Womögllich Langzeitstillen, aber schäme mich
Verfasst: 31.01.2013, 12:24
Hi!
Muss jetzt einfach auch mal einen Thread aufmachen, weil ich mir im Bekanntenkreis so allein vorkomme und im Moment nicht weiß, wie ich das mit der Beikosteinführung und dem Stillen handhaben soll.
Mein konkretes Problem ist: Einerseits möchte ich gern nach den Bedürfnissen meines Babys gehen und ihm nichts aufzwingen (Beikost) oder vorenthalten (Stillen). Deshalb finde ich das Konzept BLW so gut und möchte das auch so praktizieren. Im Moment haben wir zwar seit ca. 3 Wochen mit Brei angefangen, weil der Kleine noch nicht sitzen kann, aber ich habe es nicht darauf angelegt, eine Stillmahlzeit zu ersetzen, weil ich tatsächlich der Meinung bin, wenn ich meinem Kind etwas aufzwinge in dieser Richtung, programmiere ich möglicherweise eine Essstörung vor oder zumindest lernt der Kleine nicht, wann er satt ist. Er mümmelt auch immer so ein bisschen herum am Brei, aber von Ersetzen seh ich da jetzt noch nichts.
Andererseits hatte ich nie vor, eine Langzeitstillmutti zu werden. Dementsprechend bin ich auf dem Gebiet, was das dicke Fell angeht, sehr schwach auf der Brust und ich mache mir schon die ganze Zeit Gedanken, wie das wohl so wird, wenn wir mal wieder in irgend einem Babykurs sind, und die anderen Mütter, die längst schon abgestillt haben, kriegen mit, dass wir noch stillen.
Wie gesagt, im Moment komme ich mir ziemlich allein vor in meinem Umfeld, denn wo ich auch hinschaue, keiner hat überhaupt schonmal jemals von BLW gehört und alle Muttis (hier hat sich so eine Clique seit den Geburtsvorbereitungskursen ergeben, man sieht sich regelmäßig bei Kursen oder zu Treffen) machen so das Schema F mit Stillmahlzeiten durch Breichen ersetzen. Alle freuen sich aufs Abstillen, wenn sie mal wieder eine Nacht durchschlafen können und endlich mal wieder was trinken. Nur ich bin mal wieder der Exot (geht mir oft so), und wenn ich irgendwie das Konzept von BLW erwähne, ernte ich nur verständnislose Blicke.
Nun wird mir aber immer klarer, dass ein Abstillen bis zum Ende des 1. Lebensjahres vermutlich vielleicht nicht drin sein wird, wenn wir BLW machen. Ich weiß aber noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist eh schon so, dass ich äußerst ungern in der Öffentlichkeit stille und es mir immer peinlich ist, meine Brust auszupacken, wenn der Kleine Hunger hat (ich habe eine recht große Brust und leider auch kein super Verhältnis zu ihr, finde sie also leider nicht richtig schön). Wenn der Kleine mal angedockt ist, gehts dann wieder, da sieht ja keiner großartig was, und meist ist es ja auch in einem Umfeld, in dem die anderen auch noch stillen (Pekip-Kurs und so weiter). Dementsprechend häufig gesehen und unauffällig. Nur wird es halt irgendwann kippen und es wird auffällig werden, weil ich dann möglicherweise die Einzige sein werde, die noch stillt.
Ich weiß eigentlich auch gar nicht, ob ich konkret eine Frage habe. Ich meine, ich werd so oder so da durch müssen, egal wie, weil ich keine Mahlzeiten ersetzen werde, solange der Kleine nicht anzeigt, dass er das so möchte. Vielleicht werd ich auch in einem Jahr drüber lachen und sagen "was ich mir damals mal wieder nen Kopf gemacht hab wegen nichts und wieder nichts". Vielleicht würde es mir schon helfen, wenn ich wüsste, dass es anderen hier auch schon genauso ergangen ist? Oder vielleicht hat jemand eine clevere Strategie für mich, wie ich mit dem ganzen besser umgehen kann?
