Nur noch nachts stillen möglich?
Verfasst: 24.11.2012, 22:07
Hallo Ihr Lieben,
ich habe leider auch ein Problem, oder besser: eine Sorge, und möchte hier mal um Rat anfragen, bevor ich am Ende einen gravierenden Fehler mache...
Mein Sohn ist jetzt acht Monate alt und ich habe ihn bis zu Beginn der Beikosteinführung (mit etwas über fünf Monaten) immer voll gestillt. Ich habe zunächst die Mittagsmahlzeit ersetzt und dann langsam auch die Vormittagsmahlzeit. Alle anderen Mahlzeiten hat er gestillt - in einem ziemlich zuverlässigen Rythmus von 3 Stunden, nachts wie tags. Als ich die Abendmahlzeit durch Brei ersetzen wollte, traten die ersten Schwierigkeiten auf. Henri war plötzlich beim Essen immer so müde, dass ich kaum was in ihn rein bekommen habe vor lauter Weinen. anschließend ging es natürlich sofort ins Bett - mit Stillen, es war mir dadurch ziemlich egal, wie viel er abends gegessen hat.
Eigentlich war Henri immer besonders spät ins Bett zukriegen. 22 h war der Normalfall. Mit der Einführung der Breie änderte sich das ganz plötzlich - nun ist er schon um sechs totmüde und mit dem Abendbrei kommen wir überhaupt nicht klar. Wir haben uns jetzt inzwischen so eingependelt, dass er vormittags, mittags und am späten Nachmittag Brei bekommt und ich ihn dann zum Einschlafen, durch die Nacht und am Morgen stille. Nachts ist das Stillen sehr unregelmäßig, zwischen 1x und 3-4x ist alles möglich.
Tagsüber fordert der Junge das Stillen gar nicht ein, außer er ist besonders aufgeregt oder sowas - dann stille ich auch mal zwischendurch, aber eben sehr selten.
Ich fand das bisher auch eigentlich ganz prima so - habe größere Stillabstände auch herbei gesehnt, weil ich gerne wieder schwanger werden möchte und auf das Einsetzen meines Zyklus hoffe. ich bin auch einfach davon ausgegangen, dass mein Körper sich an diesen nächtlichen stillrythmus gewöhnen wird und wir keine probleme bekommen. Jetzt ist es allerdings so, dass ich das Gefühl habe, dass die Milch weniger wird. Waren die Brüste am anfang abends noch richtig voll, merkt man jetzt kaum noch, dass ich stillen sollte. Der Junge trinkt zwar zum Einschlafen sehr ausdauernd, aber danach bildet sich für die Nacht nicht mehr richtig was nach, so dass er dann nur an fast leeren Brüsten nuckelt, was meiner Meinung nach dazu führt, dass er jetzt nachts auch wieder häufiger kommt. morgens ist dann durch das häufige nächtliche stillen auch nichts mehr da an Milch, was man "Frühstück" nennen könnte.
Stille ich zu wenig, indem ich das Stillen nur auf eine Tages-, bzw. Nachthälfte beschränke?
Ich würde die Stillpause über tags am Liebsten beibehalten - mit Blick auf den erhofften zyklus- aber ich möchte auf keinen Fall ganz abstillen. Ist das mit der Stillpause überhaupt erfolgversprechend, oder riskiere ich damit ein Abstillen und das auch noch völlig sinnlos?
Wenn mir dazu mal jemand seine Gedanken schreiben könnte... ich wäre sehr dankbar
ich habe leider auch ein Problem, oder besser: eine Sorge, und möchte hier mal um Rat anfragen, bevor ich am Ende einen gravierenden Fehler mache...
Mein Sohn ist jetzt acht Monate alt und ich habe ihn bis zu Beginn der Beikosteinführung (mit etwas über fünf Monaten) immer voll gestillt. Ich habe zunächst die Mittagsmahlzeit ersetzt und dann langsam auch die Vormittagsmahlzeit. Alle anderen Mahlzeiten hat er gestillt - in einem ziemlich zuverlässigen Rythmus von 3 Stunden, nachts wie tags. Als ich die Abendmahlzeit durch Brei ersetzen wollte, traten die ersten Schwierigkeiten auf. Henri war plötzlich beim Essen immer so müde, dass ich kaum was in ihn rein bekommen habe vor lauter Weinen. anschließend ging es natürlich sofort ins Bett - mit Stillen, es war mir dadurch ziemlich egal, wie viel er abends gegessen hat.
Eigentlich war Henri immer besonders spät ins Bett zukriegen. 22 h war der Normalfall. Mit der Einführung der Breie änderte sich das ganz plötzlich - nun ist er schon um sechs totmüde und mit dem Abendbrei kommen wir überhaupt nicht klar. Wir haben uns jetzt inzwischen so eingependelt, dass er vormittags, mittags und am späten Nachmittag Brei bekommt und ich ihn dann zum Einschlafen, durch die Nacht und am Morgen stille. Nachts ist das Stillen sehr unregelmäßig, zwischen 1x und 3-4x ist alles möglich.
Tagsüber fordert der Junge das Stillen gar nicht ein, außer er ist besonders aufgeregt oder sowas - dann stille ich auch mal zwischendurch, aber eben sehr selten.
Ich fand das bisher auch eigentlich ganz prima so - habe größere Stillabstände auch herbei gesehnt, weil ich gerne wieder schwanger werden möchte und auf das Einsetzen meines Zyklus hoffe. ich bin auch einfach davon ausgegangen, dass mein Körper sich an diesen nächtlichen stillrythmus gewöhnen wird und wir keine probleme bekommen. Jetzt ist es allerdings so, dass ich das Gefühl habe, dass die Milch weniger wird. Waren die Brüste am anfang abends noch richtig voll, merkt man jetzt kaum noch, dass ich stillen sollte. Der Junge trinkt zwar zum Einschlafen sehr ausdauernd, aber danach bildet sich für die Nacht nicht mehr richtig was nach, so dass er dann nur an fast leeren Brüsten nuckelt, was meiner Meinung nach dazu führt, dass er jetzt nachts auch wieder häufiger kommt. morgens ist dann durch das häufige nächtliche stillen auch nichts mehr da an Milch, was man "Frühstück" nennen könnte.
Stille ich zu wenig, indem ich das Stillen nur auf eine Tages-, bzw. Nachthälfte beschränke?
Ich würde die Stillpause über tags am Liebsten beibehalten - mit Blick auf den erhofften zyklus- aber ich möchte auf keinen Fall ganz abstillen. Ist das mit der Stillpause überhaupt erfolgversprechend, oder riskiere ich damit ein Abstillen und das auch noch völlig sinnlos?
Wenn mir dazu mal jemand seine Gedanken schreiben könnte... ich wäre sehr dankbar