Oh je! Wie entscheiden?!
Verfasst: 19.12.2012, 10:00
HalliHallo!
Im Vorstellungsstrang hatte ich es schon kurz geschrieben (und nutze mal gleich die Zeit, in der der Kleine friedlich im Tuch schläft ...) ich stille leider nicht und drehe mich seit ein paar Tagen gedanklich im Kreis - ja, nein, vielleicht?!
Meine Geschichte ist schnell erzählt und mein Nichtstillen basiert - so sehe ich das jetzt - hauptsächlich aus mangelnder Selbstinformation und Beratung sowie nicht vorhandener Betreuung / Anleitung im KH. Der Kleine kam per geplantem KS, der zum Glück tipptopp verlief, aber danach wurde es unterträglich. Ich lag 2,5 Stunden alleine im Aufwachraum, auf der Station ein empörter Mann, der aber mit unserem Baby nicht zu mir durfte... Naja, als ich dann endlich auf meinem Zimmer war, haben wir erstmal alleine versucht, anzulegen. Das kann doch nicht so schwierig sein, dachten wir. Mhm, es war dann doch komplizierter als gedacht, und wir klingelten nach einer Schwester / Hebamme. Irgendeine entnervte Person kam, drückte den Kleinen grob und hektisch an meine Brust, der das Ganze wenig erfreulich fand und fürchterlich schrie. Sie hatte kein Erbarmen, das muss so sein, sagte sie und drückte weiterhin mein Kind und ich sie energisch weg von Kind und Brust - was war ich sauer und entsetzt zugleich! Naja, der Start war denkbar schlecht, Milch hatte ich auch wenig wie es schien und weh tat auch alles - und der Kleine schrie seit der Aktion ganz kummervoll an der Brust und wehrte sich, was mich nervös machte, da ich mir nicht zu helfen wusste. Ab und an kam eine Schwester und drückte ihm wieder hektisch an die Brust. So ging es weiter bis der Mäuserich in 2 Tagen über 15% abgenommen hatte, zufüttern durfte ich nicht - aber warmes Wasser bekam er aus dem Fläschchen
Irgendwann war eine andere Schwester da und er bekam Pre in seine Flasche.
Ich habe dann schnell meine Sachen gepackt, mich selbst entlassen und habe es zuhause weiter versucht, Pumpe, Bockshornklee usw usw. Ich konnte kaum etwas Abpumpen und der Kleine wollte nicht an die Brust. Wenn wir es dann doch mal geschafft hatten, ihn und mich zu entspannen, trank er ganz friedlich und glücklich. Kein Vergleich zur Flasche
Meine Milch wurde aber immer weniger (gemerkt habe ich das aber nur an der Pumpe, davor / danach gewogen wurde der Kleine nicht), ich immer verzweifelter, der Kleine muss doch essen! Und so gab ich nach 3 Wochen auf und seitdem bekommt der Kleine nur noch seine Flasche, er wächst und nimmt sehr gut zu.
Ich hörte dann von einem Tag auf den anderen auf, abzupumpen und anzulegen, da ich gerne endlich mehr Ruhe haben wollte. Milch kam keine mehr, Brüste schmerzten nicht, nur ab und an ein kleiner Tropfen aus einer Brust, wenn der Kleine auf mir lag und schlief. Dann passierte lange nix mehr - bis auf Montag - da war er wieder - ein klitzekleiner Tropfen ... Und da kam sie wieder die Hoffnung / der Wunsch, dass es doch noch funktionieren könnte. Habe versucht, ihn anzulegen, aber der Kleine kann - so befürchte ich es - mit der Brust nix mehr anfangen und schrie sie nur an
Was meint ihr? Wie stehen die Chancen auf Erfolg? Soll ich es versuchen und wenn ja, wie gehe ich es am besten an?
Lieben Dank!
Kamikatze
Im Vorstellungsstrang hatte ich es schon kurz geschrieben (und nutze mal gleich die Zeit, in der der Kleine friedlich im Tuch schläft ...) ich stille leider nicht und drehe mich seit ein paar Tagen gedanklich im Kreis - ja, nein, vielleicht?!
Meine Geschichte ist schnell erzählt und mein Nichtstillen basiert - so sehe ich das jetzt - hauptsächlich aus mangelnder Selbstinformation und Beratung sowie nicht vorhandener Betreuung / Anleitung im KH. Der Kleine kam per geplantem KS, der zum Glück tipptopp verlief, aber danach wurde es unterträglich. Ich lag 2,5 Stunden alleine im Aufwachraum, auf der Station ein empörter Mann, der aber mit unserem Baby nicht zu mir durfte... Naja, als ich dann endlich auf meinem Zimmer war, haben wir erstmal alleine versucht, anzulegen. Das kann doch nicht so schwierig sein, dachten wir. Mhm, es war dann doch komplizierter als gedacht, und wir klingelten nach einer Schwester / Hebamme. Irgendeine entnervte Person kam, drückte den Kleinen grob und hektisch an meine Brust, der das Ganze wenig erfreulich fand und fürchterlich schrie. Sie hatte kein Erbarmen, das muss so sein, sagte sie und drückte weiterhin mein Kind und ich sie energisch weg von Kind und Brust - was war ich sauer und entsetzt zugleich! Naja, der Start war denkbar schlecht, Milch hatte ich auch wenig wie es schien und weh tat auch alles - und der Kleine schrie seit der Aktion ganz kummervoll an der Brust und wehrte sich, was mich nervös machte, da ich mir nicht zu helfen wusste. Ab und an kam eine Schwester und drückte ihm wieder hektisch an die Brust. So ging es weiter bis der Mäuserich in 2 Tagen über 15% abgenommen hatte, zufüttern durfte ich nicht - aber warmes Wasser bekam er aus dem Fläschchen
Ich habe dann schnell meine Sachen gepackt, mich selbst entlassen und habe es zuhause weiter versucht, Pumpe, Bockshornklee usw usw. Ich konnte kaum etwas Abpumpen und der Kleine wollte nicht an die Brust. Wenn wir es dann doch mal geschafft hatten, ihn und mich zu entspannen, trank er ganz friedlich und glücklich. Kein Vergleich zur Flasche
Ich hörte dann von einem Tag auf den anderen auf, abzupumpen und anzulegen, da ich gerne endlich mehr Ruhe haben wollte. Milch kam keine mehr, Brüste schmerzten nicht, nur ab und an ein kleiner Tropfen aus einer Brust, wenn der Kleine auf mir lag und schlief. Dann passierte lange nix mehr - bis auf Montag - da war er wieder - ein klitzekleiner Tropfen ... Und da kam sie wieder die Hoffnung / der Wunsch, dass es doch noch funktionieren könnte. Habe versucht, ihn anzulegen, aber der Kleine kann - so befürchte ich es - mit der Brust nix mehr anfangen und schrie sie nur an
Was meint ihr? Wie stehen die Chancen auf Erfolg? Soll ich es versuchen und wenn ja, wie gehe ich es am besten an?
Lieben Dank!
Kamikatze