Muss jetzt einfach auch mal einen Thread aufmachen, weil ich mir im Bekanntenkreis so allein vorkomme und im Moment nicht weiß, wie ich das mit der Beikosteinführung und dem Stillen handhaben soll.
Mein konkretes Problem ist: Einerseits möchte ich gern nach den Bedürfnissen meines Babys gehen und ihm nichts aufzwingen (Beikost) oder vorenthalten (Stillen). Deshalb finde ich das Konzept BLW so gut und möchte das auch so praktizieren. Im Moment haben wir zwar seit ca. 3 Wochen mit Brei angefangen, weil der Kleine noch nicht sitzen kann, aber ich habe es nicht darauf angelegt, eine Stillmahlzeit zu ersetzen, weil ich tatsächlich der Meinung bin, wenn ich meinem Kind etwas aufzwinge in dieser Richtung, programmiere ich möglicherweise eine Essstörung vor oder zumindest lernt der Kleine nicht, wann er satt ist. Er mümmelt auch immer so ein bisschen herum am Brei, aber von Ersetzen seh ich da jetzt noch nichts.
Andererseits hatte ich nie vor, eine Langzeitstillmutti zu werden. Dementsprechend bin ich auf dem Gebiet, was das dicke Fell angeht, sehr schwach auf der Brust und ich mache mir schon die ganze Zeit Gedanken, wie das wohl so wird, wenn wir mal wieder in irgend einem Babykurs sind, und die anderen Mütter, die längst schon abgestillt haben, kriegen mit, dass wir noch stillen.
Wie gesagt, im Moment komme ich mir ziemlich allein vor in meinem Umfeld, denn wo ich auch hinschaue, keiner hat überhaupt schonmal jemals von BLW gehört und alle Muttis (hier hat sich so eine Clique seit den Geburtsvorbereitungskursen ergeben, man sieht sich regelmäßig bei Kursen oder zu Treffen) machen so das Schema F mit Stillmahlzeiten durch Breichen ersetzen. Alle freuen sich aufs Abstillen, wenn sie mal wieder eine Nacht durchschlafen können und endlich mal wieder was trinken. Nur ich bin mal wieder der Exot (geht mir oft so), und wenn ich irgendwie das Konzept von BLW erwähne, ernte ich nur verständnislose Blicke.
Nun wird mir aber immer klarer, dass ein Abstillen bis zum Ende des 1. Lebensjahres vermutlich vielleicht nicht drin sein wird, wenn wir BLW machen. Ich weiß aber noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist eh schon so, dass ich äußerst ungern in der Öffentlichkeit stille und es mir immer peinlich ist, meine Brust auszupacken, wenn der Kleine Hunger hat (ich habe eine recht große Brust und leider auch kein super Verhältnis zu ihr, finde sie also leider nicht richtig schön). Wenn der Kleine mal angedockt ist, gehts dann wieder, da sieht ja keiner großartig was, und meist ist es ja auch in einem Umfeld, in dem die anderen auch noch stillen (Pekip-Kurs und so weiter). Dementsprechend häufig gesehen und unauffällig. Nur wird es halt irgendwann kippen und es wird auffällig werden, weil ich dann möglicherweise die Einzige sein werde, die noch stillt.
Ich weiß eigentlich auch gar nicht, ob ich konkret eine Frage habe. Ich meine, ich werd so oder so da durch müssen, egal wie, weil ich keine Mahlzeiten ersetzen werde, solange der Kleine nicht anzeigt, dass er das so möchte. Vielleicht werd ich auch in einem Jahr drüber lachen und sagen "was ich mir damals mal wieder nen Kopf gemacht hab wegen nichts und wieder nichts". Vielleicht würde es mir schon helfen, wenn ich wüsste, dass es anderen hier auch schon genauso ergangen ist? Oder vielleicht hat jemand eine clevere Strategie für mich, wie ich mit dem ganzen besser umgehen kann?