immer viel und lange und gerne gestillt, und wir beide tragen ihn wirklich fast ständig (was nicht mehr lange geht, zumindest was mich angeht).
Seit ein paar Tagen ist es jetzt aber so, dass er nur ein paar Mal saugt, loslässt, sich wegdreht, schreit, ich ihn wieder andocke, er nach kurzem Saugen wieder loslässt und schreit. Manchmal ist er dann doch schon kurz vorm Einschlafen, ich will nur noch abwarten, bis ich irgendwann die Brust lösen kann, aber plötzlich schreit er doch laut auf und ist wieder wach. Dazu kratzt und beißt er nach Wahl auch noch.
Gestern haben wir von 21 bis 1.30 Uhr so gekämpft, dass er zumindest immer mal wieder eine halbe Stunde geschlafen hat. Bis 4 Uhr haben wir es dann noch vergeblich versucht (zwischendurch haben wir es auch noch mit Brei füttern und Wickeln versucht, dann wieder gestillt, vergeblich). Dann waren mein Mann und ich so weit, dass wir ihn zum ersten Mal und mit tierisch schlechtem Gewissen in den Stubenwagen gelegt und in einen anderen Raum gestellt haben. Zwei geschossene Türen dazwischen. Nach einer Weile konnten wenigstens mein Mann und ich ein bisschen schlafen - bis 7 Uhr. Dann hab ich den Kleinen wieder zu uns geholt. Der lag wach, aber leise im Stubenwagen und wimmerte nur ein bisschen, als er mich sah. Dann hat das Einschlafstillen im Bett geklappt - er hat dann neben Papa bis fast 10 Uhr geschlafen, dafür war für mich die sehr kurze, fast schlaflose Nacht vorbei. Ich durfte dafür mittags dann noch mal ins Bett.
Heute hat er tagsüber nur 20 Minuten geschlafen. Deswegen haben wir versucht, ihn um ca. 18 Uhr bettfertig zu machen, wo er total müde war. Seitdem hab ich jetzt wieder versucht, ihn zum Schlafen zu stillen, aber diesmal klappt es noch nicht mal für ein halbes Stündchen. Er schreit die ganze Zeit wie wild, lässt los, etc. siehe oben.
Ich hab genug Milch. Wenn ich drücke, fließt es ohne Ende. Damit hatte ich noch nie Probleme.
Nachts rumtragen hilft nicht viel, weil er dabei meistens auch schreit, und wenn nicht, schläft er zumindest nicht ein, und falls doch, kann man ihn dann ja doch nicht ablegen, ohne dass er wieder wach wird und hysterisch schreit.
Mir reicht es langsam. Ich kriege solche Aggressionen. Es ist schrecklich. Hat jemand noch eine Idee, was wir ausprobieren können? Arzt, Osteopath, KISS-Orthopäde und Schreiambulanz haben wir schon (vergeblich) hinter uns. Wir sind kurz davor, ihn zu ferbern, obwohl wir das NIE wollten. Aber irgendwo hört auch unsere Kraft mal auf.
Weil unser erstes Kind im 6. Monat in meinem Bauch gestorben ist, war die Schwangerschaft natürlich sehr belastet, außerdem wurde 20 Tage vor Termin eingeleitet, zwischendurch Wehenstillstand, dann Wehentropf, Steckenbleiben, dann aber letztendlich noch normale Geburt. Alles keine so tollen Voraussetzungen, aber wir geben uns doch die größte Mühe. Habe immer viel und lange und gerne gestillt, und wir beide tragen ihn wirklich fast ständig (was nicht mehr lange geht, zumindest was mich angeht).