Seite 1 von 2
Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 18:19
von kiki18
Hallihallo!
Meine Süße ( 7 Wochen) schläft nur mit Körperkontakt beim Stillen ein. Ich darf dann auch nicht wegrücken, sonst wacht sie auf - geschweige denn, wieder aufstehen. Das bedeutet für mich, dass ich immer ins Bett muss, wenn die Kleine ins Bett geht. Normalerweise ist das momentan zwischen 21 und 22 Uhr. Da schlagen die meisten ja schon die Hände über dem Kopf zusammen - so ein kleines Baby, das so spät ins Bett geht, aber ich möchte auch nicht um 7 ins Bett - bei aller Liebe... Momentan hab auch dabei noch kein schlechtes Gewissen, da sie ja eh nicht viel mehr macht als schlafen und stillen. Und ob sie jetzt eine weitere "Schlafphase" im Bett oder bei uns im Wohnzimmer im Tragetuch verbringt, halte ich nun für nicht allzu wichtig.
Schwieriger wirds dann, wenn sie mal längere Wachphasen am Tag hat, Tag und Nacht besser unterscheiden kann. Habe kürzlich erst in "Schlafen statt Schreien" gelesen, dass ab dem Alter von ca. 4 Monaten 18 - 19.30 die beste Bettgehzeit wäre. Hilfe - muss ich dann wirklich um 7 mit ihr ins Bett??
Wie macht ihr das? Oder meint ihr das legt sich irgendwann und sie schläft dann auch alleine weiter, so dass ich nochmal aufstehen kann?
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 18:34
von manie
also, unsere kleine ist jetzt ca. 5 monate. Die erste zeit konnte ich sie auch nie ablegen oder von ihr abrücken. Anfangs war sie dann einfach mit uns im wohnzimmer bis wir ins bett sind. Seit ca 2 monaten oder so. Leg ich mich mit ihr ins bett und einschlafstille. Am anfang wars so um 7 jetzt schon immer um 6. Sie ist dann auch müde und ich hab das gefühl sie freut sich auch aufs bett. Die zeit in der ich neben ihr liegen muss wird immer kürzer. Ich wünsche dir, dass es bei euch auch bald besser wird. Fand die zeit am anfang sehr anstrengend, weil ich kaum zeit für mich hatte.
Grüße
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 19:28
von Lösche Benutzer 9067
Bei uns war es ganz ähnlich. Wir haben es lange so gehandhabt, dass die Kleine erst noch bei uns auf,dem Bauch geschlafen hat, während wir auf dem Sofa sassen. Manchmal haben wir sogar noch nen Film gekuckt. Irgendwann ging es einfacher, da schlief sie rasch ein und,ich stand eben wieder auf. Und manchmal ist es wieder so, dass sie die,Mama sehr braucht, und dann liege ich je nachdem lange neben ihr. Dann,rettet mir das Smartphone den Abend
Wir haben uns auch irgendwann,stressen lassen, von wegen mit vier Monaten muss man ein Ritual einführen. Wir bringen sie plusminus um die selbe Zeit zu Bett, aber ab da ist der Ablauf,eigentlich offen...
Mein Telefon schreibt schneller als ich lesen kann.
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 20:03
von chris1179
Hallo,
ich bin die ersten 13 Monate fast jeden Abend gemeinsam mit meiner Tochter ins Bett gegangen und durfte zu 95 % auch nicht mehr aufstehen. Bzw. war dann eh so platt, dass ich freiwillig liegen geblieben bin und mich von den anstrengenden Tagen (Kind schlief die ersten 13 Monate nur beim Spazierengehen im Tuch) und Nächten (Höhepunkt waren 20 Mal aufwachen in 3 Stunden) erholt habe.
Gemeinsam ins Bett gehen war hier so zwischen 19 und 20 Uhr, aber 20 Uhr war da eher schon spät.
