Angst vor dem Berufseinstig - Achtung lang
Verfasst: 04.02.2013, 00:37
Hallo ihr,
auch ich muss ab Mai wieder arbeiten gehen, da ich meine Ausbildung (Lehramts-Referendariat) beenden will und leider auch aus vielerlei Gründen möglichst schnell muss
. Ab April wird unser kleiner Mann bei einer ganz tollen und lieben Tagesmutter eingewöhnt. Zum Glück haben wir sie gefunden, so ist das Bauchweh wenigstens etwas kleiner. Er wird dann 8 Monate alt sein.
Derzeit wird er noch vollgestillt. Wir haben schon ein paar Mal versucht Brei zu füttern (Pastinake und Kürbis), aber ich glaube er ist einfach noch nicht so weit. Er ist drei oder vier Löffel und danach schluckt er nicht mehr richtig, würgt, weint und schiebt das Essen wieder raus (passiert am Anfang noch nicht). Ich wollte eben drei Mahlzeiten (Frühstück-Mittagessen-Nachtmittagsbrei) selbst einführen, damit er bei der Tagesmutter essen kann und keine Milch mehr will. Ich weiß eben nicht, ob sie die Ruhe hat für eine Mahlzeiteneinführung. Da er aber noch nicht wirklich essen will, fühle ich mich langsam ziemlich unter Druck.
Wie kann das bei der TaMu funktionieren? Soll ich Milch abpumpen und mitgeben? Zeiten und Ort zum pumpen könnte ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zumindest bis zum Sommer gut organisieren. Danach würde er bestimmt tagsüber essen. Oder wird er warten, bis ich wiederkomme und dann stillen. Im Moment kann er das noch nicht. Wenn er bei meinem Mann Hunger bekommt und ich weg bin, schreit er sich die Lunge aus dem Leib. Ach, irgendwie bekomme ich immer mehr Angst vor der ganzen Situation...
.
Im Moment stillt er im Schnitt alle zwei bis drei Stunden und nachts mindestens drei Mal. Ich möchte auf keinen Fall, dass er sich selbst abstillt, weil wir den Verdacht auf eine Milcheiweiß-Unverträglichkeit haben. Leider bekommt er auch einen Schnuller, da er schon seit seiner Geburt sehr aggressiv wurde, wenn er nur noch nuckeln wollte und aus der Brust immer noch Milch kam. Meine Hebamme hat dann den Schnuller empfohlen, damit er entspannter wird. Seitdem schnullert er sehr viel. Im Moment (nach Lesen hier im Forum) versuche ich den Schnuller konsequent im Schlafzimmer zu lassen und ihn noch mehr anzulegen. Einschlafstillen funktioniert leider nicht und hat auch noch nie funktioniert. Wir stillen im Dunkeln und dann schläft er mit Schnuller neben mir ein und ich stehe dann nochmal auf. Kann man jetzt noch Einschlafstillen angewöhnen? Oder erst recht nicht, weil er bei der TaMu ja auch nur einen Schnuller haben kann. Fläschchen will ich nicht geben, weder für Milch noch für Wasser!
Daher meine Fragen an euch. Wie kann das Ganze funktioneren? Welche Ideen, Tipps und Tricks habt ihr? Ich brauche irgendwie mal etwas Zuversicht...
Danke!
auch ich muss ab Mai wieder arbeiten gehen, da ich meine Ausbildung (Lehramts-Referendariat) beenden will und leider auch aus vielerlei Gründen möglichst schnell muss
Derzeit wird er noch vollgestillt. Wir haben schon ein paar Mal versucht Brei zu füttern (Pastinake und Kürbis), aber ich glaube er ist einfach noch nicht so weit. Er ist drei oder vier Löffel und danach schluckt er nicht mehr richtig, würgt, weint und schiebt das Essen wieder raus (passiert am Anfang noch nicht). Ich wollte eben drei Mahlzeiten (Frühstück-Mittagessen-Nachtmittagsbrei) selbst einführen, damit er bei der Tagesmutter essen kann und keine Milch mehr will. Ich weiß eben nicht, ob sie die Ruhe hat für eine Mahlzeiteneinführung. Da er aber noch nicht wirklich essen will, fühle ich mich langsam ziemlich unter Druck.
Wie kann das bei der TaMu funktionieren? Soll ich Milch abpumpen und mitgeben? Zeiten und Ort zum pumpen könnte ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zumindest bis zum Sommer gut organisieren. Danach würde er bestimmt tagsüber essen. Oder wird er warten, bis ich wiederkomme und dann stillen. Im Moment kann er das noch nicht. Wenn er bei meinem Mann Hunger bekommt und ich weg bin, schreit er sich die Lunge aus dem Leib. Ach, irgendwie bekomme ich immer mehr Angst vor der ganzen Situation...
Im Moment stillt er im Schnitt alle zwei bis drei Stunden und nachts mindestens drei Mal. Ich möchte auf keinen Fall, dass er sich selbst abstillt, weil wir den Verdacht auf eine Milcheiweiß-Unverträglichkeit haben. Leider bekommt er auch einen Schnuller, da er schon seit seiner Geburt sehr aggressiv wurde, wenn er nur noch nuckeln wollte und aus der Brust immer noch Milch kam. Meine Hebamme hat dann den Schnuller empfohlen, damit er entspannter wird. Seitdem schnullert er sehr viel. Im Moment (nach Lesen hier im Forum) versuche ich den Schnuller konsequent im Schlafzimmer zu lassen und ihn noch mehr anzulegen. Einschlafstillen funktioniert leider nicht und hat auch noch nie funktioniert. Wir stillen im Dunkeln und dann schläft er mit Schnuller neben mir ein und ich stehe dann nochmal auf. Kann man jetzt noch Einschlafstillen angewöhnen? Oder erst recht nicht, weil er bei der TaMu ja auch nur einen Schnuller haben kann. Fläschchen will ich nicht geben, weder für Milch noch für Wasser!
Daher meine Fragen an euch. Wie kann das Ganze funktioneren? Welche Ideen, Tipps und Tricks habt ihr? Ich brauche irgendwie mal etwas Zuversicht...
Danke!