Streß mit Stillen und Essen - Ich mag nicht mehr
Verfasst: 04.01.2013, 20:27
Sorry, mir fiel keine bessere Überschrift ein. Ob ich nun im Stillforum richtig bin weiß ich auch nicht. Da ich aber u.a. übers Abstillen nachdenke, schreibe ich einfach erstmal hier.
Ich bin gerade einfach nur noch genervt vom Thema Stillen und Essen bei meiner Kleinen. Ich weiß nicht mehr weiter und wir zwei bekommen uns nur in die Wolle deswegen. Ich versuche mal zu erklären, wo unsere Probleme derzeit liegen.
Bis vor einigen Monaten klappte das Stillen problemlos. Meine Kleine ist fast von Anfang an eine Schnelltrinkerin gewesen, was aber bei meiner Milchmenge auch kein Problem war. Auch mein Großer stillt auch abends noch. Mit zunehmendem Alter (vielleicht etwa mit 10 Monaten) wurde es bei meiner Kleinen schwieriger mit dem Stillen, war aber noch für mich aber anfangs noch ok. Sie läßt sich super leicht ablenken. Oft hat sie dann tagsüber immer nur sehr kurz getrunken. Wenn Unruhe im Raum war (mit großem Bruder kaum vermeidbar), hat sie oft nur zwei oder drei Schluck "gespeicherte" Milch getrunken und wenn die alle war gleich wieder aufgehört, weil alles andere spannender war. Eine Zeit lang hat sie auch gestillt, bis sie den MSR ausgelöst hat und dann abgedockt. Das fand ich dann bei meiner Milchmenge mehr als lästig. Aber dieses Verhalten hat sie nur eine kurze Zeit an den Tag gelegt. Ich bin schon leidlich genervt von diesem Stillverhalten und versuche daher immer öfter sie mit Essen oder Trinken abzulenken. Denn ich habe das Gefühl, dass es meist wirklich Hunger ist. Denn wenn sie wirklich in fremder Umgebung ein Mamabedürfnis hat, trinkt sie auch wesentlich konzentrierter. In einen ruhigen Raum zurückziehen klappt auch nicht wirklich, weil sie dann weiß, dass es woanders spannender ist und auch nicht wesentlich besser stillt.
Nun hat sich die Situation in den letzten Wochen (seit Anfang Dezember, seit sie läuft) deutlich verschärft. Das Stillen ist immer noch genau so schwierig. Hinzu kommt nun, dass meine schon immer Wenigesserin noch weniger ißt. Wenn ich Glück habe, ißt sie zwei kleine Mahlzeiten am Tag. Ansonsten nimmt sie mal einen Mini-Salzbrezel oder eine Mini-Dinkelstange zwischendurch zu sich. Mit Glück auch mal drei Löffel Avocado o.ä. Aber nach drei Hapsen ist eigentlich mit allem immer Schluß (außer beim Frühstück, da meist nicht). Es ist dabei ziemlich egal, was ich ihr vorsetze. Vor Weihnachten war das noch etwas mehr. Seit Weihnachten nimmt es immer mehr ab. Am ehesten bekomme ich noch ein wenig Obst in sie rein, was ja leider nicht so viele Kalorien hat. Avocado war bis Weihnachten der Renner, jetzt leider so gar nicht mehr. Und die fehlenden Kalorien holt sie dann nachts nach. Und wenn sie tagsüber dann doch mal ausgiebig stillen möchte, habe ich irgendwie oft scheinbar nicht genug Milch. Ach so, und sie zappelt unglaublich beim Essen rum. Sie kann überhaupt nicht still sitzen, dreht sich ständig um, möchte immer zwischendurch das Lätzchen abnehmen und dann doch wieder essen... Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll, weil sie halt ein typisches Fingerfood-Kind mit entsprechenden Matschhänden ist. Ich komme vor lauter zwischendurch Finger abwischen kaum noch selber zum Essen. Sitzenbleiben würde sie wohl nur, wenn ich sie anbinden und das darauf folgende Gekreische überhören würde. Das widerstrebt mir aber total.
