Startschwierigkeiten.... Brauche Hilfe, Rat und Tipps
Verfasst: 03.02.2013, 09:55
Hallöle
ich hatte große Startschwierigkeiten beim Stillen. Leider ist es noch nicht optimal und hoffe hier wertvolle Tipps zu bekommen.
Wichtige Fakten:
Mein Sohn wurde am 18.01.2013 per Kaiserschnitt geholt ( 2 Tage vor ET). Bei der Geburt wog er stolze 5055g und war 55cm lang.
Ich hatte in der Schwangerschaft Bluthochdruck und Diabetes ( wurde erst 35 ssw erkannt).
Gewichtsverlauf:
18.01. 5055g Geburt
20.01. 4720g U2 Krankenhaus
24.01. 4530g Hebamme
25.01. 4660g Hebamme
28.01. 4870g Hebamme
31.01. 4920g Hebamme
Leider hatte ich mich vor der Geburt meines Kindes ( mein erstes Kind) nicht großartig mit dem Thema Stillen auseinandergesetzt. Für mich war klar, ich möchte definitiv stillen und ging davon aus, dass das ein Selbstläufer bzw. dachte, es gibt am Anfang etwas Hilfe im Krankenhaus. Leider war dem nicht so. Ich batt im Krankenhaus im Hilfe und mir wurde als 1. gesagt, dass sie keine Zeit haben. 2. Wenn er nicht oder zu wenig trinkt, soll ich einfach was zufüttern. Das wollte ich unter keinen Umständen. Bei den vorangegangenen Aussagen, wurde mir natürlich auch nicht gesagt, dass man am Anfang das Kind so häufig wie möglich anlegen sollte. Ich war häufig hinter dem Personal hinterher. Die einzige Aussage, die ich noch von 2 Schwestern bekam war, wie oft ich das Kind zum Stillen Wecken soll. Allerdings deckten sich die Aussagen nicht ( die eine meinte alle 3 Std und die andere meinte, ich soll das Kind ruhig mal schlafen lassen, es meldet sich schon, wenn es hunger hat - mein Kind leider nicht. Das schlief gerne 5-7 Std).
An der rechten Brust hatte es nie andock probleme- er wollte halt nur selten was und saugte am Anfang nicht immer sehr kräftig. Die linke Brust wurde von Anfang an, fast immer angeschrien. Das besserte sich nach 3-4 Tagen ( wie sich mit Hilfe meiner Hebamme rausstellte,muss er sich wohl unter der Geburt verrenkt haben, denn im Krankenhaus schlief er immer nur mit dem Kopf zur anderen Seite und auch auf dem Wickeltisch zeigte er diese Einseitigkeit).
Nachdem er am 24.1. die 10% erreicht hatte, hieß es abpumpen und fehlende Milch durch Fertigkost (beba) zu ersetzen. So bekam er alle 2 Std insgesamt 70-90 ml Muttermilch + Beba. Die ersten beiden Male hab ich komplett abgepumpt. Da bekam ich aus beiden Brüsten insgesamt einmal 40ml und einmal 30 ml raus. Ab da, habe ich ihn immer erst angelegt, ihn trinken lassen, danach Bepa gegeben und den rest aus der Brust gepumpt. Das abgepumpte haben wir beim nächsten Mal verfüttert.
Schnell holte er alles aus den Brüsten, so dass ich ab dem Tag darauf nicht mehr abpumte, weil eh nichts mehr kam. Wir machten ihm zusätzlich immer ein 60ml Fläschchen Beba, wovon er so viel trank, wie er wollte ( Es wurde immer weniger). Als er am 28.01. so gut zugenommen hatte, sollten wir ihn nicht mehr alle 2 Std wecken, sondern nach 4 Std und ihm nur noch Fertignahrung anbieten, wenn er nach paar Minuten starken Hunger zeigt. Er kam zu dem Zeitpunkt schon selbstständig tagsüber ca alle 2 Std. und nachts auch von alleine alle 3-4 std.
Zu dem Zeitpunkt brauchte er ungefähr zu jeder 2. Mahlzeit ( Nachts auch mal häufiger) ein Bepa-Fläschchen. Davon trank er meist zwischen 20-40 ml. Die nächsten 1-2 Tage verringerten sich die ml ein wenig. Am 30.1. verlangte er auf einmal 50ml. und nachts auch nochmal 60ml. Ansonsten hatte es sich bis dahin auf jede 2. Mahlzeit auf 10-20ml Beba reduziert.
Am 31.1. kam er tagsüber stündlich d.h. 40min an der Brust ( erst zieht er ganz krätig nach einer gewissen Zeit, wird eher genuckelt) 20min Pause. Gleiches Spiel von Vorne. Am Ende des Tages hatte ich "Rabenmutter gedanken" - " wie soll ich das bloss aushalten bzw. dass schaffe ich keine 6 Monate" am Liebsten wollte ich SOFORT abstillen ( das kommt für mich eigentlich überhaupt nicht in Frage. Ich hoffe sehr, dass wir bald nur mit der Muttermilch auskommen!!!)
