Die Nächte müssen sich ändern, aber wie?
Verfasst: 15.11.2012, 11:23
Hier haben wir zur Zeit sehr anstrengende Nächte (Tochter jetzt 15 Monate). Zwar ist es nicht mehr der 1-2 Stundentakt, dafür gibt es aber 1-3 Mal die Nacht relativ lange Zeiträume, in denen wir sie trotz Müdigkeit nicht zum schlafen kriegen.
Wenn meine Tochter in der Nacht aufwacht, leg ich mich neben sie in ihr Bett (Das Bett steht direkt neben unserem, auf gleicher Höhe) und stille sie. Stillen bringt sie leider in der Nacht aber oft nicht mehr zum schlafen, so im Halbschlaf bekomme ich dann mit, wie sie unruhig trinkt, sich von der Brust löst - nicht schläft, und dann wütend (wirklich wütend, nicht verzweifelt) anfängt zu schreien, ich nehme sie wieder an die Brust, streichel sie, versuche sie zu beruhigen - keine Besserung; nach 20 Minuten - einer Stunde kann ich nicht mehr, der Papa nimmt sie auf den Arm, trägt sie durch die Wohnung, Kind schläft innerhalb von fünf Minuten ein. Kind wird abgelegt, Kind ist nach einer bis drei Minuten wieder wach und schreit. Das ganze wird dann ca. 3 Mal wiederholt, Kind aber immer nach kürzester Zeit wieder wach. Dann stille ich vielleicht nochmal, wobei sie aber meistens nicht einschlafen kann. Irgendwann sind dann die Kraftreserven (das ganze hat jetzt vielleicht ca. 1 1/2 Stunden gedauert) vorbei, ich möchte nicht mehr stillen, der Vater nicht mehr tragen, das Kind schreit wütend.
Streicheln, Kuscheln, trösten wird nicht zugelassen, meist legt sie sich nichtmal hin sondern schreit im Sitzen. Das längste war eine halbe Stunde ohne das man das Gefühl hatte, dass sie sich dem Schlaf auch nur ein bisschen nähert. Meistens lasse ich sie nicht länger als zwei bis zehn Minuten schreien. Liege natürlich neben ihr, und versuche sie zu beruhigen.
Das Schreien erschöpft sie dann zumindest insoweit, dass sie anschliessend meist beim Stillen einschlafen kann.
Da wir beide wieder berufstätig sind und Tätigkeiten nachgehen, bei denen man eher viel als wenig nachdenken muss, geht das so nicht weiter (abgesehen davon, dass es auch ansonsten keine gute Schlafsituation ist). Nur wie die Situation angehen? Pantley haben wir versucht. Nachts abstillen nach Gordon? Oder hat jemand eine andere Idee?
Dazu muss ich noch sagen, dass sie tagsüber wirklich ein ausgeglichener Sonnenschein ist. Tagschlaf funktioniert mit Stillen und Tragen, bei der Tagesmutter sogar einfach so.
Viele Grüße
jali
Wenn meine Tochter in der Nacht aufwacht, leg ich mich neben sie in ihr Bett (Das Bett steht direkt neben unserem, auf gleicher Höhe) und stille sie. Stillen bringt sie leider in der Nacht aber oft nicht mehr zum schlafen, so im Halbschlaf bekomme ich dann mit, wie sie unruhig trinkt, sich von der Brust löst - nicht schläft, und dann wütend (wirklich wütend, nicht verzweifelt) anfängt zu schreien, ich nehme sie wieder an die Brust, streichel sie, versuche sie zu beruhigen - keine Besserung; nach 20 Minuten - einer Stunde kann ich nicht mehr, der Papa nimmt sie auf den Arm, trägt sie durch die Wohnung, Kind schläft innerhalb von fünf Minuten ein. Kind wird abgelegt, Kind ist nach einer bis drei Minuten wieder wach und schreit. Das ganze wird dann ca. 3 Mal wiederholt, Kind aber immer nach kürzester Zeit wieder wach. Dann stille ich vielleicht nochmal, wobei sie aber meistens nicht einschlafen kann. Irgendwann sind dann die Kraftreserven (das ganze hat jetzt vielleicht ca. 1 1/2 Stunden gedauert) vorbei, ich möchte nicht mehr stillen, der Vater nicht mehr tragen, das Kind schreit wütend.
Streicheln, Kuscheln, trösten wird nicht zugelassen, meist legt sie sich nichtmal hin sondern schreit im Sitzen. Das längste war eine halbe Stunde ohne das man das Gefühl hatte, dass sie sich dem Schlaf auch nur ein bisschen nähert. Meistens lasse ich sie nicht länger als zwei bis zehn Minuten schreien. Liege natürlich neben ihr, und versuche sie zu beruhigen.
Das Schreien erschöpft sie dann zumindest insoweit, dass sie anschliessend meist beim Stillen einschlafen kann.
Da wir beide wieder berufstätig sind und Tätigkeiten nachgehen, bei denen man eher viel als wenig nachdenken muss, geht das so nicht weiter (abgesehen davon, dass es auch ansonsten keine gute Schlafsituation ist). Nur wie die Situation angehen? Pantley haben wir versucht. Nachts abstillen nach Gordon? Oder hat jemand eine andere Idee?
Dazu muss ich noch sagen, dass sie tagsüber wirklich ein ausgeglichener Sonnenschein ist. Tagschlaf funktioniert mit Stillen und Tragen, bei der Tagesmutter sogar einfach so.
Viele Grüße
jali