Die nächste Stufe haben wir jetzt seit Anfang dieser Woche. Die Maus hat entdeckt, dass es nach dem Ausgiebigen Stillen im Schlafzimmer ins Bett geht. Somit weigert sie sich oftmals im Schlafzimmer zu stillen oder trinkt nur wenige Schlucke. Auch in anderen Situationen, wo ich versuche sie zu stillen, damit sie hinterher schlafen kann, riecht sie den Braten und weigert sich mit Händen und Füßen. Auch wenn sie eigentlich hungrig und hundemüde ist und mir vorher Schlafen gebärdet hat. Dann versuche ich sie ohne das Stillen in den Schlaf zu tragen, sie liegt dabei die ganze Zeit ruhig an meiner Schulter und schläft mit offenen Augen fast ein. Nach zehn Minuten oder mehr möchte sie dann doch stillen und stillt dann auch ausnahmsweise "ewig". Und dann fange ich hinterher wieder mit in den Schlaf tragen an. Damit zieht sich irgendwie das Einschlafen sehr lange hin bis ich völlig genervt bin. Dadurch, dass sie dann an meiner Schlter vor sich hin gedämmert hat, schläft sie auch nur noch eine Schlafphase im Bett und ich komme zu gar nichts mehr.
Das Problem ist, dass meine Maus ohnehin extrem schlank und klein ist. Eigentlich würde ich gerne das Stillen auf feste Zeiten reduzieren, weil mich das ewige Hin- und Her und Gefummle im Ausschnitt (wobei sie langsam begreift, dass sie nicht mehr so tief grabbeln darf) echt nervt. Nur irgendwie habe ich Sorge, dass sie dann erst recht zu wenig Kalorien bekommt. Mein dünnes Kind ist mit Laufbeginn so dürr geworden, dass es schon nicht mehr schön aussieht. Ich habe sie neulich mal nackig über den Flur laufen lassen und mich echt erschrocken, wie sehr die Rippen rausschauen, wenn sie die Arme hoch nimmt. Auch der Krankengymnastin ist aufgefallen, wie dünn sie geworden ist. Durch zweimal MD in den letzten fünf Wochen wurde das natürlich auch nicht besser. Aber was tun? Wie bekomme ich in irgendeiner Form kalorienreiche Nahrung in dieses Kind? Mir wäre ja egal, ob das über Stillen oder Beikost geschieht, wenn es nicht alles so ein Kampf wäre. Aber sie findet gerade alles spannender als Essen. Nur leider ist sie dann knatschig, weil sie Hunger hat. Mir ist schon klar, dass ein Kind eigentlich nicht vor dem Essen verhungert, aber da sie so dünn ist, fällt es mir sehr schwer ruhig zu bleiben.
Ich weiß gar nicht, was ich jetzt hören möchte. Ich mußte es einfach mal loswerden. Sorry für den Roman.
Ich bin gerade einfach nur noch genervt vom Thema Stillen und Essen bei meiner Kleinen. Ich weiß nicht mehr weiter und wir zwei bekommen uns nur in die Wolle deswegen. Ich versuche mal zu erklären, wo unsere Probleme derzeit liegen.
Bis vor einigen Monaten klappte das Stillen problemlos. Meine Kleine ist fast von Anfang an eine Schnelltrinkerin gewesen, was aber bei meiner Milchmenge auch kein Problem war. Auch mein Großer stillt auch abends noch. Mit zunehmendem Alter (vielleicht etwa mit 10 Monaten) wurde es bei meiner Kleinen schwieriger mit dem Stillen, war aber noch für mich aber anfangs noch ok. Sie läßt sich super leicht ablenken. Oft hat sie dann tagsüber immer nur sehr kurz getrunken. Wenn Unruhe im Raum war (mit großem Bruder kaum vermeidbar), hat sie oft nur zwei oder drei Schluck "gespeicherte" Milch getrunken und wenn die alle war gleich wieder aufgehört, weil alles andere spannender war. Eine Zeit lang hat sie auch gestillt, bis sie den MSR ausgelöst hat und dann abgedockt. Das fand ich dann bei meiner Milchmenge mehr als lästig. Aber dieses Verhalten hat sie nur eine kurze Zeit an den Tag gelegt. Ich bin schon leidlich genervt von diesem Stillverhalten und versuche daher immer öfter sie mit Essen oder Trinken abzulenken. Denn ich habe das Gefühl, dass es meist wirklich Hunger ist. Denn wenn sie wirklich in fremder Umgebung ein Mamabedürfnis hat, trinkt sie auch wesentlich konzentrierter. In einen ruhigen Raum zurückziehen klappt auch nicht wirklich, weil sie dann weiß, dass es woanders spannender ist und auch nicht wesentlich besser stillt.
