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Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 16.11.2012, 21:32
von Lorelai
Hallo,
meine kleinste ist jetzt 15 Monate alt, stillt nachts nicht mehr und schläft im eigenen Zimmer.
Aber sie schläft eher schlecht. Quält sich sehr mit dem einschlafen, wacht nachts oft auf etc
Bei meiner Mutter allerdings lässt sie sich ohne Probleme hinlegen und schläft nachts durch.
Im Kinderwagen genauso, fährt meine Mutter sie, schläft sie nach 2 Minuten. Bei mir dauert es ne halbe stunde.
Auch tagsüber schläft sie dort viel mehr und besser als hier.
Woran liegt sowas?
Ist das diese Symbiose von der winterhoff im tyrannenbuch schrieb (ich habs selber nicht gelesen...)
mobil, daher rechtschreibfaul......
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 16.11.2012, 21:40
von Angora
DAS frag ich mich auch immer... aber ich hab bei meiner Oma auch immer viel viel länger geschlafen als je zuhause. Und zuhause bin ich jede Nacht ins Elternbett gekrochen (ich glaub fast bis zur Pubertät....

) Ich hab das jetzt unter "ist halt so" verbucht
Das Buch kenne ich übrigens auch nicht...
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 16.11.2012, 21:55
von hexenase
So ein Thema wollt ich auch schonmal eröffnen...
Meine Zwerge brauchen mit mir zum einschlafen viiiel länger als bei Papa oder Oma. Und die kleine schläft dann immerhin die halbe Nacht ohne Unterbrechung. Wenn ich sie hinlegen muss ich nach ner stunde wieder hoch zu ihr..
Was ist denn in dem Buch beschrieben?
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 16.11.2012, 22:11
von Lorelai
ich hab das buch selber gar nicht gelesen nur damals mal die diskussion hier ein wenig verfolgt.
ich meine das es darin um die symbiose zwischen mutter und kind geht, also das die zu enge bindung eben nicht gut sei.
weiß ich aber auch nicht mehr genau, ist schon zu lange her.
das fiel mir dazu nur grade wieder ein....
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 17.11.2012, 12:28
von 4tiere
Ich frage mal ganz ketzerisch: Warst du dabei, als sie bei deiner Mutter geschlafen hat? Also hast du es mit eigenen Augen sehen können?
Die Generation unserer eltern neigt nämlich gerne manchmal dazu, etwas nzu beschönigen, um ihre Argumente besser untermauern zu können.
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 17.11.2012, 12:58
von zwieback
Woran das liegt?
Weil es nicht die Mama ist.
Thilo lies sich problemlos von Oma ins Bettbringen ohne einschlafstillen. (ja ich war dabei saß draußen vor der Hütte oder dem Wohnwagen auf dem Campingplatz)
Er schläft auch Grundsätzlich bis 8:30-9:30 wenn er bei Oma oder seiner Tante schläft.
Bis heute ist es so wenn Oma ihn ins Bettbringt dauert es 5min und er schläft, bei mir dauert es manchmal stunden.
Bei seiner Tante schläft er schon lange durch, in einem anderen raum, steht nachts mit windel auf um auf toilete zu gehen.
hier wanderte er zu der zeit JEDE nacht zu uns, sprengte fast jede nacht 2 windeln und stand spätestens um 7uhr auf.
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 17.11.2012, 13:04
von Angora
4tiere hat geschrieben:Ich frage mal ganz ketzerisch: Warst du dabei, als sie bei deiner Mutter geschlafen hat? Also hast du es mit eigenen Augen sehen können?
Die Generation unserer eltern neigt nämlich gerne manchmal dazu, etwas nzu beschönigen, um ihre Argumente besser untermauern zu können.
Ich ja. Erstmal haben wir nach der Geburt bei meiner Mama gewohnt u der kleine Kerl schlief bei ihr problemlos ein (bei mir ja nur beim stillen....) u auch später als wir nicht mehr da wohnten aber ab u an dort übernachteten habe ich das sehen können. Ich schlief dann nämlich alleine in meinem alten Zimmer u mein Sohn bei meiner Oma (haben wir auch oft so gemacht wenn ich abends zB noch wegging) u dort schläft er durch, schon länger als er es bei uns zuhause tut und vor allem schläft er da länger! Bei gleicher Bettgehzeit! Also muss es einen "Oma-effekt" geben. Bei seinem Papa schläft er übrigens alleine in einem Zimmer u das auch anscheinend problemlos, erzählt mir das Kerlchen ja selber. Hier ist das undenkbar! Im eigenen Zimmer hat er nie geschlafen, mittlerweile steht sein Bett dann halt neben unserem (weils mir im Bett mit ihm doch zu unruhig nachts wurde)
jetzt wüsste ich doch zu gerne genaueres über die These in dem o.g. Buch.....
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 17.11.2012, 13:07
von tania
mein kleiner schläft besser beim papa - der stinkt nicht nach milch

. mein großer schläft auch besser, wenn er weiter weg von mir ist. also besser im sinne von weniger aufwachen. vielleicht sind seine träume schöner, wenn er näher an mir dran ist?

Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 17.11.2012, 13:19
von Sabina
Klar gibt es den Oma-Effekt! Bei uns auch! Ihr würdet ja auch lieber stundenlang mit Mama kuscheln als mit Oma, oder? Ich glaube auch, dass es an der engen Mutter-Kind-Bindung liegt aber anders als offenbar vom (für mich leicht gestörten) Winterhoff beschrieben, halte ich das für normal, gesund und entwicklungstechnisch mitunter etwas vom Wertvollsten! Ich bin Biologin und wenn ich mal wieder die Krise hab und denke, dass Söhnchen doch nachts durchschlafen und unbedingt auch von 8 bis 8 im eigenen Zimmer verbringen soll, dann denke ich an die vielen Urvölker und Affen etc., die ihre Kinder ständig um sich haben, keine Uhrzeit kennen und nie auf die Idee kämen ein solches Schlafvehalten als krank oder nicht normal zu empfinden! Solche Gedanken kennen wir wohl vor allem in der industrialisierten, westlichen Welt...Also, nehmt es locker, geniesst die nächtlichen Kuschelstunden mit euren Kleinen und organisiert euren Schlafplatz entsprechend! Sie werden nämlich irgendwann sowieso gross, ziehen aus und kriechen nicht mehr zu Mama ins Bett. Und solange sie mit uns kuscheln wollen, sind wir die wichtigsten Bezugspersonen...Nicht Oma, nicht Papa und auch nicht Tante...schön, oder?
Re: Bei Oma besser schlafen, woran liegt es?
Verfasst: 17.11.2012, 16:00
von zwieback
Nur weil sie bei Oma Papa oder so besser schlafen heißt es ja nicht das Mama nicht weiterhin zum kuscheln genommen wird. Oder die wichtigste Bezugsperson ist.