So, jetzt habe ich mal kur ne Minute, um dir etwas ausführlicher zu antworten.
Ich denke, dass ein (guter) Rheumatologe (oder besser Rheumatologin

) der erste, sinnvolle Schritt ist. Dabei solltest du darauf achten, zu einem internistischen Rheumatologen zu kommen. Die sind, was die Medikamenteneinstellung anbetrifft, die Ansprechpartner erster Wahl (orthopädische Rheumatologen sind gut, was rheumabezogene OPs und auch Schuh oder Orthesenversorgung anbetrifft, aber bei der medikamentösen Einstellung, ist es nicht immer ihr Spezialgebiet).
Beim Rheumatologen kannst du Glück oder Pech haben. Ich habe das Glück, eine fantastische Rheumatologin zu haben, die mich sehr unterstützt.
Krankengymnastik ist für mich ein sehr wichtiger Punkt, ohne ginge es mir nicht halb so gut

Von daher weiß ich nicht, was da schief gelaufen ist. Das Rezept bekomme ich ebenfalls von meiner Rheumatologin.
Zum Thema Stillen - das hier ist MEINE PERSÖNLICHE Meinung. Ich möchte dir nicht reinreden, oder raten. Das kannst nur du entscheiden. Ich schreibe es aber trotzdem, um vielleicht ein paar Denkanstöße zu geben.
Eine Stillbeziehung ist etwas wunderbares und allein Mutter und Kind sollten (im Idealfall einvernehmlich) entscheiden, wann diese beendet wird. Ich hatte das große Glück, dass mein Sohn und ich genau den richtigen Zeitpunkt gefunden haben, der für uns beide passte.
Als er 2 Monate alt war, stand ich vor der entscheidung, abzustillen, oder mit meinen Rheumamedikamenten weiterzustillen. Eine Freundin riet mir noch, "einfach bis 6 Monate weiterzustillen und keine Medikamente zu nehmen". Natürlich wäre das meine liebeste Möglichkeit gewesen, aber da hätte auch bedeutet, dass ich mein Kind nicht mehr alleine hätte versorgen können. Und DAS war für mich keine Option. Für mich ging sich das dann aus, mit Medikamenten zu stillen, alles in engmaschiger Kontrolle und guter Betreuung durch meine Ärzte.
Man möchte das Beste für sein Kind... und auf einmal stellt man fest, dass das nicht geht (eine stillendene, voll einsatzfähige mama ohne Medikamente ist und bleibt in manchen Krankheitssituationen ein Wunschtraum). Dann liegt es AN DIR, welche Kompromisse zu diesem Idealbild DU eingehen möchtest.
Am Besten nimmst du dir mal eine kurze Auszeit mit einer Tasse Tee (soweit das mit 5 Kindern geht

) und denkst mal ehrlich über diese Frage nach. Geht es noch ohne Medikamente? Wenn nein, gibt es sillverträgliche Mittel, die helfen? Finde ich jemanden, der sie mir verschreibt? Gibt es alternativen (Krankgengymnastik) --> hier wieder, wer verschreibt?! Oder kommt die Stillbeziehung sowieso gerade zu einem Ende? Kann ich es bis dahin noch aushalten? Wer möchte nicht abstillen? Ich oder mein Kind oder beide? Oder ist es vielleicht doch eine Möglichkeit, die Stillbeziehung zu beenden ohne dass du oder dein kind dabei Schaden nehmen? Wenn ja, muss es ein abruptes Ende sein? Oder geht ein langsamer Plan?
Vielleicht hast du auch eine Vertrauensperson, mit der du über diese Fragen reden kannst. Jemanden, der dich nicht beeinflusst oder verurteilt, sondern mit dem du deine Gedanken teilen kannst. Mir hat damals meine Hebamme sehr geholfen. Hast du eine Hebamme des Vertrauens? Ist sie noch erreichbar? Theoretisch gibt es ja (soweit ich weiß, bitte nicht drauf festnageln!) insgesamt 3 termine außerhalb der Wochenbettzeit, die bei stillenden Müttern bezahlt werden? Vielleicht geht da ja noch was?
Wie gesagt, ich werde dir nicht raten, ich ahbe nur mal ein Paar Fragen aufgeschrieben, die dir vielleicht als Denkanstoß helfen können (aber nicht müssen - du kannst gerne alles ignorieren

).
Ich wünsche dir viel Glück bei der Entscheidung und bei der Rheumatologensuche (mein einziger definitiver Ratschlag mit der Bitte, ihn NICHT zu ignorieren - geh zum -internistischen- Rheumatologen.