Ab 1.2. kam er dann tagsüber wieder alle 1,5-2,5 Std. Beba weiterhin 10-max 30 ml alle 6-8 Std (d.h. auch mal 2 Mahlzeiten hintereinander ohne Beba). Wenn er satt ohne Beba zusein scheint, kommen leider gleich so gedanken wie, ob er wirklich genug hatte....
Vom 1.2. abends - 2.2. Nachmittags brauchte er kein Beba. Allerdings habe ich am 2.2. morgens nach dem Stillen meine Brüste abgepumpt, da sie immernoch so voll waren ( raus kamen 55 ml, die wir im weiteren tagesverlauf auch verfüttert haben). Das war das erste Mal, dass ich prall gefüllte Brüste hatte und mir die Milch aus der Brust lief, während er aus der anderen trank. Tagsüber waren sie nicht so prall gefüllt. Ab Nachmittags hat er alle 3-4 Std auch beba 10-20 ml verlangt. Wobei ich gleichzeitig wieder angefangen hatte den Rest rauszupumpen und es immer 10-20 ml nach dme stillen noch drin war. Ist er zu faul, die noch rauszuholen, bevor er nach der Fertignahrung brüllt? gestern Abend um 21.30 Uhr das letzte Mal Beba ca 15 ml. Heute Nacht wieder prall gefüllte Brüste und wenn der Zwerg sich meldete, liefen sie schon aus.
Derzeitiges Saugverhalten: Er bekommt hintereinander beide Brüste. An beiden Brüsten ist er am Anfang sehr gierig, als ob er noch nie was zu trinken bekommen hätte. er saugt die ersten 3-5 min sehr stark und schluckt laut und danach wird er langsamer und ich hab das Gefühl es geht irgendwann ins Nuckeln über. Für beide Brüste brauchen wir im Schnitt 20-30 min.
Mein Anliegen ist nun Folgendes:
Ich möchte weg von der Fertignahrung. Wie mache ich das in unserem Fall am sinnvollsten? Woran liegt es, dass es so lange dauert, bis ich genug Milch habe? Ich hab dadurch manchmal echte Zweifel an mir selbst. Was kann ich tun, damit sich noch mehr Milch bildet? Wie bekomme ich das in den Griff, dass ich mich immer Frage, wenn er mal kein Beba verlangt, ob erwirklich satt geworden ist oder ist er womöglich faul?! Wenn er nachts an der Brust einschläft, soll ich ihn dann wieder wecken, damit er noch von der 2. trinkt?
Ich bin über jeden Rat und aufmunternde Worte sehr dankbar!
Vielen Dank im Vorraus!
ich hatte große Startschwierigkeiten beim Stillen. Leider ist es noch nicht optimal und hoffe hier wertvolle Tipps zu bekommen.
Wichtige Fakten:
Mein Sohn wurde am 18.01.2013 per Kaiserschnitt geholt ( 2 Tage vor ET). Bei der Geburt wog er stolze 5055g und war 55cm lang.
Ich hatte in der Schwangerschaft Bluthochdruck und Diabetes ( wurde erst 35 ssw erkannt).
Gewichtsverlauf:
18.01. 5055g Geburt
20.01. 4720g U2 Krankenhaus
24.01. 4530g Hebamme
25.01. 4660g Hebamme
28.01. 4870g Hebamme
31.01. 4920g Hebamme
Leider hatte ich mich vor der Geburt meines Kindes ( mein erstes Kind) nicht großartig mit dem Thema Stillen auseinandergesetzt. Für mich war klar, ich möchte definitiv stillen und ging davon aus, dass das ein Selbstläufer bzw. dachte, es gibt am Anfang etwas Hilfe im Krankenhaus. Leider war dem nicht so. Ich batt im Krankenhaus im Hilfe und mir wurde als 1. gesagt, dass sie keine Zeit haben. 2. Wenn er nicht oder zu wenig trinkt, soll ich einfach was zufüttern. Das wollte ich unter keinen Umständen. Bei den vorangegangenen Aussagen, wurde mir natürlich auch nicht gesagt, dass man am Anfang das Kind so häufig wie möglich anlegen sollte. Ich war häufig hinter dem Personal hinterher. Die einzige Aussage, die ich noch von 2 Schwestern bekam war, wie oft ich das Kind zum Stillen Wecken soll. Allerdings deckten sich die Aussagen nicht ( die eine meinte alle 3 Std und die andere meinte, ich soll das Kind ruhig mal schlafen lassen, es meldet sich schon, wenn es hunger hat - mein Kind leider nicht. Das schlief gerne 5-7 Std).
An der rechten Brust hatte es nie andock probleme- er wollte halt nur selten was und saugte am Anfang nicht immer sehr kräftig. Die linke Brust wurde von Anfang an, fast immer angeschrien. Das besserte sich nach 3-4 Tagen ( wie sich mit Hilfe meiner Hebamme rausstellte,muss er sich wohl unter der Geburt verrenkt haben, denn im Krankenhaus schlief er immer nur mit dem Kopf zur anderen Seite und auch auf dem Wickeltisch zeigte er diese Einseitigkeit).