Sie ist jetzt 20 Monate alt und meistens kann ich wieder aufstehen. Ich bin aber abends meistens total ruhelos, weil mir die ersten 13 Monate noch so in den Knochen stecken, dass ich keinen Elan habe, irgendwas zu tun außer mal TV zu schauen. Sobald ich nämlich anfangen würde, hier ein spannendes Buch zu lesen, eine DVD zu schauen oder gar zu zeichnen, zu nähen oder Klavier zu spielen (alles Hobbys, die ich vor 20 Monaten aufgegeben habe

( ) dann höre ich garantiert sehr bald eine kleine Stimme "Mama" durchs Babyphone. Also mache ich nur "sinnlose" Dinge wie in der Küche mal über die Arbeitsfläche wischen, ruhelos durchs Haus wandern oder eben TV zu schauen, was ich aber auch nur so nebenbei mache und was mich mittlerweile eigentlich auch überhaupt nicht mehr interessiert.
Tja, ich hab mich schon fast daran gewöhnt, nur manchmal, da bin ich schon traurig und genervt über diese Situation und dann könnte ich heulen. Gestern lag ich mit der Kleinen um 22:30 Uhr im Bett und obwohl sie brav das ganze Feuerwerk verschlafen hat und bis heute Morgen bis kurz vor 7 Uhr durchgeschlafen hat, bin ich mal wieder vor Selbstmitleid vergangen, weil ja ALLE anderen feiern dürfen und draußen sich nett mit den Nachbarn unterhalten und ich wieder mal das Gefühl hatte, dass mein Leben einfach nur sch...ist. Letztes Jahr bekam ich noch zu hören, das würde alles besser werden und dann könnte ich auch mal wieder abends was für mich machen...tja, das ist ein Jahr her, aber da ich leider immer noch jeden Abend damit rechne, dass sie aufwacht, ist es für mich eben nicht wirklich besser geworden.
Im Laufe des heutigen Tages hat sich meine Stimmung dann aber wieder gebessert und jetzt gleich werde ich mich mit der Kleinen hinlegen (mein Mann macht sie gerade bettfertig) und ein bisschen Schlaf nachholen, denn ICH wurde leider vom Feuerwerk wieder wach
Also wirklich helfen kann ich Dir nicht...es kann ja bei Euch auch ganz anders laufen und Deine Kleine wird vielleicht in wenigen Wochen schon abends alleine weiterschlafen und Du kannst wieder aufstehen und Deinen Abend genießen. Ich wünsche es Dir sehr!!!
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 20:10
von Inselglück
Bei uns war es so, dass das Mädchen mit etwa 7 Monaten zu Hause nur noch im Familienbett mit mir an ihrer Seite schlafen wollte. Wenn ich aufgestanden bin, war sie gleich wach, das fand ich nicht gerade toll, aber aus Mangel an Alternativen haben wir es dann für eine Weile so gehandhabt, dass ich immer mit ihr im Bett lag und gelesen oder im Internet gesurft habe, wenn sie nicht unterwegs im Tragetuch geschlafen hat.
Nach ein paar Wochen war diese Phase vorbei und jetzt lässt sie sich von mir in den Schlaf begleiten und wenn sie nach 5-15 Minuten eingeschlafen ist, kann ich wieder aufstehen.
Eine feste Einschlafzeit hatten wir bisher nicht, ich vermisse sie aber auch nicht und das Töchterchen verlangt auch nicht danach. Manchmal liegt sie bereits um 18 Uhr im Bett und an anderen Tagen erst um 22 Uhr, genauso verhält es sich mit dem Mittagsschlaf, der sich tageweise auf zwei Schläfchen ausweitet und irgendwann zwischen 10 und 17 Uhr statt findet.
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 20:15
von Latascha
Ich weiß nicht was das für einen Vorteil hat, wenn das Kind um 7 im Bett ist, außer das die Eltern einen freien Abend haben, wenn sie aufstehen können.
Ich hab die Kleine immer ins Bett gebracht, wenn sie müde war. Ich fand und finde nach wie vor alles andere irgendwie sinnlos...
Ja, es war oft 21 oder 22 Uhr, aber solange sie zuvor zufrieden war hab ich lieber so ein wenig Zeit noch genossen, anstatt mich um 7 ins Bett zu legen.
