Einschlafstillen - Durchschlafen
Verfasst: 16.12.2012, 15:53
Hallo zusammen,
meine Mausi ist nun 6 Monate alt. Wir haben 4 Monate vollgestillt und dann langsam mit der Beikost angefangen. Inzwischen bekommt sie mittags Gemüse-Kartoffel(-Fleisch)-Brei, nachmittags milchfreien-Getreide-Obst-Brei und seit gestern Abend Milch-Getreide-Obst-Brei.
Ich stille weiter nach Bedarf, wobei sich das sehr unterschiedlich gestaltet. Manchmal isst sie nur wenig Brei und will dann sofort gestillt werden und manchmal dauert es 30-60 Minuten, bis sie möchte. Teilweise Trinkt sie zwischen Mittags- und Nachmittagsmahlzeit gar nicht.
Bisher habe ich so gegen 18Uhr gestillt bzw. gestern gab es das erste Mal Brei. Eine ganze zeitlang war das dann ihre letzte Mahlzeit vor dem Schlafengehen.
Das Einschlafen selbst war immer schon nicht so einfach bei ihr. Wir haben die ersten 12 Wochen nur getragen.
und konnten sie nur weglegen, wenn sie wirklich im Tiefschlaf war. Das ist mit der Zeit besser geworden und man konnte sie dann irgendwann auch hinlegen und sie schlief ein, wenn man neben ihr saß, ihr etwas vorsang und die Hand auf ihren Bauch legte. Wenn sie nochmals Hunger bekam, wurde sie gestillt und schlief dann meist darüber ein. Seit jeher geht schlafen allerdings mit Schreien einher. Während dieser Phase in der man sie hinlegen konnte, hat sie nur ein bisschen geknötert und gejammert. Wir haben das immer das "Einschlafjammern" genannt. Sie musste halt erzählen, was passiert ist und dass sie gleich einschläft. Alles kein Problem und weit entfernt, von dem was wir im Moment hier erleben. Einschlafen geht nur in der Trage oder an der Brust. Im Auto geht es inzwischen wieder besser, auch da war es eine zeitlang katastrophal. Kinderwagen ist von Anfang an schwierig gewesen. Das geht nur, wenn sie richtig müde ist... Also Trage und Stillen... Wenn mein Mann die Kleine ins Bett bringen möchte.... keine Chance. Sie besteht auf die Brust. Sie schreit sich dermaßen in Rage, dass wir Angst und Bange sind, dass sie erstickt. Sie geht jeden Abend um halb sieben ins Bett, schläft beim Stillen recht schnell ein, taucht dann in der Regel zwischen 22 und 23 Uhr wieder auf und will trinken. Beruhigen mit singen und streicheln funktioniert manchmal, dann schläft sie 1 Stunde weiter. Ab da ist allerdings dann zweistündiges Stillen angesagt. Ist auch weiter nicht problematisch, das erledigen wir im Halbschlaf, allerdings machen wir uns natürlich schon Gedanken, ob sich das von alleine legt und sie irgendwann einmal lernt alleine einzuschlafen. Bzw. ohne Schreien und ohne Stillen. Versteht mich nicht falsch, ich habe kein Problem damit sie "Einschlafzustillen", aber ich will mir auch nicht irgendwann vorwerfen, dass ich sie so sehr dran gewöhnt habe, dass sie das mit 3 immer noch braucht. Ich möchte definitiv das erste Lebensjahr über stillen, aber eigentlich würde ich auch gerne mal mehr als zwei Stunden am Stück schlafen
und es wäre natürlich auch eine Erleichterung, wenn nicht nur ich sie ins Bett bringen könnte...
Prinzipiell Stille und Trage ich sehr gerne. Aber das Schreien beim Einschlafen kostet mich den letzten Nerv, da ich sie nicht leiden sehen kann und ich finde, dass Schlafen doch was Schönes sein soll... Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man dann halt immer zum Einschlafen stillt und trägt, aber ich frage mich, ob sich dass dann von alleine einpendelt und sie das irgendwann auch "alleine" hinbekommt oder ob man ihr das nur noch mehr angewöhnt.
So, das ist lang und konfus geworden. Tut mir leid, aber ich bin etwas verzweifelt. Mein Instinkt sagt mir "weiter mit Stillen und Tragen" mein Mann "liegt mir in den Ohren" mit "da gewöhnt sie sich zu sehr dran". Wobei er allerdings auch möchte, dass sie ohne SChreien und ohne Ferbern oder ähnliches einschläft....
meine Mausi ist nun 6 Monate alt. Wir haben 4 Monate vollgestillt und dann langsam mit der Beikost angefangen. Inzwischen bekommt sie mittags Gemüse-Kartoffel(-Fleisch)-Brei, nachmittags milchfreien-Getreide-Obst-Brei und seit gestern Abend Milch-Getreide-Obst-Brei.
Ich stille weiter nach Bedarf, wobei sich das sehr unterschiedlich gestaltet. Manchmal isst sie nur wenig Brei und will dann sofort gestillt werden und manchmal dauert es 30-60 Minuten, bis sie möchte. Teilweise Trinkt sie zwischen Mittags- und Nachmittagsmahlzeit gar nicht.
Bisher habe ich so gegen 18Uhr gestillt bzw. gestern gab es das erste Mal Brei. Eine ganze zeitlang war das dann ihre letzte Mahlzeit vor dem Schlafengehen.
Das Einschlafen selbst war immer schon nicht so einfach bei ihr. Wir haben die ersten 12 Wochen nur getragen.
Prinzipiell Stille und Trage ich sehr gerne. Aber das Schreien beim Einschlafen kostet mich den letzten Nerv, da ich sie nicht leiden sehen kann und ich finde, dass Schlafen doch was Schönes sein soll... Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man dann halt immer zum Einschlafen stillt und trägt, aber ich frage mich, ob sich dass dann von alleine einpendelt und sie das irgendwann auch "alleine" hinbekommt oder ob man ihr das nur noch mehr angewöhnt.
So, das ist lang und konfus geworden. Tut mir leid, aber ich bin etwas verzweifelt. Mein Instinkt sagt mir "weiter mit Stillen und Tragen" mein Mann "liegt mir in den Ohren" mit "da gewöhnt sie sich zu sehr dran". Wobei er allerdings auch möchte, dass sie ohne SChreien und ohne Ferbern oder ähnliches einschläft....