Meine Schwägerin hat Donnerstag entbunden und "keine Milch"
Verfasst: 09.12.2012, 20:07
Hallo,
meine Schwägerin (N.) hat am Donnerstag nachmittag/frühen Abend per KS (nicht geplant) entbunden, da das Fruchtwasser zurückgegangen ist und die Plazenta wohl ehr verkalkt war. ET war am 4.12.
Der Kleine hat bei der Geburt 3300g gewogen und ist 53cm groß. Ihm geht es soweit gut, er hat sogar schon einen Zahn im Unterkiefer.
Leider haben die beiden einen holprigen Stillstart und das Krankenhaus scheint auch nicht besonders stillfreundlich zu sein. Meiner Schwägerin geht es nicht gut und sie hat den Kleinen die ersten 2 Nächte abgegeben unter der Bedingung, dass er ihr zum Stillen gebracht wird. In der ersten Nacht wurde schon per Spritze zugefüttert und ihr wurde von den Schwester gesagt, dass sie nicht genug Vormilch hätte, da der Kleine nach und beim Stillen knotterig war. Da wurde gesagt, das liegt daran, dass er keine Milch kriegt und nach dem Stillen wurde auf die Brust gedrückt und es kam nichts raus = keine Milch da.
Am nächsten Tag wurde ihr ein Stillhütchen gegeben, da der Kleine angeblich wegen der Flachwarzen nicht richtig trinken könnte. Da hab ich ihr von abgeraten und ihr probiert Methoden zu erklären, wie sie ihm die Brust besser reichen kann und es klappt auch besser. Leider können wir nur per Telefon/Internet kommunizieren, da sie rund 400km weit weg ist.
Jetzt sagen sie ihr, dass sie zu wenig Milch hat und füttern dreimal am Tag per Sonde zu (ich denke mal, sie meinen ein BES), da mein Schwager sehr darauf achtet, dass sie ihm keine Flasche geben. N. hat starke Schmerzen beim Stillen, da der Zahn vom Kleinen in die Brust sticht. Ich hab ihnen dazu geraten, das Zungenbändchen kontrollieren zu lassen, das werden sie morgen bei der U2 dann auch ansprechen.
Heute haben sie eine Stillprobe gemacht und ihr damit quasi bestätigt, dass sie zu wenig Milch hat, da er nur ca.5g zugenommen hat.
Die Brüste meiner Schwägerin sind in der SS deutlich größer geworden und auch jetzt sehr prall und warm.
Die Gewichtsentwicklung sieht folgender Maßen aus:
Geburt (6.12.): 3300g
8.12.: 3080g
9.12.: 3050g
Er hat schon mehrere volle Windeln gehabt und beim Wickeln ist auch jede Windel nass.
Meine Schwägerin ist noch relativ jung, 22 und das ist ihr erstes Kind, ihr geht es durch den Kaiserschnitt wirklich nicht gut, sie ist noch stark eingeschränkt und hat Abends sehr starke Schmerzen...deswegen soll sie auch noch bis Mittwoch im KH bleiben. Mein Schwager ist natürlich auch total unerfahren, was Stillen angeht und sie werden total verrückt gemacht von dem Personal.
Ich würde den beiden so gerne helfen und probiere ihnen schon alles weiterzuvermitteln, was ich hier so gelernt und gelesen habe. Kann ich ihnen noch irgendwie helfen?
Ich kenne mich ja leider auch nicht besonders gut aus, aber gibt es im Moment überhaupt schon einen Grund, dass sie zufüttern?
Viele Grüße,
Netty
meine Schwägerin (N.) hat am Donnerstag nachmittag/frühen Abend per KS (nicht geplant) entbunden, da das Fruchtwasser zurückgegangen ist und die Plazenta wohl ehr verkalkt war. ET war am 4.12.
Der Kleine hat bei der Geburt 3300g gewogen und ist 53cm groß. Ihm geht es soweit gut, er hat sogar schon einen Zahn im Unterkiefer.
Leider haben die beiden einen holprigen Stillstart und das Krankenhaus scheint auch nicht besonders stillfreundlich zu sein. Meiner Schwägerin geht es nicht gut und sie hat den Kleinen die ersten 2 Nächte abgegeben unter der Bedingung, dass er ihr zum Stillen gebracht wird. In der ersten Nacht wurde schon per Spritze zugefüttert und ihr wurde von den Schwester gesagt, dass sie nicht genug Vormilch hätte, da der Kleine nach und beim Stillen knotterig war. Da wurde gesagt, das liegt daran, dass er keine Milch kriegt und nach dem Stillen wurde auf die Brust gedrückt und es kam nichts raus = keine Milch da.
Am nächsten Tag wurde ihr ein Stillhütchen gegeben, da der Kleine angeblich wegen der Flachwarzen nicht richtig trinken könnte. Da hab ich ihr von abgeraten und ihr probiert Methoden zu erklären, wie sie ihm die Brust besser reichen kann und es klappt auch besser. Leider können wir nur per Telefon/Internet kommunizieren, da sie rund 400km weit weg ist.
Jetzt sagen sie ihr, dass sie zu wenig Milch hat und füttern dreimal am Tag per Sonde zu (ich denke mal, sie meinen ein BES), da mein Schwager sehr darauf achtet, dass sie ihm keine Flasche geben. N. hat starke Schmerzen beim Stillen, da der Zahn vom Kleinen in die Brust sticht. Ich hab ihnen dazu geraten, das Zungenbändchen kontrollieren zu lassen, das werden sie morgen bei der U2 dann auch ansprechen.
Heute haben sie eine Stillprobe gemacht und ihr damit quasi bestätigt, dass sie zu wenig Milch hat, da er nur ca.5g zugenommen hat.
Die Brüste meiner Schwägerin sind in der SS deutlich größer geworden und auch jetzt sehr prall und warm.
Die Gewichtsentwicklung sieht folgender Maßen aus:
Geburt (6.12.): 3300g
8.12.: 3080g
9.12.: 3050g
Er hat schon mehrere volle Windeln gehabt und beim Wickeln ist auch jede Windel nass.
Meine Schwägerin ist noch relativ jung, 22 und das ist ihr erstes Kind, ihr geht es durch den Kaiserschnitt wirklich nicht gut, sie ist noch stark eingeschränkt und hat Abends sehr starke Schmerzen...deswegen soll sie auch noch bis Mittwoch im KH bleiben. Mein Schwager ist natürlich auch total unerfahren, was Stillen angeht und sie werden total verrückt gemacht von dem Personal.
Ich würde den beiden so gerne helfen und probiere ihnen schon alles weiterzuvermitteln, was ich hier so gelernt und gelesen habe. Kann ich ihnen noch irgendwie helfen?
Ich kenne mich ja leider auch nicht besonders gut aus, aber gibt es im Moment überhaupt schon einen Grund, dass sie zufüttern?
Viele Grüße,
Netty