Tja und heute geht sie wenn sie in der Krippe war früher ins Bett, am Wochenende und in den Ferien nach wie vor später. Ich kann damit leben, und oft gehen wir gemeinsam ins Bett.
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 01.01.2013, 20:20
von Tigerlein
Meine Kinder waren in dem Alter auch noch bei uns im Wohnzimmer und haben meist irgendwo auf mir oder neben mir geschlafen. Wenn ich dann ins Bett bin, habe ich sie mitgenommen. Ein richtiger Schlafrythmus mit einer festen Bettgehzeit hat sich dann irgendwann vom Kind aus eingependelt. Das war so mit 3-4 Monaten, meine ich. Oder sogar später, ich weiß gar nicht mehr ganz genau. Da mußte ich dann auch nicht mehr ständig daneben liegen. Mit 7 Wochen waren wir also noch weit davon entfernt und ich finde, dass das auch nicht nötig ist.
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 02.01.2013, 10:17
von manie
anfangs hatte ich ein schlechtes gewissen, wenn wir mit ihr abends auf der couch waren und fern/dvd geschaut haben. Die einschlafbegleitung jetzt dauert auch noch so 1-1,5 stunden. Dabei bin ich auch froh, dass es smartphones gibt. Und mein kind muss nicht um 18 uhr ins bett, aber sie nimmt das angebot zu dieser zeit schlafen zu gehen gerne an. Und dann find ich den "feierabend" auch schön. Grundsätzlich hab ich mir immer so gedacht, dass man die situation einfach so akzeptieren muss wie sie ist. Das macht vieles leichter.
Mein mann ist dann mit uns gemeinsam zuhause geblieben. Freunde von uns (auch mit kindern) fanden das komisch, weils ja reicht wenn ich daheim bin, aber ich fand es blöd. Da wäre ich ganz schön gefrustet gewesen.
Grüße
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 02.01.2013, 15:47
von kiki18
Ja, ich glaube die Sache mit dem "die Dinge halt so nehmen wie sie sind" ist extrem wichtig, sonst wird man ganz schnell gefrustet... Versuche das auch so zu sehen, dass ich eben momentan zu 100% Mutter bin - und die Momente, die ich dann doch mal "für mich" habe, sind eben nette Zusatzgeschenke.

Bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit meiner Kleinen so weitergeht. Momentan ist sie erkältet, da ist eh an ein Wegrücken oder gar Aufstehen nicht zu denken, bin ja froh, wenn sie mal eingeschlafen ist...
Re: Familienbett und Bettgehzeit
Verfasst: 02.01.2013, 15:52
von Kröte
Meine Kleine ist jetzt drei Monate und wir gehen zwischen neun und halb zehn zusammen ins Bett. Bis sie dann tatsächlich schläft vergeht mindestens ne Stunde mit zweimal aufwachen. Also bleib ich liegen. Habe auch ehrlichgesagt Angst, dass es jedesmal so lange dauert, wenn ich sie früher hinlegen und wieder aufstehen würde. Die Lütten haben doch angeblich eh nur nen Nachtschlaf von rund 10 Stunden (kommt hin bei uns), da wäre sie ja nachts um vier sonst wieder wach.
Dass sich hier irgendwann ein Rhythmus einstellt kann ich nicht wirklich glauben, da sie tagsüber nur im Tuch pennt, oder mal beim Stillen (da muss sie aber sehr müde sein), das ist aber immer unterschiedlich. Und anstrengend, weil, auch wenn sie beim Stillen einschläft, muss die Brust immer in der Nähe sein, sie sucht alle 10-30min danach, wenn sie nicht da ist, wacht sie auf
Keine Ahnung, ob sie so wenig Schlaf braucht... sie ist nicht total mies drauf, wenn sie mal nur 2-3 Stunden tagsüber geschlafen hat, wenn ich sie rumschleppe würde sie aber auch 5-6 schlafen (mir ehrlichgesagt zu anstrengend), drum sag ich mir, WENN sie wirklich müde ist, nimmt sie sich ihren Schlaf schon und schläft dann beim Stillen ein.