Nachdem er am 24.1. die 10% erreicht hatte, hieß es abpumpen und fehlende Milch durch Fertigkost (beba) zu ersetzen. So bekam er alle 2 Std insgesamt 70-90 ml Muttermilch + Beba. Die ersten beiden Male hab ich komplett abgepumpt. Da bekam ich aus beiden Brüsten insgesamt einmal 40ml und einmal 30 ml raus. Ab da, habe ich ihn immer erst angelegt, ihn trinken lassen, danach Bepa gegeben und den rest aus der Brust gepumpt. Das abgepumpte haben wir beim nächsten Mal verfüttert.
Schnell holte er alles aus den Brüsten, so dass ich ab dem Tag darauf nicht mehr abpumte, weil eh nichts mehr kam. Wir machten ihm zusätzlich immer ein 60ml Fläschchen Beba, wovon er so viel trank, wie er wollte ( Es wurde immer weniger). Als er am 28.01. so gut zugenommen hatte, sollten wir ihn nicht mehr alle 2 Std wecken, sondern nach 4 Std und ihm nur noch Fertignahrung anbieten, wenn er nach paar Minuten starken Hunger zeigt. Er kam zu dem Zeitpunkt schon selbstständig tagsüber ca alle 2 Std. und nachts auch von alleine alle 3-4 std.
Zu dem Zeitpunkt brauchte er ungefähr zu jeder 2. Mahlzeit ( Nachts auch mal häufiger) ein Bepa-Fläschchen. Davon trank er meist zwischen 20-40 ml. Die nächsten 1-2 Tage verringerten sich die ml ein wenig. Am 30.1. verlangte er auf einmal 50ml. und nachts auch nochmal 60ml. Ansonsten hatte es sich bis dahin auf jede 2. Mahlzeit auf 10-20ml Beba reduziert.
Am 31.1. kam er tagsüber stündlich d.h. 40min an der Brust ( erst zieht er ganz krätig nach einer gewissen Zeit, wird eher genuckelt) 20min Pause. Gleiches Spiel von Vorne. Am Ende des Tages hatte ich "Rabenmutter gedanken" - " wie soll ich das bloss aushalten bzw. dass schaffe ich keine 6 Monate" am Liebsten wollte ich SOFORT abstillen ( das kommt für mich eigentlich überhaupt nicht in Frage. Ich hoffe sehr, dass wir bald nur mit der Muttermilch auskommen!!!)
Ab 1.2. kam er dann tagsüber wieder alle 1,5-2,5 Std. Beba weiterhin 10-max 30 ml alle 6-8 Std (d.h. auch mal 2 Mahlzeiten hintereinander ohne Beba). Wenn er satt ohne Beba zusein scheint, kommen leider gleich so gedanken wie, ob er wirklich genug hatte....
Vom 1.2. abends - 2.2. Nachmittags brauchte er kein Beba. Allerdings habe ich am 2.2. morgens nach dem Stillen meine Brüste abgepumpt, da sie immernoch so voll waren ( raus kamen 55 ml, die wir im weiteren tagesverlauf auch verfüttert haben). Das war das erste Mal, dass ich prall gefüllte Brüste hatte und mir die Milch aus der Brust lief, während er aus der anderen trank. Tagsüber waren sie nicht so prall gefüllt. Ab Nachmittags hat er alle 3-4 Std auch beba 10-20 ml verlangt. Wobei ich gleichzeitig wieder angefangen hatte den Rest rauszupumpen und es immer 10-20 ml nach dme stillen noch drin war. Ist er zu faul, die noch rauszuholen, bevor er nach der Fertignahrung brüllt? gestern Abend um 21.30 Uhr das letzte Mal Beba ca 15 ml. Heute Nacht wieder prall gefüllte Brüste und wenn der Zwerg sich meldete, liefen sie schon aus.
Derzeitiges Saugverhalten: Er bekommt hintereinander beide Brüste. An beiden Brüsten ist er am Anfang sehr gierig, als ob er noch nie was zu trinken bekommen hätte. er saugt die ersten 3-5 min sehr stark und schluckt laut und danach wird er langsamer und ich hab das Gefühl es geht irgendwann ins Nuckeln über. Für beide Brüste brauchen wir im Schnitt 20-30 min.
Mein Anliegen ist nun Folgendes:
Ich möchte weg von der Fertignahrung. Wie mache ich das in unserem Fall am sinnvollsten? Woran liegt es, dass es so lange dauert, bis ich genug Milch habe? Ich hab dadurch manchmal echte Zweifel an mir selbst. Was kann ich tun, damit sich noch mehr Milch bildet? Wie bekomme ich das in den Griff, dass ich mich immer Frage, wenn er mal kein Beba verlangt, ob erwirklich satt geworden ist oder ist er womöglich faul?! Wenn er nachts an der Brust einschläft, soll ich ihn dann wieder wecken, damit er noch von der 2. trinkt?
Ich bin über jeden Rat und aufmunternde Worte sehr dankbar!
Vielen Dank im Vorraus!