Hilfe für meine Schwester....
Verfasst: 20.01.2013, 17:05
Hallo Ihr Lieben,
ich schreibe normalerweise nicht hier, weil unsere Stillzeit schon etwas zurück liegt. Ich wollte mal für meine Schwester fragen, die jetzt gerade andere Probleme hat, als sich Rat zu holen.
Also, ich hole mal aus. Meine Schwester hat Ihren Kleinen am 01.12. Anfang der 33. SSW per KS entbunden. Er musste dann zu einer OP in die nahegelegene Uni-Klinik verlegt werden. Der Grund für die OP war, dass zwischen der Speiseröhre und dem Magen keine Verbindung bestand, sprich er hatte dort eine Fehlbildung. Dieses Problem wurde in der Uni-Klinik kurz nach der Geburt behoben.
Nach der OP war er erst auf der Intensivstation, durfte aber nach 2 Wochen auf die normale Station. Auf der Intensivstation wurde er erst sondiert und nach 2 Wochen mit Verlegung dann auf die Flasche umgestellt. Anlegen wurde auch immer wieder versucht, aber wohl mit mäßigem Erfolg. Es wurde dann immer mit Flasche zugefüttert und dann noch relativ lange sondiert. Erst Anfang Januar wurde die Sonde nach Rücksprache mit dem OA dann gezogen. Dann wurde er wegen einer Fehlstellung auf einen Sauger, der wohl der Brust relativ nahe kommt, umgestellt. Anlegen wurde wohl weiter probiert und sie war auch sehr oft und lange im KH bei ihm. Ganz stillen ging wohl nicht, er ist/war relativ schnell erschöpft und schlief an der Brust eher ein als zu trinken.
Jetzt ist er seit Donnerstag zu Hause und - trotz Anraten nur zu Stillen - füttert meine Schwester weiterhin mit abgepumpter Milch zu. Sie sagte mir heute, dass er sonst einfach nicht genügend Milch abbekommt, weil er eher einschläft als zu trinken. Er schafft mitunter 20 ml, aber das reicht ja nicht für ihn. Sie sagt, er ist nach dem Stillen so erschöpft, hat aber trotzdem nicht genug Milch abbekommen und kommt dann auch nicht runter... Ich würde mich mit dem Kind einfach ins Bett verziehen und nur Stillen, aber das will sie wohl nicht. Zudem hat er auch noch Bauchschmerzen und ich nehme an, dass es nicht nur von der Gewöhnung an die Milch kommt, sondern eher von zuviel Luft mangels Technik. Sie legt ihn jetzt momentan immer an und gibt ihm danach abgepumpte Milch. Das Problem, dass sie auch hat ist, dass die abgepumpte Milch langsam zur Neige geht und sie fast nicht mehr zum pumpen kommt.
Was soll sie jetzt weiter machen? Ich hab ihr schon häufiger nahe gelegt, sich an eine Stillberaterin zu wenden, aber sie will wohl nicht. Habt Ihr Tipps oder Anregungen? Danke für Eure Hilfe!
ich schreibe normalerweise nicht hier, weil unsere Stillzeit schon etwas zurück liegt. Ich wollte mal für meine Schwester fragen, die jetzt gerade andere Probleme hat, als sich Rat zu holen.
Also, ich hole mal aus. Meine Schwester hat Ihren Kleinen am 01.12. Anfang der 33. SSW per KS entbunden. Er musste dann zu einer OP in die nahegelegene Uni-Klinik verlegt werden. Der Grund für die OP war, dass zwischen der Speiseröhre und dem Magen keine Verbindung bestand, sprich er hatte dort eine Fehlbildung. Dieses Problem wurde in der Uni-Klinik kurz nach der Geburt behoben.
Nach der OP war er erst auf der Intensivstation, durfte aber nach 2 Wochen auf die normale Station. Auf der Intensivstation wurde er erst sondiert und nach 2 Wochen mit Verlegung dann auf die Flasche umgestellt. Anlegen wurde auch immer wieder versucht, aber wohl mit mäßigem Erfolg. Es wurde dann immer mit Flasche zugefüttert und dann noch relativ lange sondiert. Erst Anfang Januar wurde die Sonde nach Rücksprache mit dem OA dann gezogen. Dann wurde er wegen einer Fehlstellung auf einen Sauger, der wohl der Brust relativ nahe kommt, umgestellt. Anlegen wurde wohl weiter probiert und sie war auch sehr oft und lange im KH bei ihm. Ganz stillen ging wohl nicht, er ist/war relativ schnell erschöpft und schlief an der Brust eher ein als zu trinken.
Jetzt ist er seit Donnerstag zu Hause und - trotz Anraten nur zu Stillen - füttert meine Schwester weiterhin mit abgepumpter Milch zu. Sie sagte mir heute, dass er sonst einfach nicht genügend Milch abbekommt, weil er eher einschläft als zu trinken. Er schafft mitunter 20 ml, aber das reicht ja nicht für ihn. Sie sagt, er ist nach dem Stillen so erschöpft, hat aber trotzdem nicht genug Milch abbekommen und kommt dann auch nicht runter... Ich würde mich mit dem Kind einfach ins Bett verziehen und nur Stillen, aber das will sie wohl nicht. Zudem hat er auch noch Bauchschmerzen und ich nehme an, dass es nicht nur von der Gewöhnung an die Milch kommt, sondern eher von zuviel Luft mangels Technik. Sie legt ihn jetzt momentan immer an und gibt ihm danach abgepumpte Milch. Das Problem, dass sie auch hat ist, dass die abgepumpte Milch langsam zur Neige geht und sie fast nicht mehr zum pumpen kommt.
Was soll sie jetzt weiter machen? Ich hab ihr schon häufiger nahe gelegt, sich an eine Stillberaterin zu wenden, aber sie will wohl nicht. Habt Ihr Tipps oder Anregungen? Danke für Eure Hilfe!