Moby Wrap bei Blockaden-Kind?
Verfasst: 06.02.2013, 13:16
Hallo ihr Trage-Experten,
wir haben hier folgende Situation: Unsere Tochter wird morgen 12 Wochen alt und hat seit der 3. Lebenswoche mit Schreiattacken zu kämpfen. Wir sind zum ersten Mal bei der Osteopathin gewesen, als sie 3 Wochen alt war. Damals waren keine Blockaden feststellbar, aber sehr viel Luft im Darm. Die Behandlung hat kurzzeitige Besserung gebracht. Danach war alles schlimmer als zuvor, wir hatten bis zu 8 Schreistunden pro Tag. Aufgrund der Feiertage und eines krankheitsbedingten Ausfalls der Osteopathin waren wir erst am 18. Januar erneut zur Behandlung. Da waren massive Blockaden im Becken- und Nackenbereich zu bearbeiten. Unter anderem war ein Hirnnerv blockiert, der für den Magen-Darm-Bereich verantwortlich zeichnet. Das erklärte uns natürlich einiges - unter anderem auch, warum die Mücke trotz anfänglicher Begeisterung so gar nicht mehr ins Tuch oder den MySol (angeschafft, um sie auch in stressigen Schreimomenten einbinden zu können, ohne dass ich ungeübte Tragemama allzu sehr ins Huddeln verfalle. Gold wert, das Ding!) wollte. Sie hatte schlicht Schmerzen.
Seit dem 18. Januar sind wir noch 2x bei der Osteopathin vorstellig geworden, und jedes Mal wurde es besser. Die Mücke ist nun deutlich beweglicher und weniger schmerzgeplagt als noch vor ein paar Wochen. Nichtsdestotrotz haben wir immer wieder Phasen, da sie nicht ins Tuch/MySol will. Ich kann sie aber einfach nicht stundenlang auf dem Arm tragen, das machen Rücken, Arme und Schultern nicht mit. Ablegen lässt sie sich so gut wie gar nicht. Nun riet mir meine Hebamme, doch noch ein Moby Wrap anzuschaffen, da dieses durch die höhe Elastizität weniger Druck auf die von Blockaden gestörten Bereich ausüben würde. Einerseits klingt die Argumentation logisch, andererseits habe ich bislang wenig Positives über die Jersey-Tücher gehört, außer für ganz zarte Neu- oder Frühgeborene. Und unsere Mücke ist nun wirklich kein zartes Baby, sie wiegt locker 6,5 kg und hat ordentliche Speckfalten, überall da, wo sie ja auch hingehören.
Was meint denn ihr? Ich bin in den letzten Tagen dazu übergegangen (auch begünstigt durch zunehmende Entspannung bei der Mücke), wieder mehr im Tuch und weniger mit dem MySol zu tragen. Ich binde ausschließlich die WKS (mit der fühle ich mich am sichersten) und habe auch das Gefühl, dass die Mücke das doch zum MySol sehr unterschiedliche Tragegefühl ganz angenehm findet. Aber es ist natürlich so, dass die Kopfkante schon ziemlich im Nacken drückt? Aber täte sie das nicht auch im Moby Wrap?
Ich hoffe auf euren Rat und bedanke mich schon im Vorfeld für eure Gedanken und Denkanstöße!
wir haben hier folgende Situation: Unsere Tochter wird morgen 12 Wochen alt und hat seit der 3. Lebenswoche mit Schreiattacken zu kämpfen. Wir sind zum ersten Mal bei der Osteopathin gewesen, als sie 3 Wochen alt war. Damals waren keine Blockaden feststellbar, aber sehr viel Luft im Darm. Die Behandlung hat kurzzeitige Besserung gebracht. Danach war alles schlimmer als zuvor, wir hatten bis zu 8 Schreistunden pro Tag. Aufgrund der Feiertage und eines krankheitsbedingten Ausfalls der Osteopathin waren wir erst am 18. Januar erneut zur Behandlung. Da waren massive Blockaden im Becken- und Nackenbereich zu bearbeiten. Unter anderem war ein Hirnnerv blockiert, der für den Magen-Darm-Bereich verantwortlich zeichnet. Das erklärte uns natürlich einiges - unter anderem auch, warum die Mücke trotz anfänglicher Begeisterung so gar nicht mehr ins Tuch oder den MySol (angeschafft, um sie auch in stressigen Schreimomenten einbinden zu können, ohne dass ich ungeübte Tragemama allzu sehr ins Huddeln verfalle. Gold wert, das Ding!) wollte. Sie hatte schlicht Schmerzen.
Seit dem 18. Januar sind wir noch 2x bei der Osteopathin vorstellig geworden, und jedes Mal wurde es besser. Die Mücke ist nun deutlich beweglicher und weniger schmerzgeplagt als noch vor ein paar Wochen. Nichtsdestotrotz haben wir immer wieder Phasen, da sie nicht ins Tuch/MySol will. Ich kann sie aber einfach nicht stundenlang auf dem Arm tragen, das machen Rücken, Arme und Schultern nicht mit. Ablegen lässt sie sich so gut wie gar nicht. Nun riet mir meine Hebamme, doch noch ein Moby Wrap anzuschaffen, da dieses durch die höhe Elastizität weniger Druck auf die von Blockaden gestörten Bereich ausüben würde. Einerseits klingt die Argumentation logisch, andererseits habe ich bislang wenig Positives über die Jersey-Tücher gehört, außer für ganz zarte Neu- oder Frühgeborene. Und unsere Mücke ist nun wirklich kein zartes Baby, sie wiegt locker 6,5 kg und hat ordentliche Speckfalten, überall da, wo sie ja auch hingehören.
Was meint denn ihr? Ich bin in den letzten Tagen dazu übergegangen (auch begünstigt durch zunehmende Entspannung bei der Mücke), wieder mehr im Tuch und weniger mit dem MySol zu tragen. Ich binde ausschließlich die WKS (mit der fühle ich mich am sichersten) und habe auch das Gefühl, dass die Mücke das doch zum MySol sehr unterschiedliche Tragegefühl ganz angenehm findet. Aber es ist natürlich so, dass die Kopfkante schon ziemlich im Nacken drückt? Aber täte sie das nicht auch im Moby Wrap?
Ich hoffe auf euren Rat und bedanke mich schon im Vorfeld für eure Gedanken und Denkanstöße!