Nun hat sich die Situation in den letzten Wochen (seit Anfang Dezember, seit sie läuft) deutlich verschärft. Das Stillen ist immer noch genau so schwierig. Hinzu kommt nun, dass meine schon immer Wenigesserin noch weniger ißt. Wenn ich Glück habe, ißt sie zwei kleine Mahlzeiten am Tag. Ansonsten nimmt sie mal einen Mini-Salzbrezel oder eine Mini-Dinkelstange zwischendurch zu sich. Mit Glück auch mal drei Löffel Avocado o.ä. Aber nach drei Hapsen ist eigentlich mit allem immer Schluß (außer beim Frühstück, da meist nicht). Es ist dabei ziemlich egal, was ich ihr vorsetze. Vor Weihnachten war das noch etwas mehr. Seit Weihnachten nimmt es immer mehr ab. Am ehesten bekomme ich noch ein wenig Obst in sie rein, was ja leider nicht so viele Kalorien hat. Avocado war bis Weihnachten der Renner, jetzt leider so gar nicht mehr. Und die fehlenden Kalorien holt sie dann nachts nach. Und wenn sie tagsüber dann doch mal ausgiebig stillen möchte, habe ich irgendwie oft scheinbar nicht genug Milch. Ach so, und sie zappelt unglaublich beim Essen rum. Sie kann überhaupt nicht still sitzen, dreht sich ständig um, möchte immer zwischendurch das Lätzchen abnehmen und dann doch wieder essen... Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll, weil sie halt ein typisches Fingerfood-Kind mit entsprechenden Matschhänden ist. Ich komme vor lauter zwischendurch Finger abwischen kaum noch selber zum Essen. Sitzenbleiben würde sie wohl nur, wenn ich sie anbinden und das darauf folgende Gekreische überhören würde. Das widerstrebt mir aber total.
Die nächste Stufe haben wir jetzt seit Anfang dieser Woche. Die Maus hat entdeckt, dass es nach dem Ausgiebigen Stillen im Schlafzimmer ins Bett geht. Somit weigert sie sich oftmals im Schlafzimmer zu stillen oder trinkt nur wenige Schlucke. Auch in anderen Situationen, wo ich versuche sie zu stillen, damit sie hinterher schlafen kann, riecht sie den Braten und weigert sich mit Händen und Füßen. Auch wenn sie eigentlich hungrig und hundemüde ist und mir vorher Schlafen gebärdet hat. Dann versuche ich sie ohne das Stillen in den Schlaf zu tragen, sie liegt dabei die ganze Zeit ruhig an meiner Schulter und schläft mit offenen Augen fast ein. Nach zehn Minuten oder mehr möchte sie dann doch stillen und stillt dann auch ausnahmsweise "ewig". Und dann fange ich hinterher wieder mit in den Schlaf tragen an. Damit zieht sich irgendwie das Einschlafen sehr lange hin bis ich völlig genervt bin. Dadurch, dass sie dann an meiner Schlter vor sich hin gedämmert hat, schläft sie auch nur noch eine Schlafphase im Bett und ich komme zu gar nichts mehr.
Das Problem ist, dass meine Maus ohnehin extrem schlank und klein ist. Eigentlich würde ich gerne das Stillen auf feste Zeiten reduzieren, weil mich das ewige Hin- und Her und Gefummle im Ausschnitt (wobei sie langsam begreift, dass sie nicht mehr so tief grabbeln darf) echt nervt. Nur irgendwie habe ich Sorge, dass sie dann erst recht zu wenig Kalorien bekommt. Mein dünnes Kind ist mit Laufbeginn so dürr geworden, dass es schon nicht mehr schön aussieht. Ich habe sie neulich mal nackig über den Flur laufen lassen und mich echt erschrocken, wie sehr die Rippen rausschauen, wenn sie die Arme hoch nimmt. Auch der Krankengymnastin ist aufgefallen, wie dünn sie geworden ist. Durch zweimal MD in den letzten fünf Wochen wurde das natürlich auch nicht besser. Aber was tun? Wie bekomme ich in irgendeiner Form kalorienreiche Nahrung in dieses Kind? Mir wäre ja egal, ob das über Stillen oder Beikost geschieht, wenn es nicht alles so ein Kampf wäre. Aber sie findet gerade alles spannender als Essen. Nur leider ist sie dann knatschig, weil sie Hunger hat. Mir ist schon klar, dass ein Kind eigentlich nicht vor dem Essen verhungert, aber da sie so dünn ist, fällt es mir sehr schwer ruhig zu bleiben.
Ich weiß gar nicht, was ich jetzt hören möchte. Ich mußte es einfach mal loswerden. Sorry für den Roman.